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	<title>Britisch Kurzhaar Katzen &#124; BKH &#124; Kartäuser von Vincere &#187; Tipps</title>
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	<description>Die BKH, Kartäuser Info Seite, hier finden Sie alles was Sie schon immer über Katzen, Züchter, Pflege und Krankheiten wissen wollen, mit großer Fotogalerie</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Sep 2010 16:40:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Jäger = Katzenmörder?</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 11:09:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gefahren für Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es werden jedes Jahr 400 000 Katzen von Jägern erschossen!
Es gibt natürlich auch Katzenfreundliche Jäger &#8211; ich möchte niemanden persönlich angreifen, nur leider sprechen die Zahlen für sich. Wenn Sie in einem gefährdeten Bereich wohnen sollten Sie sich vielleicht einfach mal mit dem zuständigen Jäger unterhalten.
Im Jagtjahr 2005 wurden alleine in Schlewig-Holstein 10 000 Katzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Es werden jedes Jahr 400 000 Katzen von Jägern erschossen!<span id="more-213"></span></h2>
<p><strong>Es gibt natürlich auch Katzenfreundliche Jäger &#8211; ich möchte niemanden persönlich angreifen, nur leider sprechen die Zahlen für sich. Wenn Sie in einem gefährdeten Bereich wohnen sollten Sie sich vielleicht einfach mal mit dem zuständigen Jäger unterhalten.</strong></p>
<h3>Im Jagtjahr 2005 wurden alleine in Schlewig-Holstein 10 000 Katzen erschossen</h3>
<p><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/20060126-00002/" target="_blank"> Ouelle, Copyright und weitere Infos unter: www.animal-health-online.de</a></p>
<h3>Infos von „Tierrechte”</h3>
<p>„Haustiermord Revierinhabende Jäger sehen sich als Eigentümer der freien Landschaft mitsamt der Tiere und Pflanzen. Ein Beispiel für diesen absurden Besitzanspruch ist die Kriminalisierung von Hunden und Katzen. Diese Tiere werden, sobald sie sich außerhalb des Einflußbereiches ihrer Menschen befinden, als » Wilderer « bezeichnet und sind dann zum Abschuß freigegeben. Jährlich werden ca. 40 000 Hunde und 400 000 Katzen mit dem Anspruch der Rechtmäßigkeit hingerichtet.”</p>
<p><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://tierrechte.de/p100011001005x1114x10.html" target="_blank"> Ouelle, Copyright und weitere Infos unter: www. tierrechte.de (jetzt leider nur noch als Kostenpflichte Broschüre erhältlich)</a></p>
<h3>Infos von „PETA”</h3>
<ul>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.peta.de/web/katze_in_weissach.2559.html" target="_blank">PETA warnt Tierhalter vor Gefahren durch Jäger</a></li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.peta.de/web/haustierabschuss.2762.html" target="_blank">Haustier-Abschuss durch Jäger</a></li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.peta.de/web/wenn_ihre_katze.784.html" target="_blank">Wenn Ihre Katze verschwunden ist</a></li>
</ul>
<h3>Infos von „Initiative Jaggefährdeter Haustiere”</h3>
<p>„Ca. 400.000 Katzen und ca. 65.000 Hunde fallen deutschen Jägern &#8211; neben zahllosen Wildtieren &#8211; jedes Jahr zum Opfer. Als Grund für diese Abschüsse gibt die Jägerschaft das angebliche Wildern der Tiere an doch die wahren Gründe für die Vernichtungsfeldzüge gegen Hund und Katze sind noch weitaus erschütternder&#8230;”</p>
<p><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.ijh.de/themen/index_haus.html" target="_blank"> Ouelle, Copyright und weitere Infos unter: Initiative Jaggefährdeter Haustiere</a></p>
<h3>Vorsicht! Lebensgefahr!</h3>
<ul>
<li>eine Katze die sich weiter als 200 &#8211; 500 m (je nach Bundesland) vom nächsten Haus aufhält darf abgeschossen werden!</li>
<li>eine Katze die angeblich „wilderd” hat diese Schutzzone nicht &#8211; sie darf nach Gutdünken des Jägers erschossen werden!</li>
<li>angeblich wildernde Katzen dürfen auch Nachts aus den Auto herraus von Jägern erschossen werden !</li>
</ul>
<p><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.ijh.de/themen/index_wissen.html" target="_blank"> Ouelle, Copyright und weitere Infos unter: Initiative Jaggefährdeter Haustiere</a></p>
<h3>Sie glauben das nicht ?</h3>
<p>Von 300 erschossenen Katzen wurden 136 in einer Entfernung von 300 bis 500 Metern zum nächstgelegenen Haus getötet, weitere 114 starben in einer Distanz von 1000 Metern und lediglich 50 Katzen wurden in einer Entfernung zum nächsten Haus umgebracht, die überhaupt auf das „unkontrollierte” Herumstreunen des betreffenden Tieres schließen ließ.</p>
<ul>
<li>Dennoch fordern Jäger, die „Katzen-Kill-Distanz” von 200 bis 300 Metern (je nach Bundesland) noch weiter herabzusetzen.</li>
<li>Fälle, in denen Hunde unmittelbar vor den Augen ihrer „Besitzer” erschossen wurden, sind ebenfalls keine Seltenheit.</li>
<li>Angeblich sollen auch mit den so erbeuteten Fellen erschossener Katzen und Hunde für Jäger ein einträgliches Nebengeschäft möglich sein.</li>
</ul>
<p><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.ijh.de/themen/index_leben.html" target="_blank"> Ouelle, Copyright und weitere Infos unter: Initiative Jaggefährdeter Haustiere</a></p>
<h3>Befriedete Bezirke</h3>
<p>Eigendlich sind Katzen und Hunde im eigenen Garten sicher denn sie gehören zu den sog. befriedeten Bezirken (§ 6 BJagdG) in denen die Jagt ruht.<br />
 Jedoch kommt es immer mal wieder vor das dieses nicht eingehalten wird. Das ist dann aber ordnungswidrig bzw. möglicherweise sogar strafbar und kann neben Geldstrafe auch zur Entziehung des Jagdscheines führen .</p>
<p>Wenn Ihnen soetwas passiert zeigen Sie die Tat an !</p>
<h3>Hier in NRW ist das LJG gültug</h3>
<h4>§ 4 LJG NW Befriedete Bezirke (Zu § 6 BJG)</h4>
<ol>
<li>Befriedete Bezirke sind:
<ol>
<li>Gebäude, die zum Aufenthalt von Menschen dienen, und Gebäude, die mit solchen Gebäuden räumlich zusammenhängen;</li>
<li>Hofräume und Hausgärten, die unmittelbar an eine Behausung anstoßen und durch irgendeine Umfriedung begrenzt oder sonst vollständig abgeschlossen sind;</li>
<li>Friedhöfe;</li>
<li>Wildgehege, soweit sie nichtjagdlichen Zwecken dienen;</li>
<li>Bundesautobahnen;</li>
<li>Kleingartenanlagen gemäß Bundeskleingartengesetz und Dauerkleingärten gemäß Baugesetzbuch.</li>
</ol>
</li>
<li>Grundflächen, die gegen das Ein- und Auswechseln von Wild &#8211; ausgenommen Federwild, Wildkaninchen und Raubwild &#8211; dauernd abgeschlossen sind, sowie öffentliche Anlagen können durch die untere Jagdbehörde ganz oder teilweise zu befriedeten Bezirken erklärt werden. Auf Grundflächen im Sinne des § 21 Abs. 4 findet Satz 1 keine Anwendung.</li>
<li>Die untere Jagdbehörde kann auf Grundflächen, die zu keinem Jagdbezirk gehören, und in befriedeten Bezirken Grundstückseigentümern und Nutzungsberechtigten sowie deren Beauftragten eine beschränkte Ausübung der Jagd allgemein oder im Einzelfall gestatten, auch wenn diese Personen keinen Jagdschein besitzen. Die Ausübung der Jagd mit Schusswaffen darf nur gestattet werden, wenn eine ausreichende Jagdhaftpflichtversicherung (§ 17 Abs. 1 Nr. 4 BJG) nachgewiesen ist.</li>
<li>In befriedeten Bezirken dürfen die Eigentümer und Nutzungsberechtigten sowie deren Beauftragte unter Beachtung der jagd- und tierschutzrechtlichen Vorschriften jederzeit Wildkaninchen fangen oder töten und sich aneignen. Für den Gebrauch von Schusswaffen ist eine Genehmigung nach Absatz 3 Satz 2 erforderlich.</li>
</ol>
<h3 class="quellen">meine Erfahrung</h3>
<ul>
<li>Ich wohne sehr ländlich mitten in einem Jagtgebiet in einem befriedete Bezirk, hinter unserem Garten befindet sich eine Kuhwiese, direkt hinter dieser Wiese ca. 200m vom Garten entfernt findet jeden Herbst die Jagt statt. Meine Katzen haben keinen Freigang, nur eine Katzensichere Terrasse, 200m sind nun wirklich nicht sehr viel. Als ich damals hir hingezogen bin sagte mir ein befreundeter Jäger: &#8220;lass deine Katzen blos nicht raus! Sünninghausen ist Jagtgebiet&#8221;!</li>
</ul>
<ul>
<li>In meiner alten Wohnung war ein Nachbar Jäger, der fragte mich doch tatsächlich bei wem ich die &#8220;überschüssigen&#8221; Katzen töten lassen würde. Ich war so sprachlos und entsetzt das ich fortan nicht mehr mit Ihm sprechen konnte.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Vergiftungsgefahr für Katzen &#8211; Frostschutzmittel</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/gefahren-fuer-katzen/frostschutzmittel.html</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 18:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gefahren für Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tödlicher Cocktail für Hund und Katze
Infos vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V
Jeder Autofahrer kennt es: Glysantin, das Frostschutzmittel für die Scheibenwaschanlage. Was aber kaum jemand weiß: beim Einfüllen großzügig verschüttet oder im offenen Behälter in der Garage stehend, kann es zum tödlichen Cocktail für Hund und Katze werden. Es enthält Ethylenglycol, eine geruchlose, süßlich schmeckende Substanz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Tödlicher Cocktail für Hund und Katze<span id="more-222"></span></h2>
<p>Infos vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V<br />
Jeder Autofahrer kennt es: Glysantin, das Frostschutzmittel für die Scheibenwaschanlage. Was aber kaum jemand weiß: beim Einfüllen großzügig verschüttet oder im offenen Behälter in der Garage stehend, kann es zum tödlichen Cocktail für Hund und Katze werden. Es enthält Ethylenglycol, eine geruchlose, süßlich schmeckende Substanz, die insbesondere für naschhafte Katzen aber auch für Hunde eine Verlockung darstellt. Nur wenige Milliliter genügen, um einen oft tödlichen Vergiftungsmechanismus in Gang zu setzen. Aufgeschlecktes Ethylenglycol führt im Körper zur Bildung von Kristallen, die hauptsächlich Nieren und Gehirngefäße schädigen. Schwere Nierenschäden oder tödliches Nierenversagen sind die Folge. Vergiftungsanzeichen werden abhängig von der Giftmenge ein bis sechs Stunden nach der Giftaufnahme erkennbar. Im Akutfall reichen sie von torkelndem Gang über Erbrechen, beschleunigte Atmung und Krämpfe bis hin zur Bewußtlosigkeit.</p>
<p>Bei schleichendem Verlauf sind vermehrter Durst und Harnabsatz die nur wenig charakterischen Merkmale. Erste Hilfe kann bereits vom Tierbesitzer geleistet werden durch Eingabe von Kohletabletten, die die Aufnahme des Giftes vom Darm in den Körper verzögern. Wie bei jeder Vergiftung ist tierärztliche Hilfe schnellstens erforderlich. Die Überlebenschance solcher Patienten ist umso größer je kürzer die Zeitspanne zwischen Giftaufnahme und Behandlung ist. Durch Brechmittelgaben oder Magenspülung verhindert der Tierarzt, daß größere Giftmengen in den Blutkreislauf gelangen. Infusionen halten die Nierenfunktion aufrecht und beschleunigen die Giftausscheidung. Vor allem aber benötigen solche Tiere ein Gegenmittel: Alkohol. In Vene oder Bauchraum injiziert ist er in diesem Fall &#8211; medizinisch gesehen &#8211; eher zum Nutzen als zum Schaden des Organismus.</p>
<h2 class="quellen">Quellen</h2>
<p>Kopiert  am 26.9.2001, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: <a title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.tieraerzteverband.de/tierrat/tg0195.htm" target="_blank">Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V Frankfurt</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erbkrankheiten, Diabetes, Niereninsuffizienz</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/katzen-krankheiten/erbkrankheiten-diabetes-niereninsuffizienz.html</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 18:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übersicht Katzen Krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Niereninsuffizienz (CNI)
Bei Niereninsuffizienz arbeitet ein großer Teil des Nierengewebes nicht mehr richtig. Festgestellt wird sie meist erst wenn schon mindestens 60-70 Prozent des Filtergewebes der Nieren geschädigt sind. Die allerbeste Seite zum Thema, wo Sie auch Hilfe, Trost und viele Ratschläge bekommen finden Sie in Tanyas Informationszentrum bei CNI und weitere vorallem wissenschaftliche Infos finden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-838"></span></p>
<h3><a name="1"></a>Niereninsuffizienz (CNI)</h3>
<p>Bei Niereninsuffizienz arbeitet ein großer Teil des Nierengewebes nicht mehr richtig. Festgestellt wird sie meist erst wenn schon mindestens 60-70 Prozent des Filtergewebes der Nieren geschädigt sind. Die allerbeste Seite zum Thema, wo Sie auch Hilfe, Trost und viele Ratschläge bekommen finden Sie in <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.felinecrf.info/was_ist_CNI.htm" target="_blank">Tanyas Informationszentrum bei CNI</a> und weitere vorallem wissenschaftliche Infos finden Sie auf der ausführlichen Seite bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chronische_Niereninsuffizienz_der_Katze" target="_blank">WikiPedia </a></p>
<h3>Polyzystische Nierendegeneration / PKD (Erbkranheit)</h3>
<p>PKD ist eine Erkrankung der Nieren. Von Geburt an hat die Katze  Zysten in den Nieren, mit fortschreitendem Alter vergrössern sich die Zysten und es treten klinische Befunde auf. Sie gleichen denen der Niereninsuffiziens<sup>[<a href="#1">1</a>]</sup>. Diese ersten Beschwerden treten durchschnittlich im Alter von 7 Jahren auf. Eine spezifische Therapie gibt es nicht, es kann nur symptomatisch behandelt werden. PKD ist eine Erbkrankheit. Die Zysten lassen sich durch Ultraschall teilweise schon ab der 8 Lebenswoche nachweisen. Mit fast 100% Sicherheit lässt PKD sich aber erst mit 10 Monaten durch Ultraschall diagnostizieren. Von PKD sind hauptsächlich Perserkatzen und auch sehr viele BKH und teilweise auch andere Kurz-, oder Langhaarrassen betroffen. Die Krankheit ist schon seit Jahren bekannt und ist keine spezifische Katzenkrankheit,  PKD kommt bei vielen anderen Tierarten und auch beim Menschen  vor. Zuchtkatzen müssen vor Zuchteinsatz getestet werden.  Die ultraschall Untersuchung auf PKD wird heutzutage oft durch einen DNA Test (Bei Persern, Exotics und BKH) ersetzt. <strong>GANZ WICHTIG: Kaufen Sie niemals eine Rassekatze bei einem Züchter der Ihnen keine Unterlagen über den PKD DNA TEST oder SCHALL beider Eltern vorlegen kann.</strong> <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzenzucht/erbkrankheiten/pkd-bkh-katzen.html">Tiefergehende Informationen und Links zu PKD-Seiten </a></p>
<h3>Hypertrophe Kardiomyopathie / HCM (Erbkranheit)</h3>
<p>HCM ist eine Erkrankung des Herzens. <span class="li-a-extern">HCM ist eine Erbkrankheit wahrscheinlich ein <dfn title="Autosomal = Geschlechtsungebunden">autosomal</dfn> dominates Gen mit variabler Penetranz</span>. HCM ist leider ein ganz großes Problem in der Katzenzucht. HCM ist nur durch eine spezielle Ultraschall Untersuchung zu diagnostizieren, leider entwickelt sich die HCM oft erst im Alter. Das heißt eine 2 jährige Katze kann HCM negative geschallt sein und trotzdem mit 5 Jahren daran sterben. Ein Zuchttier hat dann natürlich schon lange Babys gezeugt, die dann auch zu 50% den Gendefekt tragen, und entsprechend früh Sterben können. HCM muß also bei Zuchtkatzen regelmäßig 1x jährlich untersucht werden.  Für einige Rassen gibt es jetzt einen Gentest, leider noch nicht für BKH.<strong> GANZ WICHTIG: Kaufen Sie niemals eine Rassekatze bei einem Züchter der Ihnen keine Unterlagen über den HCM SCHALL beider Eltern, bzw. bei sehr jungen Zuchttieren aller Großeltern vorlegen kann.</strong> <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzenzucht/erbkrankheiten/hcm-bei-bkh-katzen.html">Tiefergehende Informationen und Links zu HCM-Seiten</a></p>
<h3>Pilze / Mikrosporie</h3>
<p>Die Mikrosporie wird durch einen Hautpilz verursacht und kann auch auf den Menschen übergehen. Sie äussert sich bei Katzen in Haarausfall und meist geringem Juckreiz, kann aber auch ohne Krankheitszeichen vorhanden sein. Ein Verdacht sollte vom Tierarzt geklärt werden. Es ist sehr schwierig, diese Seuche wirksam zu bekämpfen; innerliche und äusserliche Behandlung sowie Desinfektionsmassnahmen müssen bei erkrankten Katzen über längere Zeit durchgeführt werden. <span class="fett">Diese  Krankheit ist von Menschen auf die Katze und umgedreht übertragbar.</span><br />
 Weitere Infos vom <a title="Interner Link:" href="http://www.vincere.de/katzen/krankheiten-naeher-erklaert/parasiten/hautpilze.html">Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V</a><br />
 <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/asemissenb_2001.html" target="_blank">Aktuelle Aspekte der Katzenmikrosporie mit einer Feldstudie zur Desinfektion</a> eine Dissertation von Benjamin Asemissen bei der Tierärztliche Hochschule Hannover<br />
 <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/20030814-00000/" target="_blank">Artikel von AHO (ANIMAL-HEALTH-ONLINE)</a> Vor einem Jahrzehnt noch eine Rarität, würden heutzutage mindestens 10.000 Neuerkrankungen beim Menschen pro Jahr in Deutschland gezählt, berichtet die Fachzeitschrift &#8220;Ärztliche Praxis&#8221;.</p>
<h3>Diabetes</h3>
<p>Wie der Mensch können auch Katzen an Diabetes mellitus, der &#8220;Zuckerkrankheit&#8221; erkranken. weiter unter:  Weitere Infos finden Sie bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feliner_Diabetes_mellitus" target="_blank">WikiPedia </a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Infektionskrankheiten bei Katzen: Übersicht</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/katzen-krankheiten/infektionskrankheiten-uebersicht.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/katzen-krankheiten/infektionskrankheiten-uebersicht.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 18:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übersicht Katzen Krankheiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=821.html</guid>
		<description><![CDATA[Jeder hofft, dass seine Katze niemals krank wird. Wer seine Katze von einem namhaften Züchter gekauft hat, wird vermutlich keine Probleme haben, sofern er das Tier gut pflegt, regelmässig impfen , entwurmen lässt und abwechslungsreich füttert.  Erkrankungen sind aber trotz aller Anstrengungen oft nicht vermeidbar. Es ist nicht mein Anliegen alle Katzenkrankheiten abzuhandeln, gewisse Kenntnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Jeder hofft, dass seine Katze niemals krank wird. Wer seine Katze von einem namhaften Züchter gekauft hat, wird vermutlich keine Probleme haben, sofern er das Tier gut pflegt, regelmässig impfen , entwurmen lässt und abwechslungsreich füttert.  <span id="more-821"></span>Erkrankungen sind aber trotz aller Anstrengungen oft nicht vermeidbar. Es ist nicht mein Anliegen alle Katzenkrankheiten abzuhandeln, gewisse Kenntnisse über Krankheiten und Vorsichtsmassnahmen können jedoch hilfreich sein.</h2>
<h3>Einige Krankheitsanzeichen</h3>
<ul class="ul-klein">
<li>Durchfall oder Verstopfung</li>
<li>Probleme beim Wasserlassen</li>
<li>Verfärbter Urin oder Stuhl</li>
<li>Nickhaut sichtbar</li>
<li>Ausfluss aus der Scheide bei Katzen</li>
<li>Ausfluss aus Nase und Augen</li>
<li>Temperatur über 39,2 oder unter 37,8</li>
<li>Plötzliche Unsauberkeit ohne erkennbaren Grund</li>
<li>Veränderte Fressgewohnheiten (mehr oder weniger Nahrung, mehr Flüssigkeit)</li>
<li>Verändertes Verhalten (sehr ruhig, zurückgezogen, nervös, gereizt)</li>
<li>Hautausschlag Haarausfall oder kahle Stellen</li>
<li>Vernachlässigung der Körperpflege</li>
<li>Gewichtsverlust</li>
<li>Schlechte allgemeine körperliche Verfassung</li>
<li>Aufgedunsener Bauch</li>
<li>Schwierigkeiten beim Laufen oder Krämpfe</li>
<li>Häufiges Erbrechen von Nahrung (nicht zu verwechseln mit Hervorwürgen von Haarballen)</li>
</ul>
<p>fällt Ihnen irgendeine Veränderung an ihrer Katze auf sollten sie unverzüglich zum Tierarzt gehen!  Behandeln Sie Ihre Katze nicht selber mit irgendwelchen Hausmittelchen!  der Schmerz der mit dem Tod einer Katze verbunden ist, ist nicht mit den eingesparten Tierarztkosten aufwiegbar!<br />
<a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/guten-tierarzt-finden.html">Wie Sie einen „guten” Tierarzt finden</a></p>
<h3>Katzenseuche</h3>
<p>(Infektiöse Feline Panleukopenie) der Erreger dieser Krankheit ist das Panleukopenie-Virus, ein sehr widerstandsfähiges, hochansteckendes Virus. Mit sämtlichen Körperausscheidungen wie Kot, Harn, Speichel usw. wird es ausgeschieden. Die Ansteckung erfolgt von Tier zu Tier, durch Futternäpfe, Katzenkörbe, Käfige und Toiletten, und oft auch über den Menschen, z.B. über die Schuhe. Nach einer Inkubationszeit von 4-6 Tagen tritt dann hohes Fieber 41&#8242; Celsius und mehr auf. Symptome sind erbrechen, auch wenn der Magen schon leer ist, Appetitlosigkeit sowie grosse Schwäche und Abgeschlagenheit, die Katze will an einer kühlen Stelle z.B. den Fliesenboden liegen. Sie geht oft zum Trinknapf ohne zu trinken. Die Katzen haben Schmerzen und verkriechen sich. Selbst mit Behandlung können die erkrankten Katzen sterben, besonders junge Katzen. Die Behandlung ist selbstverständlich Sache des Tierarztes, es darf keine Zeit verloren werden. Kranke Tiere sind in jedem Fall &#8211; wie auch bei allen anderen Infektionskrankheiten &#8211; von anderen Katzen zu trennen. Ihre Katze braucht in dieser Zeit besonders viel Liebe und Zuwendung. Von der Katzenseuche genesene Katzen, aber auch Katzen, die infiziert wurden, ohne dass es zum Ausbruch der Krankheit kommt, können das Virus noch lange ausscheiden und dadurch verbreiten. In der Wohnung und draussen kann es sich noch Wochen bis Monate halten. <span class="fett">Der beste Schutz ist die rechtzeitige Impfung (auch bei Wohnungskatzen nötig). Weitere Infos bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katzenseuche">WikiPedia</a><br />
</span></p>
<h3>Katzenschnupfen</h3>
<p>Katzenschnupfen wird durch eine Vielzahl von ansteckender Vieren der Luftwege verursacht, man spricht auch vom Katzenschnupfenkomplex. Viele an sich gesunder Tiere sind Träger der Viren. Erkrankungen treten dann durch Steßsituationen verschiedenster Art auf. Etwa einem Umzug, einem neuen Hausgenossen, egal ob Tier oder Mensch, einer Erkältung, schlechten hygienischen Verhältnissen, schlechter Allgemeinzustand oder körperlichen Anstrengungen. Die Erreger dieser ebenso häufigen wie ansteckenden Katzenkrankheit sind sehr widerstandsfähig. Sie gelangen über die Luft auf die Schleimhäute von Augen und Nase. Häufig sind Katzen Dauerausscheider, d.h., sie tragen den Erreger noch lange Zeit, nachdem sie die Krankheit schon überstanden haben. Manchmal auch ohne überhaupt ernstlich krank geworden zu sein. Je nach Erregerart beträgt die Inkubationszeit zwischen 2 und 5 Tagen. Meistens bleibt die Krankheit auf die oberen Luftwege beschränkt. Sie beginnt wie ein kräftiger Schnupfen mit Niesen, wässrigem, später schleimigem bis eitrigem Ausfluss aus Nase und Augen und stark wechselndem Fieber. Augen und Nase können zukleben und die Mundschleimhaut kann sich entzünden. Für einen normalen Schnupfen wirken die Tiere zu krank. Die Katzen sind dann appetitlos, fressen und trinken nichts, was für eine weitere Verschlechterung des Zustandes sorgt. Das Krankheitsbild kann sich über Wochen hinziehen. Bei rechtzeitiger Behandlung durch den Tierarzt werden auch stark erkrankte Katzen oft wieder ganz gesund, gute Pflege und viel liebe allerdings vorausgesetzt.<span class="fett"> Der einzige Schutz, wie bei der Katzenseuche ist das Impfen (auch bei Wohnungskatzen nötig). </span><span>Weitere Infos bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katzenschnupfen">WikiPedia</a></span></p>
<h3>Tollwut</h3>
<p>Das Tollwutvirus kann von den meisten Tieren übertragen werden. Infizieren können sich Katzen bei Ausflügen in tollwutgefährdete Gebiete. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch Speichel,  Biss- und Kratzwunden. Auffällig ist eine mehr oder weniger deutliche Änderung des Verhaltens. Die Tiere werden scheu, verkriechen sich und reagieren abweisend; es kann aber auch zu besonderer Anhänglichkeit kommen. Manche Tiere werden angriffslustig. Der Tod tritt nach einem bis spätestens 8 Tagen ein. Tollwut darf nicht behandelt werden, kranheitsverdächtige Tiere müssen eingeschläfert werden. Da die Krankheit ist auf den Menschen übertragbar ist. Beim geringsten Tollwutverdacht ist unverzüglich der Amtstierarzt zu verständigen! Gegenstände mit denen die Katze in enge Berührung gekommen ist müssen beseitigt werden. Eine gründliche Desinfektion der Wohnungsumgebung ist erforderlich. Katzen, bei denen Tollwut auch nur möglicherweise auftreten könnte, weil sie am Stadtrand oder auf dem Land wohnen und freien Auslauf haben, sollten unbedingt geimpft werden. Denn bei Krankheitsverdacht muss jede nicht geimpfte Katze eingeschläfert werden. Ein Risiko, das durch die regelmässige Impfung vermieden werden kann. <span class="fett">Nur eine Impfung bietet Schutz vor dieser Krankheit.<br />
</span>Weitere Infos bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tollwut">WikiPedia</a> und <a href="http://www.vincere.de/katzen/krankheiten-naeher-erklaert/infektionskrankheiten/tollwut.html">vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V</a></p>
<h3>Katzenleukose / FeLV</h3>
<p>(Feline Leukosevirus) Übertragen wird diese Krankheit durch das Leukosevirus. Nicht alle infizierten Katzen erkranken, sie können allerdings als Dauerausscheider für eine ständige Ansteckungsgefahr sorgen. Im Laufe der Krankheit können sich verschiedene Leukämieformen ausprägen, der Virus verursacht einen Krebs der weissen Blutzellen und der Lymphdrüsen. Der Krankheitsverlauf ist völlig uncharakteristisch. Meist kommt es zu Gewichtsverlust und zunehmende Schwäche. Die körpereigene Abwehr wird geschwächt, was letztlich zum Tod der Katze führen kann. Hierin ähnelt die Leukose stark dem Aidsvirus, das für die Katzen unheilbar aber ungefährlich für den Menschen ist. <span class="fett"> Nur eine Impfung bietet Schutz vor dieser Krankheit bei Freigängern. </span><span>Weitere Infos bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/FeLV">WikiPedia</a> </span>und vom <a href="http://www.vincere.de/katzen/krankheiten-naeher-erklaert/infektionskrankheiten/infektionskrankheiten-leukose.html">Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V</a></p>
<h3>Infektiöse Bauchfellentzündung / FIP</h3>
<p>(Feline Infektiöse Peritonitis) Als Erreger dieses Leidens wird ein sogenanntes Coronavirus verantwortlich gemacht, übertragen durch die Ausscheidungen kranker Tiere. Das Virus ist sehr empfindlich und bleibt ausserhalb des Körpers nur wenige Stunden infektiös. Auch die Inkubationszeit ist unklar, man rechnet mit 1-4 Monaten. Typisch ist ein vergrösserter Bauchumfang aufgrund der Flüssigkeitsansammlungen von bis zu 2 Litern in der Bauchhöhle. Es gibt aber auch die trockene Form ohne Flüssigkeitsansammlungen. Es können Verdauungsstörungen wie Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung, sowie Atembeschwerden und Einschränkungen der Sehfähigkeit, Gelbsucht, Funktionsstörungen von Leber und Nieren auftreten. Symptome sind aber auch wechselndes Fieber, Appetitlosigkeit und Abmagerung sowie Krämpfe, Zuckungen, Lähmungen und Gleichgewichtsstörungen. Heilungsaussichten bestehen in der Regel nicht, meist führt die Krankheit innerhalb weniger Wochen zum Tode. Es gibt keine 100% Methode FIP einwandfrei an einer lebendigen Katze zu diagnostizieren, erst nach dem Tode kann durch eine Obduktion festgestellt werden ob die Katze FIP hatte oder nicht. Es gibt zwar einen Blutest und Kodtest indem die Coronaviren nachgewiesen werden können, aber dieser sagt nur etwas über das Vorhandensein der Viren aus, und nichts über die Art. Es gibt auch harmlose Coronaviren z.B. bei einem Durchfall. <span class="fett">Leider gibt es keinen sicherer schützender Impfstoff. </span>Weitere Infos bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feline_Infekti%C3%B6se_Peritonitis">WikiPedia</a></p>
<h3>Aids / FIV</h3>
<p>(Feline Immune Deficiency Virus). Die Symptome und das Virus zeigen deutliche Ähnlichkeiten mit dem Aidsvirus des Menschen. Für Menschen aber in keinerlei Hinsicht ansteckend. Die Ansteckung findet meist beim Kämpfen und Beissen statt und kann ausser durch Blut auch durch Speichel erfolgen, deshalb sind hauptsächlich Kater betroffen. Katzenaids zeigt eine beliebige Kombination aller chronischer Krankheitsbilder. Chronische Entzündungen der Schleimhäute von Mund, Nase und Augen, der Luftwege, Lymphdrüsen, Blase, des Darms, der Ohren und der Haut. Desweiteren Blutarmut, chronischer Durchfall und starke Abmagerung. Der Zusammenbruch des Abwehrsystems und die zunehmende Anfälligkeit für andere Krankheiten kann nur gehemmt werden. Mit dem Aidsvirus infizierte Katzen müssen für den Rest ihres Lebens von anderen Katzen isoliert werden. Katzenaids ist bis heute unheilbar, und es gibt in Europa keinen Impfstoff, In Amerika ist 2002 ein Impfstoff auf den Markt gekommen. <span class="fett">Der beste Schutz ist das <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/kastration-sterilisation.html">kastrieren</a> bei Katern, die freien Auslauf haben.</span> Sie kämpfen, beissen und streunen dann wesentlich weniger. <span>Weitere Infos bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Felines_Immundefizienz-Virus">WikiPedia</a></span></p>
<h3>Aujeszkysche Krankheit</h3>
<p>Pseudowut oder auch Juckseuche. Es handelt sich um eine Krankheit, die mit tollwutähnlichen Symptomen einhergeht. Der Erreger ist eine Herpesvirusart, der hauptsächlich Schweine befällt. Katzen infizieren sich, wenn sie virusverseuchtes rohes Schweinefleisch fressen. Die Inkubationszeit beträgt 2-9 Tage, kann aber auch länger dauern. Die ersten Erscheinungen ähneln der Tollwut, die Katze ist müde und matt, versteckt sich und hat keinen Appetit. Lähmungen der Schlundmuskulatur mit Schluckbeschwerden und vermehrtem Speichelfluss folgen. Typisch ist dann der nicht zu unterdrückende Juckreiz. Die kranken Tiere kratzen, beissen und lecken sich bis hin zum Bluten. Es können Tobsuchtsanfälle und Krämpfe auftreten, nach ein bis zwei Tagen tritt der Tod durch Lähmung ein. Heilungen sind noch nicht bekannt geworden. <span class="fett">Nie rohes Schweinefleisches füttern.</span> Einige Wurst und Schinkensorten enthalten rohes Schweinefleisch &#8211; also auch nicht den bei Katzen heissgeliebten Speckrand von Ihrem Frühstücksschinken! Weitere Infos bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aujeszkysche_Krankheit">WikiPedia</a></p>
<h3>Chlamydien</h3>
<p>Unter einer Chlamydien-Infektion versteht man eine Infektionskrankheit, die durch bestimmte Bakterien, so genannte Chlamydien (Chlamydia trachomatis), ausgelöst wird. Bei diesem Erreger handelt es sich um eine Zwischenstufe zwischen Bakterium und Virus. Die bei der Katze vorkommende Form heißt Chlamydia psittaci var. felis. Der Erreger lebt wie ein Virus in der Zelle, die Chlamydien vermehren sich in dieser Zelle, bis sie schließlich platzt, danach werden neue Zellen durch die ausströmenden Erreger infiziert .</p>
<p>Eine Infektion äußert sich durch verschwollene Augen und Bindehautentzündung, später kommt es zu chronischen Hornhautentzündungen die zur Erblindung führen können. Kranke Katzen brauchen zur Genesung eine lange Antibiotikabehandlung, da Chlamydien sehr behandlungsresistent sind. Es gibt aber auch Katzen die keine Symtome haben und sind somit eine Gefahr für die Besitzer und andere Katzen darstellt. <span class="fett">Eine Impfung ist möglich. Diese  Krankheit ist von Menschen auf die Katze und umgedreht übertragbar.</span><br />
<a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.animal-health-online.de/drms/klein/chlamydien.htm" target="_blank">Weitere Infos von Animal Health Online</a>, von Prof. Dr. med. vet. Max. M. Wittenbrink<br />
<a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.hosca-kal.de/gesundheit_chlamydiose.htm" target="_blank">http://www.hosca-kal.de/gesundheit_chlamydiose.htm</a> Leider wird das Thema Chlamydien unter den Züchtern oft Todgeschwieden<br />
Weitere Infos bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chlamydien">WikiPedia</a> (beim Menschen)</p>
<h3>Toxoplasmose</h3>
<p>Toxoplasmose ist eine durch den Einzeller Toxoplasma gondii ausgelöste Infektionskrankheit. Der Erreger ist weltweit beim Menschen, aber auch bei vielen Tieren verbreitet.<br />
Toxoplasmose ist auch für den Menschen ansteckend, verläuft bei uns aber meistens symptomlos.  Im Katzendarm vermehrt es sich. Die Eier verlassen die Katze mit dem Kot. Sie sind eingeschlossen in kleine Blasen, die erst ansteckend werden nachdem sie die Katze mindestens einen Tag (24 Std.) verlassen haben. Deswegen ist es so wichtig, jeden Tag das Katzenklo sauber zu machen. Unmittelbare Ansteckung durch Streicheln findet nie statt. Toxoplasmose verläuft meist als Darmkrankheit. Einen Impfstoff gegen den Erreger gibt es nicht. Gefährlich ist die Krankheit für schwangere Frauen bzw. für das ungeborene Kind, denn sie kann zu Missbildungen führen. Wer die Krankheit einmal gehabt hat, ist gegen den Erreger immun. Nie infizierte Frauen, die während der Schwangerschaft angesteckt werden, laufen ein Risiko von 20-50%, dass auch der Fetus angesteckt wird. Ein Bluttest zeigt, ob Antikörper gegen Toxoplasma vorhanden sind, dann ist die Frau und auch der Fetus vor einer Infektion geschützt. Eine schwangere Frau, sollte nicht selbst das Katzenklo sauber machen. Wer keine andere Wahl hat, sollte Einmalhandschuhe anziehen und das Klo täglich 2 mal sauber machen und desinfizieren. Eine Infektion kommt übrigens nie von der Katze selbst. Die heufigste Ansteckung erfolgt von infiziertem, rohem oder ungenügend erhitztem Fleisch z.B auch Schinken und von ungewaschenem Obst, Gemüse und Salat, auch durch Gartenarbeit oder eben auch durch infizierte Exkremente einer Katze. <span>Also Streicheln erlaubt aber das Katzenklo meiden.<br />
</span>Weitere Info: <a href="http://www.vincere.de/katzen/krankheiten-naeher-erklaert/infektionskrankheiten/toxoplasmose.html">vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V</a><br />
<span>Weitere Infos bei</span> <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toxoplasmose" target="_blank">WikiPedia</a></p>
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		<title>Parasiten bei Katzen: Übersicht</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/katzen-krankheiten/parasiten.html</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 18:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übersicht Katzen Krankheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Parasiten sind nicht nur lästig sonder können auch Krankheiten übertragen, achten Sie deshalb immer darauf das Ihre Katzen keine Parasiten haben &#8211; bzw. bei Freigängern das Sie vorsorglich in der Zecken und Flohzeit Mittel vom Tierarzt besorgen die einen Befall verhindern. (die freiverkäuflichen Mittel und Halsbänder sind meist Giftig oder Wirkungslos!) Entwurmen Sie ihre Katzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Parasiten sind nicht nur lästig sonder können auch Krankheiten übertragen, achten Sie deshalb immer darauf das Ihre Katzen keine Parasiten haben<span id="more-729"></span> &#8211; bzw. bei Freigängern das Sie vorsorglich in der Zecken und Flohzeit Mittel vom Tierarzt besorgen die einen Befall verhindern. (die freiverkäuflichen Mittel und Halsbänder sind meist Giftig oder Wirkungslos!) Entwurmen Sie ihre Katzen auch regelmäßig.</h2>
<h3>Flöhe</h3>
<p>Flöhe sind die am häufigsten vorkommenden Parasiten bei Katzen. Sie ernähren sich, indem sie Blut saugen. Flöhe sind Träger von Krankheitserregern, so sind sie z.B. Zwischenwirte für bestimmte Würmer.<br />
Flöhe legen ihre Eier außerhalb der Katze ab. Floheier sind weiß und so klein wie Salzkörner. Auf der Katze selbst findet man den Flohkot, ungefähr gleich klein, aber schwarz. Er sieht aus wie feine Erde, wenn man diesen Kot auf ein nasses Papiertaschentuch legt färbt dieser rot aus. Aus den Eiern entstehen nach 2 bis 14 Tagen kleine Larven. Larven brauchen zehn Tage bis einige Monate bevor sie ausgewachsene Flöhe sind, abhängig von den äußeren Einflüssen. Larven kommen mehrere Monate gut ohne jede Ernährung aus. Sie sind deshalb besonders zäh und schwierig zu bekämpfen.<br />
Alle Katzen, auch Wohnungskatzen müssen regelmäßig auf Flöhe hin untersucht werden. Es gibt mehrere Bekämpfungsmittel gegen Flöhe beim Tierarzt. Wichtig ist aber, daß man bedenkt, daß sich immer nur ca.15% der Flöhe auf der Katze befinden. Die restlichen Flöhe sind irgendwo in der Wohnung. Also nicht nur die Katze, sondern besonders die Schlafstellen, Kuschelhöhlen, Teppiche und Kratzbäume behandeln. Man muß oft und sehr gründlich staubsaugen (legen Sie in den Staubsaugersack ein kleingeschnittenes Flohhalsband). Weitere Infos bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katzenfloh" target="_blank">WikiPedia</a> und<br />
<a href="http://www.vincere.de/katzen/krankheiten-naeher-erklaert/parasiten/parasiten-flohe.html">vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V</a></p>
<h3>Zecken</h3>
<p>In ungesättigtem Zustand sind Zecken 2-3 mm klein. Festgebissene schwellen bis zu einer Größe von mehr als 1 cm bis maximal 2,5 cm an. Mit ihrem Biß können die Zecken Krankheitserreger übertragen und es kann zu Entzündungen der kleinen Bißwunde kommen.<br />
Um Zecken zu entfernen, faßt man die vollgesaugte Zecke möglichst dicht am Kopf an, erst drehen und dann vorsichtig ziehen. <span class="fett">Langsam aber kräftig mit einer drehenden Bewegung herausziehen &#8211; nicht Zerren ! </span>da sonst der Hinterleib vom Kopf abgetrennt wird. Der zurückbleibende Kopf  kann schnell eine Entzündung verursachen. Spezielle Zeckenpinzetten kann man beim Tierarzt oder im Fachhandel kaufen.<br />
Weitere Infos bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zecken" target="_blank">WikiPedia</a>,  bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.zecken.de/index.php?id=309" target="_blank">Zecken.de</a> und<br />
<a href="http://www.vincere.de/katzen/krankheiten-naeher-erklaert/parasiten/parasiten-zecken.html">vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V</a></p>
<h3>Milben</h3>
<p>Wenn die Katze schwarze Verkrustungen oder schmierige Beläge in den Ohren hat, sich häufig in den Ohren kratzt und/oder den Kopf schüttelt, weist dies mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen Ohrmilbenbefall hin. Unter den Fleischfressern sind diese Milben stark verbreitet, und die Ansteckung erfolgt von Tier zu Tier. Auch Hunde können diese Milbenart auf Katzen übertragen und umgekehrt. Befallen sind meist die Ohrmuschel und der äußere Ohrenrand, selten auch die Augen- und Stirngegend.<br />
Da Ohrmilben starken Juckreiz auslösen und die befallenen Tiere sich kratzen, kommt es zu vermehrter Absonderung von Ohrenschmalz und Wundsekret. Hierdurch können sich dicke schwarze Beläge bilden. Durch das ständige Kopfschütteln und Kratzen kann es zu einer Entzündung des Gehörganges kommen, in schweren Fällen sogar zum Durchbruch des Trommelfelles, zu Mittelohrentzündung und Taubheit. Ein Befall mit Milben gehört auf jeden Fall tierärztlich behandelt. Der TA wird i. d. R. das Ohr reinigen und mit einer Salbe/Lotion behandeln, die die Milben abtötet, den Juckreiz lindert und heilungsfördernd wirkt. Die Behandlung muss vom Tierhalter mehrere Tage fortgeführt werden und sollte nicht ohne Rücksprache mit dem TA abgebrochen werden. <span class="a-extern-neu">Weitere Infos zu Herbstgrasmilben unter</span><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.tierarztinfo.com/Ubersicht/Lexikon/Katze/Herbstgrasmilben_Katze/herbstgrasmilben_katze.html" target="_blank"> http://www.tierarztinfo.com</a></p>
<h3 class="klein">Darmparasiten &#8211; Würmer</h3>
<p>Würmer leben im Magen und im Darm der Katze und &#8220;stehlen&#8221; ihr dort Teile der Nahrung. Bei starkem Befall kann es daher zur Unterversorgung mit Vitaminen, Mineralien und Eiweiß kommen. Für Katzenwelpen können Würmer lebensbedrohlich werden.<br />
Es gibt verschiedene parasitär lebende &#8220;Wurmfamilien&#8221; (Oberbegriff: Helminthen). Katzen werden von Plattwürmern (Bandwürmer) und Rundwürmern, auch Nematoden genannt (Spul-, Haken-, Peitschenwürmer), befallen. Zu sehen bekommt man sie so gut wie nie. Lediglich Bandwürmer fallen dem Tierhalter gelegentlich als &#8220;Reiskörner&#8221; auf, wenn einzelne Wurmglieder am After kleben. Spulwürmer können erbrochen werden &#8211; das allerdings nur bei länger andauerndem und sehr starkem Befall.</p>
<p>Für den Menschen gefährlich werden können vor allem drei Arten:</p>
<ul>
<li><strong>Der Spulwurm,</strong> insbesondere für Kinder. Zu den möglichen Folgen gehören Fieber, Muskel-und Gelenkschmerzen, Lungenentzündung, Sehstörungen, nervöse Störungen, Hirnhautentzündungen bis hin zu epileptischen Anfällen. Weitere Infos bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spulwurmbefall_der_Katze" target="_blank">WikiPedia</a></li>
<li><strong>Der Fuchsbandwurm, </strong> ein besonders &#8220;heimtückischer&#8221; Parasit. Fuchsbandwurmfinnen nisten sich in Leber und Lunge ein und schädigen diese Organe massiv. Eine Heilung ist kaum möglich, die Übertragung findet jedoch eher über ungewaschene, mit Fuchskot verseuchte Waldbeeren als über die Katze statt. Der bei Katzen viel häufigere, weil durch den Floh übertragene Gurkenkernbandwurm ist für den Menschen relativ harmlos. Bei der Katze hat er bei starkem Befall ein struppiges Fell, Futterverweigerung und schleimigen Durchfall zur Folge. Weitere Infos <a title="Interner Link:" href="http://www.vincere.de/katzen/krankheiten-naeher-erklaert/parasiten/fuchsbandwurm.html">vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V</a></li>
<li><strong>Der Hakenwurm,</strong> seine Larven werden durch Auflecken oder über die Haut aufgenommen. Sie bohren sich durch die Haut hindurch, gelangen so in die Blutbahn und über das Herz in die Lunge. Hakenwürmer gefährden vor allem Freigänger. Ein Befall kann erst nach etwa vier Wochen nachgewiesen werden. Bei starkem Befall kann es zu Abmagerung, Apathie, blutigem Durchfall, Darmentzündung, Blutarmut und Immunschwäche bis hin zum Tod kommen.  Der Hakenwurm kommt weltweit vor, vor allem aber in den Tropen und Subtropen.</li>
</ul>
<p>Der einzige für den Menschen ungefährliche Katzen-Darmparasit ist der Peitschenwurm. Bei der Katze löst er bei starkem Befall Blutarmut, blutige Darmentzündungen, Abmagerung und Kräfteverfall aus. Bei Katzenwelpen kann es zu Entwicklungsstörungen kommen.</p>
<p>Während Band-, Haken- und Peitschenwurm meist nur bei Freigängern und/oder Flohbefall auftreten, können Spulwurmeier auch von uns Menschen eingeschleppt werden (Schuhsohlen). Deshalb macht es Sinn, auch reine Wohnungskatzen regelmäßig auf Wurmeier untersuchen zu lassen. Hierzu sollte man ein- bis zweimal im Jahr eine Stuhlprobe (Kot von drei Tagen, da Wurmeier nicht ständig ausgeschieden werden!) zum TA bringen. Wichtig: Die Katze vorher wiegen. Wurmkuren werden nach Körpergewicht verabreicht, bei Unterdosierung nützt die Kur nichts. Es werden immer nur die erwachsenen Würmer getötet &#8211; Eier und Larven überleben -, so dass nach ca. drei Wochen erneut der Kot untersucht und gegebenenfalls nachbehandelt werden muss. Es empfiehlt sich, das Wurmkurmittel häufig zu wechseln, um Resistenzen vorzubeugen.</p>
<p>Bei Freigängern ist immer eine kombinierte Spul- und Bandwurmkur angesagt, bei Wohnungskatzen kann dies nach einem Flohbefall ebenfalls nötig sein. Deshalb: Freigänger alle drei Monate entwurmen (evtl. vorher Kotproben untersuchen lassen). Wohnungskatzen brauchen nur ein bis zweimal jährlich untersucht zu werden &#8211; es sei denn, es gab einen Flohbefall.</p>
<p><strong>Eine Superseite über Würmer finden Sie bei <a title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wurminfektionen_der_Katze" target="_blank">WikiPedia</a></strong></p>
<h2 class="quellen">Ouellen:</h2>
<p>(Milben und Darmparasiten &#8211; Würmer) sind aus dem FAQ der Newsgroup <a class="extern" title="Externer Link - öffnet Ihr Newsprogramm:" href="news:de.rec.tiere.katzen" target="_blank">de.rec.tiere.katzen</a> Copyright (c) by drtk-faq-team</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Artgerechte Katzen Ernährung</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/artgerechte-katzen-ernaehrung.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/artgerechte-katzen-ernaehrung.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 17:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Katzenernährung &#8211; 2,55 Mio. Tonnen Schlachtmüll und Co. werden jährlich zu Tierfutter verarbeitet.
Das es keine artgerechte Ernährung ist wenn die Katze von Tischabfällen lebt ist normalerweise bekannt. Aber wussten Sie das Fertignahrung aus dem Kaufhaus teilweise auch nicht besser ist? Auch wenn die Werbung noch so toll ist &#8211; es ist Werbung! 2,55 Millionen Tonnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Katzenernährung &#8211; 2,55 Mio. Tonnen Schlachtmüll und Co. werden jährlich zu Tierfutter verarbeitet.<span id="more-381"></span></h2>
<p>Das es keine artgerechte Ernährung ist wenn die Katze von Tischabfällen lebt ist normalerweise bekannt. Aber wussten Sie das Fertignahrung aus dem Kaufhaus teilweise auch nicht besser ist? Auch wenn die Werbung noch so toll ist &#8211; es ist Werbung! 2,55 Millionen Tonnen tierischer Nebenprodukte werden jährlich in Europa zu Tierfutter verarbeitet.</p>
<h3>Tierische Nebenprodukte &#8211; was ist das eigentlich ?</h3>
<p>Auf den meisten Dosen steht Fleisch und tierische Nebenprodukte. Als tierische Nebenprodukte gelten Tierkörper sowie nicht zur Verwendung als Lebensmittel bestimmte Schlachttierkörper und Erzeugnisse tierischen Ursprungs.<br />
Die tierischen Nebenprodukte werden in 3 Kategorien geteilt (frei übersetzt):</p>
<ul>
<li> Kategorie 1 &#8211; Nur zur Verbrennung (Infektiöses oder ansteckendes Material)</li>
<li> Kategorie 2 &#8211; Darf nicht verfüttert werden (Gülle, Magen- und Darminhalt aber auch verendete Tiere)</li>
<li> Kategorie 3 &#8211; Nicht für den menschlichen Verzehr (aber gut genug für die Heimtiernahrung :(</li>
</ul>
<p><strong>Tierische Nebenprodukte die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, aber als Tierfutter verwendet werden dürfen und der Kategorie 3 angehören sind z.B.</strong></p>
<ul>
<li> Federn, Haare, Häute, Hufe, Hörner, Knochen, Pelze, Schalen von Tiereiern, Schweineborsten, Wolle</li>
<li>Schlachtkörperteile, die als genussuntauglich abgelehnt werden, die jedoch keine Anzeichen einer übertragbaren Krankheit aufweisen.</li>
<li> Ehemalige Lebensmittel tierischen Ursprungs die z.B. auf Grund von Herstellungsproblemen oder Verpackungsmängeln nicht mehr für den menschlichen Verzehr bestimmt sind.</li>
<li> Küchen- und Speiseabfälle<sup>[<a href="#1">1</a>]</sup></li>
</ul>
<p><strong>aber auch Tierische Nebenprodukte aus den anderen Kategorie dürfen als Tierfutter verwendet werden.</strong></p>
<ul>
<li>und zwar Blut, Häute, Hufen, Federn, Wolle, Hörner, Haare und Pelze von Tierkörpern solange die keine Anzeichen einer übertragbaren Krankheit aufweisen <sup>[<a href="#1">1</a>] </sup>Als Tierkörper gelten verendete, totgeborene oder nicht zur Fleischgewinnung getötete Tiere. Also auch aus Versuchslaboren, vom Tierarzt, beim Bauern oder beim Transport oder sonstwo verendete Tiere. Obwohl ich ja hoffe das verende Tiere nur in den seltensten Fällen den Weg ins Futter finden, aber laut Gesetzgebung ist es möglich.</li>
</ul>
<p>30% vom den Tierischen Nebenprodukten der Kategorie 3 kann die Tierfuttermittelindustrie aufnehmen!<sup>[<a href="#3">3</a>]</sup> 2005 sind insgesamt 17% von allen europäischen Tierischen Nebenprodukten (alle Kategorien) in der Heimtiernahrung gelandet das sind 2,55 Mio. Tonnen jährlich! <sup>[<a href="#4">4</a>]</sup></p>
<p><span class="wichtig">Wenn Sie also auf Ihren Dosen &#8220;Tierische Nebenprodukte&#8221; lesen &#8211; kann es sein, das Sie ausgediente Hühner aus Legebatterien die mit Medikamenten und Chemikalien vollgestopft sind, Pferdehufe, Wolle und Gammelfleisch an Ihre Samtpfote verfüttern!</span></p>
<h3>Kaufhausfutter / Premium Futter</h3>
<p>Wussten Sie dass die tatsächlichen Futterkosten sich z.B. bei Feuchtfutter nicht aus 400g = 0,85 € und 400g = 1,65 € errechenbar ist. Sondern die Energiedichte entscheidet. Das Premiumfutter für 1.65 € ist Preisgünstiger da es sich nicht um 1 Portion sondern um 2 Portionen handelt. Premiumfutter ist nur im gut sortierten Fachhandel oder Online erhältlich. Unter Premiumfutter verstehe ich Sorten wie z.B. Grau, Petnature, Felidae, Prairie, Feline Porta 21, Vet-Conzept &#8230;. Typische Kaufhaussorten sind z.B. Whis&#8230;, Feli.. oder Sheb&#8230; also nicht nur die Noname Produkte aus dem Discounter, die sind oftmals sogar viel besser als die stark beworbenen &#8220;Konkurenten&#8221;</p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Die Rechnung ist ganz einfach: monatliche Kosten</strong><br />
30 Dosen Kaufhausfutter x 0,85 Euro = <strong>25,50 Euro</strong><br />
15 Dosen Premiumfutter  x 1,65 Euro = <strong>24,75 Euro</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>also haben Sie für Kaufhausfutter (mit viel Schlachtmüll) sogar noch mehr als für Premiumfutter ausgegeben und dabei noch qualitative schlechteres Futter gekauft, auch benötigen Sie oft mehr Streu. Mal ganz abgesehen von dem erbärmlichen Gestank der Hinterlassenschaften bei schlechtem Futter. Die Kotmenge ist viel geringer und fester bei Premiumfutter. Premiumfutter ist natürlich auch in verschiedenen Preisklassen zu haben, wobei 1,65 € pro großer Dose das günstigste ist. Ab 1,65 € = Petnature, Vet-Concept | ab 1,75 € = Felidae | ab 1,90 € = Prairie | ab 2,05 € = Grau | ab 2,25 € = Feline Porta 21.</p>
<h3>Wie Sie richtig die Tierfutteretiketten &#8220;lesen&#8221;</h3>
<p>genauere Erklärungen dazu finden sie<br />
<a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.cats-country.de/TierfutteretikettenKatze.pdf" target="_blank">in dem PDF von Elina Sistonen</a> das sollte jeder lesen !<br />
<a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/kennzeichnung-tierfutter.html">Auszüge aus der Futtermittelverordnung</a></p>
<h3>Weitere Tipps bzgl. Qualität und Güte</h3>
<p>von Christel Wysocki<br />
<a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.christelw.de/katzen/futter/futter3.html" target="_blank">Tipps zur Einschätzung der Futtergüte</a> Kriterien bzgl. Qualität und Güte zur Einschätzung<br />
<a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.christelw.de/katzen/futter/futter1.html" target="_blank">Beste Linksammlung zum Thema</a> Testberichte, Informationen zur Ernährung, Links auf Rezepte<br />
<a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.christelw.de/katzen/futter/futter2.html" target="_blank">Hersteller</a> Links auf Hersteller von Futtermitteln und Firmenseiten, Zutatenlisten</p>
<h3>Die E-Nummern</h3>
<p>was sich hinter den E-Nummern für <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_in_der_Europ%C3%A4ischen_Union_zugelassenen_Lebensmittelzusatzstoffe" target="_blank">Lebensmittelzusatzstoffe</a> verstecken, wofür sie sind, wo sie verwendet werden bei Wikipedia.</p>
<h3>EG-Zusatzstoffe (EWG-Zusatzstoffe)</h3>
<p>Bei Futtermitteln für Heimtiere in Verpackungen oder Behältnissen mit einem Füllgewicht von höchstens 10 Kilogramm, denen Antioxidantien, färbende Stoffe, einschließlich Pigmente oder Konservierungsstoffe zugesetzt worden sind, ist die Angabe der Bezeichnung nach dem Anhang der jeweiligen EG-Zulassungsverordnung, Spalte &#8220;Zusatzstoff&#8221;, oder Anlage 3 Spalte 2 entbehrlich, wenn</p>
<ol>
<li> den nach Absatz 1 vorgeschriebenen Angaben die Angabe &#8220;EG-Zusatzstoff&#8221;oder &#8220;EG-Zusatzstoffe&#8221; angefügt ist,</li>
<li> das Futtermittel mit einer Kontrollnummer versehen ist und</li>
<li> der für das Inverkehrbringen Verantwortliche auf Anfrage die Bezeichnung der verwendeten Zusatzstoffe mitteilt.<sup>[<a href="#2">2</a>]</sup></li>
</ol>
<p>Das heißt auf dem Trockenfutter steht oft nicht welche Zusatzstoffe als: Antioxidant, Konservierungsstoff, Farbstoff&#8230; eingesetzt sind, und das obwohl Sie natürlich trotzdem drin sind &#8211; nur draufschreiben muss man es nicht, wenn die Packung höchstens 10 Kilogramm enthält! lediglich der kleine Satz &#8220;EG-Zusatzstoffe&#8221; genügt dem Gesetzgeber. Aber kaum ein Tierbesitzer weiß was das bedeutet &#8211; und denkt das es frei von künstlichen oder gar gefährlichen Substanzen ist, da ja nichts drauf steht!<br />
Es gibt auch Konservierungsmittel und Antioxidantien wie z.B. Vitamin C oder E &#8211; die ebenfalls unter die EG-Zusatzstoffe fallen, aber die Hersteller die solche natürlichen Zusatzstoffe benutzen schreiben es auch drauf und verstecken sich nicht hinter dem Sammelbegriff EG-Zusatzstoffe.</p>
<h3>Fleischfresser ?</h3>
<p>Am besten ist eine Kombination aus Feuchtfutter, Selbstgekochtem und Rohfutter. Katzen sollten immer Futter bereitstehen haben, bzw. mindestens 3 mal täglich gefüttert werden. Denn von Natur aus fressen sie sehr oft, und kleine Portionen. (Mal ein kleiner Nager, mal ein dicker Käfer) nicht wie Hunde deren Vorfahren große Beutetiere erlegen und nur einmal täglich fressen.<br />
Zwar sind Katzen Fleischfresser &#8211; aber sie fressen ihre Beute mit Haut, Haaren, Knochen und Mageninhalt, also ist reine Fleischernährung falsch und zu einseitig was Mangelerscheinungen zur Folge haben kann.<br />
<a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/futtermittel-hund-katze.html">Weitere Infos vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. </a></p>
<h3>Rohfutter BARF</h3>
<p><strong>BARF</strong> bedeutet: <strong>B</strong>iologisch <strong>A</strong>rtgerechtes <strong>R</strong>ohes <strong>F</strong>utter / <strong>B</strong>ones <strong>A</strong>nd <strong>R</strong>aw <strong>F</strong>ood.<br />
Meine Katzen bekommen auch rohes Fleisch, natürlich suplementiert (ergänzt), Sie fressen es sehr gerne. (hat aber etwas gedauert) Es ist meiner Meinung nach das beste Futter was es gibt, da es ganz natürlich und Artgerecht ist. Und ich kann beim Kauf schon sehen was ich verfüttere. Kleinkatzen in Zoos bekommen auch kein Dosen oder Trockenfutter, nur weil es so schön bequem ist. BARF&#8217;en ist allerdings viel Arbeit und setzt genaue Kenntnisse voraus. Jedoch kann bis zu 20% des Futters aus Rohfutter bestehen ohne das man suplementieren muss. (meine bekommen ca. 20-40% BARF) die beste Seite zum Thema Barf finden Sie unter <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.savannahcats.de/katzenernaehrung.html" target="_blank">http://www.savannahcats.de/katzenernaehrung.html</a></p>
<h3>Selbstgekochtes Futter</h3>
<p>Meine Katzen bekommen auch selbstgekochtes Futter, natürlich ebenso wie Barf suplementiert (ergänzt), Sie fressen es sehr gerne. Es ist nach BARF das beste Futter da ich beim Kochen sehe was ich verfüttere. Selberkochen ist allerdings auch viel Arbeit und setzt genaue Kenntnisse voraus. Rezepte finden Sie im Internet und in Fachbüchern.</p>
<h3>Premium Feuchtfutter</h3>
<p>Premiumfuttersorten enthalten keine Tierischen Nebenprodukte. Wenn doch sind sie in Lebensmittelqualität (also auch für den Menschlichen Verzehr geeignet)<br />
Tipp: Angebrochenes Dosenfutter sollten Sie umfüllen, wenn es in der Dose verbleibt mögen es die meisten Katzen am nächsten Tag nicht mehr! selbst wenn sie Spezielle Deckel verwenden. Ich benutze dafür kleine Tupperbehälter die absolut dicht sind. Der Preisunterschied zwischen kleinen 100g Portionsdosen und normalen 400g Dosen ist enorm, mal ganz von der riesigen Müllmenge abgesehen. Das Futter hält sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage, nur bitte füttern Sie es nicht kühlschrankkalt. Wenn Sie z.B. morgens zu wenig Zeit haben &#8211; oder ihre Katze sehr ungeduldig ist, können Sie es mit etwas heißem Wasser, oder 1 min in der Mikrowelle auf Auftaustufe auf Zimmertemperatur erwärmen. (Ich bin allerdings kein Fan von Mikrowellen). Meine Katzen mögen sowieso die zähe Pastenartige Konsistens vieler hochwertiger Sorten nicht. Sie bekommen es dann mit warmen Wasser als Brei vermixt.</p>
<h3>Premium Trockenfutter</h3>
<p>Premiumfuttersorten enthalten keine Tierischen Nebenprodukte. Wenn doch sind sie in Lebensmittelqualität (also auch für den Menschlichen Verzehr geeignet)<br />
Es hält sich das Gerücht Trockenfutter würde Harngrieß und Harnsteine fördern, das es so nicht ganz korrekt ist sieht man daran, dass Diätfutter bei solchen Erkrankungen fast immer auch als Trockenfutter zu bekommen ist. Das Sie natürlich nicht das billige Kaufhaustrockenfutter füttern versteht sich von selbst. Es sollte schon der Premiumklasse angehören. Auch sollten Sie nicht ausschließlich Trockenfutter geben mindestens 50% sollte aus Feuchtfutter, Selbstgekochtem oder Rohfutter bestehen. Trockenfutter ist meiner Ansicht nach zwar schön bequem, aber auch die unnatürlichste Art eine Katze zu ernähren.</p>
<h3>Trinkmenge</h3>
<p>Bitte achten Sie auch auf die Trinkmenge Ihrer Katze, auch wenn die meist zweigeteilten Futter/Wasserschälchen suggerieren das Wasser neben das Futter gehört ist das falsch! Nutzen Sie diese Schälchen nur für Trocken/Feuchtfutter und stellen Sie mehrere Wasserschälchen in der Wohnung auf. Das Wasser muss mindestens 2 m vom Futter entfernt stehen. Ich habe in fast jedem Raum ein Wasserschälchen, sogar in der Badewanne steht eins! Sie werden sich wundern wie viel Ihre Katze nach dem umstellen trinkt! Testen Sie es einfach mal aus, es kostet ja nichts ;) Katzen die ausschließlich Barf, selbstgekochtes oder Premiumdosenfutter bekommen trinken übrigens sehr wenig &#8211; da sie die benötigte Flüssigkeit oft schon übers Futter aufnehmen.</p>
