Ca. 3% bis 5% aller Katzen leiden an Allergien. Sie können das Leben von Katze und Mensch drastisch beeinflussen.

Hyposensibilisierung bei der Katze.

Auch die Katze leidet vielfach an Allergien – die Symptomatik bei Atopien ist aber im Gegensatz zum Hund nicht vorrangig mit einer atopischen Dermatitis verbunden sondern kann vielgestaltig sein. Bei Katzen ähnelt das Verteilungsmuster positiver Reaktionen im Serumtest nach eigenen Untersuchungen dem der Hunde – weit am häufigsten positiv wird auf ganzjährig vorkommende Allergene, und innerhalb dieser Gruppe auf Milbenallergene, reagiert. Es spielen sowohl Hausstaubmilben als auch Futtermilben eine Rolle. Reaktionen auf Pollen von Bäumen, Kräutern und Gräsern sind von untergeordneter Bedeutung, können aber unseren Daten zufolge alleinig zu positiven Reaktionen bei der Katze führen.

Allergieverteilung bei der Katze, ganzjährige Allergene.

  • 80% Hausstaubmilben
  • 36% Futtermilben
  • 25% Schimmelpilze
  • 8% Floh

Die Ergebnisse von Hyposensibilisierungen die bei 25 Katzen (durch Laboklin), durchgeführt wurden:

  • 52 % Sympthomfrei
  • 36 % deutliche Besserung
  • 8 % leichte Besserung
  • 4 % unverändert

Ergebnisse von Hyposensibilisierungen lagen für die Katze in größerem Umfang bislang nicht vor.
Wie wir meinen, ist trotz der noch geringen Zahlen bereits die Schlußfolgerung möglich, daß die Hyposensibilisierung von Katzen ein erstzunehmender therapeutischer Ansatz bei der Atopie der Katze darstellt. Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund, daß die Hyposensibilisierung der Katze wie beim Hund eine sehr gut verträgliche Therapie ohne nennenswerte Nebenwirkungen darstellt.

Ouelle

und weitere Infos unter: http://www.laboklin.de

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letzte Aktualisierung: 7.01.10