<h2 class="quellen">Resümee</h2>
<p>Barfen und Selberkochen ist sehrgut, allerdings mit viel Arbeit verbunden und setzt genaue Kenntnisse voraus.<br />
Feuchtfutter der Premiumklasse ist gut, allerdings fast nur online zu bekommen.<br />
Trockenfutter der Premiumklasse ist OK, solange es nicht zuviel gefüttert wird. zudem ist es auch fast nur online zu bekommen. Und ganz wichtig Achten Sie auf die Trinkmenge.<br />
Da ich aber weder den Futtermittelherstellern, noch mir selber zutraue ein perfektes Futter herzustellen, gibt es bei mir eben eine Kombination aus BARF, Selbstgekochtem, und 4-5 verschiedenen Premium Dosenfuttersorten. Ebenso bekommen meine zwischendurch Trockenfutter. Selbst wenn kein Futter 100% ist &#8211; brauche ich mir so keine Sorgen über eine Mangelernährung durch Unter-, oder Überversorgung zu machen.</p>
<h2 class="quellen">Online Shops mit Premiumfutter</h2>
<ul>
<li> <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.cats-country.de" target="_blank">Cats Country</a></li>
<li> <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.sandras-tieroase.de" target="_blank">Sandras Tieroase </a></li>
<li> <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.vitello.at" target="_blank">Vitello </a></li>
<li> <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.grau-gmbh.de" target="_blank">GRAU Tiernahrung GmbH </a></li>
<li> <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.petnatur.de" target="_blank">petnatur </a></li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.vet-concept.de" target="_blank">vet-concept</a></li>
</ul>
<p>Es gibt noch reichlich anderer Shops die Premiumfutter verkaufen &#8230; einfach mal Googeln :)</p>
<h2 class="quellen">Quellen</h2>
<p><a id="1" name="1"></a>[1] Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3. Oktober 2002. <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://europa.eu/scadplus/leg/de/lvb/f81001.htm" target="_blank">http://europa.eu/scadplus/leg/de/lvb/f81001.htm</a></p>
<p><a id="2" name="2"></a>[2] FuttMV 1981 § 18 Kennzeichnung von Futtermitteln mit Zusatzstoffen. <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://bundesrecht.juris.de/futtmv_1981/__18.html" target="_blank">http://bundesrecht.juris.de/futtmv_1981/__18.html</a></p>
<p><a id="3" name="3"></a>[3] Xavier Roussel, Nestlé Purina Petcare &#8211; Wie wir den Wert unserer Produkte steigern<br />
<a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster ein PDF:" lang="en" xml:lang="en" href="http://www.stn-vvtn.de/archiv/roussel.pdf" target="_blank">http://www.stn-vvtn.de/archiv/roussel.pdf</a></p>
<p><a id="4" name="4"></a>[4] Patrick Coelenbier, EFPRA &#8211; Die europäische Verarbeitungsindustrie für tierische Nebenprodukte 2005 &#8211; Zahlen und Fakten <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster ein PDF:" lang="en" xml:lang="en" href="http://www.stn-vvtn.de/archiv/coelenbier.pdf" target="_blank">http://www.stn-vvtn.de/archiv/coelenbier.pdf</a></p>
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		<item>
		<title>Die Kennzeichnung von Tierfutter</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/kennzeichnung-tierfutter.html</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 17:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[FuttMV 1981 Anlage 2b (zu § 13 Abs. 3 Satz 1) Gruppen von Einzelfuttermitteln, deren Angabe die Angabe von Einzelfuttermitteln bei der Kennzeichnung von Mischfuttermitteln ersetzt.
Teil 2. Kennzeichnung von Mischfuttermitteln für Heimtiere
1. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse
Alle Fleischteile geschlachteter warmblütiger Landtiere, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie alle Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>FuttMV 1981 Anlage 2b (zu § 13 Abs. 3 Satz 1) Gruppen von Einzelfuttermitteln, deren Angabe die Angabe von Einzelfuttermitteln bei der Kennzeichnung von Mischfuttermitteln ersetzt.<span id="more-615"></span></h2>
<h3>Teil 2. Kennzeichnung von Mischfuttermitteln für Heimtiere</h3>
<h4>1. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse</h4>
<p>Alle Fleischteile geschlachteter warmblütiger Landtiere, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie alle Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung von Tierkörpern oder Teilen von Tierkörpern warmblütiger Landtiere.</p>
<h4>2. Milch und Nebenerzeugnisse</h4>
<p>Alle Milcherzeugnisse, frisch oder durch ein Molkerei- geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die erzeugnisse aus der Verarbeitung.</p>
<h4>3. Eier und Eiererzeugnisse</h4>
<p>Alle Eiererzeugnisse, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung.</p>
<h4>4. Öle und Fette</h4>
<p>Alle tierischen und pflanzlichen Öle und Fette.</p>
<h4>5. Hefen</h4>
<p>Alle Hefen, deren Zellen abgetötet und getrocknet worden sind.</p>
<h4>6. Fisch und Fischnebenerzeugnisse</h4>
<p>Fische oder Fischteile, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung.</p>
<h4>7. Getreide</h4>
<p>Alle Arten von Getreide, ganz gleich in welcher Aufmachung, sowie die Erzeugnisse aus der Verarbeitung des Mehlkörpers.</p>
<h4>8. Gemüse</h4>
<p>Alle Arten von Gemüse und Hülsenfrüchten, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht.</p>
<h4>9. Pflanzliche Nebenerzeugnisse</h4>
<p>Nebenerzeugnisse aus der Aufbereitung pflanzlicher Erzeugnisse, insbesondere Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Ölfrüchte.</p>
<h4>10. Pflanzliche Proteine</h4>
<p>Alle Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs, deren Eiweißextrakte durch ein geeignetes Verfahren auf mindestens 50% Rohprotein, bezogen auf die Trockenmasse, angereichert sind und umstrukturiert(texturiert) sein können.</p>
<h4>11. Mineralstoffe</h4>
<p>Alle anorganischen Stoffe, die für die Tierernährung geeignet sind.</p>
<h4>12. Zucker</h4>
<p>Alle Zuckerarten.</p>
<h4>13. Früchte</h4>
<p>Alle Arten von Früchten, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht.</p>
<h4>14. Nüsse</h4>
<p>Alle Kerne von Schalenfrüchten.</p>
<h4>15. Saaten</h4>
<p>Alle Saaten, unzerkleinert oder grob gemahlen.</p>
<h4>16. Algen</h4>
<p>Alle Arten von Algen, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht.</p>
<h4>17. Weich- und Krebstiere</h4>
<p>Alle Arten von Weich- oder Krebstieren, Muscheln, frisch oder durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht, sowie die Nebenerzeugnisse aus ihrer Verarbeitung.</p>
<h4>18. Insekten</h4>
<p>Alle Arten von Insekten in allen Entwicklungsstadien.</p>
<h4>19. Bäckereierzeugnisse</h4>
<p>Alle Erzeugnisse aus der Backwarenherstellung, insbesondere Brot, Kuchen, Kekse sowie Teigwaren.</p>
<h2 class="quellen">Quelle:</h2>
<p>FuttMV 1981 Anlage 2b (zu § 13 Abs. 3 Satz 1)<br />
Gruppen von Einzelfuttermitteln, deren Angabe die Angabe von Einzelfuttermitteln bei der Kennzeichnung von Mischfuttermitteln ersetzt. Zu finden unter <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://bundesrecht.juris.de/futtmv_1981/anlage_2b_74.html" target="_blank">http://bundesrecht.juris.de/futtmv_1981/anlage_2b_74.html</a></p>
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		</item>
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		<title>Mikrochip</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/mikrochip.html</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 15:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Infos vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V
Sommerzeit ist Reisezeit. Da steht auch für viele Vierbeiner ein Ortswechsel an, wenn sie mit Herrchen und Frauchen ins Urlaubsdomizil reisen oder für die Urlaubszeit bei Freunden, Verwandten oder in einer Tierpension leben sollen. Katzen werden durch eine fremde Umgebung stark irritiert und auch so mancher Hund fühlt sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Infos vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V<span id="more-884"></span></h2>
<p>Sommerzeit ist Reisezeit. Da steht auch für viele Vierbeiner ein Ortswechsel an, wenn sie mit Herrchen und Frauchen ins Urlaubsdomizil reisen oder für die Urlaubszeit bei Freunden, Verwandten oder in einer Tierpension leben sollen. Katzen werden durch eine fremde Umgebung stark irritiert und auch so mancher Hund fühlt sich in einer neuen Umgebung nicht auf Anhieb wohl. Ausreißversuche sind daher keine Seltenheit. Damit solche Abenteuer ein glückliches Ende finden, sollten Tierbesitzer rechtzeitig vorsorgen. Mit einer gut lesbaren Tiermarkierung wird die Voraussetzung geschaffen, daß Fundtiere ihren Besitzern zurückgegeben werden können.</p>
<p>Neben der herkömmlichen Tätowierung im Ohr oder an der Schenkelinnenseite bietet die moderne Tiermedizin ein sehr zuverlässiges elektronisches Kennzeichnungssystem, das nach einem internationalen Standard arbeitet und auch jenseits der Landesgrenzen eine sichere Identifizierung und Rückführung ermöglicht. Den Tieren wird ein reiskorngroßer, sogenannter Transponder unter die Haut injiziert, der aus einem Mikrochip in einer bruchsicheren Glashülse besteht. Der Datenträger ist mit einer weltweit nur einmal vergebenen Codenummer programmiert, die mit einem speziellen Lesegerät sichtbar gemacht werden kann. Zur Registrierung meldet der Tierarzt die Identifikationsdaten an eine zentrale Tierregistrierungsdatei, die dann im Ernstfall die Besitzeradresse auf Knopfdruck ermitteln kann.</p>
<p>Das elektronische Markierungsverfahren ist im Gegensatz zur herkömmlichen Tätowierung fälschungssicher und bleibt ein Tierleben lang leicht ablesbar. Da keine Narkose erforderlich ist, kann es bereits im Welpenalter durchgeführt werden. Dank moderner Medizintechnik ist der Transponder absolut gewebeverträglich und für das Tier nicht spürbar. Eine Verankerungshülse verhindert, daß das Implantat unter der Haut wandert.</p>
<p><a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/mikrochip-elektronische-kennzeichnung.html">Nähere Infos zum Mikrochip</a></p>
<h2 class="quellen">Quelle</h2>
<p>Kopiert am 26.9.2001, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.tieraerzteverband.de/tierrat/tg0397.htm" target="_blank">Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. Frankfurt</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mikrochip &#8211; elektronische Kennzeichnung</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/mikrochip-elektronische-kennzeichnung.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/mikrochip-elektronische-kennzeichnung.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 10:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=879.html</guid>
		<description><![CDATA[In Deutschland entlaufen jährlich 80.000 Hunde und Katzen! Ein Großteil von Ihnen findet den Weg nach Hause nie wieder.
Doch eine Identifikationsnummer auf einem Mikrochip, der unter die Haut gesetzt wird, ist jederzeit die Zuordnung des Tieresgewährleistet. Diese Kennzeichnung mit Mikrochips steht neben den bislang praktizierten Methoden wie der Tätowierung zur Verfügung.
Der Transponder wird bei den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>In Deutschland entlaufen jährlich 80.000 Hunde und Katzen! Ein Großteil von Ihnen findet den Weg nach Hause nie wieder.<span id="more-879"></span></h2>
<p>Doch eine Identifikationsnummer auf einem Mikrochip, der unter die Haut gesetzt wird, ist jederzeit die Zuordnung des Tieresgewährleistet. Diese Kennzeichnung mit Mikrochips steht neben den bislang praktizierten Methoden wie der Tätowierung zur Verfügung.<br />
Der Transponder wird bei den meisten Tieren unter die Haut der linken Halsseite gesetzt. Eine Narkose ist bei Hund, und Katze nicht erforderlich. Dieser Eingriff ist relativ schmerzlos. Ich lasse seit über 10 Jahren alle meine Jungtiere chippen, und 80% schimpft lautstark! Aber die ganze Prozedur dauert nur ca. 20 sec. Der Chip hält ein Tierleben lang. Es stört und belastet das Tier nicht.<br />
Die Identifikationsnummer wird einer Registrierstelle <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.tiernotruf.org" target="_blank">(z.B. kostenfrei bei Tasso)</a> gemeldet, die sie gemeinsam mit Ihrer Adresse speichert. Von diesem Moment an können Sie im Falle des Verlustes über die registrierten Daten ermittelt und über den Aufenthaltsort Ihres Lieblings informiert werden.</p>
<h3>Warum sollte man sein Tier kennzeichnen?</h3>
<ul>
<li>Um es wiederzufinden, wenn es entlaufen ist. Tierbesitzer konnten aufgrund fehlender oder unzulänglicher Kennzeichnung oder Registrierung oft nicht ermittelt werden. Bei entlaufen Tieren im Ausland, war die Rückführung bislang nahezu unmöglich. Der Mikrochip &#8211; nach internationalem Standard &#8211; schafft hier sowohl national als auch international Abhilfe.</li>
<li>Um nachzuweisen, daß es das eigene Tier ist. Eine eindeutige Kennzeichnung, die besagt, daß es sich tatsächlich um Ihr Tier handelt, Unverwechselbar Manipulations- und Fälschungssicher bei Diebstahl, oder Ausstellungen. Bedenken Sie das z.B. Rassekatzen sich sehr ähneln &#8211; Sie erkennen Ihr Tier natürlich aber andere ?!</li>
<li><a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/einreisebestimungen-katze.html">Im internationalen Reiseverkehr</a><br />
Seit Oktober 2004 ist der neue &#8220;EU-Heimtierausweiss&#8221; pflicht bei Reisen in Europa. Dieser Pass muss dem Tier eindeutig zugeordnet werden können, d. h. das Tier muss mittels Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar und die Kennzeichnungs-Nummer im Pass eingetragen sein. Eine Kennzeichnung durch Tätowierung ist bis Juni 2011 möglich, danach ist der Mikrochip für alle Tiere vorgeschrieben. <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://de.wikipedia.org/wiki/EU-Heimtierausweis" target="_blank">EU-Heimtierausweiss (WikipediA)</a></li>
<li>Zur Sicherung der züchterischen Glaubwürdigkeit. Für Abstammungsnachweise von Zucht- und Rassetieren sollten präzise Kennzeichnungen vorliegen. Untersuchungen auf PKD, HCM und z.B. Audiometrische Tests werden nur mit Mikrochip von den Vereinen anerkannt. Fife Mitglieder müssen alle Zuchtkatzen chipen lassen. Ich lasse alle meine Jungtiere chippen da die Tiere so auch nicht ausgesetzt werden können.</li>
</ul>
<h3>Was ist eine „elektronische Kennzeichnung”?</h3>
<p>Eine elektronische Kennzeichnung ist eine Markierung mit einem Mikrochip. Auf diesem Mikrochip befindet sich eine 15stellige Nummer, die einmalig auf der Welt vergeben wird. Kein anderes Tier wird mit dieser Nummer gekennzeichnet. Dies schützt vor Fälschungen. Diese Lesegeräte sind in Tierarztpraxen, Tierheimen und an Grenzstellen vorhanden.</p>
<h3>Was ist ein „Transponder”?</h3>
<p>Der Mikrochip befindet sich gemeinsam mit einer Antenne in einer medizinisch geprüften Bioglaskapsel, die für ein schnelles Verwachsen mit dem umliegenden Gewebe sorgt. Die Einheit von Mikrochip, Antenne und Hülle wird Transponder genannt. Solch ein Transponder ist klein wie ein Reiskorn nur 13,8 x 2,1 mm klein. Er stört oder belastet das Tier nicht. Er hat internationale Anerkennung und hält, solange das Tier lebt. Er ist die Markierung der Gegenwart und Zukunft.</p>
<p><img src="../bilder/text-transponder.gif" alt="Transponder" vspace="10" width="344" height="102" align="middle" /></p>
<h3>Was ist der ISO-Standard?</h3>
<p>Seit 1996 besteht ein internationaler Standard mit der Nummer 11784 für Transponder. Mit diesem Standard haben Länder, Verbände und Hersteller weltweit eine einheitliche Vorgehensweise vereinbart. Er gewährleistet, daß die Transponder verschiedener Hersteller auch durch Lesegeräte anderer Hersteller lesbar sind. Diese Normierung sichert also eine Kompatibilität unterschiedlicher Systeme ? zum Schutz des Verbrauchers.</p>
<h3>Wie bekommt man den Transponder?</h3>
<p>Dieses geschieht durch die Tierärztin/den Tierarzt. Der Transponder wird mit einer sterilen Kanüle &#8211; meist in die linke Halsseite ? injiziert. Dieses geschieht schnell und fast schmerzfrei. Es ist keine Narkose erforderlich.</p>
<h3>Lassen Sie Ihr Tier Registrieren !</h3>
<p>Unbedingt erforderlich ist es, sein Tier bei einer Registrierstelle <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.tiernotruf.org" target="_blank">(z.B. kostenfrei bei Tasso) </a>erfassen zu lassen! Diese speichern Angaben zum Tier Ihre Adresse und Telefonnummer. Wird ein Fundtier z. B. im Tierheim abgegeben, können Sie über die Chipnummer als Besitzer ermittelt und benachrichtigt werden.<br />
Sie sollten unbedingt daran denken, Adreßänderungen der Registrierstelle mitzuteilen.</p>
<h3>Zu dem Transponder werden Aufkleber geliefert</h3>
<ul>
<li>Auf diesen steht der Strichcode mit der Nummer, die sich auf dem Transponder befindet.</li>
<li>Einen Aufkleber für den Impfpass des Tieres.</li>
<li>Einen weiteren müssen Sie an die Registrierstelle senden.</li>
<li>Einen für die Tierarztpraxis.</li>
<li>Einen für das Zuchtbuch/Stammbaum oder Ihre Unterlagen</li>
<li>oder einfach als Reserve für Verluste, bzw. wenn ein neuer Impfpass benötigt wird.</li>
</ul>
<p>weitere Infos <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/mikrochip.html">vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Futtermittel für Hund und Katze</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/futtermittel-hund-katze.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/futtermittel-hund-katze.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=624.html</guid>
		<description><![CDATA[Hund und Katze zählen zu den Fleischfressern, den Carnivoren. Diese Bezeichnung ist jedoch insofern irreführend, als nicht nur das Fleisch der Beutetiere gefressen wird, sondern das gesamte Beutetier „mit Haut und Haaren” als Nahrungsquelle dient. Auf diese Weise werden alle lebenswichtigen Nährstoffe mit der Beute aufgenommen. Dazu zählen unter anderem die im Fell und den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		H2 { margin-bottom: 0.21cm } 		H2.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 14pt; font-style: italic } 		H2.cjk { font-size: 14pt; font-style: italic } 		H2.ctl { font-size: 14pt; font-style: italic } 		A:link { so-language: zxx } -->Hund und Katze zählen zu den Fleischfressern, den Carnivoren. Diese Bezeichnung ist jedoch insofern irreführend, als nicht nur das Fleisch der Beutetiere gefressen wird, sondern das gesamte Beutetier „mit Haut und Haaren” als Nahrungsquelle dient. <span id="more-624"></span>Auf diese Weise werden alle lebenswichtigen Nährstoffe mit der Beute aufgenommen. Dazu zählen unter anderem die im Fell und den Knochen enthaltenen Mineralstoffe sowie pflanzliche Bestandteile, die in der Regel im Magen der Beutetiere zu finden sind.</p>
<p>Eine Futterration, die nur aus Fleisch besteht ist demnach nicht als vollwertig anzusehen. Der Energiebedarf von Hund und Katze im Erhaltungsstoffwechsel variiert erheblich und ist abhängig vom Lebensalter, der Bewegungsintensität, der Haarlänge und -dichte, vom Umfang der Fettpolster in der Unterhaut, den Haltungsbedingungen und bei weiblichen Tieren auch von einer eventuellen Trächtigkeit.</p>
<p>Als Fertigfuttermittel stehen drei Kategorien zur Verfügung: Feuchtfutter mit einem Wassergehalt von 70 bis 80 Prozent, das in Dosen oder Schalen angeboten wird; Trockennahrung, der bis zu 90 Prozent des Wassergehaltes entzogen wurde und die in Form von Flocken oder Pellets im Handel ist; Halbfeuchtfutter, dessen Wassergehalt durch Hinzufügen von wasserbindenden Stoffen zwischen 14 und 30 Prozent liegt und das zu elastischen stang-, ring- oder würfelförmigen Produkten verarbeitet wird.</p>
<p>Alle drei Kategorien sind ernährungsphysiologisch ausgewogene Alleinfuttermittel, die sich hauptsächlich im Wassergehalt (der teuer mitbezahlt werden muß) unterscheiden. Daneben gibt es eine Reihe von sogenannten Ergänzungsfuttermitteln, die, wenn sie eiweißreich sind (z.B. Trockenfleisch) mit Getreide in Form von Haferflocken oder Reis ergänzt werden müssen, oder wenn sie kohlenhydratreich sind (z.B. Getreideflocken) zum Vermischen mit Fleisch oder Schlachtabfällen gedacht sind, um eine vollwertige Mahlzeit zu ergeben.</p>
<p>Wie gerne ein bestimmtes Futtermittel von Hund oder Katze angenommen wird, hängt von verschiedenen Sinneseindrücken wie Geruch und Geschmack ab. In der Beliebtheitsskala rangiert in der Regel das Feuchtfutter vor dem Halbfeuchtfutter und der Trockennahrung. Dies liegt hauptsächlich daran, daß in Feuchtnahrung die appetitfördernden Geruchs- und Geschmacksstoffe eher wirksam werden.</p>
<p>Nahezu unüberschaubar ist das Angebot an sogenanntem Beifutter. Es ist in Form von Bisquits, Streifen, Brocken, Röllchen usw. erhältlich und für die Tiere besonders wohlschmeckend. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, daß es besonders „gesund” ist oder als Alleinfutter verabreicht werden sollte. Es eignet sich als Belohnungshappen zur Erziehungshilfe oder um den Kautrieb zu befriedigen. In der täglichen Energiebilanz müssen solche Beigaben berücksichtigt werden.</p>
<p>Ein Wort zur umstrittenen Knochenfütterung an Hunde. Stark splitternde Knochen von Wild und Geflügel dürfen nicht verfüttert werden. Aber auch die Verfütterung von Schweine- oder Rinderknochen birgt Gefahren: Knochenteile oder ganze kleinere Knochen können, wenn sie hastig abgeschluckt werden, in der Speiseröhre stecken bleiben oder zu einem Darmverschluß führen. Häufige Begleiterscheinung einer Knochenmahlzeit ist die Veränderung der Kotkonsistenz. Der Kot wird „knochenhart” und kann nur unter Schmerzen oder schlimmstenfalls gar nicht abgesetzt werden. Solche Tiere können dann nur noch durch tierärztliche Hilfe von diesem Ballast befreit werden. Unbestritten ist die gebißreinigende Wirkung von Knochengaben. Dieser Effekt ist jedoch gefahrloser durch die Gabe von handelsüblichen Büffelhautknochen zu erreichen.</p>
<h2 class="quellen">Quelle:</h2>
<p>Kopiert am 26.9.2001, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: <a href="http://www.tieraerzteverband.de/tierrat/tg0896.htm" target="_blank">Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. Frankfurt</a></p>
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		<title>Körperpflege bei Katzen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch bevor Katzenbabys richtig laufen können, versuchen sie sich zu putzen. Das Putzen gehört zum täglichen Ritual einer jeden Katze vom Babyalter bis zum Lebensende und das fast 4 Std. pro Tag.
Gleich nach der Geburt werden sie von ihrer Mutter geleckt und geputzt, bis sie blitzblank sauber sind. Eine Katze, die sich nicht putzt, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bevor Katzenbabys richtig laufen können, versuchen sie sich zu putzen. Das Putzen gehört zum täglichen Ritual einer jeden Katze vom Babyalter bis zum Lebensende und das fast 4 Std. pro Tag.<span id="more-639"></span></p>
<p>Gleich nach der Geburt werden sie von ihrer Mutter geleckt und geputzt, bis sie blitzblank sauber sind. Eine Katze, die sich nicht putzt, ist krank. Durch Ihre Gelenkigkeit und Ihrer weit herausstreckbaren Zunge und etwas Speichel gelingt es der Katze immer sauber und gepflegt zu sein. Nach dem Fressen reinigt sie ihre Pfötchen und mit ihnen dann auch Gesicht und Schnurrhaare. Manchmal putzen sie sich auch aus Verlegenheit, wenn sie z.B. irgendwo abgerutscht sind oder man sie Ermahnt hat.</p>
<h3>Fellpflege</h3>
<p>Auch wenn die Fellpflege im Prinzip Katzensache ist, freut sich fast jeder Stubentiger über Streicheleinheiten mit Kamm und Bürste. Im Frühjahr und Herbst sollten Sie sie öfters bürsten. Bei langhaarigen Katzen ist tägliches Bürsten und Kämmen eine Pflicht, da diese auf die Mithilfe des Menschen angewiesen sind. Zu den kritischen Stellen gehören der Bauch und die Partien zwischen den Vorder- und Hinterpfoten. Je mehr lose Haare Sie beim Kämmen und Bürsten entfernen, desto geringer ist die Gefahr, daß die unverdaulichen Haarballen (Bezoare) herausgewürgt werden. Haarballen entstehen im Magen der Katze durch herrunterschlucken der Haare beim Putzen. Diese kleberigen ausgewürgten Haarballen landen auch mit Sicherheit nicht auf den Fliesen im Flur, sondern immer auf dem schönen hellen Teppich im Wohnzimmer. Dort hinterlassen sie schnell dauerhafte Flecken. Ab und zu etwas Butter, Pflanzenöl oder Maltsoftpaste geben, das schmeckt und die Haarballen entstehen nicht so schnell. Stellen Sie immer genügend <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/gefahren-fuer-katzen/giftige-pflanzen.html">Gras</a> bereit, ansonsten vergreift sich die Katze an anderen oft giftigen Blumen. Hat Ihre Katze freien Auslauf, sollten Sie beim Kämmen auf Ungeziefer wie <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/katzen-krankheiten/parasiten.html">Flöhe und Zecken</a> achten. Flöhe nisten sich besonders gern in längerem Fell ein. Mit regelmäßigem Kämmen und Bürsten tun Sie nicht nur Ihrer Katze, sondern auch sich selbst einen Gefallen. Sie ersparen sich viel Zeit und Arbeit, die durch die Katzenhaare auf Kleidung, Möbeln und Teppichen verursacht werden. Baden wird von den meisten Katzen gehasst und ist normalerweise überflüssig. Es sollte deshalb nur im Notfall gebadet werden, wenn die Katze zu arg verschmutzt ist, oder sich giftiges auf dem Fell befindet. Ich muss meinen Potenten Kater Dante vor Ausstellungen baden, denn er hat einen &#8220;Fettschwanz&#8221; der sich bis zum Rücken hochzieht :(</p>
<h3>Augenpflege</h3>
<p>Die Augen einer gesunden Katze sind klar und strahlend. Ein getrübter Blick ist immer ein Anzeichen für eine Erkrankung. „Schlaf”, den auch Katzen manchmal in den inneren Augenwinkeln haben, entfernen Sie vorsichtig mit einem feuchten, nicht fesselnden Tuch. Besonders wichtig ist die Augenpflege bei Perserkatzen, da diese Rasse häufig unter tränenden Augen leidet. Ursache sind die durch die kurze Nase verengten, verstopften oder gar nicht vorhandenen Tränenkanäle. Bei sehr starkem Tränenfluss und Augenentzündungen sollten Sie unbedingt zum Tierarzt.</p>
<h3>Ohrenpflege</h3>
<p>Ihre Ohren kann die Katze selbst nur schwer säubern. Sie sollten regelmäßig einen Blick hineinwerfen und die äußere Ohrmuschel evtl. mit einem feuchten, Fusel freien Tuch vorsichtig auswischen. Gehen Sie aber nicht zu tief hinein und verwenden Sie keine Wattestäbchen. Sie könnten sonst leicht das empfindliche Innenohr verletzen. Wenn Ihre Katze sich häufig kratzt oder die Ohren anlegt oder sehr viel dunkles Ohrenschmalz erkennbar ist, sollten Sie sie vom Tierarzt kontrollieren lassen. Eventuell hat Ihre Katze Ohrmilben. Wenn ich zum Impfen gehe lasse ich die Ohren immer kontrollieren und sauber machen. Die käuflichen Ohrpflegeprodukte sind meist zu aggressiv. Außerdem kann man gar nicht so schnell schauen wie die Katze den Kopf schüttelt und das teure Zeug überall im Umkreis von 2 Metern klebt. Viel schlimmer ist es jedoch, das die Katze sich nun das verklebte Fell putzt und dabei das Mittel verschluckt. Meine Katze Püppchen hat sich bei einer solchen Aktion mit einem frei käuflichen Produkt einmal den Hals regelrecht verätzt.</p>
<h3>Zahnpflege</h3>
<p>Das wichtigste für das Gebiss der Katze ist eine gesunde Ernährung. Mit etwa sechs Monaten verlieren Jungtiere ihre 26 Milchzähne. Das Gebiss der erwachsenen Katze hat 30 Zähne. Sie sollten Fleisch nie zu klein schneiden und neben Frisch- bzw. Feuchtfutter aus der Dose auch immer Rohes Fleisch geben. Je &#8220;härter&#8221; das Futter ist bzw. je mehr Ihre Katze kauen muss desto gesünder sind die Zähne. Bekommt die Katze zu wenig feste Nahrung, können die Zähne sich lockern oder sogar ausfallen. Mundgeruch ist ein deutlicher Hinweis auf Zahnprobleme. Oft ist Zahnstein der Grund, wird er nicht entfernt, kommt es zu Zahnfleischentzündungen und zu Zahnausfall. Durch schlechte Zähne und Zahnfleischentzündungen können sich schwere Krankheiten entwickeln. Lassen Sie bei jedem Impftermin das Gebiss Ihrer Katze vom Tierarzt kontrollieren und eventuellen Zahnstein entfernen. Wenn regelmäßig der Zahnstein entfernt wird ist das Sekunden Sache. Bei starkem Befall wird man aber um eine Vollnarkose nicht herum kommen. Meine Katzen bekommen regelmäßig rohes Fleisch. Trockenfutter hilft nicht bei Zahnstein, es wird ja entweder komplett unzerkleinert runter geschluckt oder höchstens mal durchgebissen.<br />
Weitere Infos vom BPTe.V:  <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/zahnhygiene-katzen.html">Zahnhygiene</a> | <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/zahnbetterkrankungen-katzen.html">Zahnbetterkrankungen</a><br />
Eine super Adresse für Tips rund um den Zahnstein ist: <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.christelw.de/katzen/sonstiges/zahnstein.html" target="_blank">http://www.christelw.de/katzen/sonstiges/zahnstein.html</a></p>
<h3>Krallenpflege</h3>
<p>Um die Krallen pflege Ihrer Katze brauchen Sie sich normalerweise nicht zu kümmern wenn sie die Möglichkeit hat, draußen an Bäumen oder am Kratzbaum zu kratzen. Zum Leidwesen von uns Dosenöffnern vergreift sie sich manchmal auch an Polstermöbeln oder Tapeten. Abhilfe schafft da eigentlich nur liebevolles Ermahnen und reichlich andere Möglichkeiten zum Klettern und Krallen wetzen. Die sichelförmigen Krallen der Katze sind ein vielseitiges Instrument. Sie sind nützlich als Waffe, als Halt beim Klettern und Springen, sowie zum Festhalten von Beute und Futter. Beim Krallen wetzen streift die Katze unbrauchbare abgestorbene Hornhaut ab und sorgt somit dafür, dass sie immer scharf sind. Mit beschnittenen Krallen wird Ihr Stubentiger kratzen wie zuvor oder sogar noch stärker, außerdem wachsen sie schnell wieder nach. Wenn die Katze jedoch zu lange Krallen hat und oft im Teppich hängen bleibt, schneiden Sie mit einer Nagel- bzw. Spezialzange nur die Spitzen der Krallen an den Vorderpfoten. Aber bitte nur die äußerste transparente Spitze, denn dahinter liegen Nerven und Blutgefäße. Im Zweifelsfalle sollten Sie sich das Krallen schneiden vom Tierarzt zeigen lassen. Meine Katzen haben keine Probleme mit zu langen Krallen da fast die gesamte Wohnung verfließt bzw. mit Laminat versehen ist.</p>
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		<title>Kastration &#8211; Sterilisation bei Katzen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl die Aufzucht junger Kätzchen sehr viel Freude bereitet, sollten Sie sich doch, auch als Besitzer einer Rassekatze, genau überlegen, ob Ihnen für diese Aufgabe genug Zeit, Geld und Wissen zur Verfügung steht.
Überlassen Sie als verantwortungsvoller Katzenhalter auch ihre Hauskatze nicht einfach gedankenlos der natürlichen Vermehrung. Sofern nicht für jedes Kätzchen ein gutes Zuhause sichergestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Obwohl die Aufzucht junger Kätzchen sehr viel Freude bereitet, sollten Sie sich doch, auch als Besitzer einer Rassekatze, genau überlegen, ob Ihnen für diese Aufgabe genug Zeit, <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/rassekatzenkauf/zuchtkosten-wurf.html">Geld</a> und Wissen zur Verfügung steht.<span id="more-668"></span></h2>
<p>Überlassen Sie als verantwortungsvoller Katzenhalter auch ihre Hauskatze nicht einfach gedankenlos der natürlichen Vermehrung. Sofern nicht für jedes Kätzchen ein gutes Zuhause sichergestellt ist sollte man die Trächtigkeit einer Katze nicht in Betracht ziehen. <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.peta.de/web/katzenkastration.2766.html" target="_blank">Lesen Sie dazu die Seite von PeTA</a> Die Katzen landen früher oder später doch nur in Tierheimen, die völlig überfüllt sind und notgedrungen vielleicht auch mal die Todesspritze einsetzen müssen.<br />
 Durch unkontrollierte Deckakte können <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/katzen-krankheiten/infektionskrankheiten-uebersicht.html">lebensbedrohliche Katzenkrankheiten</a> übertragen werden.<br />
 So mancher liebes toller Kater ist schon einem Auto zum Opfer gefallen. Da er nicht wie sonst vorsichtig genug ist (Liebe macht halt blind).<br />
 Die Unannehmlichkeiten des Geschlechtsverhaltens wie z.B. Harnspritzen, Schreien, Unruhe, Entweichen, Streunen fallen nach der Kastration weg.</p>
<h3>Kastration</h3>
<p>Unter Kastration versteht man die operative Entfernung der Keimdrüsen; das sind beim Kater die Hoden, bei der Katze die Eierstöcke. Die Kastration ist bei jeder Katze, die nicht zur Zucht verwendet werden soll, zu empfehlen. Durch den Eingriff wird weder die Lebensfreude der Katze, noch die des Katers beeinträchtigt. Die Operation ist für einen guten Tierarzt unkomplizierte Routine.</p>
<h3>Die Kastration des Katers</h3>
<p>wird meistens nicht vor dem Erreichen der Geschlechtsreife &#8211; im Alter von sieben bis zehn Monaten &#8211; vorgenommen. Auch ein älterer Kater kann jederzeit kastriert werden. Selbst ehemalige Deckkater die stark markiert haben während ihrer „aktiven” Phase hören normalerweise nach der Kastration mit dem markieren auf.</p>
<h3>Die Kastration der Katze</h3>
<p>wird ebenfalls meistens im Alter von sieben bis zehn Monaten durchgeführt. Aber auch hier sollte man die Rassetypischen Merkmale beachten, eine Siamkatze kann mit 5-6 Monaten schon sehr frühreif sein während die Briten meist erst mit 10-12 Monaten Geschlechtsreif werden. Die Behauptung, eine Katze müsse zuerst einen Wurf gehabt haben bevor man sie kastriert, hält sich zwar hartnäckig, entbehrt aber jeder wissenschaftlichen Grundlage. Allerdings sollte die Katze zum Zeitpunkt der Kastration nicht rollig sein. Auch später, wenn sie schon mehrmals geworfen hat, kann eine Katze noch kastriert werden. Eine trächtige Katze kann im Notfall auch noch kastriert werden, z.B. wenn die Katze noch zu jung ist oder Missbildungen der Babys durch Inzucht (z.B. Bruder-Schwester Verpaarungen) zu erwarten sind. Aber möglichst Frühzeitig zu Beginn der Schwangerschaft. Natürlich sollte das die Ausnahme sein, bei einer trächtigen Katze ist natürlich alles viel besser durchblutet und macht die Operation nicht einfacher!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">weitere Infos: &#8220;<a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/kastration-sterilisation.html">Was spricht für die Kastration einer Kätzin</a>&#8221; (Katzen können mitunter tödlich verlaufende Erkrankungen bekommen wenn sie nicht Kastriert werden!)</p>
<h3>Sterilisation</h3>
<p>Im Gegensatz zur Kastration werden Katern und Katzen durch die Sterilisation nur unfruchtbar gemacht, während der Geschlechtstrieb unvermindert anhält. Bei dieser Operation, verbleiben die hormonproduzierenden Keimdrüsen im Organismus, lediglich die ableitenden Samenwege des Katers beziehungsweise die Eileiter der Katze werden durchtrennt oder unterbunden. Da eine Sterilisation der Tiere keine Vorteile für den Katzenhalter bringt weil die Unannehmlichkeiten und die Gefahren des Geschlechtsverhaltens und die Erkrankungen bestehen bleiben, dürfte in jedem Fall eine Kastration vorzuziehen sein, zumal sie sowohl für den Kater als auch für die Katze, wie gesagt, ohne Nachteil ist.</p>
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		<title>Kastration &#8211; was spricht Medizinisch dafür</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/kastration-fa.html</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Text ist entstanden, da die Gründe für die Kastration einer Kätzin in der Newsgruppe de.rec.tiere.katzen häufig hinterfragt werden. Deshalb möchte der Autor versuchen, die rein medizinischen Aspekte zusammenzufassen.
Was spricht für die Kastration einer Kätzin?
Sofern nicht anders angegeben, stützt sich dieser Text auf zwei Lehrbücher der Veterinärmedizin [ 1 , 2 ] und ein kürzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Dieser Text ist entstanden, da die Gründe für die Kastration einer Kätzin in der Newsgruppe<span id="more-674"></span> <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="news:de.rec.tiere.katzen" target="_blank">de.rec.tiere.katzen</a> häufig hinterfragt werden. Deshalb möchte der Autor versuchen, die rein medizinischen Aspekte zusammenzufassen.</h2>
<h3>Was spricht für die Kastration einer Kätzin?</h3>
<p>Sofern nicht anders angegeben, stützt sich dieser Text auf zwei Lehrbücher der Veterinärmedizin <sup>[ <a href="#l1">1 </a>, <a href="#l2">2 </a>]</sup> und ein kürzlich erschienenes Fachbuch über Tumorerkrankungen <sup>[ <a href="#l3">3 </a>]</sup>.</p>
<h3>1. Krebsgefahr</h3>
<p>Der Sexualzyklus der Katze ist wie bei allen Säugetieren hormongesteuert, d.h. ein kompliziertes Wechselspiel zwischen verschiedenartigen Hormonen läßt eine Katze rollig werden, steuert nach einer Aufnahme die Schwangerschaft und leitet schlußendlich die Geburt ein. Danach sind hormonelle Vorgänge für die Milchproduktion verantwortlich, auch das Versiegen der Milch ist hormongesteuert <sup>[ <a href="#l4">4 </a>]</sup>.</p>
<p>Die hierbei wichtigsten Hormone sind Estradiol und Progesteron. Man weiß schon seit vielen Jahren, daß diese für uns so lebenswichtigen Hormone leider auch beim Wachstum von Tumoren involviert sind. Sie stehen sogar in Verdacht, direkt Krebs auszulösen, beim Zervikalkarzinom (Gebärmutterhals) des Menschen ist dies bereits bewiesen.</p>
<p>Die Krebsentstehung geschieht vornehmlich in dem Körpergewebe, in dem die für diese Hormone vorgesehenen Rezeptoren <sup>[ <a href="#l5">5 </a>]</sup> sitzen, also in den Sexualorganen, und vor allem, dort wo sie gebildet werden, also in den Eierstöcken.</p>
<p>Bei jeder Rolligkeit schüttet eine Katze eine große Menge dieser Hormone aus, womit sich das Risiko für sexualhormon-induzierte Krebsformen erhöht. Beim Mammakarzinom (Brustkrebs) bspw. ist das Risiko für eine unkastrierte Kätzin im Vergleich zu einer kastrierten um den Faktor 7 erhöht <sup>[ <a href="#l6">6 </a>, <a href="#l7">7 </a>]</sup>. Ein Mammakarzinom ist äußerst bösartig, weshalb die Prognose für eine erkrankte Katze sehr schlecht ist <sup>[ <a href="#l8">8 </a>]</sup>. Eine Kastration verringert übrigens unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Durchführung das Risiko für Karzinome deutlich <sup>[ <a href="#l9">9 </a>, <a href="#l10">10 </a>]</sup>. Zum Glück sind Mammakarzinome bei der Katze nicht so häufig wie beim Hund. Weitere von Krebs betroffene Organe sind Eierstöcke und Gebärmutter.</p>
<p>Die Verringerung dieser Karzinomgefahr ist ein wichtiges Argument für die Kastration einer Katze <sup>[ <a href="#l11">11 </a>]</sup>.</p>
<h3>2. Gefahr für die Gebärmutter</h3>
<p>Ein weiteres Argument für eine Kastration ist eine mitunter tödlich verlaufende Komplikation unkastrierter Katzen, die man unter dem Sammelbegriff des Pyometra-Endometritis-Komplexes zusammenfaßt. Hierbei handelt es sich um entzündliche Prozesse der Gebärmutter (Pyometra), der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) und/oder Gewebeveränderungen (Hyperplasie).</p>
<p>Es gibt im wesentlichen zwei Ursachen für solche Pyometren, Endometritiden und Endometriumhyperplasien, und zwar Infektionen der Gebärmutter oder aber Störungen im hormonellen Gleichgewicht des Zyklusgeschehens.</p>
<p>Ich zitiere einmal wörtlich aus <sup>[ <a href="#l1">1 </a>]</sup> (die Fußnoten stammen von mir):</p>
<p>Dabei wirken fortgeschrittenes Alter (meist ab 5-6 Jahren), Nichtbenutzung der Reproduktionskapazität (vorwiegend nullipare <sup>[ <a href="#l12">12 </a>]</sup> Tiere) und Hormonbehandlungen (Östrogene, Gestagene) prädisponierend <sup>[ <a href="#l13">13 </a>]</sup>.</p>
<p>Also auch hier spielen Hormone eine Rolle, dabei ist es egal, ob sie zugeführt werden (Hormonbehandlung), oder ob sie im Verlauf des Sexualzyklus&#8217; produziert werden.</p>
<p>Wer seine Katze über Jahre rollen läßt, ohne daß es zu einer Schwangerschaft kommt, der bedenke bitte den Punkt &#8220;Nichtbenutzung der Reproduktionskapazität&#8221;.</p>
<p>Eine Gebärmutterentzündung ist immer eine gefährliche Erkrankung, die schnellstens behandelt werden muß, in der Regel durch eine chirurgische Entfernung (Hysterektomie). Leider erkennt ein Laie eine solche Entzündung meist erst in einem Stadium, wo nur noch eine Operation möglich ist.</p>
<p>Warum ist eine solche Entzündung so lebensgefährlich? Weil die Gebärmutter sich mit Eiter füllt, die Gebärmutterschleimhäute und Gebärmutterwände sich &#8220;auflösen&#8221; und brüchig werden. Im Endstadium &#8220;platzt&#8221; die Gebärmutter und der Eiter ergießt sich in die Bauchhöhle, die sich daran anschließende Entzündung im Bauchraum endet in der Regel tödlich.</p>
<p>Selbst die Operation ist gefährlich, da das Gewebe so brüchig sein kann, daß der Chirurg sie mit Samthandschuhen anfassen muß, damit sie ihm beim Herausholen nicht unter den Händen platzt.</p>
<h3>3. Gefahr der Dauerrolligkeit</h3>
<p>Der Sexualzyklus einer Katze unterscheidet sich fundamental von dem einer Frau. Zur Erklärung der Dauerrolligkeit muß ich auf diese Unterschiede näher eingehen.</p>
<p>Der Sexualzyklus beginnt mit einer durchschnittlich sieben Tage andauernden Follikelphase <sup>[ <a href="#l14">14 </a>]</sup>. In diesem Zeitraum reifen an jedem der beiden Eierstöcke (Ovarien) drei bis sieben Follikel heran, also Vorstufen der zu befruchtenden Eier.</p>
<p>Bei der Frau wird das Ei (selten die Eier) mittels Eisprung (Ovulation) in die Gebärmutter verbracht, wo es auf seine Bestimmung einen Zyklus lang wartet. Im Falle einer verpaßten Befruchtung kommt es am Ende eines Sexualzyklus zur Ablösung aus der Gebärmutterschleimhaut, was in einem blutigen Vorgang (Menstruation) endet.</p>
<p>Bei der Kätzin hingegen kommt es erst 25 bis 32 Stunden nach der Paarung zum Eisprung, ausgelöst durch einen Vaginalreiz über die sogenannten Penisstacheln des Katers. Die ausgereiften Eier wandern in die Gebärmutter, wo sie von den immer noch fertilen Spermien befruchtet werden. Es werden also keine Eier in der Gebärmutter &#8220;vorgehalten&#8221; <sup>[ <a href="#l15">15 </a>]</sup>.</p>
<p>Kommt es im Verlauf der Rolligkeit zu keinem Deckakt, gibt es auch keinen Eisprung. Man spricht dann von einem sogenannten anovulatorischen Zyklus. Im Normalfall bilden sich nun die zuvor ausgebildeten Follikel zurück (Follikelatresie), und es folgt durch die hierbei ausgelöste hormonelle Zyklusumstellung eine mehr oder minder lange Ruhephase. Danach beginnt eine erneute Rolligkeit, und diese Aneinanderreihung von Rolligkeits- und Ruhephasen wird nur durch eine Schwangerschaft oder das saisonale Erliegen der Rolligkeit im Winter unterbrochen.</p>
<p>Je häufiger solche Zyklen ohne abschließende Schwangerschaft durchlaufen werden, desto größer wird die Gefahr, daß es zu einer gefährlichen Anomalie im Anschluß an eine Follikelphase kommt: Statt der normalen Rückbildung der Follikel entarten diese zu Zysten. Aufgrund der damit gleichzeitig ausbleibenden hormonellen &#8220;Beruhigung&#8221; des Zyklus wird die Katze dauerrollig. Die Katze ist unruhig und magert wegen Freßunlust <sup>[ <a href="#l16">16 </a>]</sup> stark ab. Durch das starke Anschwellen der Schleimhäute im Uro-Genitaltrakt kann es zu erschwertem Harnabsatz kommen, die Zysten auf den Eierstöcken sind je nach Zeitdauer der Dauerrolligkeit mehr oder minder groß.</p>
<p>Die Dauerrolligkeit (Nymphomanie) ist eine ernsthafte und bedrohliche Erkrankung für die Katze und bedarf unbedingt einer tierärztlichen Betreuung. Man kann versuchen, den aus dem Ruder gelaufenen Sexualzyklus durch Hormongabe zu &#8220;bändigen&#8221;. In der Regel wird der TA aber eine Kastration inklusive Gebärmutterentfernung (Ovariohysterektomie) vornehmen.</p>
<h3>4. Persönliche Anmerkung</h3>
<p>Es soll nicht der Eindruck entstehen, daß die oben aufgeführten möglichen Komplikationen auf jeden Fall eintreten werden, wenn man eine Kätzin nicht kastriert. Ich bin allerdings davon überzeugt, daß man sie einem erhöhten Risiko aussetzt, ernsthaft zu erkranken. Deshalb ließe ich persönlich meine Katzen immer kastrieren.</p>
<h2 class="quellen">5. Literatur</h2>
<p><a id="l1" name="l1"></a>[1] V. Schmidt/M. Horzinek, &#8220;Krankheiten der Katze, Band 1+2&#8243;, Enke Verlag, Stuttgart 1997<br />
<a id="l2" name="l2"></a>[2]  W. Kraft/U. M. Dürr, &#8220;Katzen-Krankheiten&#8221;, Schaper Verlag, Hannover 2003<br />
<a id="l3" name="l3"></a>[3]  Kessler, &#8220;Kleintieronkologie&#8221;, Parey Verlag, Berlin 2000<br />
<a id="l4" name="l4"></a>[4]  Es gibt noch wesentlich mehr hormonell gesteuerte Vorgänge, aber ich beschränke mich auf&#8217;s Thema: Kastration.<br />
<a id="l5" name="l5"></a>[5]  Ein Rezeptor ist ein Protein (Eiweißmolekül), das eine für ein bestimmtes Hormon spezifische Bindestelle hat und darüber einen vom Hormon &#8220;vorgesehenen&#8221; Effekt auslöst.<br />
<a id="l6" name="l6"></a>[6]  Dorn et al., J. Natl. Cancer Inst. 1968, 40, 295-305<br />
<a id="l7" name="l7"></a>[7]  Dorn et al., J. Natl. Cancer Inst. 1968, 40, 307-318<br />
<a id="l8" name="l8"></a>[8]  Ungefähr 80 bis 90 Prozent aller Mammatumoren neigen zum raschen Wachstum und zur Metastasierung in die regionalen Lymphknoten und Lunge.<br />
<a id="l9" name="l9"></a>[9]  Hayes et al., Vet. Clin. North Am. [Sm. Anim. Pract.] 1985, 15, 513-519<br />
<a id="l10" name="l10"></a>[10]  Misdorp et al., Tijdschr. Diergeneeskd 1992, 117, 2-4<br />
<a id="l11" name="l11"></a>[11]  Sinngemäß trifft dies auch auf den Kater zu.<br />
<a id="l12" name="l12"></a>[12]  Nullipar ist der medizinische Ausdruck für solche Frauen, die niemals entbunden haben, hier natürlich Kätzin.<br />
<a id="l13" name="l13"></a>[13]  Einem erhöhten Risiko ausgesetzt<br />
<a id="l14" name="l14"></a>[14]  Das ist die vom Besitzer beobachtete Phase, in der die Katze sich abrollt (Rolligkeit), ausgeprägte Laute (Raunze) verlauten läßt und zu häufigerem Urinieren und Harnmarkieren neigt.<br />
<a id="l15" name="l15"></a>[15]  Deshalb muß auch kein Ei aus der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen werden, während die Katze rollig ist. Ergo, hat die Katze auch keine Menstruation.<br />
<a id="l16" name="l16"></a>[16]  Diese Freßunlust kann auch bei einer normalen Rolligkeit beobachtet werden.</p>
<h2 class="quellen">Quelle:</h2>
<p>Autor: Michael Grimm ( <a title="E-Mail an Autor" href="mailto:kastration@odo.in-berlin.de" target="_blank">kastration@odo.in-berlin.de </a>)<br />
Version: 1.1<br />
Letzte Revision: 10.01.2005<br />
Originalfassung: <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.odo.in-berlin.de/kastration.html" target="_blank">http://www.odo.in-berlin.de/kastration.html </a><br />
Copyright © 2002-2005 by Michael Grimm</p>
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		<title>Kastration &#8211; Operation, Pille oder Injektion</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Infos vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V
Wer eine Hündin oder Kätzin hält, wird früher oder später entscheiden müssen, ob er bei seinem Tier das Risiko einer unerwünschten Trächtigkeit in Kauf nimmt oder Maßnahmen ergreifen möchte, die den Sexualzyklus vorübergehend oder entgültig unterbinden. Hündinnen werden in der Regel zweimal im Jahr läufig. Das ist der Zeitabschnitt des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Infos vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V<span id="more-671"></span></h2>
<p>Wer eine Hündin oder Kätzin hält, wird früher oder später entscheiden müssen, ob er bei seinem Tier das Risiko einer unerwünschten Trächtigkeit in Kauf nimmt oder Maßnahmen ergreifen möchte, die den Sexualzyklus vorübergehend oder entgültig unterbinden. Hündinnen werden in der Regel zweimal im Jahr läufig. Das ist der Zeitabschnitt des Sexualzyklus, in dem die Hündin gedeckt werden kann. Bei Kätzinnen tritt die sogenannte Rolligkeit mehrmals jährlich in Abhängigkeit von der Tageslichtlänge ein. Freilebende Katzen können zwei- bis dreimal pro Jahr tragend werden. Während sich bei Hündinnen operative und medikamentelle Verhütungsmethoden die Waage halten, wird bei Kätzinnen überwiegend durch eine Operation verhütet.</p>
<p>Entgegen der landläufigen Meinung, daß weibliche Tiere sterilisiert und männliche Tiere kastriert werden, liegt der Unterschied nicht im Geschlecht des Tieres, sondern in der Art des operativen Eingriffs. Bei der Sterilisation wird die Passage der Keimzellen unterbrochen, indem beim männlichen Tier der Samenstrang, beim weiblichen Tier der Eileiter durchtrennt wird. Bei der Kastration werden die Keimzell-produzierenden Organe entfernt, also die Eierstöcke beim weiblichen Tier beziehungsweise die Hoden beim männlichen Tier. In der tierärztlichen Praxis wird üblicherweise kastriert, da diese Methode den Sexualzyklus endgültig und sicher unterbindet.</p>
<p>Bei freilaufenden Kätzinnen ist die Kastration die bestmögliche präventive Maßnahme, um einer ungewollten Flut von wilden Katzenwelpen Einhalt zu gebieten. Die Tierschutzvereine werben regelmäßig für diesen operativen Eingriff. Das Operationsrisiko ist sehr gering, die äußere Naht von ein bis zwei Zentimetern Länge heilt innerhalb weniger Tage.</p>
<p>Bei Hündinnen wird neben den Eierstöcken meist noch die Gebärmutter, die bei dieser Tierart sehr zu Entzündungen neigt, entfernt. Auch hier ist der Operations- und Heilungsverlauf meist komplikationslos. Allerdings sind bei der Hündin Nebenwirkungen möglich, die zum Teil rasseabhängig sind. Hier wird der Tierarzt im Einzelfall beraten. Häufigste Nebenwirkung ist die Gewichtszunahme, die durch Diät und ausreichende Bewegung vermeidbar ist.</p>
<p>Eine Alternative zur operativen Trächtigkeitsverhütung ist die medikamentelle Verhütung mittels Hormonpräparaten. Diese werden vom Tierbesitzer in Form von Tabletten regelmäßig eingegeben oder als Injektion im Abstand von fünf bis sechs Monaten vom Tierarzt verabreicht. Diese Art der Verhütung ist reversibel, das heißt, nach Absetzen der Hormonzufuhr normalisiert sich der Sexualzyklus wieder, so daß eine Trächtigkeit wieder möglich wird.</p>
<h2 class="quellen">Quelle:</h2>
<p class="klein">Kopiert am 26.9.2001, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: <a class="a-a-extern-grau" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.tieraerzteverband.de/tierrat/tg0495.htm" target="_blank">Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. Frankfurt</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Katzenallergien beim Menschen</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/katzenallergien-beim-menschen.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/katzenallergien-beim-menschen.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 08:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=905.html</guid>
		<description><![CDATA[
Behandlungsmöglichkeiten und Tips bei einer Katzenallergie
 http://www.katzeninfo.com/tips/Allergie/allergie.html 
auf dieser tollen Seite finden Sie alles über die Katzenallergie! (auch sonst ist es die beste Katzenseite die ich je gesehen habe!)
Früher Kontakt zu Haustieren schütz vor Allergien
Garmisch-Partenkirchen (aho) &#8211; Die verbesserten hygienischen Wohnverhältnisse haben auch in Deutschland während der letzten 100 Jahre maßgeblich zur Verbesserung der gesundheitlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-905"></span></p>
<h3>Behandlungsmöglichkeiten und Tips bei einer Katzenallergie</h3>
<p><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.katzeninfo.com/tips/Allergie/allergie.html" target="_blank"> http://www.katzeninfo.com/tips/Allergie/allergie.html </a><br />
auf dieser tollen Seite finden Sie alles über die Katzenallergie! (auch sonst ist es die beste Katzenseite die ich je gesehen habe!)</p>
<h3>Früher Kontakt zu Haustieren schütz vor Allergien</h3>
<p>Garmisch-Partenkirchen (aho) &#8211; Die verbesserten hygienischen Wohnverhältnisse haben auch in Deutschland während der letzten 100 Jahre maßgeblich zur Verbesserung der gesundheitlichen Lage in der Bevölkerung beigetragen. Neueste Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass sich eine &#8217;sterile&#8217; Wohnumgebung durchaus auch negativ auf die Entwicklung von bestimmten allergischen Erkrankungen auswirken könnte. So berichtet Erika v. Mutius von der Universitätskinderklinik München (ISEE-177) über eine Studie mit über 1000 Kindern aus der Schweiz, Österreich und Süddeutschland, bei der Kinder mit Asthma oder Heuschnupfen eine deutlich niedrigere mikrobielle Kontamination mit Endotoxin, einem Zellwandbaustein von Bakterien, in der Wohnung hatten als gesunde Kinder. Die Autoren schlussfolgern, dass dieser Kontakt zu Bakterien die Entwicklung von allergischen Erkrankungen mit beeinflussen können und einen Schutzfaktor darstellen könnten. Dieses Ergebnis kann auch teilweise erklären, warum Kinder, die mit Hunden und Katzen in der sehr frühen Kindheit aufgewachsen sind, ein geringeres Risiko haben, später an einer Allergie zu erkranken. Denn zwei unabhängig durchgeführte Studien in Deutschland zeigen übereinstimmend höhere schützend wirksame Konzentrationen an Endotoxin in den Haushalten, in denen auch Hund oder Katze zu Hause sind (Joachim Heinrich und Mitarbeiter von der GSF, ISEE-309, DAE-23).</p>
<p>Und schließlich ist bereits seit einiger Zeit bekannt, dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen und demzufolge durchschnittlich in höherem Maße mit Endotoxin in Kontakt kommen, ein geringeres Erkrankungsrisiko für Allergien haben. So müssen die unstrittig vorhandenen Vorteile der verbesserten hygienischen Wohnverhältnisse möglicherweise relativiert und eingeschränkt werden. Jedoch sind weitere spezifisch intervenierende Studien erforderlich, bevor Eltern klare Empfehlungen in die Hand gegeben werden sollten. Mit Vorsicht kann man aber bereits heute sagen, dass eine <a title="Interner Link:" href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/antibakteriell-reinigungsmittel.html">übertriebene Reinlichkeit</a> in der kindlichen Umgebung aus gesundheitlichen Gründen nicht erforderlich ist. Das wird viele Kinder freuen.<br />
<a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/20010831-00000/" target="_blank">AHO Aktuell vom 31.08.2001</a></p>
<h3>Landleben schützt vor Allergien</h3>
<p>München (aho) &#8211; Kinder von Bauernhöfen leiden 15 mal seltener an Heuschnupfen und Asthma als Stadtkinder. Das hat jetzt eine vom Bayerischen Umweltministerium beim Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München in Auftrag gegebene Untersuchung gezeigt. „Die Ergebnisse belegen, wie wichtig eine intakte Umwelt und eine vernünftige Einstellung zur Hygiene im Alltag sind”, betonte Umweltminister Werner Schnappauf heute bei der Vorstellung der Studie in der Münchener Kinderklinik. Die Wissenschaftler haben z. B. gerade die in Ställen vorhandenen Keimbelastungen als positive Schutzfaktoren ausgemacht. „Die Forschungsergebnisse zeigen erfreuliche mögliche Schutzfaktoren einer Kindheit auf dem Bauernhof auf”, hob Gesundheitsstaatssekretärin Erika Görlitz hervor. Zum Schutz vor Allergieauslösern müsse der Verbraucher aber auch noch besser über Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln, Haushaltsreinigern und Kosmetika informiert werden.</p>
<p>Die europäische Dimension allergischer Erkrankungen ist mit geschätzten Kosten in Höhe von 10 Milliarden EURO gewaltig. Besonders dringend ist der Frage nachzugehen, welche Umweltfaktoren für den Anstieg von Allergien maßgeblich sind. Umwelt und Gesundheit nehmen im neuen Umweltaktionsprogramm der EU deshalb einen Schwerpunkt ein. Im Freistaat hat das Umweltministerium bereits seit Mitte der 80er Jahre rund 20 Millionen Mark in die umwelthygienische Forschung investiert.<br />
<a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://ticker-kleintiere.animal-health-online.de/20010507-00005/" target="_blank">AHO Aktuell vom 07.05.2001</a></p>
<h2 class="quellen">Quelle</h2>
<p><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.animal-health-online.de" target="_blank">© ANIMAL-HEALTH-ONLINE</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einreisebestimungen &#8211; Urlaub mit der Katze</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/einreisebestimungen-katze.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/einreisebestimungen-katze.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 08:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=876.html</guid>
		<description><![CDATA[
Das Beste was ich im Internet gefunden habe ist von Intervet, auf der Seite  Aktuelle Einreisebestimungen kann man sich ein sehr übersichtliches PDF herrunterladen und alles nachlesen.
Das Aktuellste ist natürlich wenn Sie direkt beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nachsehen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-876"></span></p>
<p>Das Beste was ich im Internet gefunden habe ist von Intervet, auf der Seite  <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.intervet.de/news-public/aktuelle_einreisebestimmungen.asp" target="_blank">Aktuelle Einreisebestimungen</a> kann man sich ein sehr übersichtliches PDF herrunterladen und alles nachlesen.</p>
<p>Das Aktuellste ist natürlich wenn Sie direkt beim <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Standardartikel/Verbraucherschutz/Reisen-Verkehr/Heimtiere/Heimtiere.html" target="_blank">Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz</a> nachsehen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Impfplan für Katzen &#8211; Impfen wir zuviel?</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/impfplan-impfen-wir-zuviel.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/impfplan-impfen-wir-zuviel.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 08:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht Katzen Krankheiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=895.html</guid>
		<description><![CDATA[Tollwut,- und besonders Leukoseimpfungen haben oft Nebenwirkungen, deshalb sollten diese bei Kitten immer einzeln gegeben werden.
Erwachsene gesunde Katzen bekommen meist eine Kombinationsimpfung aus Schnupfen, Seuche und Tollwut.
Kitten / Jungkatzen:



Alter
Impfung


10. Woche
1. Katzenseuche und Katzenschnupfen
Gegen Seuche/Schnupfen kann man nicht eher als im Alter von 8 Wochen impfen, wenn ein Kitten mit 6 und 10 Wochen geimpft wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Tollwut,- und besonders Leukoseimpfungen haben oft Nebenwirkungen, deshalb sollten diese bei Kitten immer einzeln gegeben werden.<span id="more-895"></span></h2>
<p>Erwachsene gesunde Katzen bekommen meist eine Kombinationsimpfung aus Schnupfen, Seuche und Tollwut.</p>
<h3>Kitten / Jungkatzen:</h3>
<table title="Impfen Kitten / Jungtiere" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<th title="Spalte mit dem Alter" width="200">Alter</th>
<th title="Spalte mit der Impfung">Impfung</th>
</tr>
<tr>
<td>10. Woche</td>
<td>1. Katzenseuche und Katzenschnupfen<br />
Gegen Seuche/Schnupfen kann man nicht eher als im Alter von 8 Wochen impfen, wenn ein Kitten mit 6 und 10 Wochen geimpft wird &#8211; ist es nicht geschützt!</td>
</tr>
<tr>
<td>14. Woche</td>
<td>2. Katzenseuche und Katzenschnupfen</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">Zwischen den nächsten Impfungen sollten mindestens 2 Wochen liegen, da der Körper so lange braucht um eine Impfung zu verarbeiten.</td>
</tr>
<tr>
<td>frühestens 2 Wochen später</td>
<td>*Tollwut Die Tollwutimpfung ist erst ab dem 3 Lebensmonat gültig, eine Impfung von 12 Wochen alten Baby ist daher falsch bzw. wird nicht Anerkannt!</td>
</tr>
<tr>
<td>frühestens 2 Wochen später</td>
<td>*1.Leukose</td>
</tr>
<tr>
<td>3 &#8211; 4 Wochen später</td>
<td>*2. Leukose</td>
</tr>
<tr>
<td>1 Jahr nach der letzten Seuche/Schnupfenimpfung</td>
<td>3. Katzenseuche und Katzenschnupfen *Tollwut<br />
Erst jetzt sind die Kitten Grund immunisiert</td>
</tr>
<tr>
<td>von jetzt an: jährlich</td>
<td>Katzenschnupfen + Katzenseuche + *Tollwut, *Leukose</p>
<p>kommt aber auf die Angaben des Impfstoffherstellers an, Katzenseuche ist in der Regel 2 Jahre gültig und Tollwut bis zu 4 Jahre. <strong>Der Einjahresintervall ist &#8220;überholt&#8221; !</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>* nur bei Katzen mit Auslauf nötig</p>
<p><strong>Ich benutze den Merial Purevax Impfstoff, im neuen Beipackzettel steht: 10 Wochen erste Schnupfen/Seuche und 14 Wochen Wiederholung, dann nach 1 Jahr Wiederholung und dann Seuche erst nach 3 Jahren wieder :) </strong></p>
<h3>oder einige Züchter impfen so Ihre Kitten :</h3>
<table title="Impfen Kitten / Jungtiere" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<th title="Spalte mit dem Alter">Alter</th>
<th title="Spalte mit der Impfung">Impfung</th>
</tr>
<tr>
<td>8. Woche</td>
<td>1. Katzenseuche und Katzenschnupfen</td>
</tr>
<tr>
<td>10. Woche</td>
<td>*1.Leukose</td>
</tr>
<tr>
<td>12. Woche</td>
<td>2. Katzenseuche und Katzenschnupfen</td>
</tr>
<tr>
<td>14. Woche</td>
<td>*2. Leukose</td>
</tr>
<tr>
<td>16. Woche</td>
<td>3. Katzenseuche und Katzenschnupfen *Tollwut</td>
</tr>
<tr>
<td class="nowrap">1 Jahr später</td>
<td>4. Katzenseuche und Katzenschnupfen *Tollwut<br />
Erst jetzt sind die Kitten Grund immunisiert</td>
</tr>
<tr>
<td class="nowrap">von jetzt an: jährlich</td>
<td>Katzenschnupfen + Katzenseuche + *Tollwut, *Leukose</p>
<p>kommt aber auf die Angaben des Impfstoffherstellers an, Katzenseuche ist in der Regel 2 Jahre gültig und Tollwut bis zu 4 Jahre. <strong>Der Einjahresintervall ist &#8220;überholt&#8221; !</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>* nur bei Katzen mit Auslauf nötig</p>
<h3>Erwachsene Katzen:</h3>
<table title="Impfen Erwachsene Katzen" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<th title="Spalte mit dem Alter bzw. Zeitangabe">Alter</th>
<th title="Spalte mit der Impfung">Impfung</th>
</tr>
<tr>
<td>nach Eingewöhnung bei gesunden Tieren</td>
<td>Katzenseuche, Katzenschnupfen und *Tollwut</td>
</tr>
<tr>
<td>2 &#8211; 4 Wochen später</td>
<td>*1 Leukose</td>
</tr>
<tr>
<td>3 Wochen später</td>
<td>*2 Leukose</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2">Viele Tierärzte sind der Ansicht wenn kein Impfpass vorhanden, und Sie wissen nicht ob die Katze schon eimal geimpft wurde, das auch bei bei erwachsene Katzen 2x gegen Katzenschnupfen/seuche geimpft werden muss. Andere Tierärzte sind aber der Ansicht das bei erwachsenen Katzen keine 2 Impfungen nötig sind.</td>
</tr>
<tr>
<td class="nowrap">von jetzt an: jährlich</td>
<td>Katzenschnupfen + Katzenseuche + *Tollwut, *Leukose</p>
<p>kommt aber auf die Angaben des Impfstoffherstellers an, Katzenseuche ist in der Regel 2 Jahre gültig und Tollwut teilweise 4 Jahre. <strong>Der Einjahresintervall ist &#8220;überholt&#8221; !</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>* nur bei Katzen mit Auslauf nötig</p>
<p>Katzen die zu Ausstellungen gehen oder in Pensionen „Urlaub” machen oder mit Ihnen in den Urlaub fahren sollten wie Freigänger geimpft werden.<br />
Denken Sie auch an die <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/einreisebestimungen-katze.html">Einreisebestimmungen</a> bei Auslandsreisen. Aktuelle Infos erfragen Sie am besten beim Tierarzt.</p>
<h3>Impfen wir zuviel ?</h3>
<p><strong>Das neue Impfschema aus der USA besagt das nach einer Grundimmunisierung im Welpenalter, eine Auffrischung mit einem Jahr und dann alle drei Jahre eine weitere Auffrischung bei den meisten Impfungen reicht.</strong></p>
<ul>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" rel="nofollow" href="http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/forschung/studien/studien1/index.html" target="_blank">Studie zum felinen Fibrosarkom in Zusammenarbeit zwischen der LMU und der TU München</a> Weitere Infos  zum Fibrosarkom bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fibrosarkom" target="_blank">WikiPedia</a></li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.haustierimpfungen.de" target="_blank">http://www.haustierimpfungen.de</a> Auf dieser Seite wird sehr Kritisch mit den &#8220;Jahresimpfungen&#8221; umgegangen.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.miau.de/tips/gesund/impfen.html" target="_blank">http://www.miau.de/tips/gesund/impfen.html</a> Sehr ausführliche Infos von Monika Peichl.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.vetion.de" target="_blank">http://www.vetion.de/</a> dann Thema des Monats, 01/2001 Katzenimpfungen, leider nicht mehr im Internet verfügbar :( war ganz interessant, Zitat von der Seite: <span class="kursiv">„Wir bereiten Sie auf schwierige Patientenbesitzer vor!„</span>.<span class="fett"> Die Wissenschaftliche Fakten und die Quellennachweise</span> sind aber mittlerweile leider auch verschwunden ;(</li>
</ul>
<h2 class="quellen">Resümee</h2>
<p><strong>Fragen Sie Ihren Tierarzt und sprechen Sie Ihn direkt darauf an ! Er sollte Sie ausführlich beraten was Impfungen angeht ! </strong></p>
<ul>
<li> jede Katze braucht ein individuelles Impfprogramm je nach Lebensumständen, nur weil es Kombinationspräparate gibt heisst es nicht das jede Katze alles braucht. Was sagte eine Bekannte kürzlich <span class="kursiv">„ich habe Katzen und keine Chemie Cocktails„</span>.</li>
<li>eine Wohungskatze braucht keine Tollwutimpfung! auch streiten sich die Gelehrten an dem Tierärztlichen Hochschulen über die FIP und Chlamydien Impfung.</li>
<li>Ein Freigänger sollte aber auf jeden Fall eine Leukoseimfung haben. (Es muss vor der Impfung ein Test gemacht werden)</li>
<li>aber vergessen Sie nicht wenn ihre Katze mit auf Reisen geht, oder Zeitweise in Pensionen, oder bei anderen Katzenhaltern Urlaub macht, die Impfungen darauf abzustimmen.</li>
</ul>
<p>Wenn Ihr Tierarzt Ihr 12 Wochen altes Kitten mit einem Kombinationspräparat was ausser Schnupfen, Seuche auch noch Chlamydien und/oder Leukose enthält impfen will, sollten Sie vorher noch den Rat eines anderen Tierarztes einholen ! <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/guten-tierarzt-finden.html">Wie Sie einen „guten” Tierarzt finden</a></p>
<p>Impfungen sind nicht ganz ungefährlich deshalb sollten bei Kitten auch keine Kombinationspräparate angewendet (ausser Schnupfen/Seuche). Zwischen den einzelnen Impfungen müssen 2 Wochen liegen. Da Kombinationspräparate viel schlechter vertragen werden. Ich lasse meine Babys so impfen: 10 Lebenswoche erste Schnupfen/Seuche, 14 Woche zweite Schnupfen/Seuche, 14 Woche Tollwut,  dann erst die Leukose. Leukose und Tollwut lasse ich aber meistens noch viel Später impfen, je nachdem wann die Katzen zu ihrer ersten Ausstellung gehen. Vergessen Sie auch das Entwurmen vor den Impfungen nicht, Impfstoff wirkt nicht bei Katzen die Parasiten haben!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tierfriedhöfe, Tierkrematorien &#8211; Regenbogenbrücke&#8230;</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/tierfriedhoefe-ierkrematorien.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/tierfriedhoefe-ierkrematorien.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 08:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=891.html</guid>
		<description><![CDATA[Wenn ein Tierarzt die „Entsorgung” Ihres verstorbenen Lieblings übernimmt landen sie normalerweise in speziellen Tierkörperverwertungsanlagen (gesetzlich vorgeschrieben[1]). Dort werden Sie zusammen mit Schlachtabfällen in industriellen Mühlen und Grosskesseln zerrissen, zermahlen, zerkocht und zu Tiermehl, Leim oder Kosmetika verarbeitet.
Für viele Tierbesitzer ein schrecklicher Gedanke! zum Glück hat sich in den letzten Jahren auch in Deutschland einiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wenn ein Tierarzt die „Entsorgung” Ihres verstorbenen Lieblings übernimmt landen sie normalerweise in speziellen Tierkörperverwertungsanlagen<span id="more-891"></span> (gesetzlich vorgeschrieben<sup>[<a href="#1">1</a>]</sup>). Dort werden Sie zusammen mit Schlachtabfällen in industriellen Mühlen und Grosskesseln zerrissen, zermahlen, zerkocht und zu Tiermehl, Leim oder Kosmetika verarbeitet.</h2>
<p>Für viele Tierbesitzer ein schrecklicher Gedanke! zum Glück hat sich in den letzten Jahren auch in Deutschland einiges getan.</p>
<p>Viele Katzenbesitzer wissen nicht, dass Sie unter bestimmten Auflagen „einzelne Körper von Katzen im eigenem Garten, jedoch nicht in der Nähe von Wasserschutzgebieten&#8230; öffentlichen Wegen und Plätzen” bestatten dürfen. Auch ist das Aufstellen einer Tierurne bei sich zu Hause gestattet. (§ 5 Absatz 2 d. Tierkörperbeseitigungsgesetzes).<br />
 Wenn Sie keinen eigenen Garten haben oder in einem Wasserschutzgebiet wohnen können Sie trotzdem Ihrem Tier eine würdevolle letzte Ruhestätte geben, denn mittlerweile gibt es bundesweit fast 100 Tierfriedhöfe und auch viele Tierkrematorien.</p>
<p>Um meine Engelchen kümmert sich seit 1998 die Firma <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.humania-tierkrematorium.de/" target="_blank">Humania</a> aus Verl.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<ul>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.loetzerich.de/Abschied/Tierfriedhofe/tierfriedhofe.html" target="_blank">http://www.loetzerich.de/Abschied/Tierfriedhofe/tierfriedhofe.html</a><br />
 Telefonnummern von Tierfriedhöfen, links zu Tierkrematorien, zu Grabzubehör und auch zu Literatur.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.christelw.de/katzen/rainbow/index.html" target="_blank">http://www.christelw.de/katzen/rainbow/index.html</a><br />
 Die Regenbogenbrücke liebevoll übersetzt von Christel Wysocki</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.tierschutzbund.de" target="_blank">http://www.tierschutzbund.de</a><br />
 oder bestellen Sie sich eine Liste mit Adressen beim Deutschen Tierschutzbund e.V.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.bvt-marburg.de" target="_blank">http://www.bvt-marburg.de</a><br />
 Bundesverband der Tierbestatter</li>
<li><a name="1"></a><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.vetion.de/gesetze/Gesetzestexte/TierKBG.htm?mainPage=1" target="_blank">Tierkörperbeseitigungsgesetzes [1]</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/tierfriedhoefe-ierkrematorien/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Vergleich Katzenalter &#8211; Menschenalter</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/katzenalter.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/katzenalter.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 20:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=662.html</guid>
		<description><![CDATA[



Katzenalter
Menschenalter


3 Monate
10 Jahre


8 Monate
15 Jahre


1 Jahr
18 Jahre


2 Jahre
25 Jahre


3 Jahre
30 Jahre


4 Jahre
35 Jahre


6 Jahre
47 Jahre


8 Jahre
52 Jahre


10 Jahre
60 Jahre


12 Jahre
68 Jahre


14 Jahre
75 Jahre


16 Jahre
83 Jahre


18 Jahre
92 Jahre


20 Jahre
100 Jahre



]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-662"></span></p>
<table title="Vergleich Katzenalter - Menschenalter" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr align="left" valign="middle">
<th title="Spalte mit dem Katzenalter">Katzenalter</th>
<th title="Spalte mit dem Menschenalter">Menschenalter</th>
</tr>
<tr>
<td>3 Monate</td>
<td>10 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>8 Monate</td>
<td>15 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>1 Jahr</td>
<td>18 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>2 Jahre</td>
<td>25 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>3 Jahre</td>
<td>30 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>4 Jahre</td>
<td>35 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>6 Jahre</td>
<td>47 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>8 Jahre</td>
<td>52 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>10 Jahre</td>
<td>60 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>12 Jahre</td>
<td>68 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>14 Jahre</td>
<td>75 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>16 Jahre</td>
<td>83 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>18 Jahre</td>
<td>92 Jahre</td>
</tr>
<tr>
<td>20 Jahre</td>
<td>100 Jahre</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Zahnbetterkrankungen bei Katzen</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/zahnbetterkrankungen-katzen.html</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 19:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahnbetterkrankungen haben schlimme Folgen
bpt, Frankfurt/M, 11. November 2004
Über 80 Prozent der erwachsenen Hunde und Katzen leiden an behandlungsbedürftigen Erkrankungen der Maulhöhle und hier vor allem des Zahnbettes (Parodontalerkrankung). Während Karies, frakturierte Zähne (außer beim Eckzahn) und andere Defekte vom Tierhalter nur selten erkannt werden, fallen parodontale Erkrankungen durch unangenehmen Maulgeruch oder massiven Zahnsteinansatz auch dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Zahnbetterkrankungen haben schlimme Folgen<span id="more-646"></span></h2>
<p>bpt, Frankfurt/M, 11. November 2004<br />
Über 80 Prozent der erwachsenen Hunde und Katzen leiden an behandlungsbedürftigen Erkrankungen der Maulhöhle und hier vor allem des Zahnbettes (Parodontalerkrankung). Während Karies, frakturierte Zähne (außer beim Eckzahn) und andere Defekte vom Tierhalter nur selten erkannt werden, fallen parodontale Erkrankungen durch unangenehmen Maulgeruch oder massiven Zahnsteinansatz auch dem Laien ins Auge.</p>
<h3>Wie eine Parodontalerkrankung entsteht</h3>
<p>Hygienische und ernährungsbedingte Probleme spielen bei der Entstehung einer Zahnbetterkrankung eine große Rolle! Ursache allen Übels ist die Ablagerung von weichem Zahnbelag (Plaque) auf der Zahnoberfläche am Übergang zum Zahnfleisch. Plaque setzt sich aus Futterresten und Speichelanteilen zusammen und ist dicht besiedelt mit Bakterien. Wird der Zahnbelag durch Zähneputzen nicht regelmäßig entfernt, lagern sich Kalksalze ein und es entsteht brauner, übelriechender Zahnstein.</p>
<p>Das Zahnfleisch reagiert darauf sofort mit einer Entzündung (Gingivitis), die noch vollständig abheilen kann, wenn der Zahnstein schnellstens entfernt wird. Wird die Erkrankung an diesem Punkt nicht gestoppt, breitet sich die Entzündung aus und greift den Zahnhalteapparat an. Es entsteht die so genannte Parodontitis.</p>
<h3>Folgen der Parodontitis</h3>
<ul>
<li> Fortschreitende Ablösung des Zahnfleisches von der Zahnoberfläche</li>
<li> Bildung von Zahnfleischtaschen mit 	schmerzhaften Eiterherden</li>
<li> Zahnfleischschwund</li>
<li> Auflösung der die Zahnwurzeln tragenden Knochenmulden</li>
<li> Lockerung und Ausfallen der Zähne</li>
<li>Ernsthafte Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nieren- und Leberschäden durch massive Keimverschleppung in die Blutbahn.</li>
</ul>
<p>Tiere mit Parodontitis machen einen kranken Eindruck. Durch permanente Schmerzen verändert sich auch ihr Wesen. Tierhalter sollten es nicht so weit kommen lassen. Mit richtiger und regelmäßiger Pflege der Zähne lässt sich die Zahngesundheit von Hund und Katze maßgeblich beeinflussen.</p>
<h3>Vorbeugende Maßnahmen</h3>
<ul>
<li> Das Mittel der Wahl ist das 	tägliche Zähneputzen mit einer weichen Zahnbürste und einer 	speziellen Zahncreme.</li>
<li> Auch spezielle, mit 	zahnreinigenden Enzymen getränkte Kaustrips , nach den Mahlzeiten 	gegeben, fördern die Säuberung der Zähne.</li>
<li> Die gleiche Funktion haben 	Zahnputzfutter . Das sind Trockenfutterzubereitungen, die beim 	Durchbeißen die Plaques von den Zähnen schieben. Sie können als 	Alleinfutter oder als Teil der täglichen Futtermenge gegeben 	werden.</li>
<li>Harte Knochen, hartes Kauspielzeug und Tennisbälle sollten dem Tier nicht gegeben werden. Sie beschädigen den Zahnschmelz und 	können im schlimmsten Fall zu Zahnfrakturen führen.</li>
</ul>
<p>Welche Strategie zur Gesunderhaltung der Zähne des einzelnen Tieres besonders geeignet ist, erfährt man in der Tierarztpraxis. Dort bekommt man auch Tipps und Anleitungen für die häusliche Zahnpflege ebenso wie geeignete Zahnbürsten, Tierzahncremes, Kaustrips und Spezialzahnputzfutter.</p>
<h3>Empfehlung</h3>
<p>Auch bei gewissenhafter häuslicher Zahnpflege ist es ratsam alle 6 bis 9 Monate eine tierärztliche Praxis aufzusuchen, um Parodontalerkrankungen frühzeitig erkennen zu können. Wenn erforderlich, wird eine sorgfältige Sanierung der Maulhöhle in Narkose erfolgen, um dem Tier die Zähne und damit Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten. Die Angst vor dem Narkoserisiko steht in keinem Verhältnis zu dem katastrophalen gesundheitlichen Schaden, den eine nicht behandelte Parodontitis bei einem Tier verursachen kann.</p>
<h2 class="quellen">Quellen:</h2>
<p>bpt/Behr <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.tieraerzteverband.de/" target="_blank">© Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. Frankfurt</a></p>
<h2 class="quellen">Weitere Informationen</h2>
<p><a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/zahnhygiene-katzen.html">Zahnhygiene</a></p>
<p>Eine super Adresse für Tipps rund um den Zahnstein ist:<br />
<a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.christelw.de/katzen/sonstiges/zahnstein.html%20" target="_blank">http://www.christelw.de/katzen/sonstiges/zahnstein.html</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zahnhygiene bei Katzen</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/zahnhygiene-katzen.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/zahnhygiene-katzen.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 19:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Infos vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V 
Zahnhygiene sollte nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei unseren Haustieren eine Selbstverständlichkeit sein. Leider bemerken viele Hunde- und Katzenbesitzer Zahnprobleme bei ihrem Tier erst dann, wenn ihr Schützling durch starken Mundgeruch auf sich aufmerksam macht oder das Futter verweigert. In diesem Stadium sind dann bereits millimeterstarke Zahnbeläge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Infos vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V <span id="more-643"></span></h2>
<p>Zahnhygiene sollte nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei unseren Haustieren eine Selbstverständlichkeit sein. Leider bemerken viele Hunde- und Katzenbesitzer Zahnprobleme bei ihrem Tier erst dann, wenn ihr Schützling durch starken Mundgeruch auf sich aufmerksam macht oder das Futter verweigert. In diesem Stadium sind dann bereits millimeterstarke Zahnbeläge und massive Zahnfleischentzündungen anzutreffen.</p>
<p>Für uns Menschen ist es selbstverständlich, ein- bis zweimal im Jahr zur Vorbeuge und Kontrolle den Zahnarzt aufzusuchen. Auch bei Hunden und Katzen sollte eine jährliche Gebißkontrolle zur Norm gehören. Die lästige und durch ihre Folgen auch schmerzhafte Zahnsteinbildung kann dadurch schon im Anfangsstadium beseitigt werden.</p>
<p>Zahnstein zeigt sich als gelb-brauner, rauher Belag auf den Zähnen. Als Vorstufe bildet sich ein weicher Plaque, der aus Speichelbestandteilen, Futterresten und Bakterien besteht. Darin lagern sich Mineralien ein, die zu einer extremen Verhärtung des Zahnbelages führen.</p>
<p>Schreitet die Zahnsteinbildung fort, entzündet sich das Zahnfleisch, später erkrankt auch das Zahnbett, da sich der Zahnstein unter das Zahnfleisch schiebt. In diesem Stadium fallen die Tiere durch unangenehmen Mundgeruch auf. Nachfolgend kommt es zu Eiterungsprozessen und einer schmerzhaften Lockerung der Zähne. Der rauhe Zahnsteinbelag führt an den Backenseiten der hinteren Zähne zu einer ständigen Reibung mit der Backenschleimhaut. Diese wird verletzt, entzündet sich und wird ebenso wie das verletzte Zahnfleisch zu einer idealen Eintrittspforte für Krankheitserreger. Bakterien gelangen auf diese Weise leicht in die Blutbahn und können sich vorwiegend an den Herzklappen und in den Nieren in Form von Abszessen festsetzen.</p>
<p>Offensichtlich haben manche Tiere eine besondere Veranlagung zur Zahnsteinbildung, da bei gleicher Fütterung die Zahnsteinbildung ganz unterschiedlich auftritt. Vorbeugend sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Neben dem gewohnten Fertigfutter kann ein Angebot von rohem Gemüse, Büffelhautknochen oder getrockneten Schweineohren den Kautrieb befriedigen und gleichzeitig Zähne und Zahnfleisch kräftigen.</p>
<p>Die Zahnsteinentfernung wird genau wie beim Menschen mit einem Ultraschallgerät durchgeführt. Allerdings lassen sich unsere Vierbeiner diese Prozedur nur unter Narkose gefallen. Durch die heute zur Verfügung stehenden Kurznarkosemittel ist der Eingriff auch für Risikopatienten weitgehend ungefährlich. Nach der gründlichen Entfernung der Zahnbeläge schließt sich eine Politur des aufgerauhten Zahnschmelzes an, der eine all zu rasche Zahnsteinneubildung verhindert. Gleichzeitig kann der Tierarzt feststellen, ob noch weitere Zahndefekte vorliegen, wie etwa durch Karies verursachte Löcher, die eine weiter zahnärztliche Behandlung erforderlich machen.</p>
<p>Bei regelmäßiger Zahnkontrolle kommt es meist gar nicht erst soweit. Bis ins hohe Alter ist es dadurch möglich, dem Hund gesunde und auch schöne Zähne zu erhalten. Wir wollen nicht vergessen: die „dritten Zähne” gibt es nur für den Menschen.</p>
<h2 class="quellen">Quellen:</h2>
<p>Kopiert am 26.9.2001, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.tieraerzteverband.de/tierrat/tg1095.htm" target="_blank">Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. Frankfurt</a></p>
<h2 class="quellen">Weitere Informationen</h2>
<p><a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/zahnbetterkrankungen-katzen.html">Zahnbetterkrankungen</a></p>
<p>Eine super Adresse für Tipps rund um den Zahnstein ist:<br />
<a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.christelw.de/katzen/sonstiges/zahnstein.html%20" target="_blank">http://www.christelw.de/katzen/sonstiges/zahnstein.html</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erstausstattung für eine Katze</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/erstausstattung-katze.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/erstausstattung-katze.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 15:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps bevor eine Katze einzieht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=93.html</guid>
		<description><![CDATA[Was Sie vor dem Einzug der Katze besorgen sollten. 
Futtergewohnheiten und bestimmte Vorlieben und welches Streu die Katzen gewohnt sind werden Ihnen vom Züchter oder dem Tierheim mitgeteilt.
Diese Erstausstattung gehört in jeden Katzenhaushalt und sollten deshalb vor dem Einzug der Katze besorgt werden. Die Kosten betragen ca 100-130 Euro, wenn Sie einen ordentlichen Kratzbaum haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Was Sie vor dem Einzug der Katze besorgen sollten. <span id="more-93"></span></h2>
<p><strong>Futtergewohnheiten und bestimmte Vorlieben und welches Streu die Katzen gewohnt sind werden Ihnen vom Züchter oder dem Tierheim mitgeteilt.<br />
Diese Erstausstattung gehört in jeden Katzenhaushalt und sollten deshalb vor dem Einzug der Katze besorgt werden. Die Kosten betragen ca 100-130 Euro, wenn Sie einen ordentlichen Kratzbaum haben möchten kommen nochmal ca. 100 bis &#8230;. dazu oder Sie bauen sich einfach einen selber.</strong> <a title="Interner Link:" href="http://www.vincere.de/katzen/bkh/katzen-tipps/kratzbaum.html">Bauanleitungen und Kratzbaumshops</a></p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="5">
<tbody>
<tr align="left" valign="top">
<td><strong>Transportkorb</strong> z.B. Skipper II</td>
<td align="right" valign="bottom">ca. 20,00 €</td>
</tr>
<tr align="left" valign="top">
<td><strong>Katzenklo </strong>am besten mit Haube &#8211; so bleibt das meiste Streu wo es hingehört und größere Katzen treffen besser ;)  z.B. Gimpet</td>
<td align="right" valign="bottom">ca. 20,00 €</td>
</tr>
<tr align="left" valign="top">
<td>Streu Schaufel</td>
<td align="right" valign="bottom">ca. 3,50 €</td>
</tr>
<tr align="left" valign="top">
<td>Streu Sieb</td>
<td align="right" valign="bottom">ca. 2,00 €</td>
</tr>
<tr align="left" valign="top">
<td><strong>Schälchen </strong>zwei für Wasser (<a title="Interner Link:" href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/artgerechte-katzen-ernaehrung.html#trinkmenge">nicht neben das Futter stellen</a>), eins für Trockenfutter  und eins für Feuchtfutter. Besser sind  jedoch 2 Garnituren. Also 8 Schälchen</td>
<td align="right" valign="bottom">ca. 12,50 €<br />
bis 25,00 €</td>
</tr>
<tr align="left" valign="top">
<td><strong>Fellpflege</strong> eine Softbürste und ein Fellpflegehandschuh</td>
<td align="right" valign="bottom">ca. 9,50 €</td>
</tr>
<tr align="left" valign="top">
<td><strong>Katzengras</strong> (das sollten Sie schon 2-3 Wochen vor Einzug der Katze sähen)</td>
<td align="right" valign="bottom">ca. 1,60 €</td>
</tr>
<tr align="left" valign="top">
<td><strong>Kratzbrett</strong> (irgendeine Zimmerecke finden die meisten Katzen toll, also vorsichtshalber gleich ein Kratzbrett kaufen damit die Tapeten an der Wand bleiben)</td>
<td align="right" valign="bottom"><span class="nowrap">ca.  15,00 € </span></td>
</tr>
<tr align="left" valign="top">
<td><strong>Spielzeug (Minimum bei einer kleinen Katze)</strong><br />
2 Fellmäuse (bitte die Augen und die Nase entfernen, wenn diese harten Plastikteile verschluckt werden können schwere innere Verletzungen entstehen)</td>
<td align="right" valign="bottom">ca. 2,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>Softbälle (4er Pack)</td>
<td align="right">ca. 2,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1 Fellmaus am Gummi für den Türrahmen (bitte nur unter Aufsicht aufhängen &#8211; Strangulierungsgefahr)</td>
<td align="right" valign="bottom">ca. 4,00 €</td>
</tr>
<tr>
<td>1 Katzenangel(nach dem Spiel wegräumen &#8211; Strangulierungsgefahr)</td>
<td align="right">ca. 4,50 €</td>
</tr>
<tr align="left" valign="top">
<td>evtl. eine <strong>Kuschelhöle </strong>die meisten Katzen lieben Sie wenn sie erhöht aufgestellt werden. Ein Pappkarton mit Decke reicht natürlich auch &#8211; aber wer hat schon gerne einen Karton auf dem Schrank stehen ;) ausser Sie beziehen ihn mit schönem Stoff.</td>
<td align="right" valign="bottom">ca. 30,00 €</td>
</tr>
<tr align="left" valign="top">
<td>evtl.<strong> ein  Kratzbaum</strong> (zusätzlich zum Kratzbrett) <a title="Interner Link:" href="http://www.vincere.de/katzen/bkh/katzen-tipps/kratzbaum.html">Bauanleitungen</a></td>
<td align="right" valign="bottom"><span class="nowrap">ca. 100,00 €<br />
bis 500,00 € </span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Bei vielen  älteren Katzen mit Ausgang kann man auf den Kratzbaum und das Katzenklo (nach dem eingewöhnen) verzichten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Allergien bei der Katze</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/katzen-krankheiten/allergien-bei-der-katze.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/katzen-krankheiten/allergien-bei-der-katze.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 22:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übersicht Katzen Krankheiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=902.html</guid>
		<description><![CDATA[Ca. 3% bis 5% aller Katzen leiden an Allergien. Sie können das Leben von Katze und Mensch drastisch beeinflussen.
Hyposensibilisierung bei der Katze.
Auch die Katze leidet vielfach an Allergien &#8211; die Symptomatik bei Atopien ist aber im Gegensatz zum Hund nicht vorrangig mit einer atopischen Dermatitis verbunden sondern kann vielgestaltig sein. Bei Katzen ähnelt das Verteilungsmuster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ca. 3% bis 5% aller Katzen leiden an Allergien. Sie können das Leben von Katze und Mensch drastisch beeinflussen.<span id="more-902"></span></h2>
<h3>Hyposensibilisierung bei der Katze.</h3>
<p>Auch die Katze leidet vielfach an Allergien &#8211; die Symptomatik bei Atopien ist aber im Gegensatz zum Hund nicht vorrangig mit einer atopischen Dermatitis verbunden sondern kann vielgestaltig sein. Bei Katzen ähnelt das Verteilungsmuster positiver Reaktionen im Serumtest nach eigenen Untersuchungen dem der Hunde &#8211; weit am häufigsten positiv wird auf ganzjährig vorkommende Allergene, und innerhalb dieser Gruppe auf Milbenallergene, reagiert. Es spielen sowohl Hausstaubmilben als auch Futtermilben eine Rolle. Reaktionen auf Pollen von Bäumen, Kräutern und Gräsern sind von untergeordneter Bedeutung, können aber unseren Daten zufolge alleinig zu positiven Reaktionen bei der Katze führen.</p>
<h3>Allergieverteilung bei der Katze, ganzjährige Allergene.</h3>
<ul>
<li>80% Hausstaubmilben</li>
<li>36% Futtermilben</li>
<li>25% Schimmelpilze</li>
<li>8% Floh</li>
</ul>
<h3>Die Ergebnisse von Hyposensibilisierungen die bei 25 Katzen (durch Laboklin), durchgeführt wurden:</h3>
<ul>
<li>52 % Sympthomfrei</li>
<li>36 % deutliche Besserung</li>
<li>8 % leichte Besserung</li>
<li>4 % unverändert</li>
</ul>
<p>Ergebnisse von Hyposensibilisierungen lagen für die Katze in größerem Umfang bislang nicht vor.<br />
Wie wir meinen, ist trotz der noch geringen Zahlen bereits die Schlußfolgerung möglich, daß die Hyposensibilisierung von Katzen ein erstzunehmender therapeutischer Ansatz bei der Atopie der Katze darstellt. Dies gilt insbesondere auch vor dem Hintergrund, daß die Hyposensibilisierung der Katze wie beim Hund eine sehr gut verträgliche Therapie ohne nennenswerte Nebenwirkungen darstellt.</p>
<h2 class="quellen">Ouelle</h2>
<p>und weitere Infos unter: <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.laboklin.de" target="_blank">http://www.laboklin.de </a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Denkanstöße für zukünftige Katzenbesitzer</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/denkanstoese.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/denkanstoese.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 15:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps bevor eine Katze einzieht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=123.html</guid>
		<description><![CDATA[Was man sich vor dem Gang zum Tierheim/Züchter überlegen sollte.
Bevor Sie sich überlegen wie und von wo Sie eine Katze bekommen, sollten Sie sich die nächsten Punkte genau durchlesen: Wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, dass eine Katze genau das richtige Haustier für Sie ist, folgen Sie den Links am Ende der Seite!

Ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Was man sich vor dem Gang zum Tierheim/Züchter überlegen sollte.<span id="more-123"></span></h2>
<p><strong>Bevor Sie sich überlegen wie und von wo Sie eine Katze bekommen, sollten Sie sich die nächsten Punkte genau durchlesen: Wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, dass eine Katze genau das richtige Haustier für Sie ist, folgen Sie den Links am Ende der Seite!</strong></p>
<ul>
<li>Ist die Katzenhaltung im Haus erlaubt und sind alle Familienmitglieder damit einverstanden? Was sagen die Nachbarn ? Bei frei laufenden Katzen ist es wichtig zu wissen, ob es in der Nachbarschaft vielleicht Vogelvolieren, Gartenteiche, auf Katzen abgerichtete Hunde oder Katzenhasser gibt.</li>
<li>Sind Sie sich über die laufenden Kosten ca.40-50 Euro/Monat (Tierarzt, regelmässige Impfungen, Futter, Streu, Unterbringung, Spielzeug, Kratzbaum usw.), die mit der Anschaffung eines Tieres verbunden sein können, im Klaren?</li>
<li>Sind alle Familienmitglieder frei von Allergien gegen Tierhaare? Wenn Sie Allergiker sind, sollten Sie evtl. vorsichtshalber vorher einen Allergietest machen lassen.</li>
<li>Wer sorgt für das Tier? Futter zubereiten, Trinknapf, Futterschüssel und Katzenklo reinigen, regelmässige Fellpflege, usw. und das 15 bis 20 Jahre.</li>
<li>Wer sorgt für das Tier, wenn Sie in Urlaub fahren?</li>
<li>Bedenken Sie, dass eine Katze 15 bis 20 Jahre alt wird und jeden Tag Pflege und Zuwendung benötigt, besonders wenn Sie nur in der Wohnung lebt ( Katzen können mitunter sehr anstrengend und nervend sein, wenn Sie nicht die Zuneigung und Zeit für Sie aufbringen, die sie braucht.)</li>
<li>Wie sieht es mit der Wohnung aus ? Was sagen Sie zu Katzenhaaren auf dem Teppich, auf der Couch und gelegentlich auch im Kaffee! Kratzspuren an den Tapeten und den Möbeln, Katzenstreu im Wohnzimmer, erbrochenes auf dem Teppich, Mäuse halblebend oder tot unter dem Küchentisch, Futter rund um den Fressnapf verteilt, abgeknabberte Blumen und das Spielzeug überall in der Wohnung ? Glauben Sie nicht, solche „Unarten” ihrer Katze abgewöhnen zu können &#8211; es ist hoffnungslos, denn es sind ganz normale Katzenverhaltensweisen!</li>
<li>Und was sagt der Hamster, die Maus, das Meerschweinchen oder der Vogel Ihrer Tochter/ Ihres Sohnes zu einer Katze ? Oder die alte Katze die schon seit 10 Jahren bei Ihnen ungefragt ein und aus geht?</li>
<li>Tiere sind Lebewesen, unsere Mitgeschöpfe, und keine Sachen, derer man sich kurzfristig entledigen kann! Und Modeartikel sind sie schon lange nicht, auch wenn sie „in” sind, wie z.B. im Moment die Kartäuser oder der BKH Silbertabby! Katzen sind, egal ob gepflegte Rassekatze oder Streuner, Lebewesen mit Gefühlen. Wenn Sie sich für eine Katze entscheiden, denken Sie an eines: „Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du Dir vertraut gemacht hast„ (aus der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupèry)</li>
</ul>
<h2 class="quellen">Copyright</h2>
<p>Dieser Text ist das Original, er steht seit März 1999 im Internet auf www.vincere.de. Es ist schmeichelnd das meine Texte für so gut empfunden werden das sie kopiert werden &#8211; aber es ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung nicht gestattet !</p>
<p>Also liebe Leute wenn Sie gerne den einen oder anderen Text vom möchten &#8211; fragen Sie doch einfach! näheres dazu per Email.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die richtige Katze</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/richtige-katze.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/richtige-katze.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 15:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps bevor eine Katze einzieht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=95.html</guid>
		<description><![CDATA[Welche Katze passt zu Ihnen / woher aus dem Tierheim oder vom Züchter
Eine Katze mit Ausgang
Sie haben die Möglichkeit der Katze freien Auslauf zu gewähren! Das heisst, Sie wohnen nicht an einer Hauptstrasse oder in der Nähe eines schiesswütigen Jägers (ca. 400.000 Katzen und 40.000 Hunde werden jährlich von Jägern erschossen !) Sie haben in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welche Katze passt zu Ihnen / woher aus dem Tierheim oder vom Züchter</strong><span id="more-95"></span></p>
<h3><a name="freigaenger">Eine Katze mit Ausgang</a></h3>
<p>Sie haben die Möglichkeit der Katze freien Auslauf zu gewähren! Das heisst, Sie wohnen nicht an einer Hauptstrasse oder in der Nähe eines <a title="Interner Link:" href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/gefahren-fuer-katzen/jaeger.html">schiesswütigen Jägers</a> (ca. 400.000 Katzen und 40.000 Hunde werden jährlich von Jägern erschossen !) Sie haben in der Nachbarschaft keine Vogelvolieren, Gartenteiche, auf Katzen abgerichtete Hunde oder Katzenhasser. Dann lassen Sie sie raus! Katzen sind dann in Ihrem Element. Bitte dann keine Rassekatze! Diese benötigen in der Regel keinen Freilauf und werden auch gerne mal &#8220;weggefunden&#8221;. Gehen Sie lieber ins Tierheim, dort finden Sie sehr viele Katzen die Freigang benötigen. Man kann Sie beraten und wird bestimmt eine passende Katze für Sie finden.</p>
<p>Nachts aber bitte nicht rauslassen! Katzenfänger  gibt es leider zu genüge. Sie sollten Ihre Katze während sie Winterfell hat ein Klinke aus dem Rückenfell schneiden, so ist das Fell unbrauchbar und unverkäuflich! UND KANN SO DAS LEBEN IHRER KATZE RETTEN!<br />
Autos fahren nachts auch nicht langsamer! ausserdem sollte kein Freigänger <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/kastration-sterilisation.html">unkastriert</a> bleiben, weil sie sonst zu viel streunen. Sie sollten Ihre Katze <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/mikrochip-elektronische-kennzeichnung.html">Chippen</a> (Kennzeichnen) lassen.</p>
<p>Ich persönlich werde wohl nie einer Katze Freigang gewähren mir sind die Gefahren zu gross, beträgt doch die Ø Lebenserwartung von Freigängern nur 3 Jahre. Für meine Tiger habe ich meine Terrasse (25qm) katzensicher eingezäunt.</p>
<h3><a name="junge">Eine junge Katze</a></h3>
<p>Überlegen Sie, ob Sie die Zeit und vor allen Dingen die Ruhe für eine junge Katze haben &#8211; diese braucht sehr viel Aufmerksamkeit und ist noch sehr wild. Bei jungen Katzen kommt es schon mal vor, dass sie beim Spielen etwas zerdeppern oder ohne Rücksicht auf Verluste die Wohnung als Rennstrecke benutzen und über Polster und Tische nur so hinwegfegen oder die Gardine fälschlicherweise als Kletterbaum ansehen, was nicht immer ohne Spuren bleibt. Eine junge Katze braucht mindestens 2 Spielstunden täglich. Wenn Ihre Katze Abends ihre „5 min” hat liegt es meist daran das sie nicht ausgelastet ist und Sie zuwenig mit Ihr spielen.</p>
<h3><a name="erwachsene">Eine erwachsene Katze</a></h3>
<p>dagegen ist meist ausgeglichener und ruhiger und der Charakter ist den Pflegern bekannt. Eine ältere Katze schliesst sich genauso dem Menschen an wie eine junge Katze. Sie braucht vielleicht etwas mehr Zeit bis sie abends eingerollt auf Ihrem Schoss einschläft. Da die meisten Tierheimkatzen schlechte Erfahrung mit den Menschen gemacht haben. Aber sie sind um so glücklicher über ein neues gutes Zuhause. Auch eine Erwachsene Katze braucht Spielstunden! Sie wollen auch beschäftigt werden und nicht nur als Zierde und zum Schmusen da sein.</p>
<h3><a name="wohnungs">Eine Wohnungskatze</a></h3>
<p>Tja, wenn Sie Glück haben finden Sie auch jetzt eine Katze im Tierheim! Es gibt dort bestimmt auch ältere reine Wohnungskatzen. Jedoch machen Sie nicht den Versuch eine junge Katze oder eine Katze die früher schon mal draussen war nur in der Wohnung zu halten. Solange die Katze klein ist, kein Problem mit der Wohnungshaltung. Aber sobald sie geschlechtsreif wird, viel Spass! Die meisten Hauskatzen wollen dann auf Biegen und Brechen raus. Und das nächtliche Gejammer ist auf die Dauer nicht sehr zu empfehlen. Weder für Sie, noch für die Nachbarn und schon gar nicht für die Katze, die ja sichtlich leidet. Leider ändert auch die Kastration oft nicht nichts am Freiheitsdrang. Die einzige Möglichkeit ist ein Interessantes Zuhause, Kletter und Versteckmöglichkeiten, viel Spielzeug und am besten ein 4 beiniger Freund. Ein Zweibeiniger mit vieeeeel Zeit reicht manchmal auch. Bedenken Sie aber eine einzeln gehaltene Wohnungakatze lebt in &#8220;Einzelhaft&#8221; und kann ihrem natürlichen Bedürfniss sich mit Artgenossen (auf neutralem Grund) zu treffen nicht ausleben. Einzeln gehaltene Wohnungskatzen sollten die Aussnahme sein.</p>
<h3><a name="rassekatze">Eine Rassekatze</a></h3>
<p>Die Britisch Kurzhaar Katzen sind z.B. Ideal. Wenn sie klein sind, machen sie genausoviel Unsinn wie andere Katzen, jedoch als Ausgewachsene sind sie sehr ruhig und ausgeglichen. Es gibt viele schöne Rassen. Kaufen Sie jedoch bitte nicht eine Perserkatze, bei denen die Nase zwischen den Augen sitzt. Es ist eine Qualzucht! Wenn es eine Perserkatze sein soll, dann bitte eine mit Nase! und bitte niemals eine Rassekatze ohne Stammbaum denn kein <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/rassekatzenkauf/serioese-katzenzuechter.html">seriöser Züchter</a> züchtet ohne Kontrolle eines Vereins. Der Preisunterschied ist liegt nicht bei den Papieren (ca.20 Euro) sondern in der Aufzucht und Haltung. (Impfung, Zuchttauglichkeit, Deckhäufigkeit&#8230;)</p>
<h3><a name="berufstaetig">Sie sind Berufstätig?</a></h3>
<p>dann Finger weg von einer einzelnen Wohnungskatze! entweder zwei oder keine. Wenn Sie den ganzen Tag arbeiten und die Katze alleine ist, ist diese unglücklich. Das bedeutet wenn Sie abends nach Hause kommen, will und fordert die Katze ihre ganze Aufmerksamkeit. Das ist auf die Dauer sehr anstrengend. Wenn Sie der Katze nicht genügend Aufmerksamkeit schenken, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese verhaltensgestört oder unsauber wird.</p>
<h3><a name="zwei">Zwei Katzen &#8211; halbe Arbeit &#8211; doppeltes Glück</a></h3>
<p>Es bedeutet nicht mehr Arbeit sondern mehr Spass und viel weniger schlechtes Gewissen, wenn man Abends mit den Kollegen oder Freunden mal ausgeht. Zwei Katzen sind nicht weniger anhänglich, verschmust oder verspielt, als eine Einzelkatze. Sie sind aber nicht ganz so fixiert auf den Menschen und haben einen Spielkameraden, und sie langweilen sich nicht so. Sie sind dann einfach ausgeglichener. Sie sind nicht so anstrengend und bestehen nicht mehr so eindringlich auf mindestens 2 Spielstunden täglich. Was ja nun schnell in „Arbeit” ausarten kann.  Ausserdem ist es toll zwei Katzen beim Spielen zuzuschauen. Und ob sie nun Futter für eine oder für zwei Katzen zubereiten, ist egal. Staubsaugen müssen sie genauso oft, und das Katzenklo müssen sie eh täglich reinigen, ob es nun von einer oder von zwei Katzen benutzt wird. Es sollte nur gross genug sein, da Sie ja als Berufstätiger meist nicht die Möglichkeit haben es tagsüber  so oft zu reinigen. Besser sind jedoch zwei grosse Katzenklos.</p>
<h3><a name="einzel">Sie suchen eine Einzelkatze</a></h3>
<p>Natürlich gibt es in der Katzenwelt auch absolute Einzelkatzen. Jedoch werden Sie solche Exemplare kaum bei einem <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/rassekatzenkauf/serioese-katzenzuechter.html">seriösen Züchter</a> finden. Denn es kommt selten vor das Katzen kein gutes Sozialverhalten haben wenn Sie in der „Grossfamilie” beim Züchter aufgewachsen sind.<br />
Wenn Sie eine Einzelkatze suchen gehen Sie ins Tierheim &#8211; dort sind viele Tiere die Einzeln gehalten werden müssen &#8211; und das diese Katzen sich im Tierheim mit den vielen Artgenossen nicht wohl fühlen ist logisch. Der Grund für diese Einzelkatzen ist meistens in der viel zu frühen Trennung der Kitten von ihrer Mutter zu suchen. Ein Kitten sollte mindestens 12 Wochen bei der Mutter verbleiben. Kein seriöser Züchter gibt seine Babys früher ab! auch wird er Ihnen keine Einzelkatze verkaufen wenn Sie voll Berufstätig sind. Bedenken Sie aber eine einzeln gehaltene Wohnungakatze lebt in &#8220;Einzelhaft&#8221; und kann ihrem natürlichen Bedürfniss sich mit Artgenossen (auf neutralem Grund) zu treffen nicht ausleben. Einzeln gehaltene Wohnungskatzen sollten die Aussnahme sein.</p>
<h3><a name="kater">Kater oder Katze</a></h3>
<p>Tja hier streiten sich die Gemüter, der eine sagt Kater sind anhänglicher, andere sagen Kater Streunern mehr (auch wenn sie kastriert sind). Man sagt auch das sich 2 Katzen untereinander mehr streiten. Ein Pärchen soll angeblich besser sein. In Zuchten leben meist mehrere Katzen zusammen die ihre Babys teilweise sogar gemeinsam aufziehen. Ebenso wird behauptet das Potente Kater nicht zusammen leben können mir sind jedoch Züchter bekannt die mehrere Kater zusammen halten. Es soll sogar schon Kater gegeben haben die ihre Nachkommen bemuttert haben. Wenn Sie nicht gerade ein Zuchttier suchen ist ein Unterschied nicht auszumachen (ausser optisch). Jede Katze hat einen ganz individuellen Charakter. Spätestens nach der Kastration werden freiheitsliebende Katzen und Kater anhänglicher und verschmuster und es ist egal ob Sie nun 2 Mädchen, zwei Kater oder ein Pärchen haben.</p>
<h3><a name="zweitkatze">Die zweite Katze kommt</a></h3>
<p>Sie haben schon eine Katze und wollen noch eine zweite Katze dazunehmen ? am besten ist es natürlich wenn Sie beide Katzen gleichzeitig bei sich aufnehmen, entweder zwei Katzen aus einem Wurf, zwei Katzen die sich sowieso schon verstehen oder die Mutterkatze und eines Ihrer Babys.</p>
<p>So manchem erfahrenen Katzenbesitzer ist es auch schon gelungen zwei fremde erwachsenen Katzen aneinander zu gewöhnen, jedoch muss dann erst mal mit Streit und Prügel unter den Katzen gerechnet werden. Und es ist viel Feingefühl gefragt. Die Erstkatze sollte (erst einmal) besonders verwöhnt werden. Sie muss als erstes begrüsst werden, als erstes gestreichelt als erstes Futter &#8230; auch wenn es schwer fällt. Oft liegt es nur am Geruch der neuen Katze das sie sich nicht verstehen. So manches (grausame) Vollbad hat schon die ärgsten Feine zu Schmusern mutieren lassen. Auch kann man mit Bachblüten und Homöopathie einiges erreichen. Was sehr oft auch wirkt sind Pheromone (Felifriend ®)<br />
Am besten ist es natürlich wenn Sie ein Kitten als Zweitkatze aufnehmen. Denn die Kleinen haben erst mal Welpenschutz das heisst ihre Erstkatze wird das Kitten vielleicht verprügeln und anfauchen aber es normalerweise nicht ernstlich verletzen.</p>
<p>Es ist nicht sinnvoll einer 10 Jährigen „Omi” ein 12 Wochen altes Kitten vor die Nase zu setzen. <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/katzenalter.html">So alt sind  Katzen</a> Die Omi ist gestresst und das Kitten gelangweilt! Man sagt der Altersunterschied sollte nicht mehr als 2 Jahre betragen. Ansonsten haben Sie zwei Einzelkatzen die zwar nebeneinander fressen und sich nicht prügeln aber nichts miteinander anfangen können. Jedoch sollten Sie bedenken das jede Katze unterschiedlich ist. Eine verspiele 5 jährige Katze kann vielleicht besser mit einem Kitten klarkommen als eine „träge” 2 Jährige.</p>
<p>Machen Sie nie den Fehler und bevorzugen Sie die neue Katze. Katzen sind sehr feinfühlig und merken wenn Sie eine Katze mehr lieben als die andere! dann ist Streit unter den Katzen vorprogrammiert.</p>
<p><img src="http://www.vincere.de/bilder/text-baby1.jpg" alt="Katze auf Tisch" width="300" height="192" align="right" />P.S. Sie sollten auf jeden Fall erst einmal ein zweites Katzenklo besorgen es kommt vor das Erstkatzen die Neuankömmlinge nicht auf „ihr” Klo lassen!, genauso gehört der Kratzbaum und die Fellmaus der ersten Katze, deshalb nicht wundern wenn die Zweitkatze nicht kratzen darf, notgedrungen ihr Geschäft an anderer Stelle erledigt, oder jedesmal wenn die Katze der Fellmaus zu nahe kommt oder sogar damit spielt Prügel bekommt. Nach ein paar Tagen/Wochen wird dann meist alles von Beiden benutzt.<br />
Manchmal kommt es vor das erwachsene Katzen aufhören zu spielen wenn ein Kitten ins Haus kommt. Versuchen Sie dann trotzdem noch mit Ihr zu spielen wenn das Kitten gerade schläft oder sich in einem anderen Raum aufhält. Ich denke der Grund ist darin zu suchen das besonders weibliche Tiere den Kitten das Spielen überlassen nach dem Motto &#8220;der/die Kleine muss das Jagen noch lernen&#8221;</p>
<h2 class="quellen">Copyright</h2>
<p>Dieser Text ist das Original, er steht seit März 1999 im Internet auf www.vincere.de. Es ist schmeichelnd das meine Texte für so gut empfunden werden das sie kopiert werden &#8211; aber es ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung nicht gestattet !</p>
<p>Also liebe Leute wenn Sie gerne den einen oder anderen Text vom möchten &#8211; fragen Sie doch einfach!  näheres dazu per E-Mail.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kosten einer Katzenhaltung</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/haltungskosten-einer-katze.html</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 15:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps bevor eine Katze einzieht]]></category>

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		<description><![CDATA[Man sagt Katzen kosten 40-50 Euro im Monat, viele glauben es nicht &#8211; haben aber noch nie nachgerechnet was sie wirklich ausgeben.
Ich habe mal am Beispiel einer großen BKH Katze (5 KG Körpergewicht) die Kosten für das Notwendigste aufgelistet. Es wird hauptsächlich Trockenfutter und 1x am Tag etwas Feuchtfutter gefüttert. Ich habe normale überall erhältliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Man sagt Katzen kosten 40-50 Euro im Monat, viele glauben es nicht &#8211; haben aber noch nie nachgerechnet was sie wirklich ausgeben.<span id="more-373"></span></h2>
<p><strong>Ich habe mal am Beispiel einer großen BKH Katze (5 KG Körpergewicht) die Kosten für das Notwendigste aufgelistet. Es wird hauptsächlich Trockenfutter und 1x am Tag etwas Feuchtfutter gefüttert. Ich habe normale überall erhältliche Sorten gewählt, also kein Superpremiumfutter was durchaus das 3-Fache kostet.</strong></p>
<p><strong>Die Preise sind anhand von <a class="extern" href="http://www.zooplus.de/" target="_blank">zooplus.de</a> berechnet und nach der Gebührenordnung für Tierärzte <a class="extern" href="http://bundesrecht.juris.de/got/BJNR169100999.html" target="_blank"> GOT</a></strong></p>
<h3>Impfen bei Wohnungskatzen ca. 61 Euro/Jahr</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>Schnupfen, Seuche (Minimum an Impfungen)</td>
<td class="nowrap" valign="top">29,00 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Leukose (sollte die Katze haben wenn Sie auch nur gelegentlich in den Garten, auf den Balkon oder die Terrasse darf)</td>
<td>32,00 Euro</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Impfen bei Freigängern oder Katzen die in einer Katzenpension „Urlaub” machen bis ca. 101 Euro/Jahr</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>Schnupfen, Seuche, Tollwut (Minimum an Impfungen)</td>
<td class="nowrap" valign="top">37,00 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>Leukose (sollte sie eigentlich immer haben)</td>
<td>32,00 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>FIP (da streiten sich die Gemüter &#8211; ob es nun gut, überflüssig oder sogar schädlich ist)</td>
<td>32,00 Euro</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Tierarztkosten ca. 40 Euro/Jahr</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>kleine Unpässlichkeiten, Entwumungen und Homöopathische Mittel</td>
<td class="nowrap" valign="top">ca. 40,00 €/Jahr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Trockenfutterkosten ca. 91 Euro bis 139 Euro/Jahr</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>Iams (Hairball Control 3kg Packungen 19,20 €) ca.40g/Tag</td>
<td class="nowrap" valign="top">ca. 0,26 €/Tag<br />
95 €/Jahr</td>
</tr>
<tr>
<td>Hill´s (Hairball Adult 2kg Packungen 18,95 €) ca.40g/Tag</td>
<td>ca. 0,38 €/Tag<br />
139 €/Jahr</td>
</tr>
<tr>
<td>Kaufhausfutter (2kg Packungen 6,49 €) wenn Sie dieses Füttern müssen Sie mindestens 80g/Tag rechnen da das Futter lange nicht so gehaltvoll ist (siehe dazu auch <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/artgerechte-katzen-ernaehrung.html">Ernährung</a>)</td>
<td>ca. 0,25 €/Tag<br />
91 €/Jahr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Futterkosten Feuchtfutter ca. 110 Euro/Jahr</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td>Iams (85g Dosen 0,60 €) ca.1/2 Dose/Tag</td>
<td class="nowrap" valign="top">ca. 0,30 €/Tag<br />
110 €/Jahr</td>
</tr>
<tr>
<td>Hill´s (156g Dosen 1,25 €) ca.1/4 Dose/Tag</td>
<td>ca. 0,31 €/Tag<br />
113 €/Jahr</td>
</tr>
<tr>
<td>Kaufhausfutter (195g Dosen 0,60 €) ca.1/2 Dose/Tag wenn Sie dieses Füttern müssen Sie mindestens 100g/Tag rechnen da das Futter lange nicht so gehaltvoll ist (siehe dazu auch <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/artgerechte-katzen-ernaehrung.html">Ernährung</a>)</td>
<td>ca. 0,30 €/Tag<br />
110 €/Jahr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Leckerlies &amp; Co. ca. 50 Euro/Jahr</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td>Drops Snacks Pasten</td>
<td class="nowrap">ca. 2,50 € / Monat &#8211; 30 €/Jahr</td>
</tr>
<tr>
<td>Spielzeug, natürlicher verschleiß ;)</td>
<td>ca. 20 €/Jahr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Katzenstreu ca. 156 Euro bis 207 Euro/Jahr<br />
für grosse Katzentoiletten z.B. von Gimpet</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td>Extreme Classic oder Classy Cat 15 kg Klumpstreu (Ultrafein, 320% oder 350% Absorption, sehr gut zu reinigen, kann daher meist länger im Klo bleiben, ca.1 Packung/Monat )</td>
<td class="nowrap" valign="top">ca.13 €/Monat<br />
156 €/Jahr</td>
</tr>
<tr>
<td>z.B. bei Biokats Classic 20 kg Klumpstreu (gröber und daher nicht so gut sauber zu halten, wird meist öfter gewechselt ca. 1,5 Packungen/Monat)</td>
<td>ca.17,25 €/Monat<br />
207 €/Jahr</td>
</tr>
<tr>
<td>z.B.bei Thomas 20 L nichtklumpent (2 Säcke für 4 Füllungen bei grossen Klos)</td>
<td>ca.15,40 €/Monat<br />
185 €/Jahr</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Durchschnittlich 508 &#8211; 647 Euro/Jahr</h3>
<h4>also durchschnittlich 42-54 Euro im Monat und die Katze lebt nicht im Luxus sondern erhält nur das nötigste an Futter, Streu und Impfungen, Sie hat den normalen verschleiss an Spielzeug und bekommt nur hin und wieder mal Leckerlies. Es ist dabei egal ob Sie hochwertige Streu und Futter kaufen oder ob Sie sich im Kaufhaus eindecken.</h4>
<p>Wenn Sie intensive Gesundheitsvorsorge betreiben und regelmäßig Blut untersuchen, lassen, einen Kratzbaum, viel Spielzeug, und Kuschelhöhlen haben, die Katze in ihrer Abwesenheit (Urlaub) von anderen kostenpflichtig betreut wird, Sie Pflege und Vitaminpräparate kaufen, wenn Sie hin und wieder selber Katzenfutter zubereiten kommen schnell noch mal ca. 150-250 Euro im Jahr dazu.<br />
Und ganz wichtig die Katze ist gesund , braucht also nicht zum Tierarzt oder Diätfutter. Katzen werden im Alter immer teurer z.B. Nierenprobleme, Zahnstein, Herz oder Kreislaufprobleme &#8211; das ist nicht anders als beim Menschen, und kann schnell einige Fünfziger im Jahr ausmachen.</p>
<p>Wenn Sie 2 Katzen haben wird es natürlich günstiger, da Sie Futter in größeren Packungen/Dosen kaufen, das Streu sich nicht verdoppelt sondern ca. 1/4 mehr verbraucht wird. Auch Spielzeug, Futter und Wasserschalen, Kuschelhöhlen und der Kratzbaum wird von beiden benutzt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine Erfahrungen mit Tierärzten</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/schlechter-tierarzt.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/schlechter-tierarzt.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 15:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps bevor eine Katze einzieht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=871.html</guid>
		<description><![CDATA[Fast jeder Katzenzüchter oder Halter hat erst Lehrgeld (auf kosten der Tiere) zahlen müssen und ist beim falschen Tierarzt gelandet. Ich habe leider am Anfang auch sehr schlechte Erfahrung gemacht.
mein erster Tierarzt:
Meine Püppchen ist im zarten Alter von 4 Monaten zur Blutabnahme in Narkose gelegt worden. Wenn man bedenkt das Püppchen alles mit sich machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Fast jeder Katzenzüchter oder Halter hat erst Lehrgeld (auf kosten der Tiere) zahlen müssen<span id="more-871"></span> und ist beim falschen Tierarzt gelandet. Ich habe leider am Anfang auch sehr schlechte Erfahrung gemacht.</h2>
<h3>mein erster Tierarzt:</h3>
<p>Meine Püppchen ist im zarten Alter von 4 Monaten zur Blutabnahme in Narkose gelegt worden. Wenn man bedenkt das Püppchen alles mit sich machen lässt ohne auch nur eine Ton zu sagen! Das eine Narkose auch Nebenwirkungen und Risiken hat ist überhaupt nicht angesprochen worden.<br />
unter <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.bluemonty.de" target="_blank">http://www.bluemonty.de</a> (und dann dem Link Monty folgen) können Sie die Geschichte des kleinen Monty lesen der 50 Std. nicht aus der Narkose erwachte.</p>
<h3>mein zweiter Tierarzt:</h3>
<p>Mein 14 Monate alter Kater Humphrey hat beim Wasserlassen gemaunzt (aber ansonsten war er fit), also habe ich ihn sofort zum Tierarzt gebracht. Mit der Befürchtung er hätte Blasensteine oder ähnliches schlimmes. Man sagte mir er wäre gesund und hätte lediglich eine Entzündung in der Gliedspitze? Die Nieren wurden auch abgetastet und  <cite class="wichtig" title="Zitat von dem Tierarzt:">„Alles ok! Blasensteine könnte ein 14 Monate alter unkastrierter Kater nicht haben”</cite> Die ganze Untersuchung hat 5 min gedauert, ein Blut oder Urintest wurden nicht unternommen. Ich bin wieder nach Hause gefahren. Am Nächsten Tag war mein Kater viel schlechter zurecht und ich war sofort wieder beim Tierarzt und bin aber nach Hause geschickt worden ohne Blut- oder Urinuntersuchung. Meine Einwände das ich nicht wüsste ob der Kater überhaupt auf Klo war (schlecht zu kontrollieren bei damals 3 Katzen) wurden total ignoriert man wollte der Katze die Schmerzen die mit einem Katheter einhergehen ersparen. Man sagte mir ich sollte mir<span class="kursiv"> „keine Gedanken machen”!</span>. Am darauffolgenden Morgen konnte sich mein Kater kaum noch auf den Beinen halten. Er hatte wahrscheinlich einen Rückstau des Urins in die Nieren und somit war sein Todesurteil gefällt. Dann wurde auch endlich (leider zu spät) ein Katheter gelegt. Humphrey wurde die selbe Nacht noch eingeschläfert da er sich nur noch quälte und keine Chance hatte da seine Nieren komplett aufgehört hatten zu arbeiten und er sich dadurch selbst vergiftete!</p>
<p>Ob er zu retten gewesen wäre wenn gleich die richtige Diagnose (oder überhaubt eine) gestellt worden wäre weiss ich nicht. Er hätte aber vielleicht ein Chance gehabt. Zumal er ja bei den ersten Krankheitsanzeichen total fit war und gerade mal 14 Monate!</p>
<p>Ich rate jedem der eine Katze mit Problemen beim Wasserlassen hat immer auf eine Blutuntersuchung und/oder Urinuntersuchung zu bestehen. Lieber einmal 50 Euro zu viel gezahlt als die Schmerzen die mein armer Kater durchmachen musste! mal ganz von meiner Trauer nach seinem Tod abgesehen.</p>
<h3>mein dritter Tierarzt:</h3>
<p>Endlich! nach den schrecklichen Erfahrungen habe ich doch noch „meine” Tierärztin gefunden !<br />
Sie behandelt nur Kleintiere, in ländlichen Gegenden eine Seltenheit. Dadurch kennt sie sich natürlich viel besser aus. Ein grosser Vorteil ist das die Tiere ganzheitlich behandelt werden. Das heisst nach einer ausgiebigen Diagnose, die Vorgeschichte (Anamnese) und Lebensweise sowie den Charakter der Tiere mit einbezieht, wird nicht nur mit Schulmedizin sondern auch mit alternativen Mitteln behandelt. Das hat den Vorteil das nicht immer gleich das Antibiotika zum Zuge kommt sondern auch mal ein Homöopathisches Mittel. Das ist besonders wichtig bei Kitten und bei kleineren Unpässlichkeiten. Wir Menschen lassen uns bei einer Erkältung auch kein Antibiotika geben, bei einer Lungenentzündung kann es aber lebensnotwendig sein. Warum sollte das bei Tieren anders sein.</p>
<p><a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/guten-tierarzt-finden.html">Wie Sie einen guten Tierarzt finden</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Sie einen guten Tierarzt finden</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/guten-tierarzt-finden.html</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 15:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps bevor eine Katze einzieht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=865.html</guid>
		<description><![CDATA[Es ist sehr schwer einen wirklich guten Tierarzt zu finden.
Tierärzte die der alternativen Medizin gegenüber komplett negative eingestellt sind und diese belächeln, kann ich nicht empfehlen. Aber nur zu einem Tierhomöopathen gehen reicht auch nicht. Das Zusammenspiel von Schulmedizin und Alternativemedizin ist optimal. Leider gibt es nicht allzu viele Tierärzte die beides zusammen können. Deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Es ist sehr schwer einen wirklich guten Tierarzt zu finden.<span id="more-865"></span></h2>
<p>Tierärzte die der alternativen Medizin gegenüber komplett negative eingestellt sind und diese belächeln, kann ich nicht empfehlen. Aber nur zu einem Tierhomöopathen gehen reicht auch nicht. Das Zusammenspiel von Schulmedizin und Alternativemedizin ist optimal. Leider gibt es nicht allzu viele Tierärzte die beides zusammen können. Deshalb ist es wichtig das Ihr Tierarzt gut und aufgeschlossen ist, er wird nichts dagegen haben das Sie zusätzlich noch die Hilfe und Diagnosemöglichkeiten eines Tierhomöopathen in Anspruch nehmen. Die Methoden soll sich ja schliesslich ergänzen und nicht ablösen!</p>
<p>Beim <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://ggtm.de/tierhalter/tierarztsuche/" target="_blank">GGTM e.V</a> finden Sie eine Liste mit Tierärzten die Naturheilverfahren anwenden. (nach PLZ sortiert)</p>
<h3>Um den richtigen Tierarzt zu finden sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:</h3>
<ul>
<li>Ist die Praxis sauber ?</li>
<li>Eine mit Designermöbeln ausgestattet Praxis sagt nichts über die Qualität des Tierarztes, lediglich lässt es auf einen teuren Geschmack schliessen. Mir sind gute Behandlungsgeräte lieber als ein super eingerichteter Warte-, und Empfangsbereich.</li>
<li>Hat die Praxis ein eigenes Labor ? z.B. um Leukosetests gleich vor Ort klären zu können.</li>
<li>Nimmt sich der Tierarzt genug Zeit für die Untersuchung, interessiert er sich auch für die Lebensumständen Ihres Tieres ?</li>
<li>Erklärt der Tierarzt ihnen was er eigentlich gerade untersucht oder womit er behandelt &#8211; oder lässt er Sie unwissend ?</li>
<li>Hat der Tierarzt einen Zugang zum Tier ? nicht jeder kann sich in das Wesen eines kranken Tieres (besonders einer Katze) hineinversetzen. Wenn ich höre das eine (friedliche menschengewohnte) Katze mit 3 Personen festgehalten wird nur um eine Blutentnahme zu machen. Frage ich mich manchmal warum diese Leute sich nicht einen anderen Beruf gesucht haben. Das gleiche gilt auch für Tierärzte die dann eine Vollnarkose machen!</li>
<li>Berät Sie der Tierarzt was Impfungen angeht ? (nicht nur auf Nachfrage) eine Wohungskatze braucht keine Tollwutimpfung auch streiten sich die Gelehrten an dem Tierärztlichen Hochschulen über die FIP und Chlamydien Impfung. Ein Freigänger sollte aber auf jeden Fall eine Leukoseimfung haben. (Es muss vor der Impfung ein Test gemacht werden) jede Katze braucht ein individuelles Impfprogramm je nach Lebensumständen, nur weil es Kombinationspräparate gibt heisst es nicht das jede Katze alles braucht. Was sagte eine Bekannte kürzlich <span class="kursiv">„ich habe Katzen und keine Chemie Cocktails”</span>.</li>
<li>Wie sieht es mit dem Wissen aus ? bildet sich der Tierarzt regelmässig weiter ? kennt er sich sogar evtl. mit nicht ganz alltäglichen Sachen aus, macht er sich bei Nachfrage für Sie kundig (z.B. die neuen Impfrichtlinien aus den USA oder bei Blutgruppenunverträglichkeiten) oder wimmelt er Sie nur ab ?</li>
<li>Was hält der Tierarzt von alternativen Behandlungsmöglichkeiten (z.B. Bachblüten, Homöopathie) Er sollte dem positive gegenüberstehen und nicht gänzlich für Schwachsinn halten.</li>
<li>Arbeitet der Tierarzt auch als solcher ? oder bestreitet er seinen Lebensunterhalt hauptsächlich mit Fleischbeschau ? und die Praxis läuft als Hobby nur so nebenbei.</li>
<li>Behandelt er hauptsächlich Grosstiere und höchstens mal eine halbwilde ungeimpfte Bauernhofkatze. Auch dann ist der Tierarzt nicht umbedingt geeignet denn auch ein noch so guter Tierarzt kann nicht alles können. Ein Tierarzt der normalerweise nur Kleintiere behandelt wird bei der Geburtshilfe einer Kuh vermutlich schwer tun, genauso wie ein Großtierarzt bei der Untersuchung eines Vogels.</li>
<li><strong>Hören Sie sich um gute Tierärzte haben einen guten Ruf und werden weiter empfohlen!</strong></li>
</ul>
<h3>ganz wichtig schauen Sie sich bevor Ihre Katze krank wird nach einem guten Tierarzt um.</h3>
<p>Fast jeder Katzenzüchter oder Halter hat erst Lehrgeld (auf kosten der Tiere) zahlen müssen und ist beim falschen Tierarzt gelandet. Ich habe leider am Anfang auch sehr schlechte Erfahrung gemacht.</p>
<h3>Sie wollten schon immer mal wissen wie die Tierärzte abrechen ?</h3>
<p>Die aktuelle Gebührenordnung für Tierärzte <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://bundesrecht.juris.de/got/BJNR169100999.html" target="_blank">GTO</a></p>
<p><a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/schlechter-tierarzt.html">Ich habe zu Anfang auch nur schlechte Erfahrungen mit Tierärzten gemacht</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/guten-tierarzt-finden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Antibakteriell wirkende Reinigungsmittel</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/antibakteriell-reinigungsmittel.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/antibakteriell-reinigungsmittel.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 08:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Antibakterielle Reinigungsmittel im Haushalt sind nicht erforderlich ! Die Bundesbehörden halten die Reinigung mit herkömmlichen Mitteln zur Sicherung der Hygiene für ausreichend.
Antibakteriell wirkende Reinigungsmittel 
Seit mehreren Jahren wächst der Markt für antibakterielle Reinigungsmittel; immer mehr Produkte mit bakterizider, antibakterieller oder antimikrobieller Wirkung werden ausgelobt.
Aus Sicht des Umweltbundesamtes ist der Einsatz von antibakteriell wirksamen Stoffen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Antibakterielle Reinigungsmittel im Haushalt sind nicht erforderlich ! Die Bundesbehörden halten die Reinigung mit herkömmlichen Mitteln zur Sicherung der Hygiene für ausreichend.<span id="more-908"></span></h2>
<p><strong>Antibakteriell wirkende Reinigungsmittel </strong></p>
<p>Seit mehreren Jahren wächst der Markt für antibakterielle Reinigungsmittel; immer mehr Produkte mit bakterizider, antibakterieller oder antimikrobieller Wirkung werden ausgelobt.</p>
<p>Aus Sicht des Umweltbundesamtes ist der Einsatz von antibakteriell wirksamen Stoffen in Wasch- und Reinigungsmitteln unerwünscht, da ein Teil dieser Wirkstoffe unter Umweltaspekten bedenklich ist und bereits im Rahmen internationaler Abkommen zum Schutz der Meere als gefährliche Stoffe identifiziert wurde. Insbesondere biozide Wirkstoffe, die Phenole und Halogene enthalten, können bei entsprechenden Konzentrationen die Arbeit biologischer Kläranlagen beeinträchtigen. Dadurch wird die Reinigungsleistung der Kläranlagen verringert und Schadstoffe gelangen in die Flüsse und Seen. Dort können sie Wasserorganismen schädigen und die Trinkwasseraufbereitung beeinträchtigen.</p>
<p>Der in der Werbung propagierte Zusatznutzen einer antibakteriellen Wirkung der Reinigungsmittel kann dazu führen, dass immer häufiger und in immer größeren Mengen Reinigungsprodukte eingesetzt werden. Damit würde der Chemikalieneintrag in Abwässer und Oberflächengewässer erhöht. Einer nachhaltigen Entwicklung, der sogenannten &#8220;Responsible Care&#8221;-Initiative der Industrie und dem im Umweltschutz allgemein akzeptierten Vorsorgeprinzip läuft das vollkommen entgegen.</p>
<p>Nach Ansicht des Umweltbundesamtes (UBA), des Bundesinstitutes für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) und des Robert-Koch-Institutes (RKI) sind antibakterielle Reinigungsmittel im Haushalt nicht erforderlich. Die Reinigung mit Wasser, herkömmlichen Fett oder Eiweiß lösenden Mitteln und kräftiger Oberflächenbehandlung reicht völlig aus, um mögliche Verschmutzungen auf ein gesundheitlich unbedenkliches Niveau zu bringen. Die drei genannten Behörden beabsichtigten Vorsorge im Umwelt-, Verbraucher- und Gesundheitsschutz, als sie sich im August 2000 mit einer gemeinsamen Presse-Erklärung zu antibakteriell wirkenden Reinigungsmitteln an die Öffentlichkeit wandten.</p>
<p>Mangelnde Kenntnisse über persönliche Hygiene und den hygienischen Umgang mit Lebensmitteln sind laut BgVV das Grundproblem im privaten Haushalt und Hauptursache für Lebensmittelinfektionen.</p>
<p>Laut RKI sind die möglichen Folgen einer Veränderung der natürlichen Hautflora des Menschen durch antibakteriell ausgerüstete Verbraucherprodukte zur Reinigung oder Körperpflege nicht absehbar. Weiterhin besteht die Gefahr, dass durch die Anwendung von Bakteriziden in Verbraucherprodukten breit wirksame Resistenzmechanismen selektiert werden, die auch Antibiotika betreffen könnten.</p>
<p>Der Einsatz solcher Mittel im Haushalt ist aus hygienischen Gründen nicht notwendig und steht im Gegensatz zu dem in der EU-Biozid-Richtlinie festgeschriebenen Willen, biozid wirkende Stoffe zunehmend restriktiver einzusetzen.</p>
<h2 class="quellen">Quelle</h2>
<p>Auszüge des Berichtes <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.umweltbundesamt.de/chemikalien/waschmittel/informationen.htm#Antibakteriell" target="_blank">Wasch- und Reinigungsmittel</a> vom Umweltbundesamt</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Seriöse Katzenzüchter</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 16:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps zum Rassekatzenkauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Seriöse Katzenzüchter &#8211; oder wie Sie vermeiden an „dubiose Vermehrer oder Großzüchter” zu gelangen.
40 bis 50 Euro braucht eine Katze durchschnittlich im Monat, für hochwertige Ernährung, Streu, regelmässige Tierarzbesuche, Pflegeprodukte, ”Leckeres” und Spielzeug. Dabei ist es egal ob es sich um eine Rassekatze oder um eine Hauskatze handelt. Der Anschaffungspreis ist also nicht das teuerste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Seriöse Katzenzüchter &#8211; oder wie Sie vermeiden an „dubiose Vermehrer oder Großzüchter” zu gelangen.<span id="more-101"></span></h2>
<p><strong>40 bis 50 Euro braucht eine Katze durchschnittlich im Monat, für hochwertige Ernährung, Streu, regelmässige Tierarzbesuche, Pflegeprodukte, ”Leckeres” und Spielzeug. Dabei ist es egal ob es sich um eine Rassekatze oder um eine Hauskatze handelt. Der Anschaffungspreis ist also nicht das teuerste &#8211; sondern der Unterhalt Ihrer Katze, der bei durchschnittlich 15 Lebensjahren um die 8500,- Euro beträgt. <a title="Haltungskosten einer Katze" href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/haltungskosten-einer-katze.html">Haltungskosten einer Katze</a></strong></p>
<h3>Kaufen Sie nie eine Rassekatze ohne Stammbaum!</h3>
<p>Züchter die ohne Stammbaum ”vermehren” unterstehen keinem Verein. Sie können also ihre Katzen halten wie sie möchten. Ihre Zuchtkatzen so oft sie wollen Decken lassen und sich die Kosten für Impfungen sparen. Da Sie nicht ohne Papiere ausstellen können, sind die Katzen auch nie von einem Richter bewertet worden und können schlimmstenfalls sogar genetische Defekte haben. Das Impfen der Babys und die damit verbundenen Kosten werden meist dem neuen Besitzer überlassen.<br />
Das keine Stammbäume vorhanden sind wird mit den hohen Kosten entschuldigt, die könnte man sich ja nun sparen da die Katze ja eh nicht zur Zucht oder für Ausstellungen ist! Es ist ja ein Liebhabertier! Das Stimmt aber nicht! Das der Verein nur zwischen 30-60 Euro/Jahr kostet und die Stammbäume für ein Baby zwischen 15 &#8211; 25 Euro, verschweigt der ”Vermehrer” natürlich. Vielmehr wird ohne Papiere gezüchtet da die strengen Zuchtrichtlinien der Vereine nicht eingehalten werden. Für einen seriösen Züchter gibt es keinen Grund nicht im Verein zu sein!<br />
Nur mit Stammbaum haben Sie die Gewissheit, dass das Kätzchen auch richtig aufgezogen wurde. Natürlich gibt es auch bei Züchtern die im Verein sind schwarze Schafe! Auch gibt es Vereine die Ihren Mitgliedern erlauben die Kitten schon mit 10 Wochen abzugeben. Aber die Chance an einen guten Züchter zu geraten ist viel größer! Ein Jungtier muss mindestens 12 Wochen alt sein und 2fach gegen Katzenseuche und -schnupfen geimpft sein. Viele seriöse Züchter impfen ihre Kätzchen auch gegen Leukose und lassen die Katzen chippen. Sollte ein jüngeres Tier abgegeben werden, so ist dies nicht voll geimpft. Es gibt keine voll geimpften Kätzchen mit 8 oder 10 Wochen. Oft wird auch ein Kaufvertrag gemacht und die Züchter bringen die Kitten zu Ihnen nach Hause. Das ist eigentlich kein Service sondern die Züchter wollen Kontrollieren ob die Kätzchen es auch wirklich gut bei Ihnen haben. Ebenso ist es mit dem chippen, ein solches Tier kann nicht ausgesetzt werden! da die Besitzer ausfindig gemacht werden können!</p>
<h3>Kaufen Sie nie bei Züchtern die mit und ohne Stammbaum anbieten!</h3>
<p>Das sind unseriöse Züchter! Auch Katzen mit Mängeln bekommen einen Stammbaum! Eine Fehlfarbe ist kein Grund für fehlende Papiere, die Katze bekommt vielleicht einen Sperrvermerk das sie nicht zur Zucht eingesetzt werden darf aber sie hat einen Stammbaum! Es könnte sein das man Auflagen und Zuchtbestimmungen des Vereins umgeht. So können  z.B. Züchter, die eine ansteckende oder tödliche Krankheit (die nicht unbedingt sichtbar sein muss) im Zwinger haben, keine Stammbäume erhalten bis nachgewiesen ist, das alle verbleibenden Katzen völlig gesund sind. Oder die Zuchtkatze hatte keine Schonzeit und hatte in zu kurzen Abständen Babys &#8211; auch dann werden oft keine Stammbäume ausgestellt. (oder der Züchter meldet nur jeden zweiten Wurf beim Verein an um so die Schonzeit vorzutäuschen) Vielleicht ist der Züchter sogar gerade erst aus dem Verein ausgeschlossen worden wegen Verletzungen der Auflagen und Zuchtbestimmungen. Lassen Sie sich den Verein nennen und rufen Sie dort an! Es kann auch schon mal vorkommen das das Geschlecht, oder die Farbe falsch wurde und dann neue Papiere beantragt werden mussten. Aber dann kommen die Papiere später nach. Je nach Verein kann das aber leider auch etwas dauern.</p>
<h3>Kaufen Sie niemals aus Mitleid!</h3>
<p>Sollten Sie an einen ”Vermehrer” geraten, bei dem die Tiere offensichtlich nicht artgerecht gehalten werden, z.B. Käfighaltung, so wenden Sie sich an einen Tierschutzverein. Durch den Kauf einer solchen Katze haben Sie vielleicht diesem einen Tier geholfen aber wieder Platz für neue Babys geschaffen.<br />
Auch wenn 10 Katzen in einer Wohnung leben riecht man es nicht! Wenn natürlich ein potenter Kater der Zucht angehört und sich ”spritzender weise” frei in der Wohnung wohl fühlt sind Geruchsbelästigungen nicht vermeidbar. Die Katzen sollten gesund, munter, und zutraulich sein. Verklebte Augen, kahle Stellen und ein dreckiger Po sind eindeutig Krankheitsanzeichen.<br />
Natürlich kann überall einmal eine vorübergehende, ungefährliche Infektion bei einem Tier auftreten. Sollte dies der Fall sein, kommen Sie zu einem späteren Termin wieder und überzeugen Sie sich, dass alles o.k. ist. Jeder seriöse Züchter wartet bis die Babys wieder wohlauf sind. Erst dann können Sie das Kitten bekommen. Ein krankes Kitten wird nicht dem Stress der Abgabe ausgesetzt!</p>
<h3>Lassen Sie sich nicht drängeln &#8211; verlieben Sie sich!</h3>
<p>Sie müssen sich in eine Katze verlieben, eine Katze lebt 10 bis 20 Jahre und da muss die Chemie stimmen. Sagen Sie lieber nein, bevor Sie eine später ungeliebte Katze bei sich aufnehmen. Jeder seriöse Züchter gibt Ihnen gerne ein paar Tage Bedenkzeit oder verweist Sie an einen befreundeten Züchter, damit Sie ”Ihre” Katze finden.<br />
Mir sind am liebsten die Katzenfreunde die z.B. auf jeden Fall einen ”blauen Kater” wünschen und sich dann doch in ein lilac Mädchen oder einen choco Kater verlieben. Nehmen Sie das Kitten auch nicht gleich beim ersten Besuch vom Züchter mit. Lassen Sie sich Zeit und Besprechen alles in Ruhe mit ihrer Familie.</p>
<h3>Lassen Sie sich die Eltern zeigen!</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Viele Züchter haben keinen eigenen Kater da es oft nicht möglich ist mit einem ”spritzenden” Kater zusammen zu leben. Aber die Mutter muss da sein! Es wäre sonst möglich:</p>
<ul>
<li>das die Kätzin gestorben ist. Dann heißt es Vorsicht, es könnte eine ansteckende Krankheit sein. Lassen sie sich die Nummer des Tierarztes sagen und überprüfen Sie die Angaben des Züchters.</li>
<li>das die Mutter krank oder ungepflegt ist, auch dann sollten Sie hier keine Katze kaufen.</li>
<li>das Sie sind an einen Händler geraten sind, der Jungtiere aufkauft und dann weiterverkauft.</li>
<li>das die Mutterkatze abgegeben wurde.</li>
</ul>
<p>Kein seriöser Züchter verkauft eine Mutterkatze, die kleine Babys hat. Natürlich werden manchmal Mütter zusammen mit einem Baby verkauft, jedoch frühestens wenn die Kitten 12 Wochen alt sind.<br />
Fragen Sie genau nach, warum und wohin das Tier abgegeben wurde. Lassen Sie sich die Nummer des neuen Besitzers sagen und überprüfen Sie die Angaben des Züchters.</p>
<h3>Schauen Sie sich die Wohnung genau an</h3>
<p>Sollte Sie jemand in ein sauberes Wohnzimmer setzen und dann verschwinden, um Ihnen verkäufliche Tiere zu holen, ist Vorsicht geboten! Fragen Sie nach dem Grund warum Sie nicht die Katzen dort besuchen dürfen wo die Katzen leben. Ein seriöser Züchter hat nichts zu verbergen und wird Ihnen alles zeigen. Oft werden aber die Kleinen noch in den ersten Lebenswochen separat gehalten, da die Kitten z.B. noch nicht geimpft sind. Sie dürfen dann nicht zu den Kleinen hineingehen aber bestimmt mal einen Blick in die Kinderstube werfen. Wird Ihnen aber jeglicher Einblick in die Katzenräume verwehrt, rechnen Sie immer mit dem Schlimmsten! (evtl. Käfighaltung, nicht ganz so grausam aber meiner Ansicht nach ganz schlimm ist auch die Zwinger haltung) Gehen Sie zu einem anderen Züchter.<br />
Auch wenn die Wohnung keine typischen Gebrauchsspuren hat, wie Kratzer in der Tapete oder am Sofa, ein großer abgewetzter Kratzbaum fehlt oder die Tiere sich unsicher sind, ist es ein Zeichen dafür, dass die Katzen normalerweise nicht mit der Familie zusammen wohnen. Sondern nur für Ihren Besuch mal das Wohnzimmer des ”Vermehrer” betreten dürfen.</p>
<h3>Kaufen Sie niemals in Zoogeschäften oder bei Tierhändlern!</h3>
<p>Es ist jedem Züchter der im einem Verein organisierten ist verboten Jungtiere und Kitten an Zoogeschäfte und Tierhändler abzugeben. Da es Tierquälerei ist und diese Tiere oft Verhaltens gestört werden.<br />
(22.9.05 Pressemitteilung vom bpt: Einer Umfrage zufolge hat sich eine deutliche Mehrheit der deutschen Zoofachhändler für den Verkauf von Hunden und Katzen im Fachhandel ausgesprochen :( <a class="extern" title="Externer Link - Öffnet im neuen Fenster" href="http://www.presseportal.de/story.htx?nr=728277&amp;firmaid=18136" target="_blank"> zur Pressemitteilung</a></p>
<h3>Ein guter Züchter ist auch nach dem Verkauf noch für Sie da!</h3>
<p>Ein Züchter der nach Übergabe nicht mehr für Sie da ist kann auch nicht unbedingt seriös sein. Man steckt viel Liebe, Zeit und Geld in diese kleinen Wollknäuel und es bleibt für mich immer rätselhaft wie Züchter nach dem Motto ”aus den Augen aus dem Sinn züchten können. Ich möchte Fotos und vielleicht auch mal die Tiere wiedersehen. Oft kommen Wochen, Monate später fragen und die beantworte ich immer sehr gerne! zumal ich ja dann auch immer erfahre wie es den Katzen geht.</p>
<h3>Was ist mit der Philosophie und Tierliebe des Züchters</h3>
<p>Es gibt Züchter die ihre Zuchtkatzen verkaufen, bei jungen Katzen bis zu 2 Jahren kein Problem, aber ältere Katzen mit 5-6 Jahren zu verkaufen finde ich schon ziemlich seltsam.<br />
Wenn Sie auf eine junge Zucht (3-4 Jahre) stoßen, und alle im Haus befindlichen Katzen den Namen der Cattery haben (also aus eigenen Nachzucht sind) halte ich es für bedenklich und denke die Züchter sind nicht unbedingt die Tierliebhaber die sie vorzugeben zu sein.<br />
Kastraten kosten Geld und bringen nichts für die Zucht, deshalb werden sie oft als Liebhabertier verkauft. Auch ältere Zuchten bei denen keine Kastraten leben sind mir suspekt. Natürlich ”sammelt” auch niemand Katzen, es gibt immer mal wieder Kastraten die sich nicht mehr mit den Potenten Zuchtkatzen/Katern verstehen und abgegeben werden müssen, oder es leben schon 5 Kastraten beim Züchter (so wie bei mir) aber es sollte nicht der Regelfall sein und zum Wohle der Katze passieren und nicht um den eigenen Geldbeutel zu schonen. Es gibt sehr viele sehr ehrgeizige Züchter, die keine Kastraten und ältere Katzen in der Zucht haben, sie sind deshalb nicht unseriös. Für mich Persönlich kommt es nur nicht in Frage.</p>
<h3>Großzüchter oder Tierliebhaber</h3>
<p>Manchmal werden Züchter verunglimpft, weil bei ihnen 10 Katzen leben, aber das 5 der Katzen gar keine Zuchtkatzen mehr sind wird verschwiegen. Man selber mit seinen 2-3 jungen Zuchtkatzen ist der wahre Züchter weil es ja auch so schön überschaubar und klein ist, also ein Hobby &#8211; die anderen sind Großzüchter! Während bei einem Züchter mit 5 oder 6 Zuchtkatzen jede Katze vielleicht alle 1-2 Jahre einen Wurf hat, kann es bei einem Züchter mit 2 oder 3 Katzen durchaus sein, dass seine Tiere zwei oder drei Würfe im Jahr haben. Solche Gegebenheiten sind zwar unrühmliche Ausnahmen; wichtig ist es aber zu erkennen, dass die Anzahl der gehaltenen Tiere nichts über die Vertrauenswürdigkeit oder Seriosität eines Züchters aussagt. Nicht jeder Züchter der nur 2-3 Katzen hat ist ein Tierliebhaber und nicht jeder Züchter der über 10 Katzen hat ist ein Großzüchter der seine Katzen nicht liebt.<br />
Ein Züchter der aber 10 Deckkater hält scheint es mehr aufs Geld abgesehen zu haben als das er ein Hobby betreibt &#8211; denn wenn nur jeder Kater 2 bis 3 mal im Jahr deckt kommt man schnell auf 8.000 bis 12.000 Euro. 2 bis 3 Mädels im Jahr ist aber recht unwahrscheinlich. Ein Großzüchter wird schon dafür sorgen das seine Kater ausgelastet sind und sich in Ihren Zwingern nicht langweilen.<br />
Kater die nur 2-3 fremde Mädels im Jahr haben finden Sie eher in kleinen oder mittleren Zuchten, wo die Kater oft mit Familienanschluss leben und hauptsächlich die eigenen Katzen decken und eben nur hin und wieder mal ein befreundeter Züchter kommen darf.</p>
<h3>Unterschiede beim Kaufpreis</h3>
<p>Viele Katzen interessierte wundern sich über die Preisunterschiede bei den BKH-Katzen, da werden Tiere bei Züchtern in &#8220;seltenen&#8221; Farben für 1000,- Euro verkauft und Geschwister in &#8220;einfachen&#8221; Farben für 600,- Euro, dann gibt es Züchter die alle Farben für den gleichen Preis verkaufen z.B. 600 Euro. Dann gibt es ja noch die Vermehrer die Ihre Kitten für 200-300 Euro ohne Papiere verkaufen.<br />
Ein hoher Kaufpreis hat nichts mit der Seriosität zu tun, es gibt Züchter die verkaufen Ihre Jungtiere für 700 Euro &#8211; und die Zuchttiere sind auf nichts untersucht &#8211; andere Züchter verkaufen ihre Kitten für 500 Euro, aber alle Vorfahren sind komplett untersucht.<br />
Seltene Farben sind meiner Ansicht nach auch kein Grund für sehr teure Kitten, wenn Sie als Liebhabertier verkauft werden. Bedenken Sie das die seltenen Farben in den wenigsten Fällen durch gezüchtet sind &#8211; also komplett dem Standard entsprechen &#8211; im Gegenteil diese Tiere haben oft lediglich eine seltene Farbe &#8211; aber lange nicht die Qualität anderer Jungtiere. Durch die fehlende Konkurrenz haben diese Tiere natürlich viele Titel &#8211; die Sie aber nicht hätten wenn Sie &#8220;normal gefärbt&#8221; wären. Deshalb sind die Preisvorstellungen einiger Farbzüchter &#8211; total überzogen!</p>
<p>Der Preisunterschied ist aber oft mit der Gesundheitsvorsorge der Elterntiere/Kitten verbunden.</p>
<p>Die jährliche HCM Untersuchung der Eltern kostet z.B. zusammen 240,- Euro, also bei 4 Kitten pro Baby 60,- Euro Aufpreis. Mindestens 30,- (für die Untersuchung der Katze) wenn der Kater oft deckt und sich seine HCM-Kosten auf viele Babys verteilen. Dann werden die Kitten vielleicht 3x geimpft (30,- Euro mehr pro Baby + zusätzliches Futter/Streu für 4 Wochen, oder wie bei mir 2x aber dafür später geimpft (steht so im Beipackzettel), und deswegen auch erst mit 16 Wochen abgegeben). evtl. werden auch die Babys noch gechipt (30,- Euro mehr pro Baby), dann wird vielleicht noch eine Blutuntersuchung gemacht (60,- Euro, Anteilig 15,- Euro mehr bei 4 Babys) das Gesundheitszeugnis kostet auch (15,- Euro mehr pro Baby).</p>
<h4>So sind Sie bei Mehrkosten pro Baby von:</h4>
<ul>
<li>HCM = 30,- bis 60,- Euro</li>
<li>Impfen nach Vorschrift = 30,- Euro (+ zusätzliches Futter/Streu für 4 Wochen)<br />
oder später dann nur (+ zusätzliches Futter/Streu für 4 Wochen)</li>
<li>Chipen = 30,- Euro</li>
<li>Gesundheitszeugnis/Blutuntersuchung = 30,- Euro</li>
</ul>
<p>Die Zuchtuntersuchungen der Zuchttiere die nur 1x gemacht werden belaufen sich auf ca. 200-300 Euro pro Zuchttier und sind in der Kostenrechnung nicht mit eingerechnet.</p>
<h4>Also ein Preisunterschied von mindestens 120 bis 150,- Euro pro Baby.</h4>
<p>Wie Sie sehen kann aber der Kaufpreis auch ganz viel mit der &#8220;Gesundheitsvorsorge&#8221; zu tun haben. Die Gesundheitsfürsorge ist immer sehr individuell, nicht jeder Züchter macht alles &#8211; aber viele machen gar nichts! Sie sollten niemals eine BKH Katze kaufen, deren Eltern nicht auf <a href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/katzen-krankheiten/erbkrankheiten-diabetes-niereninsuffizienz.html">HCM und PKD</a> untersucht sind, bzw./oder die Großeltern sollten untersucht sein! Von diesen Ergebnissen kann die Gesundheit Ihrer zukünftigen Katze abhängen, also lassen sie sich nicht einlullen, sondern lassen Sie sich die Ergebnisse zeigen! Nach Tests zu fragen, mag argwöhnisch klingen, aber leider schrecken einige Züchter nicht vor Lügen über Tests oder deren Ergebnisse zurück. Ein Züchter, der nichts zu verbergen hat, wird stolz darauf sein, Ihnen die Testergebnisse zeigen zu können. Die evtl. eingesparten 100 Euro beim Kaufpreis sind Kleinkram im Gegensatz zu dem was Sie für eine kranke Katze bei Tierarzt lassen. Ganz abgesehen davon das eine HCM (Herzerkrankung) oder eine PKD (Nierenerkrankung) auch behandelt immer zum frühzeitigem Sterben der Katze führen. Eine Heilung ist nicht möglich, lediglich eine symptomatische Behandlung, die evtl. die Leiden Ihrer Katze etwas lindern können.<br />
Wenn Sie nicht bereit sind solche durch Vorsorge entstehenden Kosten zu bezahlen, sind Sie vermutlich auch nicht bereit dem Katzenkind zukünftig ordentliche Gesundheitsfürsorge angedeihen zu lassen und folglich nicht als Tierhalter geeignet.<br />
Die Aufzucht der Babys kostet ja nun auch, deshalb werden Sie bei mir keine Kitten für 500 Euro finden! Meine Kitten kosten zwischen 600 und 700 Euro, je nach Wurfgröße. Meine Farben sind zwar sehr selten &#8211; aber meinen persönlichen Geschmack lasse ich nicht meine Kittenkäufer bezahlen! Für mich ist es nicht einzusehen warum eine Redsilbertabby mehr kosten soll als eine Schwarze aus ein und dem selben Wurf, wenn Sie zu Liebhabern gehen! Bei mir bezahlen Sie lediglich das was die Gesundheitsfürsorge und Aufzucht kostet, die Gesundheit meiner Katzen ist mir das wichtigste aber eben auch sehr teuer. Siehe dazu auch meine anderen Artikel in dieser Kategorie</p>
<h3>Vertrauen Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand</h3>
<p>und fragen den Züchter ”Löcher” in den Bauch! Jeder seriöse Züchter wird sich über einen interessierten und vorsichtigen Kaufinteressenten freuen, der nicht nur nach dem Preis, Farben und Abgabeterminen für die Kitten fragt.</p>
<h2 class="quellen">Quellen</h2>
<p>© mit freundlicher Genehmingung vom 1.DEKZV, dieser Text stammte ursprünglich (1999) von der Homepage der Ortsgruppe Bielefeld im 1.DEKZV <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.rassekatzen-bielefeld.de/">http://www.rassekatzen-bielefeld.de</a></p>
<p>der Text wurde von mir an einigen Stellen ergänzt (und ab &#8220;Ein guter Züchter ist auch nach dem Verkauf noch für Sie da!&#8221; ist es komplett von mir). Das Original ist leider nicht mehr im Internet zu finden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zuchtkosten &#8211; Katzen extra</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/rassekatzenkauf/zuchtkosten-katzenextra.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/rassekatzenkauf/zuchtkosten-katzenextra.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 16:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps zum Rassekatzenkauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=110.html</guid>
		<description><![CDATA[Auszüge eines Berichtes der Zeitschrift Katzen extra, Heft 3/99 von Ingo Fausmann 
Die nun folgende Anzeige könnte am heutigen Tage in etwa so in Ihrem lokalen Wochenblatt – Anzeiger in der Rubrik „Tiermarkt” abgedruckt sein:
Verschmuste Perserbabys „von und zum Miezeschlößchen”, 12 Wochen alt, in verschiedenen Farben abzugeben – nur in beste Liebhaberhände! Der totale Kampfpreis: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Auszüge eines Berichtes der Zeitschrift Katzen extra, Heft 3/99 von Ingo Fausmann<span id="more-110"></span><span id="more-1268"> </span></strong></h2>
<p><strong>Die nun folgende Anzeige könnte am heutigen Tage in etwa so in Ihrem lokalen Wochenblatt – Anzeiger in der Rubrik „Tiermarkt” abgedruckt sein:</strong><br />
<cite class="wichtig">Verschmuste Perserbabys „von und zum Miezeschlößchen”, 12 Wochen alt, in verschiedenen Farben abzugeben – nur in beste Liebhaberhände! Der totale Kampfpreis: Einzeltier 399 DM – oder als liebes Pärchen: je Tier nur 299 DM! Freundliche Dosenöffner melden sich am besten gleich unter (04 21) XX XX XX bei Heribert. P.S.: Schönen Tag noch!</cite><br />
Ich verrate Ihnen, was Ihnen als Katzenfreund oder -Züchter und Leser dieses Magazins jetzt vermutlich so durch den Kopf geht:</p>
<p>Der Mann macht ja wohl ganz schön die Preise kaputt – was soll denn das? Katzen wie Apfelsinen anzubieten und dann noch zum ermäßigten Preis im Doppelpack – mein Gott ist das scheußlich! Bei dem Preis stimmt irgendwas nicht – die Tiere sind sicher krank oder haben irgendwelche Defekte. Ein Segen, das die Vorwahl nicht bei mir um die Ecke ist, denn zu dem Preis will ich meine eigenen Kitten bestimmt nicht abgeben.</p>
<p>Wie aber könnte nun die Wahrheit sein, die sich hinter der Anzeige verbirgt?</p>
<h3>Die „minimale Vollkostenrechnung”</h3>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, warum Jungtiere geradezu verschleudert werden. Hier ist schon eine praktisch nachvollziehbare:</p>
<ul>
<li>Heribert ist nicht Mitglied eines 	Katzenzüchter-Vereins und Mus deshalb bestimmte Vorgaben (z.B. was 	die erlaubte Deckhäufigkeit der Mutterkatze betrifft) auch nicht 	einhalten.</li>
<li>Er kann seinen Tieren trotzdem 	einen netten Namen geben – und da keiner widerspricht, solange der 	Mann nicht zufällig einen bereits existierenden Zwingernamen 	ebenfalls belegt – wird das niemanden auf den Plan rufen</li>
<li>Heribert hat keine 	Stammbaum-Papiere für seine Stubentiger, aber die potentiellen 	Liebhaber stört das nicht weiter, da ihnen erläutert wird, diesen 	Kostenfaktor könne man sich gemeinsam sparen – und Papiere seien eh 	nur wichtig, wenn man mit den Katzen irgendwie weiter züchten 	wolle.</li>
<li>Auch bei den Vorkosten musste Heribert nicht „in die Vollen 	gehen”: Den Deckkater bekam er von einer Frau geschenkt, die ihre Zucht über Nacht auflöste, nachdem ihr jemand den Floh ins Ohr gesetzt hatte, sie als Schwangere solle sich sofort von allen Katzen 	trennen, wenn ihr das Wohl ihres Kindes am Herzen läge. Die Kätzin 	hatte der sog. Züchter ebenfalls gratis erhalten, da sie über eine 	Fehlstellung ihrer Zähne verfügt, deshalb von einem (seriösen) Züchter nicht zu Fortpflanzungszwecken eingesetzt wurde – und über einen Umweg letztendlich in die Hände des geschäftstüchtigen 	Katzenvermehrens gelangte.</li>
</ul>
<p>Heribert gelingt es, die vier Tiere seines Wurfes innerhalb von zwei Wochen zu veräußern: zwei als Solotier und zwei als ein Pärchen. Damit kann er knapp 1.400 DM in seiner Kasse begrüßen. Sein Kostensaldo errechnet sich wie folgt:</p>
<ul>
<li>Die Tiere bekamen Billigfraß aus 	Großdosen vorgesetzt. Kosten pro Tier inkl. Zusatzfuttermittel: 1 	DM pro Tag. Macht bei vier Tieren und etwa 13 Wochen insgesamt 365 	DM.</li>
<li>An staubhaltigem Billgstreu aus 	dem Gartencenter von nebenan verbrauchte jedes Kitten täglich für 	0,35 DM Material. Gesamtkosten bei 13 Wochen: 12S DM.</li>
<li>Zwei Anzeigen in der Örtchen 	Gratisplattpresse schlugen mit insgesamt 80 DM zu Buche.</li>
<li>In der achten Woche hat Heribert gegen Katzen- schnupfen und 	-seuche (RCP) impfen lassen (je Tier 50 DM) – dazu kamen insgesamt 	25 DM pro Tier an sonstigen Veterinärkosten. Die Impfungen für die 	12. Woche brummte er bereits den neuen Besitzer über. Macht in 	Summe: 300 DM.</li>
</ul>
<p>Die Rechnung ist jetzt ganz einfach: zieht der Möchtegern Züchter die Ausgaben von seinem Verkaufserlös ab, hat er auf die Schnelle immerhin über 500 DM ein gestrichen – und ein Extremfall dürfte das nun auch nicht sein, denn immerhin hat sich der Mann sogar noch um die erste Grundimpfung gekümmert, was auch nicht immer der Fall ist. Ob die Decktiere prädestiniert dafür gewesen sind, mit ihnen überhaupt zu „züchten” und ob Heribert den ideellen Wert der Katzenzucht hier nicht mit Füßen getreten hat, soll nicht Gegenstand der Diskussion sein. Faktum ist jedoch: Als Züchter wie auch als Liebhaber haben Sie mit solchen Kreaturen der Gewinnmaximierung zu tun, die der seriösen Hobbyzucht durchaus Konkurrenz machen und an unbedarfte Tierfreunde auch Katzen veräußert bekommen</p>
<h3>Die Faktoren des Konkurrenzumfeldes</h3>
<p>Dass Rassekatzen teurer sind als „ganz normale” Kätzchen vom Bauernhof nebenan – das weiß jeder. Doch zusätzlich zu den oben dargestellten Billig-”Züchtern”; befindet sich der seriöse Rassekatzenzüchter auch in Konkurrenz zu allen anderen Anbietern, die an Liebhaber zu günstigeren Preisen Tiere abzugeben haben. Gerade zwei Tage bevor der Verfasser diese Zeilen hier verfasste, führte er sich wieder einmal eine in den Dritten Fernsehprogrammen regelmäßig ausgestrahlte Tiersendung zu Gemüte, in der es um die Vermittlung von Tierheimtieren geht und in der – in netten kleinen Filmberichten – auch Liebhaber zu Worte kommen, bei denen man nach einem halben Jahr mal nach recherchiert, wie sich das Tier in die Familie eingewöhnt hat. Die Besitzer durften dann auch vor laufender Kamera wiederholt und in geradezu aufdringlicher Weise die Devise ausgeben: wenn ein Tier, dann immer und nur aus dem Tierheim – warum wollen Sie denn bloß diese Züchter- ”Maschinerie” unterstützen? auch wenn Sie sich als Zuchtexperte jetzt denken, auf so eine Minimallogik könne der ganze Komplex wohl kaum zusammengestrichen werden, so ist es eine Tatsache: Solche Meinungsmache ”sitzt” – und kommt bei Liebhabern, die jede Mark zweimal umdrehen müssen, unter Garantie auch an. Außerdem ist es eine emotionale Sichtweise, die von vielen Leuten unterstützt und für richtig befunden wird. Auch wenn die folgenden Zeilen bei einigen Züchtern zu der Folgerung führen: „Habe ich doch alles schon gewusst!”, dann machen Sie sich bitte klar, dass Sie die Weisheiten einer seriösen Kostenrechnung auch haarklein dem (unwissenden) Liebhaber nahe bringen müssen. Ich bin mir sicher, dass es in vielen Fällen einfach vergessen wird wichtige Infos zu nennen – denn ansonsten gäbe es weniger Diskussionsbedarf um die Frage der angeblich so teuren Tiere aus Hobbyzuchten. Und das Tierheime bei der Kostenerstattung für vermittelte Tiere ebenfalls innovativ sind (was im übrigen ja auch nicht verboten ist), zeigt das folgende Beispiel, welches mir unlängst eine Katzenfreundin erzählte. Kaum hatte die Frau sich ein schönes Langhaartier ausgesucht, welches sie mitnehmen wollte, machte man ihr keine Rechnung auf, warum sie 100 oder 150 DM bezahlen sollte, sondern fragte sie vor der Abgabe der Katze an sie ohne Umschweife: „Wir machen das so: Sie sagen uns ganz einfach, wie viel Ihnen dieses liebe Tier wert ist. Und das Bargeld legen Sie hier auf den Tisch. Na, und dann schauen wir mal!” Dass die Interessenten sich dann schon rein psychologisch nicht gewagt hat, nur einen Hunderter auf den Tresen zu legen, ist sicher allgemein nachvollziehbar …</p>
<h3><a name="quantifizierbaren"></a>Die quantifizierbaren Kosten der Katzenzucht</h3>
<p>Wer nun einen übersichtlichen Textkasten sucht, in dem man ganz einfach nachlesen kann, welche Kosten denn nun wirklich entstehen, bis man seine Kitten abgibt, der wird sich leider enttäuscht sehen, denn nur die wenigsten Positionen sind in Heller und Pfennig exakt planbar und umlegbar. Als Züchter werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit eine sogenannte „Hobbyzucht” und keinen Gewerbebetrieb ausüben und sind damit von einer steuerlich geltend zu machenden Einnahmen- Überschussrechnung fürs Finanzamt befreit. Das ist vermutlich auch gut so, denn würden Sie sich die Mühe machen eine Vollkostenrechnung aufzustellen und in Ihrer Steuererklärung als nebenberufliche selbständige Tätigkeit aus zuweisen, dürften Sie schnell erkennen, dass Sie mit Ihrer Katzenzucht einen herben Verlust einfahren. Da Ihnen das dauerhaft „gelingt”, werden Ihnen die Finanzbehörden mittelfristig unterstellen, dass Sie keine Gewinn-Erziehungsabsicht, sondern im Gegenteil Liebhaberei betreiben. In diesem Fall dürfen Sie die eingesparten Steuern aus Ihren Zuchtverlusten dann en bloc nach entrichten, und das tut finanziell empfindlich weh … Wir wollen uns im Folgenden mit den Aufwendungen beschäftigen, die als kosten treibende Faktoren in Ihre Hobbykalkulation als Züchter eingehen. Dabei machen die immer wiederkehrenden Festkosten nur einen wirklichen Bruchteil Ihrer Gesamtaufwendungen aus:</p>
<ul>
<li>Als verantwortungsvoller Züchter 	füttern Sie keine billigst-NO-Name-Marke und füllen eine gute 	Einstreu ins Kistchen. Für Hygieneartikel sowie Futtermittel und 	Futtermittelergänzungen wollen wir hier einmal täglich 5 DM (pro 	Katze versteht sich) ansetzen.</li>
<li>Sie lassen in der achten Woche 	impfen (RCP) sowie in Woche 12 – hier eventuell sogar erweitert 	(RCPl) und sind, grob geschätzt hierfür 110 DM je Jungtier los – 	plus als Puffer (minimal!) 20 DM für zusätzliche Tierarztkosten. 	(Von „Luxus”, der keiner ist, wie FeL- und FIV-Test, großem 	Blutbild mit Eiweißelektrophorese, einer Leukoseimpfung und einem 	Gesundheitszeugnis, wollen wir hier gar nicht reden …)</li>
<li>Sollten Sie – so wie Heribert am 	Artikelanfang – über Anzeigen verkaufen, ist es sicher nicht falsch 	anzunehmen, pro Anzeige würde (höchstens) ein Tier verkauft. Bei 	vier Anzeigen hätten sich dann im positiven Falle ihr 	Kitten-Quartett an die neuen Oberkatzen gebracht. Nehmen wir als 	minimalen Mittelwert einmal an, Sie haben pro Anzeigenschaltung 	Kosten von 50 DM.</li>
<li>Rechnen wir jetzt diese Fix kosten zusammen, laufen binnen 	der ersten 12 Wochen insgesamt 600 DM (und das ist ein echtes 	Minimum) pro Tier auf. Das sind aber bei weitem nicht die Ausgaben, 	die sie als Züchter haben.</li>
</ul>
<h3><a name="alter"></a>Klein = ganz süssGross = weniger süss</h3>
<p>Wenn Sie nicht zu dem erlauchten Kreis der renommierten Züchter gehören, die alle ihre Tiere aufgrund von Vorab-Reservierungen bereits automatisch vorverkaufen (was schon deshalb nicht funktioniert, weil jeder einmal „klein angefangen” hat), dann wird es Ihnen nicht immer gelingen, dass Sie alle Ihre Jungtiere dann veräußert bekommen, wenn diese gerade ihren dritten Lebensmonat hinter sich gebracht haben. Das ist schon einmal unangenehm für jeden Züchter, der seine Hobbyzucht in (viel zu) kleinen räumlichen Verhältnissen betreibt und schon aus diesem Grund nicht locker den Nachwuchs über mehrere Monate in den eigenen vier Wänden beherbergen möchte. Mit dem spitzen Rechenstift ausgedrückt, heißt das aber auf jeden Fall Folgendes:</p>
<ul>
<li>Mit jeder Woche, mit der ein 	Jungtier weiter bei Ihnen verbleibt, fallen weiterhin Fix kosten bei 	Ihnen an, ohne dass das Kätzchen dadurch an „Marktwert” 	gewinnt.</li>
<li>Im Gegenteil: Viele Liebhaber sind enttäuscht, wenn man 	ihnen eine sechs Monate alte Samtpfote anbietet, die dann als 	„so-alt-ist-die-schon” ab qualifiziert wird. Das soll nicht 	heißen dass diejenigen Menschen, die solche Äußerungen tätigen, 	automatisch die miesesten Kretins überhaupt sind, die eine 	ausgewachsene ein Jahr alte Katze dann auf dem nächsten Rastplatz 	aussetzen werden. Das heißt sachlich einfach nur, dass die 	Interessenten gern. ihren neuen Stubentiger von klein auf begleiten 	wollen, was nicht unbedingt gleich verwerflich ist. Andererseits ist 	es auch ein marktwirtschaftliches Faktum, dass älter werdende 	Katzen aufgrund von einem abnehmenden „Emotionsbonus” im Preis 	eher sinken, auf jeden Fall aber als Liebhabertier meist nicht 	steigen werden.</li>
</ul>
<p>Das Fazit lautet daher: Die Kosten steigen schleichend, während die ‘Erlössituation gleichzeitig proportional sinken wird. Das mag alles nüchtern oder gar brutal klingen, doch muss es schon deshalb so emotionslos angesprochen werden, damit jeder potentielle Katzenzüchter sich von vornherein ungeschönt darüber klar werden kann, ob das Betreiben dieses reizvollen ästhetischen Hobbys ihn nicht letztendlich selbst in herbe finanzielle Schwierigkeiten bringen könnte.</p>
<h3><a name="unwägbarkeiten"></a>Die Unwägbarkeiten der Zucht</h3>
<p>In jeder Zucht treten in unregelmäßiger Weise immer wieder einmal Problemfälle auf. Das ist an sich gar nicht ungewöhnlich oder schlimm, denn Lebewesen sind keine Maschinen, die exakt so funktionieren, wie sich das der „Auftraggeber” mal irgendwann so ausgedacht hat.</p>
<p>Tiere mit Problemverhalten verlangen nach besonders erfahrenen und geduldigen Katzenfreunden, um tatsächlich in die so oft zitierten „allerbesten Hände” zu gelangen. Das aber heißt, die Suche danach gestaltet sich möglicherweise langwierig – und wer dem neuen Besitzer vielleicht die nächsten 15 Jahre ungewöhnliche tägliche Eigenarten bescheren wird, der dürfte als Tier in den meisten Fällen zu einem besonders „subventionierten” Preis übereignet werden, der ganz sicher auch als Vorab-Kompensationsangebot für die Folgeprobleme zu verstehen ist.</p>
<p>Andererseits wäre es töricht, Eigenheiten wie die oben erwähnten „Macken” zu verschweigen, denn dann wird mit hochgradiger Wahrscheinlichkeit bereits nach ein bis zwei Wochen der Fall eintreten, dass die neuen Besitzer um eine Rückgabe des Tieres nachsuchen. Diese Situation aber ist für den Züchter vermeidbar.</p>
<ul>
<li>Apropos Rückgabe: Nicht unterschätzt werden sollte, dass 	eine nicht geringe Anzahl an Kitten gegen Erstattung des (Fast-) 	Kaufpreises doch wieder zurückgegeben wird. Daran ist nicht immer 	der böse Papi schuld, den man eines Abends zu Hause mit einer 	Samtpfote begrüßt – und der daraufhin förmlich ausrastet und den 	Befehl in der Familie durchdrückt, am nächsten Tag das Tier 	zurückzubringen, bevor er „sich vergisst”.</li>
</ul>
<p>Unvorhergesehene Ereignisse können jeden Züchter zu einer Rücknahme veranlassen. Eine Allergie gehört zum Beispiel dazu – und tritt auch bei Katzen-Neubesitzern gar nicht mal so selten auf. Wer also nach fünf Tagen bei Ihnen mit auf gequollenem Gesicht wieder vor der Tür steht, den werden Sie wohl rasch von der Katze wieder „erlösen” – selbst wenn es noch eine Woche vorher nach „Liebe auf den ersten Blick” aussah.</p>
<h3><a name="deckakt"></a>Die „hohe Kunst” des Deckakts</h3>
<p>Vielen Leuten ist nicht gänzlich klar, dass Zuchttiere nicht einfach so aus dem Nichts gekommen sind und folglich nur noch zusammengebracht werden müssen. Zuchtkater und -kätzinnen kosten hartes Geld – und wer will, der kann auf der nach oben offenen Dollarskala für einen erstklassigen US-Import durchaus schon mal mehrere tausend Dollar über den Tresen schieben, die ja eigentlich auch mit in die Kalkulation der Aufwendungen für die Jungtiere miteingehen müssten. Dass der neue Besitzer zudem die Fracht bezahlt – oder noch besser: sein Tier drüben mit einem teuren Flugticket selbst abholt und somit vor Ort überwacht, dass sich sein neuer Zuchtschatz nicht schon vor dem Transport aus einer versehentlich nicht richtig verschlossenen Kiste ins Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten verdünnisiert -, das sollte nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden.</p>
<p>Aber mit dem alleinigen Kauf von Tieren, die zur Zucht geeignet erscheinen, wird der Züchter nicht immer auskommen, zum einen möchte man vielleicht auch einmal eine Verpaarung mit einem fürs eigene Tier prädestinierten Farbschlag ausprobieren. Zum anderen kann es auch so sein, dass man sich das Risiko von im Haus übel herumspritzenden Deckkatern einfach nicht antun will und deshalb klugerweise nur Katzendamen hält. Das Risiko also auf andere abzuwälzen, kann sehr schlau überlegt sein – allerdings: Es kostet was, und das manchmal nicht zu knapp.</p>
<p>Die sogenannte „Deckgebühr” wird dann fällig, wenn Sie die Katze aus Ihrer Zucht zum ausgewählten Deckkater bringen, der – wie, es oft so schön heißt – sich doch immer gern auf gesunden Damenbesuch freut. Rein praktisch bedeutet das aber ohne Beschönigung folgendes:</p>
<ul>
<li> Sie reisen mit Ihrer 	Katze zum Besitzer des Katers, für den dann die Kasse klingelt. Das 	kostet Zeit, Benzin- und eventuell auch Übernachtungsgeld, 	abgesehen davon, dass es Tiere gibt, für die diese Art von 	Annäherung in fremder Umgebung eine psychische Qual ist.</li>
<li> Bargeld ist also angesagt. Nehmen wir einmal an, die Sache kostet Sie 800 DM. 	Natürlich ohne Erfolgsgarantie, denn es kann gut sein, dass es aus 	den verschiedensten Gründen, nicht „einschlägt”. Fairer weise 	haben Sie (bzw. Ihre Katze) dann meist ein bis zwei 	„Nachtbesserungsversuche”. danach aber ist das Geld futsch, und 	das vielleicht nur deshalb, weil die „Chemie nicht gestimmt hat” 	- und der Deckkater konnte auch nichts dafür, denn der wollte seine 	Arbeit durchaus verrichten …</li>
<li> Bevor Sie so eine Aktion durchziehen, kommen auf jeden Fall schon einmal ärztliche Gesundheitstests sowie geforderte zusätzliche Impfungen für Ihr Tier auf Ihren Geldbeutel zu. Auch diese Kosten sind einkalkulieren – und müssten eigentlich auf den 	Nachwuchs auch noch umgelegt werden …</li>
</ul>
<p>Übrigens kann es durchaus vorkommen, dass Sie als Züchter bereits ein Kitten aus bestem Hause für eigene Zuchtzwecke erwerben – nur: Das von Ihnen auserwählte Tier hat sich seine Zukunft anders geplant. So ein Exemplar wohnt zum Beispiel im Hause vom Verfasser dieses Artikels. Züchter hatten diese Harlekin-Perserkätzin vor drei Jahren für ihre Zucht gekauft. Deren Deckkater wollte sich dem Projekt denn auch annehmen, nur hatte die Perserdame für der artige Orgien leider nichts übrig. Ihr Motto lautete: Spielen: ja – aber ansonsten an ihr herum machen: nein. Die Folge davon: Die Samtpfote wurde wegen „Erfolglosigkeit” frustriert an den Autor als Liebhabertier vermittelt. Für den Züchter allerdings hat das ganz emotionslos und kaufmännisch gesprochen geheißen: Er hat viel Geld kaputtgemacht – und es ist ihm aufgrund seiner Wohnfläche auch nicht möglich, auf Dauer diverse Katzen weiter zu beherbergen, die nicht seinem Zuchtziel dienlich sind …</p>
<p>Weitere Unwägbarkeiten können dazu führen, dass der Züchter teuer erworbene Tiere als verantwortungsvolle Person auf einmal aus seiner Hobbyzucht gänzlich herausnehmen muss. Jüngstes Beispiel: das PKD-Problem. Der authentische Fall eines mir bekannten Züchters: Vor einem halben Jahr ließ er seine sechs Perser auf PKD untersuchen. Als erster Kostenblock waren die Untersuchungs- und Herichtskosten von insgesamt 500 DM fällig. Das Ergebnis erbrachte: vier teure Importtiere, die für insgesamt 10.000 DM vor drei Jahren über den grossen Teich eingeflogen worden waren, sind PKD-positiv. Es ist unnötig, sich an dieser Stelle noch weiter über die Kosten solcher Imponderabilien der Katzenzucht auszulassen.</p>
<h3>Kosten ohne Ende</h3>
<p>Wir sind aber noch lange nicht am Ende der Kostenspirale angelangt. Als Züchter, der sich der ideellen Seite der Katzenzucht verschrieben hat, leben Sie mit Ihren Tieren nicht einfach nur so vor sich hin. Erst einmal treten Sie einer seriösen Züchtervereinigung bei. Auf Sie kommen dadurch der jährliche Mitgliedsbeitrag und die Kostenüberwälzung der zu erstellenden Stammbaumpapiere für die Kitten regelmäßig dazu. Ich weiß, dass etliche Züchter nach ausgiebigen gen Kostenrecherchen demjenigen Verein beitreten, der hier mit den geringsten Gebühren auftrumpft, aber seien Sie versichert, dass das weder ein Qualitätsmerkmal (positiv wie negativ) darstellt – und es auch in Ihrer Gesamtkalkulation eine wirklich unwesentliche Rolle spielen dürfte, ob Sie einen Stammbaum für 30 oder für 60 DM ausgestellt bekommen. Wichtiger ist ganz sicher, ob Sie mit der Darstellungsweise und den Zielen eines Vereins übereinstimmen – oder ob Sie beispielsweise der Meinung sind, dass er einen Rassestandard vertritt und fördert, den Sie selbst entschieden ablehnen. Das aber dürfte keine Frage des Geldes, sondern der eigenen Charakterstärke und des guten Geschmacks sein …</p>
<p>Wenn Ihre Kitten konsequent innerhalb des Rassestandards angesiedelt sind und Sie als ehrgeiziger Züchter zudem an einer praktischen Vervollkommnung des aktuellen Standards mitarbeiten wollen, dann werden Sie ganz sicher regelmäßig Katzenausstellungen besuchen und Ihre Tiere dort präsentieren. Dieses Forum brauchen Sie auch schon deshalb, um Ihre Katzen von objektiven Fachleuten begutachten zu lassen und um so an die begehrten Punkte zu kommen – denn wie machen sich denn ansonsten auf Dauer Ihre Stammbäume, in denen sich in den obersten Zeilen nicht einmal Angaben wie ”Int. Ch.” oder zumindest ”Ch.” finden lassen …</p>
<p>Die Sache ist nun aber ein ganz gewaltiger Kostenfaktor, Erst einmal haben Sie bei Beginn Ihrer Hobbyzucht vielleicht das Pech, nicht gerade nach Lindau oder Trier gezogen zu sein, von wo aus man folglich mehrere Nachbarstaaten im Handumdrehen erreichen kann. Das aber ist unumgänglich, da Sie in mehreren Ländern ausstellen müssen, um auf der Punkteskala ganz nach oben zu kommen, Wer also einfach das Pech hat, in Bebra oder Fulda zu wohnen, von wo aus er erstmal – egal in welche Himmelsrichtung – locker mehrere hundert Kilometer fahren darf, um ins Ausland zu kommen, kann ein Lied von den Fahrtkosten singen. Dazu gesellen sich für weiter entfernte Ausstellungen im In- und Ausland dann meist noch Übernachtungskosten für zumindest zwei Personen. Damit aber noch nicht genug. Das Ausstellen pro Tier und pro Tag kostet auch Geld – und seien es auch nur annähernd um die 35 DM je Katze und Tag. Bei sechs Katzen und zwei- Tagen haben Sie nämlich auf diese Weise schon locker die 400-DM-Grenze überschritten – und das mit ungewissem Erfolg. Denn: vielleicht kommt es so, dass Sie neue Kontakte – auch zu Kaufinteressenten – knüpfen, sich aber die Richter nicht dazu herablassen können, gerade ihre Tiere zu prämieren. Dabei ist vielleicht sogar der Zufall schuld, denn wenn in „Ihrer” Rasse und Ihren Farben nun gerade besonders viele Aussteller angereist sind, haben Sie grotesker weise schon einmal automatisch weniger Chancen auf einen Pokalerfolg. Im extremsten Fall investieren Sie Zeit und Geld für quasi nichts und bescheren sich und Ihren Katzen überdies jede Menge Stress. Es ist für Ihre eigene Bilanz sicher nicht übertrieben, wenn Sie zu einer entfernten Zwei- Tagesausstellung mit einer Handvoll Katzen anreisen, dafür quantifizierter Gesamtkosten von 800 bis 1.000 DM an setzen, die Ihre realen gesamten Aufwendungen darstellen. (Es ist aber auch problemlos möglich, wenn man z.B. in Paris ein Ausstellungswochenende verbringt und „nur” 480 Kilometer einfachen Weg zur Show hat und über den Verschleiß des Fahrzeugs noch nicht einmal nachdenkt, mit nur zwei Katzen und zwei Übernachtungen allein für Benzin, Autobahngebühr, Meldekosten und Hotel sowie Verpflegung, 1.500 DM auszugeben, ohne in Luxus zu schwelgen …) Das aber können Sie unmöglich auch noch auf den Verkaufspreis Ihrer Jungtiere umlegen …</p>
<h3><a name="tierarzt"></a>Der Tierarzt als Dein Freund und Helfer</h3>
<p>Weiter vorn haben wir schon die Impfkosten angesprochen. Dummerweise sind das die berühmten „Peanuts” auf den Tierarztrechnungen – und fast jeder Züchter, der sich die Mühe macht, drei Jahre lang alle Veterinärrechnungen aufzuheben, wird zu dem Schluss gelangen, dass die unplanmäßigen Tierarztkosten die vorausberechenbaren Standardgebühren bei weitem übertroffen haben. Sollte ein Tier aufgrund körperlicher Defekte aus Ihrer Zucht herausgenommen werden, ist es Ehrensache, dass Sie die komplette Behandlung durchführen lassen, bevor Sie die Katze zu einem dann auch noch ermäßigen Liebhaberpreis abgeben werden – sofern Sie sich von dem Tier trennen wollen oder aufgrund von Raumnot glauben trennen zu müssen. Dabei kann eine einfache Zahnsanierung bereits mit 200 DM aufwärts zu Buche schlagen – und eventuell zusätzlich die Kastration, die auch nicht umsonst ist. Auch der Umgang mit Züchterkollegen kann Ihnen und Ihren Tieren durchaus ein paar schmerzhafte Zusatzerfahrungen bescheren. Nicht alle Deckadressen, zu denen Sie brav mit Ihren Gesundheitspapieren (und Ihrer Katze, versteht sich) anreisen, sehen es mit ihrem Verantwortungsgefühl und ihrer Moral vielleicht so eng wie Sie selbst.</p>
<h3><a name="kostentransparenz"></a>Wo bleibt die Kostentransparenz</h3>
<p>Welche und wie viele Tiere Sie haben, wie Sie es mit Deckkosten, Ausstellungen und Fachanzeigen handhaben – und welche Kostenfaktoren durchschnittlich bei Ihrer eigenen Zucht eingehen, das können nur Sie selbst auseinanderdröseln. Ich rate Ihnen aber dazu, das einmal zu tun – und das Resultat dann als Anschauungsbeispiel in lesbarer Form aufzubereiten. Vielleicht werden Sie auf diese Weise zu dem Resultat kommen, für jedes Jungtier müssten Sie „eigentlich” 4.000 DM aufwärts verlangen, was aber am Markt nicht durchzusetzen ist. Die Summe, die dabei herauskommt, ist auch nicht von primärer Relevanz, meine ich. Um so wichtiger ist es aber, dass Sie Katzenliebhabern und Kaufinteressenten einmal emotionslos und anschaulich aufzeigen können, welche Mühen und Kosten auf Sie zugekommen sind, bis Sie ihnen dann eine aufgeweckte und gesunde Rassekatze mit gutem Stammbaum präsentieren können, für die man sich als Katzenfan dann entscheiden kann. Wenn Liebhaber sich dieser Wahrheit nicht verscheißen und wissen, wieso die kleinen Lebewesen aus Ihrer Zucht etwas wahrhaftig Besonderes darstellen, dann merken alle Beteiligten rasch, dass die Kaufpreisdiskussion und der Vergleich mit Tieren, die man fast umsonst bekommt, auf gänzlich verschiedenen und überhaupt nicht vergleichbaren Ebenen ablaufen.</p>
<p>Kostenfaktoren und Preisvorstellungen sind halt die eine Seite, aber die Tiere in ihrer Einzigartigkeit sind die andere. Und da geht’s primär überhaupt nicht ums Geld …</p>
<h2 class="quellen">Quelle:</h2>
<p>(Auszüge eines Berichtes der Zeitschrift <a class="extern" href="http://www.katzen-extra.de/" target="_blank">Katzen extra</a>, Heft 3/99 von Ingo Fausmann)</p>
<p>Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des SYMPOSION Verlages. <a class="extern" href="http://www.symposion-online.de/" target="_blank">http://www.symposion-online.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/rassekatzenkauf/zuchtkosten-katzenextra/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zuchtkosten – Auflistung der Kosten für einen Wurf</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/rassekatzenkauf/zuchtkosten-wurf.html</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 16:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps zum Rassekatzenkauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=104.html</guid>
		<description><![CDATA[Auflistung der Katzenzuchtkosten am Beispiel von einem Zweier und einem Fünfer BKH Wurf.
Da ich immer wieder angesprochen werde und niemand glaubt, das bei einer seriösen Zucht kein Gewinn erzielt wird habe ich die Kosten für meinen ”J” Wurf  (2 Kitten) genau aufgeschlüsselt! Ebenso die durchschnittlichen Kosten für einen Wurf mit 5 Kitten.
Die Preise sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Auflistung der Katzenzuchtkosten am Beispiel von einem Zweier und einem Fünfer BKH Wurf.<span id="more-104"></span></h2>
<p><strong>Da ich immer wieder angesprochen werde und niemand glaubt, das bei einer seriösen Zucht kein Gewinn erzielt wird habe ich die Kosten für meinen ”J” Wurf  (2 Kitten) genau aufgeschlüsselt! Ebenso die durchschnittlichen Kosten für einen Wurf mit 5 Kitten.</strong></p>
<p><strong>Die Preise sind anhand von <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.zooplus.de" target="_blank">zooplus.de</a> berechnet und nach der Gebührenordnung für Tierärzte <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://bundesrecht.juris.de/got/BJNR169100999.html" target="_blank">GOT</a></strong></p>
<h3>Kosten der Deckung</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Gesundheitszeugnis und Blutuntersuchung der Zuchtkatze</td>
<td class="nowrap" align="right">62,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Fahrt zum Deckkater (4x 100 km, bei 8L auf 100 KM und 1,20 Euro/L)</td>
<td class="nowrap" align="right">38,40 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Deckgebüren (unterschiedlich von ca. 300 bis 500,- Euro) bei mir in dem Wurf</td>
<td class="nowrap" align="right">375,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="right"><strong>Zwischensumme:</strong></td>
<td class="nowrap" align="right"><strong>475,40 Euro</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Impfen &amp; Co.</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Entwurmen (2 Kitten)</td>
<td class="nowrap" align="right">10,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">1.Katzenseuche, Katzenschnupfen impfen (2 Kitten)</td>
<td class="nowrap" align="right">56,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">2.Katzenseuche, Katzenschnupfen impfen (2 Kitten)</td>
<td class="nowrap" align="right">56,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Mikrochip implantieren (2 Kitten)</td>
<td class="nowrap" align="right">60,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">1 Blutuntersuchung und Gesundheitszeugnisse</td>
<td colspan="2" align="right"><span class="monospace">62,00 Euro</span> 62,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="right"><strong>Zwischensumme:</strong></td>
<td class="nowrap" align="right"><strong>244,00 Euro</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>zusätzliche Tierarztkosten</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Trächtigkeitskontrolle da meine Katze sehr früh sehr unruhig war!</td>
<td class="nowrap" align="right">17,90 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Eine Nabelkontrolle bei einem Kitten mit grosser Allgemeinuntersuchung inkl. Medikamente</td>
<td class="nowrap" align="right">22,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Sturz aus Kratzbaum (75 cm) allgemeine und neurologische Untersuchung inkl. Medikamente</td>
<td class="nowrap" align="right">38,35 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="right"><strong>Zwischensumme:</strong></td>
<td class="nowrap" align="right"><strong>78,25 Euro</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Futter, Streu &amp; Co.</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Kittenfutter für 8 Wochen (die ersten 4 Wochen benötigen sie noch nichts extra)</td>
<td class="nowrap" align="right">ca.60,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Streu für 8 Wochen (die ersten 4 Wochen erledigt es die Mutter)</td>
<td class="nowrap" align="right">ca.25,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">2 Packungen Spezielle antiseptische feuchte Tücher vom Tierarzt, weil die Kleinen sich rundherum ”zusauen” ob beim Fressen oder beim Toilettenbesuch.</td>
<td class="nowrap" align="right">13,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Energiepaste vom Tierarzt für die Mutterkatze</td>
<td class="nowrap" align="right">10,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Muttermilchersatz (KMR) zur Gewöhnung an feste Nahrung</td>
<td class="nowrap" align="right">9,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">2 Tüten Babyflocken</td>
<td class="nowrap" align="right">8,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">sonstige Vitamin und Mineralstoff Präparate, Desinfektionsmittel</td>
<td class="nowrap" align="right">ca.8,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="right"><strong>Zwischensumme:</strong></td>
<td class="nowrap" align="right"><strong>133,00 Euro</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Stammbäume &amp; Co.</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Stammbäume (je 20,00 Euro + MwSt.+ Nachnahmegebühr)</td>
<td class="nowrap" align="right">49,44 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">fahrt zum neuen Besitzer der beiden Kitten diesmal nur 80 KM</td>
<td class="nowrap" align="right">9,60 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="right"><strong>Zwischensumme:</strong></td>
<td class="nowrap" align="right"><strong>59,04 Euro</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>So sind bei einem kleinen Wurf mit 2 Babys kosten von ca </strong><span class="wichtig">989,69 Euro</span><strong> entstanden, also pro Baby ca. </strong><span class="wichtig">495 Euro</span><strong> Aufzuchtkosten!<br />
Impfungen gegen Tollwut waren nicht nötig da es sich um reine Liebhaber/Wohnungskatzen handelt die auch nicht zu Ausstellungen gehen :( </strong></p>
<h3>Wenn es nun 5 und nicht 2 Babys sind, kostet es mich vermutlich soviel :</h3>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Kosten der Deckung</td>
<td class="nowrap" align="right">475,40 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Wurmkuren (5 € pro Baby)<br />
Impfen/Chippen (86 € pro Baby)<br />
mindestens 1 Blutuntersuchung und Gesundheitszeugnisse)<br />
Normale Tierarztkosten</td>
<td class="nowrap" align="right">25,00 Euro<br />
430,00 Euro<br />
62,00 Euro<br />
517,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">andere Tierarztkosten</td>
<td class="nowrap" align="right">min.ca.100,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Futter/Streu/sonstige Kosten (66,50 € pro Baby)</td>
<td class="nowrap" align="right">332,50 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Stammbäume (je 20 € + MwSt.+ Nachnahmegebühr)</td>
<td class="nowrap" align="right">119,04 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Anzeigen, Werbung da man meist nicht genügend Vorbestellungen für so viele Babys hat.</td>
<td class="nowrap" align="right">min.100,00 Euro</td>
</tr>
<tr valign="bottom">
<td align="left">Fahrten zu den neuen Besitzern</td>
<td class="nowrap" align="right">ca.125,00 Euro</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>So können bei einem grossen Wurf mit 5 Babys kosten von ca. </strong><span class="wichtig">1769 Euro</span><strong> entstehen, also pro Baby mindestens </strong><span class="wichtig">350 Euro</span><strong> Aufzuchtkosten!<br />
Wenn einige Kitten dabei sind die später auf Ausstellungen gehen kommt noch die Tollwutimpfung und evtl. die erste Leukoseimpfung dazu (je nachdem wie lange die Babys bei mir bleiben) ausserdem ist es bei vielen Jungtieren sehr warscheinlich das ein paar Babys nicht gleich mit 14 Wochen vermittelt werden &#8211; sondern auch mal bis zu 7-8 Monate bei einem bleiben. Denn Sie suchen ja den optimalen neuen &#8220;Dosenöffner&#8221; für Ihre Liebgewonnnenen Kitten. </strong></p>
<h3>Alles ist individuell, und von Züchter zu Züchter verschieden, z.B. die Wurfgröße.</h3>
<p>Da man nicht immer 2 oder 5 Babys bekommt habe ich meine durchschnittliche Wurfgröße ausgerechnet. Im allgemeinen spricht man von durchschnittlich 3,5 Babys, Teilweise liegt es auch am Alter der Zuchtkatze eine 1 jährige bekommt vielleicht 5 Babys eine 5 jährige nur noch 2 Babys.</p>
<ul>
<li><strong>Zita</strong> 2 Würfe   6 Babys   ø 3,0  Babys</li>
<li><strong>Püppchen</strong> 10 Würfe  31 Babys   ø 3,1  Babys</li>
<li><strong>Schneewittchen</strong> 6 Würfe  21 Babys   ø 3,5  Babys</li>
<li><strong>Karisma</strong> 3 Würfe  13 Babys   ø 4,3  Babys</li>
<li><strong>Smoky</strong> 2 Wurf    7 Babys   ø 3,5  Babys</li>
<li><strong>Venus</strong> 2 Würfe  13 Babys   ø 6,5  Babys</li>
</ul>
<p><strong>Insgesamt in 12 Jahren 25 Würfe mit 91 Babys also ø ca. 3,6 Babys pro Wurf (ca. 7-8 Babys im Jahr),  und somit hat meine Cattery ”von Vincere” ca. 420 Euro Aufzuchtkosten pro Baby.</strong></p>
<h3>Das waren nun die reinen Aufzuchtkosten, aber der Züchter hat weit höhere Ausgaben.</h3>
<p>Das sind aber nun nicht die Kosten die ein Züchter hat, sondern lediglich die Aufzuchtkosten der Kitten, die kosten des Züchters sind weit höher denn sonst würde das Finanzamt mit abkassieren wollen!<br />
Man kann die Katzenzucht <em>nicht</em> beim Finanzamt geltend machen denn dann müsste man die Kosten betriebswirtschaftlich rechnen also die Kosten für:</p>
<ul>
<li>ca. 700-1000€ Anschaffungskosten der Zuchtkatzen/Kater</li>
<li>ca. 300-400€ Grunduntersuchungen der Katzen bevor man mit ihnen Züchtet (Grosses Blutbild, Tests auf alle ansteckenden Krankheiten, Blutgruppenbestimmung, Patella Luxation, PKD und HCM, Audiometrischer Test bei weissen Katzen &#8230; komplett pro Katze)</li>
<li>Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen, die jährliche HCM Untersuchung der Zuchtkatze (120€) und jährliche Blutabnahmen besonders bei älteren Katzen.</li>
</ul>
<p>Ausstellungen (Titel kosten richtig viel Geld, pro Ausstellung/Tag/Katze 32 Euro. Auf jeder Ausstellung kann man günstigenfalls 1 Punkt bekommen, CAC 3 Punkte, CACIB 3 Punkte, CAGIB 6 Punkte, EC 9 Punkte. Um also Europachampion zu werdem muss man mindestens 21 Ausstellungen besuchen wovon auch noch mindestens 5 Auslanspunkte aus mindesten 2 Ländern sein müssen (nur bei Fifetiteln). Also mindestens 672 Euro ohne Hotel und Spritkosten mal ganz abgesehen davon das kaum eine Katze auf jeder Ausstellung gewinnt!</p>
<ul>
<li>Homöopathische Arzneimittel</li>
<li><a title="Interner Link:" href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/haltungskosten-einer-katze.html">laufende Kosten</a> (Futter, Streu, Impfungen) für alle Katzen (auch Ehemalige Zuchtkatzen die jetzt kastriert sind und in der Zucht leben)</li>
<li>Kosten für Einbauten (Freigehege, Kratzbäume)</li>
<li>Katzentoiletten, Spielzeug</li>
<li>Catsitter Gebühren, Urlaubsunterbringung (man will ja auch mal in den Urlaub, kein Nachbar kümmert sich um 5 oder mehr Katzen)</li>
<li>Internetgebühren</li>
<li>Telefonkosten, Visitenkarten, Kaufverträge&#8230;</li>
<li>ebenso Kosten die eigentlich immer vergessen werden z.B.</li>
<li>das Sie den ewigen Kampf mit den herausgewürgten Haarballen auf dem Teppich aufgegeben haben und die ganze Wohnung jetzt pflegeleichter mit Laminat oder Fliesen versehen ist.</li>
<li>Das das Tapezieren selbst in Nichtraucherwohnungen recht häufig von Nöten sein kann.</li>
<li>Ebenso haben Sie keinen billigen Staubsauger, sondern den guten Miele Cat and Dog!</li>
<li>oder Sie wollen nicht auf Gardinen verzichten&#8230;</li>
<li>oder Ihre Wohnung ist nicht 60qm sondern 110qm gross, irgendwann wächst eine liebevoll geführte Zucht immer auf 5-6 Katzen an (inkl. Kastraten) und die brauchen nunmal Platz.</li>
</ul>
<p>viele Kitten bleiben auch bis zu 7-8 Monate &#8211; da sie nicht immer gleich den optimalen neuen &#8220;Dosenöffner&#8221; finden und &#8220;Halbstarke&#8221; fressen einem Buchstäblich die Haare vom Kopf. Denn um innerhalb eines Jahres von 100g auf 4-5 kg herranzuwachsen frisst man schon ganz schön viel&#8230; :), ganz davon abzusehen das selten Liebhaber bereit sind für ein fast erwachsenes Tier mehr als 300 Euro auszugeben.</p>
<p>&#8230; alle diese Sachen müssten Sie beim Finanzamt geltend machen !</p>
<p>und da es dann wohl keinem seriösen Züchter gelingt auf die Dauer kostendeckend oder sogar mit Gewinnen zu arbeiten gilt es deshalb vor dem Finanzamt als ”Hobby” deshalb bestimmt auch der Begriff Hobbyzüchter! Nicht die Züchter die <a title="Interner Link:" href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/rassekatzenkauf/serioese-katzenzuechter.html"> ohne Verein und Papiere</a> züchten sind Hobbyzüchter. Das sind oft unseriöse Vermehrer!<br />
P.S. ich hatte 2007 eine Steuerprüfung, und nun habe ich es vom Finanzamt Schriftlich &#8211; meine Zucht macht ca. 4000 bis 5000 Euro Verlust im Jahr.</p>
<h3>Aber es ist mein Hobby und jedes Hobby kostet Geld.</h3>
<ul>
<li>Man kann es aber auch ganz vereinfacht rechnen:</li>
<li>Unterhaltungskosten aller Katzen in Jahr (50 Euro/Katze/Monat <a title="Interner Link:" href="http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/haltungskosten-einer-katze.html"> Haltungskosten</a>),</li>
<li> 9 Katzen = 5400,00 Euro,</li>
<li>durchschnittliche Aufzuchtkosten von 420 Euro pro Baby,<br />
ø 7,5 Babys in Jahr = 3150 Euro,</li>
<li>das macht zusammen 8550 Euro, dem gegenüber steht dann der Verkauf der Babys (ø 7,5) mit 4000 bis 4500 Euro. Wenn ich also zum Selbstkostenpreis verkaufen wollte müsste ich pro Baby ca. 1140 Euro nehmen.</li>
<li> Da meine Babys aber in der Regel 600-700 Euro kosten, habe ich mindestens den &#8220;Verlust&#8221; von 4000 Euro im Jahr</li>
</ul>
<ul>
<li class="wichtig">oder den Gewinn von 9 wunderschönen Katzen die sich mit mir die Wohnung teilen !</li>
<li class="wichtig">oder einen Teil der Umkosten meiner 9 Katzen habe ich durch die Zucht eingenommen !</li>
<li class="wichtig">oder ich habe das schönste Hobby der Welt, das leider aber auch sehr kostenintensiv ist !</li>
</ul>
<h3>Liebhabertiere</h3>
<p>Etwas anderes sind ”echte Liebhabertiere” diese haben Fehler. z.B. sind sie langhaarig (mein Verein hat Sie nicht anerkannt &#8211; in vielen kleinen Verbänden sind Langhaarige <span class="fett">BKH = B</span>ritisch <span class="fett">K</span>urz <span class="fett">H</span>aar, aber anerkannt), Liebhabertiere haben Fehlfarben (falsche Aufteilung der Farbe) oder sind aus anderen Gründen nicht Zucht oder Ausstellungstauglich, auch ältere Tiere z.B. Jungtiere für die sich als als Baby kein neuer Dosenöffner gefunden hat und ehemalige Deckkater und Zuchtkatzen werden kastriert als Liebhabertiere verkauft. Diese sind dann meist viel günstiger.</p>
<p>Andere Rassen haben andere Preise &#8211; manchmal wird sehr viel unterschied zwischen Liebhabertier und Zuchttier gemacht! wobei hier der unterschied nicht in der ”Qualität” der Kitten liegt sondern in den zukünftigen Lebensbedingungen. Da kostet ein Kitten als Liebhabertier 500 Euro als Zuchttier 750 Euro.<br />
Wenn Sie später doch Züchten möchten müssen Sie die 250 Euro nachzahlen, oder es wird Ihnen komplett verwehrt. Ich meine damit jetzt keine ”echten” Liebhabertiere die Zuchtuntauglich sind &#8211; ist nicht immer offensichtlich, sollte aber eigendlich im Kaufvertrag stehen, bei diesen Tieren ist es verständlich und die Zucht muss verboten bleiben.<br />
Ich verkaufe nicht mehr an andere Züchter deshalb kosten meine Tiere zwischen 600,- und 700,- Euro. Je nachdem wie groß die Würfe sind.<br />
Die Aufzucht kostet überall gleich viel, deshalb sind normalerweise Kitten auch von anderen Rassen nicht unter 500,- bis 600,- Euro zu bekommen.</p>
<h3>Glauben Sie immer nochdas Züchter viel Geld verdienen und zu der geldgierigen Spezies gehören ?</h3>
<p>wenn Ja gehen Sie zu einem Unseriösen Züchter der seine Katzen für 300 Euro verkauft, bezahlen dann die Wurmkuren, Impfungen und das chippen selber, ca. 100 Euro (also insgesammt dann immerhin auch fast 400 Euro).</p>
<p>wenn Sie Glück haben ist keine Inzucht betrieben worden und die Kitten sind gesund! Die Zuchtkatze/Kater haben keine genetischen Mängel (ist nicht immer offensichtlich erkennbar z.B. Fehlbiss, Patella Luxation, PKD, HCM, Schwerhörigkeit oder einseitige Taubheit bei weissen Katzen, Knickschwanz &#8230;.. )<br />
Aber sind es die 100-200 Euro Wert das die Katzen vielleicht mit billigem Kaufhausfutter gross geworden sind. Meist werden die Kitten mit 8-10 Wochen abgegeben damit die Zuchtkatze schneller wieder rollig wird und um bis zu 4 Wochen Futterkosten zu sparen! Die Zuchtkatzen haben oft 2-3 mal pro Jahr Babys, leben vielleicht noch nicht mal mit den Menschen zusammen! Die armen Zuchtkater fristen oft ihr Leben in kleinen Käfigen. Artgerechte Zuchtkaterhaltung ist nur mit viel Aufwand und oft mit starker Geruchsbelästigung verbunden. Manchmal werden sogar die Babys und die Zuchtkatzen in Käfigen gehalten. Nur für ihren Besuch wird das Wohnzimmer zum Katzenzimmer! Wenn die Zuchttiere nach 3-4 Jahren total ”aufgebraucht” sind, werden Sie bestenfalls verkauft oder verschenkt!<br />
Sein Sie so tierlieb und ”retten” eine solche Katze oder Kitten damit wieder Platz für neue geschundene Katzen bei dem unseriösen Vermehrer ist! Bei dem aber durch fehlende Vorsorge und billigfutter viel mehr der Geldbeutel geklingelt hat als bei einem seriösen Züchter! Aber sagen Sie nicht das Sie tierlieb sind oder es nicht gewusst haben!<br />
<span class="fett kursiv">&#8220;Nur wer billig produziert kann auch billig verkaufen.&#8221;</span></p>
<h2 class="quellen">Resümee &#8211; warum züchtet ein Züchter ?</h2>
<p>Sie denken jetzt bestimmt wenn das so teuer ist &#8211; warum wird überhaupt gezüchtet? Es ist ein Hobby und jedes Hobby kostet Geld. Ausserdem machen diese kleinen Katzen ”süchtig”. Bei der Geburt haben sie ca. 100g, wenn Sie 2 Jahre später eines ihrer Kitten als stattlichen Kater von 7 kg wiedersehen &#8211; am besten wenn er auf einer Ausstellung Preise gewonnen hat sind Sie mindestens 10 cm grösser ;)</p>
<p>© Silvia Verhalen</p>
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		<title>Tiere als Geschenk?</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/vor-dem-einzug/tiere-als-geschenk.html</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 14:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps bevor eine Katze einzieht]]></category>

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		<description><![CDATA[Infos vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V
Weihnachten, das Fest der Liebe, bedeutet für viele auch das Fest der Tierliebe. Da steht bei so manchem Kind ein kleiner Hund oder ein Kätzchen auf dem Wunschzettel, da soll der Weihnachtsmann Meerschweinchen, Kaninchen und Wellensittiche auf den Gabentisch legen. Häufig ebbt die anfängliche Freude über den neuen Spielkameraden aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Infos vom Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V<br />
Weihnachten, das Fest der Liebe, bedeutet für viele auch das Fest der Tierliebe. <span id="more-228"></span>Da steht bei so manchem Kind ein kleiner Hund oder ein Kätzchen auf dem Wunschzettel, da soll der Weihnachtsmann Meerschweinchen, Kaninchen und Wellensittiche auf den Gabentisch legen. Häufig ebbt die anfängliche Freude über den neuen Spielkameraden aber schon mit dem Ende der Weihnachtszeit ab, da dieser andere Bedürfnisse hat als sein neuer Besitzer erwartet hatte.</p>
<p>Nicht selten wird der neue Hausgenosse spätestens zur nächsten Urlaubszeit als unerwünschter Mitbewohner wieder an die frische Luft gesetzt und seinem Schicksal überlassen. Wir meinen, dies muß nicht sein und wollen hier einige Tips geben, wie Fehler und Enttäuschungen von vornherein vermieden werden können. Zunächst sollten sich Eltern überlegen, ob ihr Kind alt und reif genug ist, die Pflege eines Tieres zu übernehmen. Haustiere sind als Spielzeug gänzlich ungeeignet und letzlich tragen doch die Eltern die Verantwortung für den Pflegling. Man sollte sich vor der Anschaffung auch über notwendige Pflege und die Zeit, die diese täglich in Anspruch nimmt, informieren. Hierzu zählen neben Fragen der Haltung und Fütterung auch die der medizinischen Vorsorge.</p>
<p>Desweiteren sollte der Lebensrhythmus des Tieres mit dem der Familie übereinstimmen. Nachtaktive Tiere wie Hamster sind für die Familie nur wenig geeignete Gefährten, da sie während des Tages schlafen und nicht gestört werden sollten. Nicht zuletzt muß der Platz- und Bewegungsbedarf des kleinen Freundes berücksichtigt werden. Ein Bernhardiner übersteigt spätestens wenn er voll ausgewachsen ist die Kapazitäten einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Häufig ist es sinnvoll die Entscheidung über die Anschaffung eines Tieres auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Nicht selten stellt man dann nämlich fest, daß weder genügend Zeit noch Platz für den gefiederten oder bepelzten Mitbewohner vorhanden ist oder der Wunsch nach einem Haustier wurde durch andere Interessen abgelöst.</p>
<p>Ist die Entscheidung nun zugunsten der Anschaffung eines geeigneten Haustieres gefallen, stellt man die Frage: wo kauft man richtig? Bevor ein Hund oder eine Katze gekauft wird, sollte man sich in einem der Tierheime umsehen, ob dort nicht ein geeignetes Tier zu finden ist. Auf diese Weise kann das Fest dann auch für so manchen armen Findling zum Freudenfest werden.</p>
<p>Wenn es ein Tier einer ganz bestimmten Rasse sein soll, wendet man sich am besten an einen seriösen Zuchtverband. Tierärzte haben die entsprechenden Adressen und beraten gern bei der Auswahl der geeigneten Rasse. Heimtiere sollen nur im speziell ausgebildeten Zoohandel erworben werden. Kaufhäuser und Supermärkte sind nicht die geeigneten Ansprechpartner.</p>
<p>Auf jeden Fall empfiehlt es sich mit dem neu erworbenen Tier welcher Herkunft auch immer eine Tierarztpraxis aufzusuchen. Bei einer tierärztlichen Untersuchung kann dann der Gesundheitszustand des Tieres festgestellt werden. Nicht selten werden gerade zu Weihnachten wegen der hohen Nachfrage auch kranke Tiere verkauft. Werden Erkrankungen oder Mißbildungen festgestellt, sollten diese in einem tierärztlichen Attest dokumentiert werden.</p>
<p>Gesunde Tiere werden anläßlich des Tierarztbesuches geimpft und entwurmt, sodaß einem harmonischen Zusammenleben mit dem neuen Familienmitglied nichts mehr im Wege steht. Tierärztinnen und Tierärzte helfen nicht nur im Krankheitsfalle weiter sondern beraten auch in Fütterungs- und Haltungsfragen.</p>
<h2 class="quellen">Quellen</h2>
<p>Kopiert am 26.9.2001, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von: <a title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster:" href="http://www.tieraerzteverband.de/tierrat/tg1296.htm" target="_blank">Bundesverband Praktischer Tierärzte e.V. Frankfurt</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bauanleitung für einen selbst gebauten Natur Kratzbaum</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/kratzbaum/bauanleitung-selbstgebauter-kratzbaum.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/kratzbaum/bauanleitung-selbstgebauter-kratzbaum.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 08:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kratzbaum: Bauanleitungen, Shops]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Kratzbaum ist aus Mensch &#38; Tier 1/99
Für Katzenbesitzer, die ihre Sofapolster vor den scharfen Krallen der vierbeinigen Lieblinge schützen wollen, ist ein Kratzbaum im Wohnzimmer meist die favorisierte Lösung. An ihm können die Haustiger ganz nach Laune ihre Krallen wetzen, ihr Spiel- und Kletterbedürfnis austoben und vom erhöhten Ruheplatz aus den Überblick über das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Dieser Kratzbaum ist aus Mensch &amp; Tier 1/99</h2>
<p>Für Katzenbesitzer, die ihre Sofapolster vor den scharfen Krallen der vierbeinigen Lieblinge schützen wollen, ist ein Kratzbaum im Wohnzimmer meist die favorisierte Lösung. <span id="more-925"></span>An ihm können die Haustiger ganz nach Laune ihre Krallen wetzen, ihr Spiel- und Kletterbedürfnis austoben und vom erhöhten Ruheplatz aus den Überblick über das Wohnungs „Revier” genießen. Wem die handelsüblichen Standardmodelle zu langweilig, die originelleren Luxusausführungen jedoch zu teuer sind, der kann jetzt auch selbst zu Hammer und Bohrer greifen und den hier gezeigten Baum aus Naturholz nachbauen. Den dafür benötigten Holzstamm haben wir von einem Förster bekommen. Wer kein Forstamt in der Nähe seines Wohnortes kennt, kann auch bei (Landschafts)Gärtnereien, Baumschulen oder Brennholzhändlern nachfragen.</p>
<p><img class="alignright" style="margin: 5px 20px 10px 0px;" title="Foto eines sebstgebauten Kratzbaumes" src="http://www.vincere.de/bilder/text-kratzbaum1.jpg" alt="Foto: Sebstgebauter Kratzbaum" width="198" height="302" align="left" /></p>
<h3>So wird´s gemacht :</h3>
<p>Stamm mit zwei langen Schrauben von unten auf dem Bodenbrett befestigen (Löcher durch Bodenbrett und Stamm vorbohren). Bretter für die Liegeflächen mit je einer kurzen Schraube auf den oberen Enden des Stamms montieren (Löcher vorbohren). Liegeflächen rundum mit Plüschstoff beziehen. Der Stoff kann, mit Teppichleim fest aufgeklebt oder alternativ als abziehbarer Überzug genäht werden. Sisalstrick von unten, her fest um den Stamm wickeln; an den Enden sowie nach jeder Umdrehung mit U-Haken am Stamm fixieren.</p>
<h3>Material:</h3>
<p>Gegabelter Stamm aus Naturholz ohne Rinde; auf waagerechte Schnittflächen achten (Zuschnitt durch Schreinerei)<br />
 Stabiles Brett für den Boden, ca. 60 x 40 x 4 cm<br />
 2 Bretter für die Liegeflächen, ca. 30 x 30 x 2 cm<br />
 2 Holzschrauben, 8 cm lang 2 Holzschrauben, 4 cm lang<br />
 Plüschstoff zum Beziehen, ca. 80 x 80 cm<br />
 Kleber oder Leim Sisalstrick, 10 &#8211; 15 m<br />
 U-förmige Nägel (U-Haken) zum Befestigen des Sisalstricks am Stamm</p>
<h3>Variationen:</h3>
<p>Handwerklich Begabte können den Kratzbaum natürlich nach eigenen Vorstellungen abwandeln, z.B.:</p>
<ul class="ul-klein">
<li> einen Stamm mit mehreren Gabelungen verwenden</li>
<li>neben waagrechten Sitzflächen auch Rollen, Höhlen oder Schaukeln anbringen</li>
</ul>
<h3>Mein Tipp:</h3>
<ul class="ul-klein">
<li> Benutzen Sie anstatt des hässlichen Katzenhaar anziehenden Plüsches lieber Teppich entweder robusten Veloursteppich oder Ziegenhaarteppich.<br />
 <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.tretford.de"> http://www.tretford.de</a> (ich habe 2 Säulen damit bezogen, sie sehen selbst nach 5 Jahren intensiver Nutzung noch sehr gut aus )</li>
<li> Das Sisal sollte mindesten so hoch sein das Ihre Katze im ausgestreckten Zustand kratzen kann, also mindestens 70 cm hoch. Sisal bekommt man günstig im Baumarkt, oder online bei <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.seil-frey.de/html/Produkte/textilseile.htm" target="_blank">Seil-Frey</a> <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.balkonschutznetz.de" target="_blank">Balkonschutznetz</a> <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.seilerei-buse.de/xtcommerce/index.php" target="_blank">Seilerei_Buse</a> <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://stores.ebay.de/sisalseil-Discount" target="_blank">Sisalseil-Discount(Ebay)</a> <a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.seil-shop.de" target="_blank">Seil-Shop</a> die benötigte länge Sisalseil kann man ganz einfach berechnen (3,15 x Stammdurchmesser x Stammhöhe) : (Seildurchmesser x 100)</li>
<li> Anstatt der U-Haken würde ich das Sisal mit Heißkleber befestigen, an den Enden sowie nach jeder Umdrehung reichlich kleben, das hält sehr gut, ist unsichtbar und die Katzenkrallen können sich nicht in einem U-Haken verfangen.</li>
</ul>
<p><a class="extern print" title="Öffnet im neuen Fenster" href="http://www.moeller-innenausbau.de" target="_blank">Innenausbau und Trockenbau in Bielefeld</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>für den besonderen Geschmack &#8211; Kratzbaumhersteller</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/kratzbaum/kratzbaumhersteller.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/kratzbaum/kratzbaumhersteller.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 07:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kratzbaum: Bauanleitungen, Shops]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=938.html</guid>
		<description><![CDATA[Wem die handelsüblichen Standardmodelle zu langweilig sind aber der Eigenbau nicht möglich ist sollte sich mal bei diesen Herstellern umschauen. 
 Bei den meisten Herstellern können Sie sich die Kratzbäume so zusammenstellen lassen wie Sie es möchten. Nicht nur die Farben sind variabel sondern auch Spezialanfertigungen auf Ihre Wohnverhältnisse und Katzen abgestimmt sind möglich. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Wem die handelsüblichen Standardmodelle zu langweilig sind aber der Eigenbau nicht möglich ist sollte sich mal bei diesen Herstellern umschauen. <span id="more-938"></span><br />
 Bei den meisten Herstellern können Sie sich die Kratzbäume so zusammenstellen lassen wie Sie es möchten. Nicht nur die Farben sind variabel sondern auch Spezialanfertigungen auf Ihre Wohnverhältnisse und Katzen abgestimmt sind möglich. Da die Bäume oft sowieso einzeln angefertigt werden. Zwar sind die Lieferzeiten dadurch länger aber Sonderwünsche oft ohne Aufpreis möglich.</h2>
<h3>Kratzbaumhersteller im Internet</h3>
<ul>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.katzenbaum.ch" target="_blank">Bürgemann</a> aus Zürich. Kratzbäume und Züchterzubehör ( Laufgitter für Babys, Gittertüren ) selbst Katzentreppen für Aussen damit die Stubentieger auch aus oberen Stockwerken sicher in den Garten gelangen.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.robusta-kratzbaeume.de" target="_blank">Robusta</a> wie der Name schon sagt diese Kratzbäume sind sehr robust und oft bei Züchtern zu finden.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.ps-kratzbaeume.de" target="_blank">Perfekt System</a> auch diese Kratzbäume sind sehr robust und oft bei Züchtern zu finden, ich habe das Modell Traumland.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.catpalace.nl" target="_blank">CatPalace</a> Superschöne Kratzbäume aus den Niederlanden, oft bei Züchtern zu finden. Sie werden auch auf deutschen Katzenausstellungen verkauft (siehe dort unter Shows) Sie können auch ganz ausgefallene Kratzbäume ähnlich denen bei Angelical Cat bauen lassen.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.angelicalcat.com" target="_blank">Angelical Cat</a> ganz ausgefallene Kratzbäume finden Sie in den USA -&gt; schade das Sie nicht exportieren. CatPalace baut ähnliche Modell auf Wunsch.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.catsvillage.de" target="_blank">Cat&#8217;s Village</a> sehr schöne Kratzbäume (besonders der Türumbau -&gt; könnte man ja vielleicht mal nachbauen ;)</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.katze-und-wohnen.de" target="_blank">Profeline</a> Kratzbäume mit Holz unter anderem auch welche zur Wandmontage. Wandhängematten und Transportboxüberzüge &#8230;.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.petfun.de" target="_blank">Pet Fun</a> viele schöne Kratzbäume, auch mit Weidenliegebettchen und Hölen, Wurfkörbe und Wandhängematten&#8230;</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.kratzbaum-spezialist.de" target="_blank">Rudloff-Katzen-Kratzbäume</a> schöne Kratzbäume (Sie können alles nach Ihren wünschen bauen lassen) ich habe auch einen von Rudloff</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.schoenerkratzen.de" target="_blank">Schöner Kratzen</a> viele Schöne Spiel und Kratzbäume unter anderem auch einfache Kratz und Kletterstämme bis 2,20m und einzeln zu kaufende Katzentreppen.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.katzentraum.de" target="_blank">Katzentraum</a> Kratzbäume aus Naturstämmen und teilweise ganzen Baumkronen</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.catwalk-kratzbaeume.de" target="_blank">Catwalk</a> mit online Kratzbaumdesigner</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.katzen-kratzbaeume-rittmeyers.de" target="_blank">Rittmeyers Kratzbäume</a> Kratzbäume von <span class="fett">Rittmeyers</span></li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.zoobi.de" target="_blank">Zoobi</a> Kratzbäume und andere Zooartikel</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.katzenglueck.de" target="_blank">Katzenglück </a> Kratzbäume</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.tatzaan-katzenkletterbaeume.de" target="_blank">Tatzaan</a> sehr skurrile aber interessante Kratzbäume aus unbehandelten europäischen Holzarten</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.naturedesigns.de" target="_blank">Nuturedesign</a> superschöne Kratzbäume die Wetterfest und desinfizierbar sind &#8211; also Ideal für &#8220;Pinkler&#8221; oder Draussen.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.cazi-katzenmoebel.de" target="_blank">Ca<span class="extern">z</span>i</a> Holzmöbel für Katzen</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.cats-magic-design.de" target="_blank">Cats Magic Design</a> Kratzbäume und auch eine Katzenwendeltreppe</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.cat-interiors.de" target="_blank">Cat Interiors</a> baut design Katzenmöbel und Katzenbetten</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.kratzbaumschmiede.de" target="_blank">Kratzbaumschmiede</a></li>
<li><a class="extern" title="Externer Link: öffnet im neuen Fenster" href="http://www.kratzbaumgarten.de" target="_blank">Kratzbaumgarten</a> Kratzbaumgarten hat eher günstige Standardmodelle, aber sehr schöne z.B. die von Armarkat,  ich habe 2x den Kratzbaum Tiffany :)</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.pussicat.de" target="_blank">Pussicat</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/kratzbaum/kratzbaumhersteller/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Kratzbaum Bauanleitungen im Internet</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/kratzbaum/kratzbaum-bauanleitungen-internet.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/kratzbaum/kratzbaum-bauanleitungen-internet.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 07:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kratzbaum: Bauanleitungen, Shops]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=931.html</guid>
		<description><![CDATA[Meine Link Sammlung zu Bauanleitungen von Kratzbäumen, ganzen Kratzlandschaften, Hängematten und einfach zu realisierende Kratzwände für kleine Wohnungen. Ihre Katze wird sich freuen!
Bauanleitungen im Internet:

http://www.katzeninfo.com/
Bauanleitung vom meiner Lieblinskatzenseite, superschöne Kratz und Klettersäulen.
http://sparrowsnightmare.de/sammelsurium.html
Supertolle Wandhängematten, hab ich gleich nachgebaut ;)
http://konradsburg.net/projekte
Supertolle Anleitungen, Kratzbaum, Deckenspanner, Katzenklo verstecken &#8230;
http://blankes-blech.de/Kratzbaum/kratzbaum.html
Superschöner Kratzbaum mit sehr ausführlicher Bauanleitung
http://forum.yellopet.de/beitrag-12214.htm
Bauanleitung für einen Kratzbaum mit Naturstamm
http://www.hwc.de.tl
Ganze Kratzbaumlandschaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Meine Link Sammlung zu Bauanleitungen von Kratzbäumen, ganzen Kratzlandschaften, Hängematten und einfach zu realisierende Kratzwände für kleine Wohnungen. <span id="more-931"></span>Ihre Katze wird sich freuen!</h2>
<h3>Bauanleitungen im Internet:</h3>
<ul>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.katzeninfo.com/tips/Leo_s_Kratzbaumtipp/leo_s_kratzbaumtipp.html" target="_blank">http://www.katzeninfo.com/</a><br />
Bauanleitung vom meiner Lieblinskatzenseite, superschöne Kratz und Klettersäulen.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://sparrowsnightmare.de/sammelsurium.html" target="_blank">http://sparrowsnightmare.de/sammelsurium.html</a><br />
Supertolle Wandhängematten, hab ich gleich nachgebaut ;)</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://konradsburg.net/projekte" target="_blank">http://konradsburg.net/projekte</a><br />
Supertolle Anleitungen, Kratzbaum, Deckenspanner, Katzenklo verstecken &#8230;</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://blankes-blech.de/Kratzbaum/kratzbaum.html" target="_blank">http://blankes-blech.de/Kratzbaum/kratzbaum.html</a><br />
Superschöner Kratzbaum mit sehr ausführlicher Bauanleitung</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://forum.yellopet.de/beitrag-12214.htm" target="_blank">http://forum.yellopet.de/beitrag-12214.htm</a><br />
Bauanleitung für einen Kratzbaum mit Naturstamm</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.hwc.de.tl/%3Cfont-face%3DSylfaen-size%3D01-color%3D%23000000%3E%3Cb%3EDer-Aufbau-von-Kitty-Paradise%3C-s-b%3E%3C-s-font%3E.htm" target="_blank">http://www.hwc.de.tl</a><br />
Ganze Kratzbaumlandschaften in ungewöhnlichem Design</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.repage1.de/member/sixtenpaws/derbaum.html" target="_blank">http://www.repage1.de/member/sixtenpaws/derbaum.html</a><br />
Eine &#8220;halbe&#8221;  Eiche als Kletterbaum</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.pfotenhieb.de/2009/07/21/statt-kratzbaum-design-katzenwand/" target="_blank">http://www.pfotenhieb.de/2009/07/21/statt-kratzbaum-design-katzenwand/</a> Statt Kratzbaum: Design-Katzenwand</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.baumarkt.de/b_markt/service/kratzbaum.htm" target="_blank">http://www.baumarkt.de/b_markt/service/kratzbaum.htm</a><br />
Kleiner Kratzbaum &#8211; mit ausführlicher Bauanleitung und Materialliste</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://evakarstaedt.de/katzen" target="_blank">http://evakarstaedt.de/katzen</a><br />
Bauanleitung für einen Kratzbaum und einen Katzensicheren Garten.</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.tiere-und-wir.de/katzeninfo/kratzbaum.htm" target="_blank">http://www.tiere-und-wir.de/katzeninfo/kratzbaum.htm</a><br />
Bauanleitung von Tiere und wir. de</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://www.goldhuegel.de/html/kratzbaum_bauen.html" target="_blank">http://www.goldhuegel.de/html/kratzbaum_bauen.html</a><br />
Supertoller Kratzbaum &#8211; mit ganz vielen Fotos</li>
<li><a class="extern" title="Externer Link - öffnet im neuen Fenster" href="http://members.aon.at/fips-bastelseiten/basteln-katzen-inhalt.html" target="_blank">http://members.aon.at/fips-bastelseiten/basteln-katzen-inhalt.html </a><br />
Bastelideen für Katzen</li>
</ul>
<h3>Weitere Linksammlungen im Internet:</h3>
<ul>
<li><strong><a class="extern" title="Externer Link: öffnet im neuen Fenster" href="http://www.kratzbaumgarten.de/blog/" target="_blank">http://www.kratzbaumgarten.de/blog/</a><br />
Super Sammlung von Kratzbaumanleitungen, sehr schön beschriftet</strong></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Katzen FAQ</title>
		<link>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/katzen-faq.html</link>
		<comments>http://www.vincere.de/katzen/katzen-tipps/haltung-pflege-katzen/katzen-faq.html#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 23:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Haltung und Pflege von Katzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.vincere.de/katzen/?p=2178.html</guid>
		<description><![CDATA[die Seite ist &#8220;Uralt&#8221; &#8211; wird demnächst überarbeitet  (links und Co) 
Häufig gestellte Fragen und Antworten darauf aus der Newsgroup de.rec.tiere.katzen
drtk-FAQ v1.0.25 
 25. Oktober 2006

Inhaltsverzeichnis

WILLKOMMEN IN DRTK

Was ist drtk?
Wozu diese FAQ?
Tipps für Einsteiger
Der Umgang miteinander
TOFU, Kammquoting und andere Newsreader-Probleme
Wie finde ich alte Artikel?
Dramatische Nachrichten, soll ich die posten?
Was ist ein Troll?
Gibt es regelmäßige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>die Seite ist &#8220;Uralt&#8221; &#8211; wird demnächst überarbeitet  (links und Co)<span id="more-2178"></span> <a name="TOP"></a></p>
<h2>Häufig gestellte Fragen und Antworten darauf aus der Newsgroup <a href="news:de.rec.tiere.katzen" target="_blank">de.rec.tiere.katzen</a></h2>
<h2>drtk-FAQ v1.0.25 <br />
 25. Oktober 2006</h2>
<hr />
<h3>Inhaltsverzeichnis</h3>
<ol>
<li><a href="#1">WILLKOMMEN IN DRTK</a>
<ol>
<li><a href="#11">Was ist drtk?</a></li>
<li><a href="#12">Wozu diese FAQ?</a></li>
<li><a href="#13">Tipps für Einsteiger</a></li>
<li><a href="#14">Der Umgang miteinander</a></li>
<li><a href="#15">TOFU, Kammquoting und andere Newsreader-Probleme</a></li>
<li><a href="#16">Wie finde ich alte Artikel?</a></li>
<li><a href="#17">Dramatische Nachrichten, soll ich die posten?</a></li>
<li><a href="#18">Was ist ein Troll?</a></li>
<li><a href="#19">Gibt es regelmäßige Treffen der drtk-Leser?</a></li>
<li><a href="#110">Gibt es einen Chat der drtk-Leser?</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#2">ALLGEMEINES</a>
<ol>
<li><a href="#21">Was sind Dosis?</a></li>
<li><a href="#22">Ich möchte eine Katze, was soll ich tun?</a></li>
<li><a href="#23">Wie komme ich an eine Katze?</a>
<ol>
<li><a href="#231">Tierheim/Tierschutz-/Katzenschutzverein</a></li>
<li><a href="#232">Züchter</a></li>
<li><a href="#233">Fundtiere</a></li>
<li><a href="#234">Tierärzte</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#24">Was brauche ich alles, um eine Katze aufnehmen zu können?</a>
<ol>
<li><a href="#241">Katzenklo</a></li>
<li><a href="#242">Kratzbaum</a></li>
<li><a href="#243">Futter</a></li>
<li><a href="#244">Spielzeug</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#25">Was kostet mich die Katzenhaltung?</a>
<ol>
<li><a href="#251">Grundausstattung</a></li>
<li><a href="#252">Laufende Kosten</a></li>
<li><a href="#253">Tierarzt</a></li>
<li><a href="#254">Gibt es eine Krankenkasse für Katzen?</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#26">Katze entlaufen &#8211; was tun?</a></li>
<li><a href="#27">Welche Katze ist für mich geeignet?</a>
<ol>
<li><a href="#271">Rassekatze oder Mischling?</a></li>
<li><a href="#272">Jungtier oder erwachsene Katze?</a></li>
<li><a href="#273">Wie alt muss die Katze mindestens sein?</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#28">Wohin mit der Katze im Urlaub?</a></li>
<li><a href="#29">Verhindern Glöckchen die Vogeljagd?</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#3">ERNÄHRUNG</a>
<ol>
<li><a href="#31">Welche Futter gibt es?</a></li>
<li><a href="#32">Warum sind Premiumfutter so teuer?</a></li>
<li><a href="#33">Trocken- oder Nassfutter?</a></li>
<li><a href="#34">Was sollte auf keinen Fall gefüttert werden?</a></li>
<li><a href="#35">Leckerchen für die Katze</a></li>
<li><a href="#36">Katzenfutter selbst gekocht</a></li>
<li><a href="#37">Ist vegetarische Ernährung sinnvoll?</a></li>
<li><a href="#38">Kann ich meiner Katze normale Lebensmittel geben?</a></li>
<li><a href="#39">Welches ist das Idealgewicht?</a></li>
<li><a href="#310">Sie muss abnehmen! Wie stell ich das an?</a></li>
<li><a href="#311">Was soll sie trinken?</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#4">GESUNDHEIT</a>
<ol>
<li><a href="#41">Was kann ich tun, damit meine Katze gesund bleibt?</a></li>
<li><a href="#42">Welche typischen bzw. häufigen Katzenkrankheiten gibt es?</a>
<ol>
<li><a href="#421">Katzenseuche (Feline Parvovirose, Panleukopenie)</a></li>
<li><a href="#422">Katzenschnupfen</a></li>
<li><a href="#423">Feline Leukämie (&#8221;Leukose&#8221;)</a></li>
<li><a href="#424">Tollwut</a></li>
<li><a href="#425">FIP (Feline infektiöse Peritonitis)</a></li>
<li><a href="#426">FIV (&#8221;Katzen-Aids&#8221;)</a></li>
<li><a href="#427">Niereninsuffizienz</a></li>
<li><a href="#428">Diabetes mellitus</a></li>
<li><a href="#429">Toxoplasmose</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#43">Wogegen kann und soll geimpft werden?</a></li>
<li><a href="#44">Was sind typische Krankheitssymptome? Worauf deuten sie hin?</a>
<ol>
<li><a href="#441">Erbrechen</a></li>
<li><a href="#442">Durchfall</a></li>
<li><a href="#443">Verstopfung</a></li>
<li><a href="#444">Schmerzen beim Wasserlassen</a></li>
<li><a href="#445">Blut im Urin</a></li>
<li><a href="#446">Harnverhalten</a></li>
<li><a href="#447">Sehr häufiges Wasserlassen</a></li>
<li><a href="#448">Schlittenfahren</a></li>
<li><a href="#449">Appetitlosigkeit</a></li>
<li><a href="#4410">Starker Durst</a></li>
<li><a href="#4411">Mundgeruch</a></li>
<li><a href="#4412">Niesen, Schnupfen</a></li>
<li><a href="#4413">Husten</a></li>
<li><a href="#4414">Verklebte Augen</a></li>
<li><a href="#4415">Häufiges, heftiges Kratzen</a></li>
<li><a href="#4416">Belag in den Ohren</a></li>
<li><a href="#4417">Humpeln, Hinken, Schmerzen beim Bewegen</a></li>
<li><a href="#4418">Knoten</a></li>
<li><a href="#4419">Plötzliche starke Gewichtsabnahme</a></li>
<li><a href="#4420">Plötzliche starke Gewichtszunahme</a></li>
<li><a href="#4421">Krämpfe</a></li>
<li><a href="#4422">Fieber</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#45">Was tun gegen Parasiten?</a>
<ol>
<li><a href="#451">Flöhe</a></li>
<li><a href="#452">Zecken</a></li>
<li><a href="#453">Milben</a></li>
<li><a href="#454">Darmparasiten (Würmer)</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#46">Meine Katze wird alt. Was bedeutet das eigentlich?</a>
<ol>
<li><a href="#461">Was sind typische Altersbeschwerden?</a></li>
<li><a href="#462">Was ist mit dem Narkoserisiko?</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#47">Meine Katze ist allergisch</a>
<ol>
<li><a href="#471">Futtermittelallergien</a></li>
<li><a href="#472">Kontaktallergien</a></li>
<li><a href="#473">Atemwegsallergien</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#48">Meine Katze braucht Medikamente. Wie verabreichen?</a></li>
<li><a href="#49">Kann ich meine Katze gefahrlos selbst behandeln?</a>
<ol>
<li><a href="#491">Medikamente der Humanmedizin</a></li>
<li><a href="#492">Alternative Medizin</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#410">Wie finde ich einen guten Tierarzt/eine geeignete Tierklinik?</a></li>
<li><a href="#411">Was kostet eine Behandlung?</a></li>
<li><a href="#412">Wie finde ich einen guten Tierheilpraktiker?</a></li>
<li><a href="#413">Wenn gar nichts mehr hilft &#8230;</a>
<ol>
<li><a href="#4131">Der Tod eines Tieres</a></li>
<li><a href="#4132">Meine Katze muss eingeschläfert werden? Wie geht das vor sich?</a></li>
<li><a href="#4133">Darf ich meine Katze im Garten begraben?</a></li>
<li><a href="#4134">Wo finde ich die Geschichte von der Regenbogenbrücke?</a></li>
</ol>
</li>
</ol>
</li>
<li><a href="#5">FORTPFLANZUNG</a>
<ol>
<li><a href="#51">Sterilisieren oder Kastrieren?</a></li>
<li><a href="#52">Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Kastration?</a>
<ol>
<li><a href="#521">Besonderheiten bei Kätzin und Kater</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#53">Was spricht für eine Kastration?</a></li>
<li><a href="#54">Woran erkennt man die Geschlechtsreife?</a></li>
<li><a href="#55">Wie kann ich uns auf die Geburt und die Zeit danach vorbereiten?</a>
<ol>
<li><a href="#551">Unsere Katze ist trächtig. Wie sorgen wir für sie?</a></li>
<li><a href="#552">Geburt</a></li>
<li><a href="#553">Aufzucht</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#56">Mutterloses Junges &#8211; was nun?</a></li>
<li><a href="#57">Bekommen kastrierte Kater dickere Köpfe?</a></li>
<li><a href="#58">Meine Katze ist trotz Kastration rollig</a></li>
<li><a href="#59">Kann ich nicht die Pille geben?</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#6">VERHALTEN</a>
<ol>
<li><a href="#61">Meine Katze pinkelt nicht ins Klo, was soll ich tun?</a></li>
<li><a href="#62">Die Katze ist aggressiv</a></li>
<li><a href="#63">Meine Katze kratzt an Tapeten</a></li>
<li><a href="#64">Katzensprache</a>
<ol>
<li><a href="#641">Verständigung zwischen Katzen</a></li>
<li><a href="#642">Verständigung zwischen Katze und Mensch</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#65">Verbote und Erziehung</a>
<ol>
<li><a href="#651">Verbote</a></li>
<li><a href="#652">Erzieherische Maßnahmen</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#66">Neue Mitbewohner</a>
<ol>
<li><a href="#661">Wenn eine andere Katze/ein anderes Tier einzieht</a></li>
<li><a href="#662">Wenn es menschlichen Nachwuchs gibt</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#67">Spielen</a></li>
<li><a href="#68">Seltsame Klo-Gewohnheiten</a></li>
<li><a href="#69">Treteln mit den Vorderpfoten</a></li>
<li><a href="#610">Kratzen an der Schlafzimmertür</a></li>
<li><a href="#611">Sie bringt sich ständig in Gefahr</a></li>
<li><a href="#612">Scharren vor dem Futternapf</a></li>
<li><a href="#613">Beißen beim Kraulen</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#7">SONSTIGES</a>
<ol>
<li><a href="#71">Bonsaikitten</a></li>
<li><a href="#72">Hüpfender Braten</a></li>
<li><a href="#73">Welcher Rasse gehört die Whiskas-Katze an?</a></li>
<li><a href="#74">Gibt es Schildpatt-Kater?</a></li>
<li><a href="#75">Was ist eine EBM?</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#8">LITERATUR</a>
<ol>
<li><a href="#81">Sachliteratur</a>
<ol>
<li><a href="#811">Allgemeine Ratgeber, Erziehung und Pflege</a></li>
<li><a href="#812">Gesundheit und Ernährung</a></li>
<li><a href="#813">Verhalten und Psychologie</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#82">Belletristik</a></li>
<li><a href="#83">Bildbände</a></li>
</ol>
</li>
<li><a href="#9">GLOSSAR</a></li>
</ol>
<hr />
<h3>Copyright</h3>
<p>Copyright (c) 2002-2006 by drtk-faq-team</p>
<p>Das Kopieren und Weiterverbreiten dieses Dokuments ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Die Nutzung zur Erstellung eigener Dokumente ist erlaubt, wenn das Original, seine Webadresse http://www.drtk-faq.de/ und seine Autoren als Quelle genannt werden. Eine Weitergabe gegen Entgelt ist ausdrücklich untersagt. Email-Kontakt: <a href="mailto:team@drtk-faq.de" target="_blank">team@drtk-faq.de</a>.</p>
<p>Die Autoren übernehmen keinerlei Haftung für die Richtigkeit der Informationen.</p>
<hr />
<h3>History</h3>
<table border="0" cellspacing="5">
<tbody>
<tr>
<td>10.01.2002</td>
<td>v0.1</td>
<td>Erster Entwurf</td>
</tr>
<tr>
<td>01.05.2002</td>
<td>v1.0</td>
<td>Erste veröffentlichte Version</td>
</tr>
<tr>
<td>05.06.2002</td>
<td>v1.0.1</td>
<td>Kleine Korrekturen</td>
</tr>
<tr>
<td>06.08.2002</td>
<td>v1.0.2</td>
<td>Erste komplette Version, <a href="#4420">4.4.20</a>, <a href="#4421">4.4.21</a> und <a href="#64">6.4</a> ergänzt</td>
</tr>
<tr>
<td>28.10.2002</td>
<td>v1.0.3</td>
<td><a href="#110">1.10</a> und <a href="#75">7.5</a> ergänzt</td>
</tr>
<tr>
<td>10.12.2002</td>
<td>v1.0.4</td>
<td>Diverse kleine Rechtschreibkorrekturen</td>
</tr>
<tr>
<td>06.01.2003</td>
<td>v1.0.5</td>
<td><a href="#311">3.11</a> und <a href="#446">4.4.6</a> um URL ergänzt <a href="#52">5.2</a>, <a href="#521">5.2.1</a>, <a href="#522">5.2.2</a> und <a href="#523">5.2.3</a> geändert</td>
</tr>
<tr>
<td>06.02.2003</td>
<td>v1.0.6</td>
<td><a href="#411">4.11</a> URL geändert</td>
</tr>
<tr>
<td>02.07.2003</td>
<td>v1.0.7</td>
<td><a href="#273">2.7.3</a> und Link auf <a href="http://www.drtk-faq.de/drtk-faq.pdf">PDF-Version</a> hinzugefügt, sowie zwei Literaturangaben in <a href="#812">8.1.2</a> aktualisiert (Horzinek/Schmidt/Lutz und Kraft/Dürr/Hartmann)</td>
</tr>
<tr>
<td>17.07.2003</td>
<td>v1.0.8</td>
<td><a href="#33">3.3</a> geändert</td>
</tr>
<tr>
<td>04.11.2003</td>
<td>v1.0.9</td>
<td><a href="#19">1.9</a> um den Berliner Katzenstammtisch ergänzt, <a href="#110">1.10</a> an den Umzug ins euIRC angepasst. Tippfehler und URL auf die Giftdatenbank in <a href="#41">4.1</a> aktualisiert</td>
</tr>
<tr>
<td>08.01.2004</td>
<td>v1.0.10</td>
<td><a href="#11">1.1</a> und <a href="#16">1.6</a> geändert</td>
</tr>
<tr>
<td>10.02.2004</td>
<td>v1.0.11</td>
<td>Überprüfung und Korrektur von Web-Links</td>
</tr>
<tr>
<td>28.04.2004</td>
<td>v1.0.12</td>
<td><a href="#454">4.5.4</a> überarbeitet und Adresse der Webseite in <a href="#75">7.5</a> korrigiert</td>
</tr>
<tr>
<td>28.06.2004</td>
<td>v1.0.13</td>
<td><a href="#471">4.7.1</a> aktualisiert</td>
</tr>
<tr>
<td>01.08.2004</td>
<td>v1.0.14</td>
<td><a href="#52">5.2</a> grundlegend überarbeitet</td>
</tr>
<tr>
<td>21.10.2004</td>
<td>v1.0.15</td>
<td><a href="#53">5.3</a> um Warnung vor FIV ergänzt, <a href="#613">6.13</a> Tippfehler entfernt und <a href="#43">4.3</a> Link aktualisiert</td>
</tr>
<tr>
<td>04.01.2005</td>
<td>v1.0.16</td>
<td><a href="#43">4.3</a> Link aktualisiert</td>
</tr>
<tr>
<td>06.02.2005</td>
<td>v1.0.17</td>
<td><a href="#4134">4.13.4</a> Autor der &#8220;Regenbogenbrücke&#8221; hinzugefügt und <a href="#612">6.12</a> Tippfehler korrigiert</td>
</tr>
<tr>
<td>10.03.2005</td>
<td>v1.0.18</td>
<td>Änderung der Bestimmungen zum Kopieren der FAQ</td>
</tr>
<tr>
<td>15.08.2005</td>
<td>v1.0.19</td>
<td><a href="#12">1.2</a> Abschnitt überarbeitet, <a href="#19">1.9</a> Treffen Dortmund und Berlin aktualisiert, <a href="#110">1.10</a> Tippfehler korrigiert, <a href="#233">2.3.3</a> Tippfehler korrigiert, <a href="#26">2.6</a> Link aktualisiert, <a href="#429">4.2.9</a> Link aktualisiert, <a href="#4422">4.4.22</a> Abschnitt &#8220;Fieber&#8221; eingefügt, <a href="#462">4.6.2</a> Link aktualisiert, <a href="#71">7.1</a> Verweis auf kostenpflichtigen Artikel, und veralteten Link entfernt</td>
</tr>
<tr>
<td>02.10.2005</td>
<td>v1.0.20</td>
<td><a href="#12">1.2</a> Abschnitt überarbeitet, <a href="#813">8.1.3</a> Leyhausen, neue Auflage</td>
</tr>
<tr>
<td>09.02.2006</td>
<td>v1.0.21</td>
<td><a href="#43">4.3</a> Link aktualisiert</td>
</tr>
<tr>
<td>30.03.2006</td>
<td>v1.0.22</td>
<td><a href="#29">2.9</a> hinzugefügt</td>
</tr>
<tr>
<td>03.08.2006</td>
<td>v1.0.23</td>
<td><a href="#11">1.1</a> Charta vervollständigt</td>
</tr>
<tr>
<td>01.09.2006</td>
<td>v1.0.24</td>
<td><a href="#454">4.5.4</a> Abschnitt &#8220;Darmparasiten&#8221; erweitert</td>
</tr>
<tr>
<td>25.10.2006</td>
<td>v1.0.25</td>
<td><a href="#43">4.3</a> Grundlegende Überarbeitung mehrerer Abschnitte</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr />
<h3>Veröffentlichung</h3>
<p>Diese FAQ wird automatisch an jedem 6. eines Monats in die Gruppen <a href="news:de.rec.tiere.katzen" target="_blank">de.rec.tiere.katzen</a>, <a href="news:de.answers" target="_blank">de.answers</a> und <a href="news:news.answers" target="_blank">news.answers</a> gepostet. Diskussionen darüber finden in <a href="news:de.rec.tiere.katzen" target="_blank">de.rec.tiere.katzen</a> statt. Eine HTML-Version ist im WWW unter <a href="http://www.drtk-faq.de/" target="_blank">http://www.drtk-faq.de</a> und eine PDF-Version unter <a href="http://www.drtk-faq.de/drtk-faq.pdf" target="_blank">http://www.drtk-faq.de/drtk-faq.pdf</a> zu finden.</p>
<hr />
<h3>Die Autoren</h3>
<p>An der Erstellung dieser FAQ haben mitgewirkt (in alphabetischer Reihenfolge):</p>
<ul>
<li>Kathrin Bochow</li>
<li>Stefan Dringenberg</li>
<li>Ina &#8220;Bella&#8221; Gamache</li>
<li>Ulrike Germeshausen</li>
<li>Michael Grimm</li>
<li>Nicole Rompel</li>
<li>Ulrike Pasching</li>
<li>Carola Schwabe</li>
<li>Martina Schwencke</li>
<li>Anita Sprungk</li>
<li>Ralf Stelter</li>
<li>Martina Walter</li>
<li>Christel Wysocki</li>
</ul>
<p>Unser Dank gilt den vielen Ungenannten, die ihre hilfreichen Beiträge in drtk veröffentlicht haben.</p>
<p><a href="#TOP">Zum Seitenanfang</a></p>
<hr />
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<h3><a name="1">1 WILLKOMMEN IN DRTK</a></h3>
<h3><a name="11">1.1 Was ist drtk?</a></h3>
<p>de.rec.tiere.katzen ist eine Gruppe in der deutschsprachigen Hierarchie des Usenet. Sie wurde nach einer öffentlichen Abstimmung im Dezember 1995 eingerichtet. Die damals beschlossene Charta lautet wie folgt:</p>
<p><em><strong> Themen der Gruppe: Alles, was mit Katzen zu tun hat, besonders Haltung und Pflege der Hauskatze. Jedoch sind auch Diskussionen über die wilden nahen Verwandten der Hauskatze gestattet. Werbung ist in dieser Gruppe nicht erwünscht. </strong></em></p>
<p>In der Gruppe und in dieser FAQ wird der Name üblicherweise mit drtk abgekürzt.</p>
<p>Das Usenet ist themenorientiert &#8211; wenn sich im Laufe einer Diskussion das Thema auf Gebiete verlegt, die nichts mit Katzen zu tun haben (und man beispielsweise nur noch über Zubereitungsarten von Kartoffelsalat spricht), sollte man die Diskussion in die Gruppe verlegen, die dieses zum Thema hat (z.B. de.rec.mampf) oder per Mail weiterführen.</p>
<h3><a name="12">1.2 Wozu diese FAQ?</a></h3>
<p>Diese FAQ beinhaltet Antworten (oder Verweise auf die Antworten, soweit sie hier den Rahmen sprengen würden) auf die in der Newsgroup drtk am häufigsten gestellten Fragen.</p>
<p>Insbesondere soll sie eine Hilfe für Neueinsteiger darstellen.</p>
<p>Anfang 2002 hatte sich ein Team von Regulars zusammengefunden, um eine am aktuellen Geschehen der Newsgruppe orientierte FAQ zu erstellen. Diese erschien erstmals am 01.05.2002 unter dem Namen &#8220;de.rec.tiere.katzen FAQ &#8211; Haeufig gestellte Fragen&#8221;.</p>
<h3><a name="13">1.3 Tipps für Einsteiger</a></h3>
<p>Es gibt zwei weitere Newsgroups, die viele Hilfestellungen für Neueinsteiger liefern. In der Gruppe <a href="news:de.newusers.infos" target="_blank">de.newusers.infos</a> (dni) werden regelmäßig einige Texte veröffentlicht, die die wichtigsten Informationen zum Umgang mit dem Medium Usenet liefern. Fragen zu diesen Informationen werden in <a href="news:de.newusers.questions" target="_blank">de.newusers.questions</a> (dnq) diskutiert. Eine andere Informationsquelle ist die Webseite <a href="http://www.hotze.net/usenet.htm" target="_blank">http://www.hotze.net/usenet.htm</a></p>
<p>Viel Wert wird (nicht nur) in drtk auf die Benutzung von Realnamen gelegt. Da es eine echte Anonymität im Netz sowieso nicht gibt, existiert meistens nur ein Grund, um ein Pseudonym zu benutzen: Man möchte sich dahinter verstecken und mehr oder weniger für Ärger sorgen. Aus diesem Grunde haben viele Leser ihren Newsreader so eingestellt, dass Artikel, deren Autoren auf einen Realnamen verzichten, nicht angezeigt werden. Unter <a href="http://www.wschmidhuber.de/realname/index.html" target="_blank">http://www.wschmidhuber.de/realname/index.html</a> wurden einige Argumente zu diesem Thema gesammelt.</p>
<p>Wer möchte, dass seine Beiträge gelesen und beantwortet werden, der sollte eine Zeit lang die Gruppe verfolgen und sich selbst ein Bild davon machen, wie die Umgangsformen sind.</p>
<p>Die Kenntnis der Tipps und Hinweise aus den Gruppen dni und dnq sowie deren Anwendung wird in drtk, wie in allen Newsgroups der de.* Hierarchie, vorausgesetzt. Dies soll keinen Zwang formulieren, sondern der besseren Verständigung untereinander dienen.</p>
<p>Also: Bitte erst informieren, dann posten.</p>
<h3><a name="14">1.4 Der Umgang miteinander</a></h3>
<p>Auch, wenn man die anderen Teilnehmer nicht sieht, sollte man nie vergessen, dass man sich mit Menschen und nicht mit Maschinen unterhält. Aus diesem Grunde sollte man sich in der Gruppe nicht anders als im realen Leben benehmen. Ein paar Hinweise zu den eigentlich selbstverständlichen Umgangsformen enthält die so genannte Netiquette, die unter <a href="http://www.kirchwitz.de/%7Eamk/dni/netiquette" target="_blank">http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/netiquette</a> nachgelesen werden kann.</p>
<h3><a name="15">1.5 TOFU, Kammquoting und andere Newsreader-Probleme</a></h3>
<p>Ein häufiger Anfängerfehler ist das falsche Zitieren von Beiträgen, zu denen man Stellung nimmt. Typisch ist TOFU (&#8221;Text oben, Fullquote unten&#8221;), bei dem der Text des vorhergehenden Artikels noch einmal vollständig an den eigenen gehängt wird. Eine Anleitung, in der sehr gut beschrieben wird, wie man im Usenet zitiert, ist unter <a href="http://quoting.is-easy.de/" target="_blank">http://quoting.is-easy.de</a> zu finden.</p>
<p>Ein anderes Problem ist, dass das von vielen benutzte Programm Outlook Express (OE) einige Fehler hat, die es den Lesern deutlich erschweren, die damit verfassten Artikel zu lesen. Ein Beispiel dafür ist das Kammquoting. OE bricht zitierte Zeilen falsch um, so dass man hinterher nicht mehr erkennen kann, von wem ein Zitat stammt. Dieser und viele andere Fehler von OE werden in der OE-FAQ beschrieben, die sich unter <a href="http://oe-faq.de/" target="_blank">http://oe-faq.de/</a> nachlesen lässt. Zu Fragen rund um OE gibt es eine eigene Newsgroup: <a href="news:de.comm.software.outlook-express" target="_blank">de.comm.software.outlook-express</a>.</p>
<h3><a name="16">1.6 Wie finde ich alte Artikel?</a></h3>
<p>Die meisten Newsserver haben nur eine begrenzte Haltezeit für Artikel. Liest man sie nicht in dem vorgegebenen Zeitraum, der von Server zu Server unterschiedlich ist, bekommt man ältere Artikel nicht mehr zu sehen. Es gibt jedoch eine bequeme Möglichkeit, um auch nach Themen zu recherchieren, die bereits vor Jahren diskutiert wurden: Die Suchmaschine Google verfügt über ein riesiges Archiv, in dem man zu den meisten Stichworten eine Antwort findet. Es ist meistens sehr sinnvoll, vor dem Schreiben einer Anfrage bei Google nachzusehen, ob die Frage nicht schon längst beantwortet wurde. Die Suchmaschine ist unter <a href="http://groups.google.de/advanced_group_search" target="_blank">http://groups.google.de/advanced_group_search</a> zu finden.</p>
<p>Dank Google lassen sich auch einzelne Beiträge wiederfinden. Jeder Beitrag, der im Usenet veröffentlicht wird, erhält eine eindeutige MID (&#8221;Message-ID&#8221;, beispielsweise <mini -FIP-FAQ_1074466804@odo.in-berlin.de>). Wenn man die MID in das entsprechende &#8220;Beitrags-ID&#8221; Feld des Suchformulars von Google einträgt, bekommt man gewöhnlich den zugehörigen Artikel angezeigt.</mini></p>
<p>Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass die Datenbank von Google wie alles im Leben nicht vollständig ist. Es kann also sein, dass man auch dort manche Artikel nicht findet. Aufgrund der Größe der Datenbank ist die Chance, das Gesuchte dort zu finden, aber sehr groß.</p>
<h3><a name="17">1.7 Dramatische Nachrichten, soll ich die posten?</a></h3>
<p>Seit einiger Zeit kursieren allerlei Mails, die auf Tierquälereien aufmerksam machen wollen und in denen darum gebeten wird, ein größeres Publikum darüber zu informieren. Bevor man eine solche Warnung in drtk veröffentlicht, sollte man kurz bei Google nachsehen, ob das Thema dort schon diskutiert wurde. In vielen Fällen handelt es sich um Fakes, also Täuschungen. Typische Beispiele sind die &#8220;Bonsaikitten&#8221; und der &#8220;hüpfende Braten&#8221; (siehe <a href="#71">7.1</a> und <a href="#72">7.2</a>). Gute Informationen über solche als &#8220;Hoax&#8221; bezeichneten Falschmeldungen findet man auf der Webseite <a href="http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax.shtml" target="_blank">http://www.tu-berlin.de/www/software/hoax.shtml</a>.</p>
<h3><a name="18">1.8 Was ist ein Troll?</a></h3>
<p>Als Trolle werden Menschen (bzw. deren Beiträge) bezeichnet, die eine Newsgroup nur aufsuchen, um dort Streit zu säen. Häufig nennen sie ihren wahren Namen nicht und veröffentlichen ein Posting zu einem Thema, welches mit Sicherheit heftige Gegenreaktionen hervorruft. Trolle &#8220;verhungern&#8221;, wenn man sie nicht füttert. Mit anderen Worten: Es ist sinnvoll, auf ihre offensichtlichen Provokationen nicht zu reagieren.</p>
<h3><a name="19">1.9 Gibt es regelmäßige Treffen der drtk-Leser?</a></h3>
<p>Es gibt viele Leute, die sich über drtk auch im &#8220;realen&#8221; Leben kennen gelernt haben. Bisher haben sich folgende regelmäßigen Treffen etabliert:</p>
<ul>
<li><strong>Katzenstammtisch Dortmund:</strong> Dieser fand seit Mai 2000 am zweiten oder dritten Freitag in den ungeraden Monaten statt. Ansprechpartner ist Christel Wysocki (<a href="mailto:wysocki@cityweb.de" target="_blank">wysocki@cityweb.de</a>). Derzeit ist der Stammtisch auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Das genaue Datum des jeweiligen Treffens wird rechtzeitig in drtk bekannt gegeben. </li>
<li><strong>Katzenstammtisch Berlin:</strong> Dieser findet seit Oktober 2002 in ca. zweimonatlichen Abständeni statt. Ansprechpartner ist Raimund Nisius. Die Termine werden auf einer Mailingliste diskutiert. Informationen gibt es unter <a href="http://mailman.raimund.in-berlin.de/mailman/listinfo/katzenstammtisch" target="_blank"> http://mailman.raimund.in-berlin.de/mailman/listinfo/katzenstammtisch</a>. Das genaue Datum des jeweiligen Treffens wird rechtzeitig in drtk bekannt gegeben. </li>
</ul>
<h3><a name="110">1.10 Gibt es einen Chat der drtk-Leser?</a></h3>
<p>Im Internet gibt es die Möglichkeit, miteinander zu chatten. Einige Katzenfreunde, auch aus drtk, treffen sich im EUIRC-Netzwerk, Channel <em>#katzen</em> und sind dort mehr oder weniger regelmäßig (oft erst abends) anzutreffen. Meist findet man jemanden, mit dem man in Echtzeit ein Problem diskutieren oder einfach ein bisschen plaudern kann. Früher gab es auch einen entsprechenden Kanal im IRCnet, dieser wurde allerdings wegen der Politik der dortigen Operatoren aufgegeben.</p>
<p>Chatten kann man unter Verwendung eines IRC-Clients, z.B. mit dem frei verfügbaren Chatzilla (enthalten im Mozilla) oder <a href="http://www.xchat.org/" target="_blank">Xchat</a>. Es gibt auch lizenzpflichtige Clients, z.B. unter Windows den <a href="http://www.mirc.com/" target="_blank">mIRC</a>. Bei Fragen zum IRC gibt es im Web diverse IRC-Hilfeseiten, z.B. <a href="http://irc.fu-berlin.de/" target="_blank">irc.fu-berlin.de</a> oder Ralf Stelters Einstiegshilfe unter <a href="http://www.d-core.de/info/irc.html" target="_blank">www.d-core.de/info/irc.html</a>.</p>
<p>Für die Einstellungen gilt:</p>
<ul>
<li><strong>Netzauswahl:</strong> euIRC</li>
<li><strong>Server-Verbindung:</strong> Da gibt es viele. Gut zu erreichen ist z.B. irc.ber.de.euirc.net. Eine komplette Server-Liste gibt es u.a. unter <a href="http://www.euirc.net/server.php?lang=ger/">euIRC-Serverliste</a> </li>
<li><strong>Channelname:</strong> #katzen</li>
<li><strong>Nickname:</strong> Nach Belieben</li>
</ul>
<p>Seid nicht überrascht, wenn ihr erst mal ausgefragt werdet. So ganz anonym geht es in <em>#katzen</em> nicht zu. Wir wissen immer gern, mit wem wir da plaudern.</p>
<p><a href="#TOP">Zum Seitenanfang</a></p>
<hr />
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<h3><a name="2">2 ALLGEMEINES</a></h3>
<h3><a name="21">2.1 Was sind Dosis?</a></h3>
<p>Im Roman &#8220;Felidae&#8221; von Akif Pirinçci bezeichnet der alte Kater Blaubart die Menschen etwas abfällig als &#8220;Dosenöffner&#8221;. Dosi ist die etwas freundlichere Kurzform davon.</p>
<h3><a name="22">2.2 Ich möchte eine Katze, was soll ich tun?</a></h3>
<p>Bevor man sich für die Haltung einer Katze entscheidet, sollte man kritisch überprüfen, ob man dem Tier ein gutes Zuhause geben kann. Neben den anfallenden Kosten gehört dazu auch eine Portion Toleranz. Wer es nicht verkraften kann, wenn die Katze mal eine Tapete ankratzt, auf den Teppich kotzt oder eine Vase umwirft, der wird wahrscheinlich nicht viel Spaß an ihr haben. Auf keinen Fall sollte man sich spontan entscheiden oder das Tier gar verschenken, ohne die Lebensumstände vorher genau geprüft zu haben. Hierzu gehört auch die Berücksichtigung der Tatsache, dass Katzen deutlich über 20 Jahre alt werden können.</p>
<h3><a name="23">2.3 Wie komme ich an eine Katze?</a></h3>
<p>Durch die Sorglosigkeit bzw. Gleichgültigkeit mancher Menschen (Stichwort Kastration) gibt es sehr viele Katzen. Zu viele Katzen, um jeder von ihnen ein gutes Zuhause geben zu können. Es ist also kein Problem, eine zu bekommen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, auf die im Folgenden und unter <a href="#27">2.7</a> etwas näher eingegangen wird.</p>
<h3><a name="231">2.3.1 Tierheim/Tierschutz-/Katzenschutzverein</a></h3>
<p>Eine der tierfreundlichsten Möglichkeiten, an eine Katze zu kommen, besteht darin, das nächste Tierheim oder eine Katzenhilfe-Organisation aufzusuchen und sich dort von einem Stubentiger adoptieren zu lassen. Die Kosten dafür können sehr variieren. In einem kleinen, ländlichen Tierheim mag man vielleicht um eine Schutzgebühr in Höhe von 30 EUR pro Katze bitten, in einer großen Stadt kann sich die Schutzgebühr auch auf 100 EUR belaufen. Dafür erhält man ein geimpftes und &#8211; je nach Alter &#8211; auch bereits kastriertes Tier.</p>
<h3><a name="232">2.3.2 Züchter</a></h3>
<p>Wer lieber ein Tier einer besonderen Rasse haben möchte, sollte sich zuerst über die in seiner Nähe wohnenden Züchter informieren (siehe auch <a href="#271">2.7.1</a>). Dazu kann man den zuständigen Zuchtverein befragen, einen Blick in die Zeitung werfen oder auch Fachmagazine studieren (z.B. &#8220;Katzen&#8221;), wie es sie in jedem Supermarkt gibt.</p>
<p>Zum Preis können hier keine näheren Angaben gemacht werden. Es kommt auf die Rasse an und auf den Züchter selbst.</p>
<h3><a name="233">2.3.3 Fundtiere</a></h3>
<p>Manchmal kommt man zur Katze wie die berühmte &#8220;Jungfrau zum Kinde&#8221;. Da sitzt mit einem Mal ein hilfsbedürftiges Katzenkind vor der Tür und begehrt Einlass, oder man entschließt sich, den Streuner aufzunehmen, der einem aufgefallen ist.</p>
<p>Die rechtliche Seite sieht so aus, dass auch Tiere &#8220;Fundsachen&#8221; sind, d.h. man muss sie bei der Polizei und/oder beim örtlichen Tierheim als gefunden melden. Damit wird ganz normal die sechsmonatige Fundfrist in Gang gesetzt, nach deren Ablauf einem das Fundtier erst &#8220;richtig&#8221; gehört.</p>
<p>Es könnte durchaus sein, dass das zugelaufene Tier irgendwo sehr schmerzlich vermisst wird. Dann gibt man dem eigentlichen Eigentümer mit der Anzeige beim Tierheim die Möglichkeit, sein vermisstes Familienmitglied wiederzufinden.</p>
<p>Meldet sich der rechtmäßige Eigentümer innerhalb der Fundfrist, darf man für das Tier angefallene Kosten (Futter, Streu, eventuell TA) geltend machen und Erstattung fordern.</p>
<h3><a name="234">2.3.4 Tierärzte</a></h3>
<p>Auch über einen TA kann man zu seinem neuen Lebensgenossen kommen. TÄ wissen meist, welcher ihrer Kunden gerade Katzennachwuchs abzugeben hat. Im Warteraum der Praxis hängen oft auch entsprechende Zettel aus. Einfach mal fragen.</p>
<h3><a name="24">2.4 Was brauche ich alles, um eine Katze aufnehmen zu können?</a></h3>
<p>Gar nicht viel. Wenn es dringend ist und schnell gehen muss (weil z.B. das frierende Katzenkind sofort ins Haus muss), tut es eine Plastikschüssel, etwa 5 cm hoch gefüllt mit Sand oder Erde, als Klo und ein Kompottschälchen als Wasserschale. Das Futter kann auf einer Untertasse gereicht werden. Als Liegeplatz wird sich sicher ein Sofa oder bequemer Sessel finden lassen.</p>
<h3><a name="241">2.4.1 Katzenklo</a></h3>
<p>Zieht die Katze richtig ein, sollte vom sandgefüllten Klo-Provisorium umgestiegen werden auf die Profiversion &#8211; ein richtiges Katzenklo.</p>
<p>Es gibt verschiedene Versionen: Mit Deckel oder ohne, mit Geruchsfilter oder Einstiegsklappe. Durchsichtig, in dezenten Farben oder ganz futuristisch und poppig. Grundsätzlich ist der Katze egal, wie ihr Klo aussieht. Hauptsache, sie passt hinein.</p>
<p>Manchmal allerdings bestehen Vorlieben, Deckel oder Einstiegsklappe betreffend. Manche Tiere bevorzugen eine Toilette ohne Deckel, andere hassen die Klappe. Bei heiklen Tieren kann es beim Ignorieren solcher Abneigungen sogar zur Verweigerung der Klobenutzung kommen, und sie werden unsauber (siehe auch <a href="#61">6.1</a> und <a href="#68">6.8</a>). In den meisten Fällen gibt es aber keine Probleme, und jedes Klo wird genutzt. Man sollte allerdings ein wenig auf die Größe achten, die Katze sollte schon bequem hineinpassen. Es kommt sonst auch leicht zu &#8220;Unfällen&#8221;, wenn das Hinterteil des Tieres hinausragt. Gegen das Hinausscharren der Streu gibt es extra aufsetzbare &#8220;Ränder&#8221; oder Katzentoiletten mit besonders hohen Wänden.</p>
<h3><a name="242">2.4.2 Kratzbaum</a></h3>
<p>Katzen sind Raubtiere und entsprechend mit Waffen ausgerüstet. Neben ihren Zähnen sind das die Krallen. Die Krallen wachsen ständig nach, vom Aufbau her ähneln sie Zwiebeln, mit vielen Schichten. Die oberste Schicht wird regelmäßig abgestoßen, so bleiben die Krallen scharf.</p>
<p>An den Hinterpfoten wird die Krallenpflege durch die Katze mit den Zähnen betrieben, die oberste Schicht wird abgeknabbert. Für die Vorderpfoten benötigt die Katze eine Fläche zum Kratzen &#8211; dadurch wird die inzwischen stumpfe Schicht &#8220;abgezogen&#8221;. Wenn die Katze also am Sofa oder an den Tapeten kratzt, ist das keine Böswilligkeit, sondern absolut notwendige (!) Körperpflege.</p>
<p>Will man seine Einrichtung schonen, kommt man um die Anschaffung eines Kratzbaumes (oder auch Kratzbrettes) nicht herum. Im Handel gibt es zahlreiche verschiedene Modelle, in allen nur denkbaren Farben, Formen, Größen und Preislagen. Wofür man sich entscheidet, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Jedoch sollte man unbedingt auf Stabilität und Sicherheit des Katzenmöbels achten!</p>
<p>Eine Katze kann durch einen umfallenden, schweren Kratzbaum nicht nur dauerhaft von der Benutzung abgeschreckt werden, sondern sogar getötet! Wegen billiger Verarbeitung herausragende Nägel oder Klammern können das Tier böse verletzen. Also lieber ein bisschen mehr ausgeben und auf solide Verarbeitung achten. Und, ganz wichtig, auf absolut sichere Verankerung des Kratzbaumes an Wand und Zimmerdecke achten!</p>
<p>Möchte man seinem Tier etwas Besonderes bieten und hat ein klein wenig Talent, kann man natürlich auch selbst etwas bauen. Mit Kanthölzern, Brettern, Teppichresten oder Sisalseil kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Obige Sicherheitshinweise gelten aber selbstverständlich auch hier!</p>
<h3><a name="243">2.4.3 Futter</a></h3>
<p>Alle Fragen zum Thema &#8220;Futter&#8221; werden detailliert im <a href="#3">Abschnitt 3</a>, &#8220;Ernährung&#8221;, behandelt. Hier lediglich der allgemeine Hinweis, dass nur spezielles Katzenfutter gegeben werden darf. Hundefutter zum Beispiel ist <em>nicht</em> gegeignet. Hunde und Katzen haben ganz verschiedene körperliche Bedürfnisse.</p>
<h3><a name="244">2.4.4 Spielzeug</a></h3>
<p>Katzenspielzeug gibt es wie Sand am Meer. Dafür gibt es keine direkten Empfehlungen. Einige Katzen können sich stundenlang mit einem Wollknäuel beschäftigen, andere wiederum polieren sich bei dem Anblick gelangweilt die Krallen. Alle Teile, egal ob im Haushalt vorhanden oder zugekauft, sollten allerdings unverschluckbar sein.</p>
<p>An käuflichem Spielzeug kommen meist mit Katzenminze (&#8221;Catnip&#8221;) gefüllte Bällchen und Spielmäuse am besten an. Auch so genannte &#8220;Katzenangeln&#8221; werden oft heiß geliebt, das sind biegsame Kunststoffstäbe, an deren Ende eine Plüschmaus hängt. Nicht zu vergessen die Laserpointer, mit denen man zur Jagd auf einen kleinen, durchs Zimmer flitzenden Lichtpunkt animieren kann.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">ABER:</span> So leicht man seinem Tier damit eine Freude machen kann &#8211; manche dieser harmlos wirkenden Spielzeuge können eine Katze schwer verletzen und sogar töten! Bei den kleinen Spielmäusen sollte man unbedingt Augen und Nase entfernen! Diese Teile werden oft mit einem scharfkantigen, spitzen Plastiksockel in das Spielzeug appliziert. Verschluckt die Katze diese Teile, können schwere Verletzungen der Verdauungswege die Folge sein!</p>
<p>Sehr beliebt sind Spielmäuse aus echtem Fell. Allerdings ist die &#8220;Gewinnung&#8221;, Herkunft und Herstellung der dafür verwendeten Felle zweifelhaft. Meist kommen sie aus Asien; wie dort teilweise mit Katzen und anderen Tieren umgegangen wird, ist wohl hinlänglich bekannt. Als sichere, preisgünstige und tierfreundliche Alternative zu den Fellmäusen gelten Sisalmäuse.</p>
<p>Der Laserpointer sollte so eingesetzt werden, dass der Lichtstrahl niemals direkt in das Katzenauge fallen kann. Schwere Augenverletzungen bis hin zur Blindheit können sonst die Folgen sein. Sicherer ist da z.B. eine kleine Taschenlampe, die meistens den gleichen Spielspaß garantiert, wenn der Lichtpunkt hell genug ist.</p>
<p>Eine Katze sollte niemals unbeaufsichtigt mit Schnüren, Bändern und Gummis spielen können! Auch die &#8220;Katzenangel&#8221; gehört nach dem Spielen wieder sicher beiseite geräumt. Jedes Jahr erhängen oder erwürgen sich zahlreiche Katzen beim Spielen damit!</p>
<p>Gleichermaßen gefährlich ist das Spielen mit normalen Gummibändern: Oft werden sie verschluckt und verursachen lebensbedrohliche Darmverschlüsse. Gleiches gilt für die Zugbänder der &#8220;Gelben Säcke&#8221;, Wolle, Geschenkbänder und das obendrein giftige Lametta!</p>
<p>Ungefährlich, billig und für die Katze trotzdem hochinteressant hingegen sind zum Beispiel zusammengeknülltes Papier, die schon erwähnten Sisalmäuse, Tischtennis-Bälle, mit Katzenminze gefüllte und zusammengedrehte alte Socken oder auch Kunststoff-Verschlusskappen von Wasserflaschen.</p>
<h3><a name="25">2.5 Was kostet mich die Katzenhaltung?</a></h3>
<p>Alles in allem ist eine Katze normalerweise eine sehr erschwingliche Lebensbereicherung. Und für nur wenig mehr kann man sich selber und seiner Katze eine große Freude machen, indem man gleich zwei Tiere hält. Auch Tiere können seelisch vereinsamen. Und als Mensch hat man für nur ein paar Euro mehr im Monat die Freude, seinen glücklichen Tieren beim Spielen, Kuscheln und gegenseitigen Putzen zusehen zu können.</p>
<h3><a name="251">2.5.1 Grundausstattung</a></h3>
<p>Kurz zusammengefasst benötigt man für die Haltung einer Katze Folgendes:</p>
<ol>
<li> Zwei Futterschüsseln, die rutschfest und leicht zu reinigen sein sollten. Die Preise liegen zwischen 3 und 10 EUR. </li>
<li> Ein billiges Katzenklo &#8211; eigentlich eine schlichte, rechteckige Plastikschüssel &#8211; bekommt man schon für etwa 9 EUR. Die Preise steigen schnell an, wenn man lieber etwas haben möchte, was in den Farben zur Wohnungseinrichtung passt, oder ein Klo mit Deckel und/oder Filter (bis 50 EUR und mehr). </li>
<li> Einen stabilen Katzentransportkorb. Ab und an muss man mit dem Tier zum TA. Dann die Katze bitte <em>nicht</em> einfach auf dem Arm dahin bringen! Auch das ruhigste und liebste Tier kann sich schnell erschrecken (z.B. durch einen plötzlich bellenden Hund) und versucht dann alles, um zu entkommen. Jedes Jahr gehen so etliche Tiere auf Nimmerwiedersehen verloren! Stabile Körbe aus Kunststoff bekommt man ab ca. 20 EUR. Nach oben gibt es keine Grenzen. Geflochtene Weidenkörbe sehen hübsch aus, sind aber undicht, wenn die Katze hineinpinkelt, lassen sich schlecht reinigen und/oder desinfizieren und sind obendrein nicht immer ausbruchsicher. </li>
<li> Ein Kamm oder eine Bürste sind sehr nützlich. Besonders zu Zeiten des Fellwechsels bewahrt man seine Katze so davor, sehr viele Haare zu verschlucken und sich häufig übergeben zu müssen. Der Preis einer solchen Bürste liegt zwischen 5 und 10 EUR. </li>
<li> Ohne eine Kratzgelegenheit geht gar nichts. Die Preise schwanken von etwa 9 EUR für ein billiges Kratzbrettchen bis hin zu mehreren Tausendern für die Luxusausgabe einer &#8220;Kratz- und Spiellandschaft&#8221;. </li>
<li> Spielzeug nach Wahl (unbedingt Sicherheitshinweise unter <a href="#244">2.4.4</a> beachten!). Hier variieren die Preise zwischen wenigen Cent und vielen Euro. Nicht immer muss das teuerste Spielzeug das Beste sein. Viele Katzenbesitzer haben schon die leidvolle Erfahrung gemacht, dass teuer bezahltes Spielzeug von der Pelznase völlig ignoriert wurde, ein Pappkarton, ein Flaschenverschluss oder eine alte Zeitung aber stundenlangen Spielspaß bescherte. </li>
</ol>
<h3><a name="252">2.5.2 Laufende Kosten</a></h3>
<p>Selbst bei so genanntem Premiumfutter belaufen sich die Futterkosten nur auf etwa 50-75 Cent am Tag (siehe <a href="#32">3.2</a>). Leckerchen &#8211; bei hoffentlich sparsamem Einsatz (siehe auch <a href="#35">3.5</a>) &#8211; kosten etwa 5 EUR im Monat. Auch bei Streu gibt es große Preisspannen, aber für eine Katze muss man mit etwa 20 EUR im Monat rechnen.</p>
<h3><a name="253">2.5.3 Tierarzt</a></h3>
<p>Hat man eine rundum gesunde Katze, muss man nur einmal im Jahr für die Impfungen (siehe <a href="#43">4.3</a>) zum TA. Wird die Katze mal krank, hat einen Unfall oder chronische Beschwerden, kann es schnell ins Geld gehen. Dazu mehr unter <a href="#411">4.11</a>. Eine einfache Untersuchung (Check-Up) des Tieres mit einer Auffrischimpfung gegen Katzenschnupfen und -seuche kostet ca. 25-30 EUR.</p>
<h3><a name="254">2.5.4 Gibt es eine Krankenkasse für Katzen?</a></h3>
<p>Nach dem aktuellen Stand bieten zwei Versicherer (Agila und Ülzener) eine Krankenversicherung für Haustiere an. Die monatlichen Beiträge liegen zwischen 15 und 80 EUR. Die Gegenleistungen sind unterschiedlich: Vom Bezahlen eines gedeckelten Betrages bis hin zum dreifachen Satz der GOT. Meistens ist das Eintrittsalter des Tieres auf fünf Jahre begrenzt.</p>
<p>In der WDR-Sendung ServiceZeit wurden die Versicherungen vor einiger Zeit vorgestellt. Das Fazit war: Es ist meistens sinnvoller, monatlich einen festen Betrag beiseite zu legen. Hierzu kann man z.B. ein Unterkonto anlegen, welches nur für Tierarztkosten genutzt wird. Am Ende hat man meistens ein besseres Ergebnis als bei jeder Versicherung, zumal das Geld auch noch verzinst wird.</p>
<p>Einen Test von Krankenversicherungen für Tiere gab es in der Ausgabe Juni 1997 der Zeitschrift &#8220;Finanztest&#8221;. Die beiden genannten Gesellschaften haben Webseiten: <a href="http://www.agila.de/" target="_blank">http://www.agila.de/</a> und <a href="http://www.uelzener.de/" target="_blank">http://www.uelzener.de/</a>.</p>
<h3><a name="26">2.6 Katze entlaufen &#8211; was tun?</a></h3>
<p>Viele von uns kennen die Situation, wenn Katz verschwindet&#8230; sei es, dass ein Freigänger nicht von seiner Tour zurückkommt oder eine bis dahin wohlbehütete Wohnungskatze durch einen dummen Zufall durchs offene Fenster entwischt. Jetzt ist es von Vorteil, wenn Katz tätowiert und/oder mit einem Chip versehen (und natürlich auch registriert!) ist, so dass der Finder sofort weiß: Es handelt sich nicht um einen herrenlosen Streuner. Katzen kann man bei verschiedenen Organisationen registrieren lassen, z.B. bei TASSO (<a href="http://www.tiernotruf.org/" target="_blank">http://www.tiernotruf.org</a>) oder dem Deutschen Tierschutzbund (<a href="http://www.tierschutzbund.de/00006.html" target="_blank">http://www.tierschutzbund.de/00006.html</a>).</p>
<p>Wohnungskatzen, die noch nie draußen waren, verstecken sich meist in unmittelbarer Nähe. Hier hat es sich bewährt, Futter rauszustellen und vor allem nachts zu suchen und leise zu rufen.</p>
<p>In jedem Fall sollte man mit einem guten Foto der Katze einen Suchzettel fabrizieren und möglichst flächendeckend verteilen. Wenn die Katze bei TASSO (s.o.) registriert wird, sollte gleich ein gutes Foto mitgeschickt werden, denn dann können im Falle eines Falles recht brauchbare Suchplakate angefordert werden. Der erste Anruf sollte dem örtlichen Tierheim gelten, ebenfalls wichtig sind die Tierärzte am Ort. Auch eine Anzeige in der Tageszeitung kann Erfolg bringen. Je mehr Leute von der Suche wissen, desto eher ist mit Erfolg zu rechnen.</p>
<p>Weitere Tipps gibt es unter: <a href="http://www.christelw.de/katzen/tierschutz/entlaufen.html" target="_blank">http://www.christelw.de/katzen/tierschutz/entlaufen.html</a> und <a href="http://www.sabine-brandl.de/katzen.html" target="_blank">http://www.sabine-brandl.de/katzen.html</a></p>
<p>Das Wichtigste aber ist: Nicht zu schnell aufgeben. Viele Katzen sind auch noch Wochen und Monate nach ihrem Verschwinden wieder zu Hause aufgetaucht.</p>
<h3><a name="27">2.7 Welche Katze ist für mich geeignet?</a></h3>
<p>Zumeist steht für den Wunsch nach einer Katze zunächst ein Katzenbaby Pate, häufig ein putziges kleines Tierchen aus der Katzenfutter- oder Katzenstreu-Fernsehwerbung. Bevor man sich aber von so verführerischen Bildern zu übereilten Entschlüssen verleiten lässt, sollte man sich ein wenig über das Wesen der Katze an sich sowie über die Eigenarten verschiedener Rassen und Altersstufen informieren &#8211; damit die Traumkatze nicht zum Alptraum wird.</p>
<h3><a name="271">2.7.1 Rassekatze oder Mischling?</a></h3>
<p>Über diese Frage entscheidet letztlich der persönliche Geschmack. Im Prinzip sind alle Katzen, ob Edel- oder Feld-Wald-Wiesen-Katze, gleich: wunderbar verschieden, individualistisch, eigensinnig und unberechenbar. Allerdings hat jede Rasse ein paar besondere Eigenheiten, über die man sich vor Anschaffung des Tieres informieren sollte. Zum Beispiel sind Orientalen sehr gesellig (= nicht als Einzelkatze geeignet), gesprächig und menschenfixiert. Langhaarkatzen benötigen intensive Fellpflege. Infos über die charakteristischen Merkmale der einzelnen Rassen gibt&#8217;s bei den Züchterverbänden oder in entsprechenden Katzenbüchern.</p>
<p>Rassekatzen gibt es nicht nur beim Züchter. Wenn es kein Jungtier sein soll, lohnt sich ein Blick in Tierheime und Katzenschutzhäuser, denn auch Rassekatzen werden ausgesetzt, abgeschoben, zu Scheidungswaisen oder verlieren ihren Menschen durch den Tod.</p>
<p>Wenn man sich an einen Züchter wendet, sollte man darauf achten, dass die Tiere in die Familie integriert sind, also von klein auf an Menschen gewöhnt und zutraulich sind. Ein seriöser Züchter gibt seine Jungkatzen frühestens mit zwölf Wochen ab, händigt dem Käufer den vollständig ausgefüllten Impfpass und die kompletten Papiere der Katze aus. Die Grundimmunisierung ist abgeschlossen, die Tierchen sind entwurmt. Ein guter Züchter gibt bereitwillig Infos über die Art der bisherigen Fütterung sowie Tipps für den richtigen Umgang mit den Kleinen und will eine Menge über das künftige Zuhause seiner Katzenkinder wissen.</p>
<p>In seriösen Züchter-Vereinen ist es verboten, Jungtiere an Tierhandlungen zu verkaufen. Rassekatzen, die in Tierhandlungen verkauft werden, sind meist aus dem Ausland und/oder von Züchtern ohne Vereinszugehörigkeit.</p>
<p>Rassekatzen haben ihren Preis: Welpen gibt es ab ca. 500 EUR, je nach Rasse. Ältere Tiere (aus der Zucht genommene Spätkastraten oder an den Züchter zurückgegebene Tiere) sind deutlich günstiger zu haben. Auch &#8220;fehlerhafte&#8221; Katzen (falsche Fellfarbe, nicht ganz &#8220;typischer&#8221; Körperbau etc.) kann man zu Liebhaberpreisen bekommen. Ein Züchter, der hingegen für einen Verzicht auf Stammbäume einen hohen Preisnachlass in Aussicht stellt, ist unseriös, da die von Katzenvereinen eingehobene Stammbaumgebühr sehr gering (ca. 40 EUR) ist. Meist sind solche Züchter wegen Unkorrektheiten aus ihrem Verein ausgeschlossen worden und können deshalb keinen gültigen Stammbaum beibringen.</p>
<p>Mischlinge bekommt man von privat, von Katzenschutzorganisationen, Tierheimen, Tierärzten. Wie sie sich charakterlich und körperlich entwickeln, ist meist nicht abzusehen &#8211; es sei denn, man kennt die Elterntiere. Sie stecken also voller &#8211; meist positiver &#8211; Überraschungen. Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass sie gesund wirken. Sie sollten sauber und munter sein und keine übergroße Ängstlichkeit zeigen. Jungtiere von privat sind häufig noch nicht geimpft und entwurmt &#8211; unbedingt erfragen und das neue Familienmitglied baldmöglichst einem TA vorstellen.</p>
<h3><a name="272">2.7.2 Jungtier oder erwachsene Katze?</a></h3>
<p>Das hängt am ehesten von den persönlichen Lebensumständen ab.</p>
<p>Katzenbabys sind süß, drollig, verspielt &#8211; und wahnsinnig anstrengend. Sie haben nichts als Unfug im Kopf, machen viel kaputt, haben einen enormen Energieüberschuss und müssen noch eine Menge lernen. Wer die Zeit und die Nerven hat, ein Jungtier aufzuziehen, sollte gleich an die Anschaffung von zwei Katzen denken. Dann hat das Kleine einen Kumpel, mit dem es sich austoben und seine für die Entwicklung nötigen Kampfspielchen exerzieren kann. Das schont die Wohnungseinrichtung, Haut und Nerven des Dosis und macht sehr viel Freude.</p>
<p>Vorsicht mit &#8220;Wildlingen&#8221; (Jungtiere, die in den ersten Lebenswochen keinen Menschenkontakt hatten); sie sind kaum für Katzenanfänger geeignet.</p>
<p>Ein älteres Tier ist etwas ruhiger, meist schon ein wenig erzogen (weiß i.a. wenigstens, was &#8220;nein&#8221; heißt). Auch Ex-Tierheimbewohner müssen übrigens nicht psychisch gestört sein. Die meisten leben sich schnell ein, fassen bald Vertrauen und begreifen, dass ihr neuer Versorger es gut mit ihnen meint. Die Geduld, die zu Anfang möglicherweise vonnöten ist, wird meist schnell mit besonderer Anhänglichkeit belohnt.</p>
<h3><a name="273">2.7.3 Wie alt muss die Katze mindestens sein?</a></h3>
<p>Das ideale Abgabealter für junge Katzen liegt bei zwölf bis 16 Wochen. In diesem Alter hat das Kätzchen bereits alles Wesentliche von der Mutter gelernt, vor allem ein normales kätzisches Sozialverhalten. Wer eine junge Katze aus einer Zucht oder das Ergebnis eines &#8220;Unfalls&#8221; einer gut gehaltenen Hauskatze bei sich aufnehmen möchte, sollte das Tier deshalb frühestens mit zwölf Wochen von der Mutter trennen. Die Entwurmung sowie die notwendigen Grundimmunisierungen werden in diesem Fall noch vor dem Übersiedelungstermin ins neue Heim vorgenommen.</p>
<p>Wenn man sich jedoch für eine kleine Katze entschieden hat, die z.B. in einem Reitstall oder auf einem Bauernhof geboren ist, spielen andere Faktoren als das &#8220;richtige&#8221; Abgabealter eine Rolle. Hält der Besitzer der Mutterkatze seine Tiere nur als unkastrierte und ungeimpfte Mäusefänger, ist es besser für die Kleinen, sie schon ab fünf bis sechs Wochen zu sich zu nehmen. Ab ca. sechs Wochen haben sie keinen Immunschutz mehr von der Mutter. Deshalb infizieren sie sich fast immer mit Katzenschnupfen oder Schlimmerem.</p>
<p>So junge Tiere aufzuziehen erfordert allerdings Katzenerfahrung &#8211; oder die Bereitschaft, sich schnell fundiertes Wissen über Haltung und Aufzucht anzueignen. Wer die Kätzchen trotz der Gesundheitsgefahren lieber erst später von der Mutter trennen will, sollte den ganzen Wurf möglichst inklusive der Mutter dem TA vorstellen sowie die Tiere entwurmen, grundimmunisieren und später auch nachimpfen lassen. Damit ist wenigstens eine grundlegende Gesundheitsvorsorge gesichert.</p>
<p>Trotzdem muss man sich über zweierlei im Klaren sein: Bis zur Übersiedelung dürfte die Futterversorgung der künftigen Familienmitglieder alles andere als optimal sein (dem Halter Geld für gutes Futter zur Verfügung zu stellen garantiert leider nicht, dass die Katzen etwas davon haben), und die Kleinen sind bis dahin allen Gefahren ausgesetzt, denen Freigängerkatzen tagtäglich begegnen (jagende Hunde, Autounfälle etc.).</p>
<h3><a name="28">2.8 Wohin mit der Katze im Urlaub?</a></h3>
<ul>
<li> Mitnehmen: Im Allgemeinen die schlechteste Lösung, denn Katzen lieben Ortsveränderungen nicht. Handelt es sich allerdings um eine Art zweites Zuhause der Katze, in das sie regelmäßig &#8220;verschleppt&#8221; wird &#8211; kein Problem. </li>
<li> Privat unterbringen. Siehe oben. Ein &#8220;zweites Zuhause&#8221; wird relativ gut akzeptiert. </li>
<li> Katzenpension: Unbedingt vorher anschauen. Welche Impfungen werden verlangt, die bei reiner Wohnungshaltung bisher nicht nötig waren? </li>
<li> Zu Hause versorgen lassen. Das kommt der Natur der Katze am ehesten entgegen. Sie bleibt in vertrauter Umgebung, bekommt zweimal täglich Futter, Wasser, Streicheleinheiten von Menschen, die sie kennt. In Frage kommen dafür Verwandte, Freunde, Nachbarn oder Catsitter. Catsitting funktioniert am besten auf Gegenseitigkeit. Dann hat man die Gewähr, dass der Betreuer sich mit Katzen auskennt, sie mag und tun wird, was er kann, um bei eigener Abwesenheit auch seine Katze gut betreut zu wissen. Catsitter findet man über Catsitting-Clubs in den Städten (Kleinanzeigen), über holiday-petcare ( <a href="http://www.holiday-petcare.de/" target="_blank">http://www.holiday-petcare.de</a>) und über Catsitter-Listen von Futterherstellern. </li>
<li> Einen Kurzurlaub (Wochenende z.B.) verkraften Katzen auch unbetreut, wenn sie zu zweit sind und ihnen genügend Futter (Trofu oder Futterautomat), Wasser und saubere Klos zur Verfügung stehen. </li>
</ul>
<h3><a name="29">2.9 Verhindern Glöckchen die Vogeljagd?</a></h3>
<p>Gelegentlich wird empfohlen, Katzen ein Glöckchen umzubinden, um die Jagd auf Vögel zu stören. Dies ist ist jedoch kritisch zu betrachten: Gesunden, kräftigen Vögeln kann eine Katze kaum gefährlich werden. Nur wenige Vogeljagd-Spezialisten erwischen erfahrene Altvögel, und ausgerechnet diese Spezialisten lernen schnell, sich auch mit Glöckchen lautlos anzupirschen. Zudem ist das permanente nervige Gebimmel beim normalen Herumstromern für das feine Gehör jeder glöckchentragenden Katze eine Quälerei. Für nichts, denn flugunfähigen und noch nicht flüggen Vögeln hilft die Warnung durch das Glöckchen nicht, sie können nicht fliehen. Darüber hinaus kann das Halsband der Katze gefährlich werden: Sie kann sich daran strangulieren, wenn es irgendwo hängenbleibt und sich nicht von allein öffnet oder abstreifen lässt.</p>
<p><a href="#TOP">Zum Seitenanfang</a></p>
<hr />
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<h3><a name="3">3 ERNÄHRUNG</a></h3>
<h3><a name="31">3.1 Welche Futter gibt es?</a></h3>
<p>Industriell hergestellte Fertigfutter sind als so genannte Nass- oder Trockenfutter erhältlich. Unabhängig davon lassen sich beide Arten in Standardfutter und Premiumfutter unterteilen. Ersteres findet sich in praktisch jedem Lebensmittelgeschäft oder Supermarkt von diversen Herstellern, während Premiumfutter fast ausschließlich über den Tierbedarfsfachhandel vertrieben wird. Daneben sind so genannte Ergänzungsfuttermittel im Handel erhältlich, die entweder aus Inhaltsstoffen bestehen, welche nicht den gesamten Nährstoffbedarf der Katze abdecken (z.B. Futter, die ausschließlich aus Fisch bestehen) oder bestimmte Substanzen erhalten, die Mangelerscheinungen ausgleichen sollen (z.B. Vitaminpräparate). Die Zusammensetzung des Futters wird auf den Verpackungen angeführt. Leider bedienen sich die Hersteller dabei oftmals einer eher schwer verständlichen Ausdrucksweise. Was die Angaben auf den Packungen bedeuten, und wie man anhand dieser Angaben die Qualität des Futters feststellt, wird bei Cats-Country ( <a href="http://www.cats-country.de/futteret.htm" target="_blank">http://www.cats-country.de/futteret.htm</a>) erläutert.</p>
<p>Umfassende weiterführende Hinweise zur Katzenernährung:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.keinwitz.de/katzenernaehrung.html" target="_blank">http://www.keinwitz.de/katzenernaehrung.html</a> </li>
<li><a href="http://de.geocities.com/ulrichlang2001/futter.html" target="_blank">http://de.geocities.com/ulrichlang2001/futter.html</a> </li>
<li><a href="http://www.christelw.de/katzen/futter/" target="_blank">http://www.christelw.de/katzen/futter/</a> </li>
</ul>
<h3><a name="32">3.2 Warum sind Premiumfutter so teuer?</a></h3>
<p>Das sind sie eigentlich gar nicht. Premiumfutter werden aus hochwertigen Rohstoffen hergestellt, die aufgrund ihrer besseren Verwertbarkeit in wesentlich geringeren Mengen bereits den Nährstoffbedarf der Katze decken und zur Sättigung führen. Daher reichen wesentlich geringere Mengen zur Fütterung aus, was den Preis pro Mahlzeit deutlich nach unten korrigiert. Man kann sich den Kostenfaktor ähnlich dem zwischen Junkfood und einem exquisiten Menü aus feinsten Zutaten vorstellen.</p>
<p>Rechenbeispiel:</p>
<p>Eine 100 g-Tüte des Futters der Marke W. kostet 39 Cent. Laut Fütterungsempfehlung werden pro Tag 400 g benötigt, also 1,56 EUR. Das höherwertige Futter der Firma I. kostet dagegen 0,79 EUR pro 170 g-Dose. Dieses deckt aber den gesamten Tagesbedarf eines Tieres. Somit fällt der Preisvergleich von 1,56 EUR zu 0,79 EUR zugunsten des Premiumfutters aus.</p>
<h3><a name="33">3.3 Trocken- oder Nassfutter?</a></h3>
<p>Hochwertiges Dosenfutter kostet zwar mehr als ebensolches Trockenfutter, hat aber &#8211; wenn es angenommen wird &#8211; deutliche Vorteile aufzuweisen. Auch wenn prinzipiell beide Futterarten Harnwegserkrankungen vorbeugen sollen, wird ausschließliche Trockenfutterfütterung nach wie vor als Risikofaktor für Harnsteine genannt. Feuchtfutter ist besser verdaulich und erhöht die Flüssigkeitsaufnahme. Dadurch ist die &#8220;Pinkelhäufigkeit&#8221; höher, was ein wichtiger Faktor zur Vorsorge vor Harnsteinen ist, weil dabei die Möglichkeit zur Kristallbildung eingeschränkt wird. Bei Trockenfutterfütterung ist darauf zu achten, dass der Katze genügend Trinkwasser bereit steht, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken (siehe <a href="#311">3.11</a>) &#8211; am besten an verschiedenen Stellen und nicht nur in der Nähe des Futterplatzes. Der Nutzen von Trockenfutter bezüglich der Verhinderung von Zahnstein wird stark überschätzt, schon weil das Gebiss der Katze das Kauen im eigentlichen Sinne nicht ermöglicht.</p>
<h3><a name="34">3.4 Was sollte auf keinen Fall gefüttert werden?</a></h3>
<p>Generell ist für den menschlichen Geschmack zubereitete Nahrung nicht als Katzenfutter geeignet (siehe auch <a href="#38">3.8</a>). Tabu sind schokoladenhaltige Lebensmittel: Schokolade enthält Theobromin, einen Stoff, den die Katze nur so langsam abbauen kann, dass er sich bis zu einer giftigen Dosis anreichern kann. Des weiteren ist nicht jede Sorte Fleisch, vor allem roh, geeignet als Katzennahrung. Rohes Schweinefleisch kann z.B. für den Menschen harmlose Herpesviren enthalten, die bei Katzen die tödliche Aujeszky&#8217;sche Krankheit (Pseudowut) hervorrufen. Einige Schinken- und Salamisorten enthalten rohes Schwein und fallen daher ebenfalls unter dieses Verbot. Bei rohem Geflügel besteht die Gefahr von Salmonelleninfektionen, so dass Geflügelfleisch besser durchgegart gefüttert werden sollte. Außerdem kann rohes Fleisch die Erreger der Toxoplasmose enthalten (siehe <a href="#429">4.2.9</a>).</p>
<p>Dass Alkohol auf keinen Fall als Tiernahrung taugt, sollte selbstverständlich sein. Zurückhaltung ist auch bei allen Naschereien und Süßspeisen angebracht. Wozu diese führen, kann mancher Dosi an sich selbst auf der Waage und beim Zahnarzt sehen.</p>
<h3><a name="35">3.5 Leckerchen für die Katze</a></h3>
<p>Wer seine Katze verwöhnen will, wird von einem riesigen Angebot geradezu erschlagen. Bei den zahlreichen im Handel erhältlichen Produkten gilt das Gleiche wie beim Futter: auf die Inhaltsstoffe achten. Auch Leckereien sollten zuckerfrei sein, möglichst wenig Kohlehydrate enthalten und nicht aus allen möglichen Schlachtabfällen bestehen. Gut geeignet sind z.B. einzelne Brocken einer dafür reservierten Trockenfuttersorte, Hefetabletten, frische Krabben, kleine Stückchen milder Käse &#8211; alles, was Katz besonders gern mag und aus der Hand fressen kann. Das können sogar kleine Stücke rohen Gemüses sein (z.B. Gurke oder roter Paprika, siehe auch <a href="#38">3.8</a>).</p>
<p>Dabei sollte aber unbedingt beachtet werden, dass auch Leckerchen Energie liefern. Wenn viel nebenbei gegeben wird, müssen die Hauptmahlzeiten entsprechend kleiner ausfallen.</p>
<h3><a name="36">3.6 Katzenfutter selbst gekocht</a></h3>
<p>Nicht nur aus Diätgründen, auch als besonderes Leckerchen, oder weil man selbst bestimmen will, was die Katze serviert bekommt, kann jeder seine Katze auch mit selbst Gekochtem füttern. Soll das Tier dauerhaft so ernährt werden, dann sind bei der Zusammenstellung der Nahrung unbedingt die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse der Katze zu berücksichtigen, um einer Mangelernährung vorzubeugen.</p>
<h3><a name="37">3.7 Ist vegetarische Ernährung sinnvoll?</a></h3>
<p>Katzen sind Raubtiere und Fleischfresser. Ihr Gebiss und ihr gesamter Verdauungsapperat sind nicht für die Verarbeitung von Pflanzenkost geeignet. Katzen benötigen Pflanzen nur als Ballaststoffe sowie als Hilfe beim Auswürgen von Haarballen (Katzengras). Im Gegensatz zum Menschen kann die Katze den lebenswichtigen Stoff Taurin nicht selbst herstellen, sondern ist auf tierische Nahrung angewiesen, um die notwendige Menge aufnehmen zu können. Es werden vereinzelt Nahrungsergänzungsmittel zur vegetarischen Ernährung von Katzen angeboten, die den Mangel an Taurin, Arachidonsäure sowie Vitamin A und B12 in vegetarischer Ernährung ausgleichen sollen. Hierbei besteht aber die große Gefahr einer Mangelversorgung oder Überdosierung. Letztlich muss jeder für sich entscheiden, ob seine eigene Moralvorstellung nicht zu einer Qual für das Tier wird.</p>
<h3><a name="38">3.8 Kann ich meiner Katze normale Lebensmittel geben?</a></h3>
<p>Ausprobieren. Fast alles, was Mensch isst und Katz mag, darf sie haben &#8211; in geringen Mengen. Tabu sind stark/scharf gewürzte, salzreiche, essig- und zuckerhaltige oder schwer verdauliche Lebensmittel (z.B. Hülsenfrüchte, Kohl), außerdem Süßigkeiten, Schokolade, Alkoholisches, Koffeinhaltiges und rohe Zwiebeln (siehe auch <a href="#34">3.4</a>). Kein Problem sind Milchprodukte (Quark, Joghurt), Reis, Nudeln, Kartoffeln, gedünstete Gemüse, gekochtes Fleisch und gedünsteter Fisch (salzfrei oder wenigstens salzarm gegart).</p>
<h3><a name="39">3.9 Welches ist das Idealgewicht?</a></h3>
<p>Das Idealgewicht einer Katze lässt sich nicht in Kilogramm ausdrücken, da Körperbau, Größe und evtl. Rasse eine entscheidende Rolle spielen. Unter <a href="http://www.odo.in-berlin.de/fbmi.html" target="_blank">http://www.odo.in-berlin.de/fbmi.html</a> gibt es eine Tabelle, anhand derer man überprüfen kann, ob die eigene Katze Normalgewicht hat oder nicht. Allgemein könnte man sagen: Schlanke Katzen sind gesünder und leben länger. Ob eine Katze schlank ist, kann man sehen. Genaueres ergibt ein Abtasten (Vorsicht bei kitzligen Katzen!): Wenn die Rippen fühlbar sind, ist das Tier nicht zu dick. Sind sie nicht mehr problemlos tastbar, ist Abspecken angesagt (siehe <a href="#310">3.10</a>).</p>
<h3><a name="310">3.10 Sie muss abnehmen! Wie stell ich das an?</a></h3>
<ul>
<li> FdH: Weniger füttern, Gebettel ignorieren, keine Leckerchen zwischendurch. Übergewicht langsam (!) abbauen; zu schnelle Abnahme kann zum Leberschaden führen. Funktioniert problemlos (bis auf die nervliche Belastung des ständig belagerten Dosis) bei Einzel-Wohnungskatzen und bei Wohnungskatzen in Mehr-Katzen-Haushalten, wenn sie an einen eigenen Futternapf gewöhnt sind. Fehlt diese Voraussetzung, müssen die Katzen vermutlich an getrennte Fütterung gewöhnt werden. </li>
<li> Ist das erwünschte Gewicht erreicht, kann kalorienreduziertes Futter gegeben werden, damit die Katze sich satt fühlt. Zum Abnehmen selbst taugt es nicht. </li>
<li> Bewegung verschaffen: spielen, spielen, spielen&#8230; Ganz Bewegungsfaule kann man wenigstens dazu animieren, ihr Futter zu &#8220;jagen&#8221;: Trofubrocken einzeln durch die Wohnung schnipsen. </li>
<li> Bei Freigängern: Versuchen festzustellen, ob er/sie sich woanders mit durchfüttern lässt. Falls ja, die mitleidige Seele bitten, das Tier nicht weiter zu mästen. </li>
</ul>
<h3><a name="311">3.11 Was soll sie trinken?</a></h3>
<ul>
<li> Wasser: Das ideale Getränk für Katzen. Die Vorlieben der Tiger sind allerdings unterschiedlich. Manche mögen es frisch, manche abgestanden, manche nur aus dem tropfenden Hahn, aus dem Zimmerbrunnen, aus der noch feuchten Bade- oder Duschwanne. Da Trinken wichtig ist, sollte man der Katze entgegenkommen und ihre persönlichen Vorlieben beachten. Das Gießwasser, das sich in Blumenuntersetzern sammelt, ist allerdings nur dann geeignet, wenn kein Pflanzendünger und/oder Pflanzenschutzmittel (auch &#8220;biologische&#8221;!) verwendet wird, und auch dann nur bedingt. Besser ist, wenn Katz an dieses Wasser nicht herankommt. Auch die Toilette ist keine geeignete Trinkschale &#8211; weniger wegen der Hygiene als wegen der Gefahr, kopfüber in den Abfluss zu rutschen und zu ertrinken (Tiefspüler, Kleinkatzen). Wenn eine Katze sehr wenig trinkt, kann das auch daran liegen, dass ihre Wasserschale am &#8220;falschen&#8221; Platz steht. Viele Katzen ignorieren den direkt neben dem Futter stehenden Wassernapf oder baden bestenfalls ihre Pfoten darin. Wassernäpfe in einigen Metern Entfernung, auf der Fensterbank, im Nebenzimmer dagegen werden gerne angenommen. </li>
<li> Milch: Kein Getränk, sondern ein energiereiches Lebensmittel, das von vielen Katzen nur schlecht vertragen wird. Nicht an Milch gewöhnte Katzen können den Milchzucker nicht verwerten und bekommen von Milch Durchfall. Siehe auch <a href="http://www.odo.in-berlin.de/katzen-und-milch.html">Katzen und Milch</a> </li>
<li> Mit Wasser verdünnte Milch oder Kondensmilch: Geeignet für Wasserverweigerer, die Milch vertragen. </li>
<li> Katzenmilch: Kein Getränk, sondern Leckerli. Mögen viele Katzen nicht. </li>
<li> Joghurt, Quark (evtl. mit Wasser verdünnt): Geeignet für Wasserverweigerer. </li>
<li> Warmes Wasser unters Nassfutter gemischt: Geeignet für ganz Trinkfaule &#8211; sofern sie &#8220;Suppe&#8221; mögen. </li>
</ul>
<p><a href="#TOP">Zum Seitenanfang</a></p>
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<h3><a name="4">4 GESUNDHEIT</a></h3>
<h3><a name="41">4.1 Was kann ich tun, damit meine Katze gesund bleibt?</a></h3>
<ul>
<li> Gesund ernähren, siehe <a href="#31">3.1</a> bis <a href="#38">3.8</a> </li>
<li> Mit Beschäftigung, Streicheleinheiten, Ansprache, Spielen belohnen. Leckerlis sparsam einsetzen, siehe <a href="#35">3.5</a> </li>
<li> Dafür sorgen, dass sie genügend trinkt, siehe <a href="#311">3.11</a> </li>
<li> Infektionskrankheiten vorbeugen, siehe <a href="#43">4.3</a>. </li>
<li> Warme, vor Zugluft geschützte Schlafplätze anbieten. </li>
<li> Parasiten vorbeugen bzw. bekämpfen (auch bei reinen Wohnungskatzen!), siehe <a href="#45">4.5</a> </li>
<li> Regelmäßige Gesundheitschecks beim TA durchführen lassen &#8211; wichtig vor allem für ältere Katzen (ab etwa sieben Jahre), siehe <a href="#46">4.6</a>, und sich mit den wichtigsten veterinärmedizinischen Fachbegriffen vertraut machen; hierbei hilft: <a href="http://www.veteribaer.de/Fachbegriffe.htm" target="_blank">http://www.veteribaer.de/Fachbegriffe.htm</a> </li>
<li> Katzengras oder Malzpaste zur Verfügung stellen, damit die Katze beim Putzen aufgenommene Haare loswerden kann. Zumindest während des Fellwechsels regelmäßig kämmen oder bürsten, Langhaarkatzen täglich (!) ausgiebig kämmen. </li>
<li> Nicht fett und faul werden lassen: ausreichend, aber eher knapp ernähren und spielen, spielen, spielen. Auch Katzen rosten, wenn sie rasten. </li>
<li> Auf verdächtige Zeichen achten: Veränderungen von Klobenutzung, Kotbeschaffenheit, Fressverhalten, Trinkverhalten, Putzverhalten, Allgemeinbefinden; siehe auch <a href="#44">4.4</a> </li>
<li> Unfällen vorbeugen: Haushaltsgifte (Putz-, Wasch-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Körperpflegemittel, Pflanzenschutzmittel, -dünger), Medikamente, Zigaretten und giftige Pflanzen außer Katzenreichweite schaffen (in der Giftpflanzendatenbank der Uni Zürich kann man nachschauen, ob eine Pflanze giftig ist oder nicht: <a href="http://www.vetpharm.unizh.ch/perldocs/toxsyqry.htm" target="_blank">http://www.vetpharm.unizh.ch/perldocs/toxsyqry.htm</a>). Türen, die von allein zuschlagen könnten, sichern. Katzen nicht unbeaufsichtigt in Räumen lassen, in denen Fenster aufgekippt sind. Balkon mit Katzennetz sichern. Kratzbaum so stabil aufstellen, dass er nicht mitsamt der Katze umfallen und sie erschlagen kann. Heiße Herdplatten abdecken (Topf mit Wasser draufstellen). Plastiktüten wegräumen. Waschmaschine/Trockner vor dem Anschalten auf Katzenfreiheit überprüfen. Wenn Katz gern auf den Heizkörpern liegt, kann er/sie beim Abspringen mit den Krallen im Abdeckgitter hängenbleiben: gegebenenfalls abnehmen oder abdecken. Kein gefährliches Spielzeug (Gummibänder, Geschenkbänder, kleine spitze oder scharfkantige Gegenstände, die verschluckt werden könnten) herumliegen lassen, gekauftes Katzenspielzeug auf riskante Bestandteile überprüfen (z.B. Augen von Spielmäusen; allgemein gelten die gleichen Kriterien wie bei Spielzeug für Kleinkinder, siehe auch <a href="#244">2.4.4</a>). </li>
</ul>
<h3><a name="42">4.2 Welche typischen bzw. häufigen Katzenkrankheiten gibt es?</a></h3>
<p>In den folgenden Unterpunkten versuchen wir, einige der verbreiteten Katzenkrankheiten vorzustellen. Beim geringsten Verdacht auf das Vorliegen eines der beschriebenen Symptome empfehlen wir, unbedingt einen TA aufzusuchen.</p>
<h3><a name="421">4.2.1 Katzenseuche (Feline Parvovirose, Panleukopenie)</a></h3>
<p>Die Katzenseuche wird durch das feline Parvovirus ausgelöst und ist eine hochansteckende Infektionserkrankung. Das Virus ist in der Umwelt äußerst widerstandsfähig und findet sich in allen Körpersekreten der Katze. Die Aufnahme des Virus erfolgt über die Mund- und Nasenschleimhäute, wo es sich auch vermehrt.</p>
<p>Die Katzenseuche beginnt bereits drei bis sechs Tage nach einer Infektion mit massiven Störungen des Allgemeinbefindens in Form von sehr hohem Fieber, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Danach tritt im Falle einer so genannten perakuten Verlaufsform innerhalb von zwölf bis 36 Stunden der Tod ein. In ihrer so genannten akuten Form stellen sich dann äußerst heftige und blutige Durchfälle ein, bei starker plötzlicher Verringerung der weißen Blutkörperchen (Panleukopenie). Durch den hohen Flüssigkeitsverlust sterben die meisten Tiere an akutem Kreislaufversagen. Trotz intensiver tierärztlicher Betreuung überleben nur wenige Tiere. Die Diagnose der Katzenseuche gelingt über den Nachweis der Parvoviren im Kot.</p>
<p>Zum Glück hat die Katzenseuche heute ihren Schrecken verloren, da es einen wirksamen Impfschutz gibt (siehe <a href="#43">4.3</a>).</p>
<h3><a name="422">4.2.2 Katzenschnupfen</a></h3>
<p>Der Katzenschnupfen ist eine sehr ernsthafte Erkrankung für eine Katze, nicht zu vergleichen mit unserem Schnupfen. Viele unterschiedliche Erreger des Katzenschnupfens sind heute bekannt, wie verschiedene Viren, Mikroben und Bakterien. Die Ansteckungsgefahr ist groß, die Übertragung erfolgt im direkten Kontakt der Tiere.</p>
<p>Bereits wenige Tage nach einer Infektion zeigt sich der Katzenschnupfen in häufigem Niesen, und bald gesellen sich schleimiger Nasenausfluss, kräftiges Speicheln und Tränenfluss dazu. Die Katze hat Fieber um 40°C. Sie atmet zunehmend durch den Mund und verweigert jede Futter- und Flüssigkeitsaufnahme. Wenn die Katze jetzt nicht in tierärztliche Behandlung kommt, können Augenschädigungen bis hin zur Erblindung verbleiben, in seltenen Fällen kann es zum Tod der Katze kommen.</p>
<p>Die Behandlung des Katzenschnupfens richtet sich nach den Symptomen, in jedem Fall muss aber ein Antibiotikum über eine ausreichende Zeit verabreicht werden. Der Besitzer kann die Behandlung unterstützen, indem er die Verklebungen und Verkrustungen der Nasenöffnungen durch feuchte Tücher auflöst und entfernt, damit die Nasenatmung wieder möglich wird. Man muss unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, notfalls muss der TA mittels Infusion helfend eingreifen.</p>
<p>Es wird häufig eine chronische Verlaufsform des Katzenschnupfens beobachtet, d.h. es zeigen sich immer wieder in unterschiedlicher Heftigkeit die beschriebenen Krankheitsbilder.</p>
<p>Gegen Katzenschnupfen gibt es Schutzimpfungen (siehe <a href="#43">4.3</a>).</p>
<h3><a name="423">4.2.3 Feline Leukämie (&#8221;Leukose&#8221;)</a></h3>
<p>Das feline Leukämievirus (FeLV) kann eine Vielzahl unterschiedlichster Erkrankungen bei der Katze hervorrufen, wobei Tumore der weißen Blutkörperchen (Leukämie, oder veraltet Leukose) eher selten sind. Häufiger werden Blutarmut, Lymphknotentumore, vom Knochenmark ausgehende Tumore sowie Störungen des Immunsystems und Magen-Darm-Traktes beobachtet.</p>
<p>Die Übertragung erfolgt über den Speichel und den Kot. Da das Virus in der Umwelt nur wenige Minuten überlebensfähig ist, ist zur Übertragung ein enger Kontakt mit anderen Katzen nötig. Die Ansteckungsgefahr nimmt mit der Größe einer Katzenpopulation zu. Die überwiegende Zahl der infizierten Katzen kann das Virus erfolgreich eliminieren, bei einem Teil der Katzen verbleibt es aber im Körper.</p>
<p>Eine Diagnose einer FeLV-Infektion erfolgt durch einen direkten Nachweis des FeLV in einer Blutprobe. Bei positivem Ausgang muss diese Blutuntersuchung nach ein paar Wochen wiederholt werden, erst bei erneutem positiven Ergebnis ist die Diagnose gesichert.</p>
<p>Bei dauerhafter FeLV-Infektion ist keine Heilung im Sinne einer Entfernung der FeLV möglich. Solche Katzen sterben innerhalb von drei bis fünf Jahren an den angeführten FeLV-assoziierten Erkrankungen. In erreger- und stressarmer Umgebung (ausschließliche Wohnungshaltung) haben sie jedoch eine längere Überlebensdauer zu erwarten.</p>
<p>Es gibt eine FeLV-Schutzimpfung mit ausreichendem Impfschutz für Freigänger und Katzen in mittelgroßen Katzenpopulationen (siehe <a href="#43">4.3</a>).</p>
<h3><a name="424">4.2.4 Tollwut</a></h3>
<p>Die Tollwut ist eine Viruserkrankung, die nach dem Tierseuchengesetz (TierSG) meldepflichtig ist. Liegt kein gültiger Impfnachweis vor, kann eine Katze im Verdachtsfall eingeschläfert oder in Quarantäne genommen werden, sofern sie sich in einem Tollwutsperrbezirk aufhielt.</p>
<p>Das Tollwutvirus wird hauptsächlich durch Bisse von infizierten Nagern übertragen, es kann aber auch über die Mundschleimhaut beim Verzehr infizierter Tiere aufgenommen werden.</p>
<p>Achtung! Die Katze kann die Tollwut durch Bisse auf den Menschen übertragen! Das Tollwutvirus verliert im austrocknenden Speichel seine Infektiosität in wenigen Stunden, in ungekühlten Kadavern in etwa einem Tag und in gekühltem Gewebe in mehreren Tagen.</p>
<p>Nach einer Infektion vermehrt sich das Virus zunächst im Muskelgewebe, bevor es über die Nervenbahnen ins Hirn gelangt, wo es sich stark ausbreitet. Das Virus verbreitet sich darüber hinaus in die Augennetzhaut und die Speicheldrüsen.</p>
<p>Nach zehn bis 15 Tagen kommt es zum Ausbruch der Tollwut, die in drei Stadien durchlaufen wird. In den ersten ein bis zwei Tagen kommt es zu auffälligen Verhaltensveränderungen (scheue Tiere werden zutraulich oder umgekehrt), vergrößerten Pupillen und erhöhter Temperatur. Daran anschließend zeigen sich über zwei bis vier Tage hinweg Muskelzuckungen, Koordinationsstörungen der Hinterläufe, Schluckbeschwerden und erhöhte Speichelproduktion sowie ein deutlich aggressives Verhalten. Das letzte Stadium führt innerhalb von ein bis vier Tagen zum Tod durch fortschreitende Lähmung, begleitet von großer Angst.</p>
<p>Man kann die Katze durch eine Tollwutschutzimpfung sehr gut schützen (siehe <a href="#43">4.3</a>).</p>
<h3><a name="425">4.2.5 FIP (Feline infektiöse Peritonitis)</a></h3>
<p>Die feline infektiöse Peritonitis ist eine Infektionserkrankung, die nicht sicher nachgewiesen werden kann, vor der es keinen zuverlässigen Schutz gibt und für die keine Behandlungsmöglichkeiten bekannt sind. Sie führt immer zum Tod der Katze. Am häufigsten erkranken junge Katzen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren und ältere Tiere ab 14 Jahren.</p>
<p>Man kennt zwei verschiedene Verlaufsformen, die trockene FIP und die feuchte FIP. Bei letzterer kommt es wegen des entzündeten Bauchfells, Herzbeutels und Brustfells zu massiven Ergüssen in die entsprechenden Körperhöhlen. Dies führt zum typischen &#8220;Wasserbauch&#8221;. Bei der trockenen Form bleiben Flüssigkeitsabsonderungen der entzündeten Organe aus. Allerdings werden auch Mischformen beider Verlaufsformen der FIP beobachtet.</p>
<p>Die Krankheitserscheinungen beim Ausbruch einer feuchten FIP sind vielfältig: Meist verweigert die Katze die Nahrung, magert ab und sieht ganz offensichtlich krank aus. Dann kommt es zu einer starken Zunahme des Bauchumfanges, und Fieber setzt ein. Die trockene FIP wird von weniger klaren Symptomen begleitet: Auch hier treten Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust ein. Darüber hinaus beobachtet man häufig Blutarmut, Gelbsucht und manchmal Probleme mit den Augen und dem Nervensystem.</p>
<p>Die Ursachen für FIP sind noch nicht abschließend geklärt. Heute geht man davon aus, dass es zunächst zu einer Infektion mit völlig harmlosen und überall in der Umwelt anzutreffenden felinen enteralen Coronaviren (FECV) kommt. Die überwiegende Mehrheit aller Katzen regiert mit einer funktionierenden Immunantwort. Leider mutieren diese FECV recht häufig, weshalb manchmal mutierte FECV entstehen können, die die gefährliche FIP auslösen können. Diese Viren nennt man dann FIP-Viren. Eine Katze inifziert sich also nicht mit FIPV, sondern mit FECV. FIPV entstehen erst durch Mutation in der Katze.</p>
<p>Seit 1991 ist eine Schutzimpfung gegen FIP namens Primucell® der Firma Pfizer auf den Markt, der direkt in die Nase der Katze geträufelt wird. Der Impfschutz wirkt über Antikörper in den Schleimhäuten der Nase, des Mundes und des Rachens, die die über den Mund und die Nase aufgenommenen FECV noch vor Eintritt in den Körper bekämpfen sollen. Die Wirksamkeit dieser Impfung wird in der Fachwelt allerdings äußerst kontrovers diskutiert. Weitgehend einig ist man sich darüber, dass eine Impfung nur für Katzen zu empfehlen ist, die noch nie Kontakt mit Coronaviren hatten. Aber selbst dann liegt die Schutzwirkung bei deutlich unter 100 Prozent. FIP ist vor allem in größeren Katzenbeständen ein Problem, also in Tierheimen und Katzenzuchten, da dort sehr viel mehr Katzen mit Coronaviren Kontakt hatten, als dies bei Katzen in Einzelhaltung ohne Freigang der Fall ist.</p>
<p>Weitere Details sind der von Michael Grimm geschriebenen Mini-FAQ zu FIP zu entnehmen, die unter <a href="http://www.odo.in-berlin.de/mini-FIP-FAQ.html" target="_blank">http://www.odo.in-berlin.de/mini-FIP-FAQ.html</a> zu finden ist.</p>
<h3><a name="426">4.2.6 FIV (&#8221;Katzen-Aids&#8221;)</a></h3>
<p>FIV steht für &#8220;felines Immunschwäche Virus&#8221;, und die durch dieses Virus verursachte Erkrankung wird in Analogie zu HIV auch &#8220;Katzen-Aids&#8221; genannt. Es besteht keine Gefährdung des Menschen durch FIV-infizierte Katzen.</p>
<p>Das Virus ist in der Umwelt nur wenige Minuten überlebensfähig, es wird hauptsächlich durch Bisse übertragen. Deshalb unterliegen Freigänger in Gegenden hoher Katzendichte einem erhöhten Risiko, sich in Revierstreitigkeiten mit dem FIV-Virus zu infizieren. Des weiteren kann es zu einer Infektion beim Deckakt kommen, und infizierte Muttertiere können das Virus auf ihre Welpen übertragen. Bei normalen sozialen Kontakten existiert hingegen nur ein sehr geringes Infektionsrisiko.</p>
<p>Eine infizierte Katze bleibt über viele Jahre hinweg gesund, bevor allmählich eine Beeinträchtigung des Immunsystems erkennbar wird: Es häufen sich gesundheitliche Probleme mit unbekannter Ursache, wie häufiges Fieber, Lymphknotenschwellungen, Appetitlosigkeit und Gewichstverlust; aber auch Verhaltenstörungen sind möglich.</p>
<p>Diese Phase der Erkrankung kann von wenigen Monaten bis ein paar Jahre anhalten, bevor ein mit dem menschlichen AIDS vergleichbares Krankheitsstadium ausbricht: Die Katze verliert stark an Gewicht, und die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen sinkt drastisch. Außerdem kommt es vermehrt zu entzündlichen Erkrankungen der Haut, der Mund- und Nasenhöhle sowie zu chronischem Durchfall.</p>
<p>In diesem angeschlagenen Zustand treten vermehrt Infektionen auf. Das Immunsystem der Katze ist so geschädigt, dass es trotz bester tierärztlicher Hilfe unweigerlich zum Tod kommen wird.</p>
<p>Die Diagnose erfolgt über einen Bluttest. Es gibt keine Heilung einer FIV-Infektion, man kann nur die begleitenden Erkrankungen behandeln, und derzeit ist in Deutschland noch keine Schutzimpfung zugelassen (siehe auch <a href="#43">4.3</a>). Die wirksamste Vorbeugung besteht in der Vermeidung der Übertragung von Katze zu Katze.</p>
<p>Ähnlich wie beim Menschen gibt es für Katzen eine antivirale Chemotherapie mit Retrovir(R), die die Lebensqualität der Katze erhöhen und die Lebenserwartung verlängern kann. Diese Therapie bedarf aber einer regelmäßigen Überwachung der Blutwerte, weshalb es abzuwägen gilt, ob man stressanfälligen Tieren die regelmäßigen TA-Besuche zumuten will.</p>
<h3><a name="427">4.2.7 Niereninsuffizienz</a></h3>
<p>Bei Niereninsuffizienz arbeitet ein großer Teil des Nierengewebes nicht mehr richtig. Feststellen kann man sie meist erst, wenn schon mindestens 60-70 Prozent des Filtergewebes der Nieren geschädigt sind. Die Diagnose chronische Niereninsuffizienz (CNI) bedeutet nicht, dass die Katze sofort eingeschläfert werden muss. Da aber bereits ein Großteil der Nieren irreparabel zerstört ist, muss von nun an u.a. die Ernährung umgestellt werden.</p>
<p>Die Nieren sind Filter, die das Blut von Stoffwechselabfällen reinigen, so dass diese über den Urin ausgeschieden werden. Wenn die Filter nicht mehr richtig arbeiten, vergiftet der Körper langsam. Die Auswirkungen sind z.B. Erbrechen, Durchfall, stumpfes Fell, Nickhautvorfall, Unsauberkeit. Bei vielen (nicht allen!) CNI-Katzen wird ein zu hoher Blutdruck festgestellt. Daher werden seit kurzem auch ACE-Hemmer (blutdrucksenkende Mittel) eingesetzt. Bei mangelndem Appetit kann man Vitamin B-Tabletten verabreichen oder Eisen-Vitamin B-Komplex-Injektionen geben lassen. Sollte der Phosphorspiegel im Blut zu hoch sein und/oder die Katze beim besten Willen kein Diätfutter fressen wollen, gibt es Präparate (u.a. Ipakitine), die den Phosphorspiegel senken können. Es empfiehlt sich daher, den behandelnden TA darauf anzusprechen. Auch Infusionen wirken sich positiv aus, denn oftmals sind CNI-kranke Katzen bereits sehr ausgetrocknet. Was genau gemacht wird, hängt auch von den Blutwerten ab.</p>
<p>Am wichtigsten ist es, die Nieren nicht unnötig zu belasten: Der TA wird wahrscheinlich bereits erwähnt haben, dass von jetzt an (ausschließlich, auch keine Leckerchen mehr!) eine Nierendiät gefüttert werden muss. Warum? Eine schwere Belastung für die Katzennieren sind die Stoffwechselprodukte aus pflanzlichen und damit für Katzen minderwertigen Eiweißen. Diese finden sich häufig in Billigfuttern (vgl. <a href="#31">3.1</a> und <a href="#32">3.2</a>) und müssen von nun an gemieden werden, ebenso wie ein Zuviel an Phosphor, Calcium und Magnesium. Diese (oft unter Rohasche zusammengefassten) Mineralien können die Nieren zusätzlich belasten.</p>
<p>Nierendiäten sind in der Zusammensetzung auf die Bedürfnisse einer Katze mit CNI abgestimmt. Sie sind deshalb die wichtigste Hilfestellung, die man einer CNI-kranken Katze geben kann. Niemals sollte statt der Diät vom TA eine so genannte &#8220;Nieren-Schonkost&#8221; aus dem Handel gefüttert werden; diese Schonkosten mögen zur Vorbeugung geeignet sein, zur Behandlung aber nicht. Sollte die Katze die Diät nicht akzeptieren, hilft es oft schon, das Futter leicht anzuwärmen.</p>
<p>Katzen mit Niereninsuffizienz können ebenso alt werden wie gesunde Tiere, wenn sie entsprechend behandelt werden: mit richtiger Fütterung, den nötigen Medikamenten und regelmäßigen Checks beim TA.</p>
<h3><a name="428">4.2.8 Diabetes mellitus</a></h3>
<p>Wie der Mensch können auch Katzen an Diabetes mellitus, der &#8220;Zuckerkrankheit&#8221; erkranken.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Was ist Diabetes?</span></p>
<p>Das Verdauungssystem spaltet Nahrung auf und wandelt einen Teil davon in Glukose um, die ins Blut aufgenommen wird. Die Zellen des Körpers absorbieren diese Glukose und gewinnen daraus Energie. Insulin ist das Hormon, das den Zellen signalisiert, die Glukose aufzunehmen &#8211; fehlt das Insulin, bleibt die Glukose im Blut. In einem gesunden System regt die Aufnahme von Nahrung die Bauchspeicheldrüse dazu an, Insulin auszuschütten. Je mehr Nahrung aufgenommen wird, desto mehr Insulin wird ausgeschüttet. Stark vereinfacht handelt es sich bei Diabetes um eine Erkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse kein Insulin produziert.</p>
<p>Ein Teil des Schadens, den Diabetes im Körper anrichtet, basiert darauf, dass die Glukose im Blut bleibt, aber größtenteils entsteht er dadurch, dass die Zellen wegen des Glukosemangels nicht mehr richtig funktionieren. Der Körper beginnt zu verhungern, weil die Zellen sich nicht erneuern können, wenn ihre Lebenszeit abgelaufen ist.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die Anzeichen</span></p>
<p>Diabetes wird manchmal als Resultat eines routinemäßigen Bluttests diagnostiziert, und Katzen, die sehr viel Glück haben, werden behandelt, bevor sich Symptome zeigen. In den meisten Fällen wird die Diagnose jedoch gestellt, weil der Katzenhalter eines oder mehrere der folgenden Hauptmerkmale beobachtet:</p>
<ul>
<li> PU = Polyurie (häufiges oder exzessives Urinieren) </li>
<li> PD = Polydipsie (häufiges oder exzessives Trinken) </li>
<li> Gewichtsverlust trotz ausreichender Nahrungsaufnahme </li>
</ul>
<p>Der Diabetiker ist hungrig und nimmt mehr Nahrung auf, verliert aber trotzdem Gewicht. Einige Organe versuchen, das Problem zu korrigieren: Die Nieren beispielsweise reagieren auf das Überangebot an Glukose im Blut, indem sie sie ausfiltern. Sie arbeiten deswegen ständig auf Hochtouren und benötigen dafür eine Menge Wasser. Deshalb ist der Diabetiker ständig durstig und scheidet große Mengen verdünnten Urins mit hohem Zuckergehalt aus. Durch die ständige Überlastung sind die Nieren oft die ersten Organe, die geschädigt werden. Schäden an Augen oder Nerven werden wegen ihrer Auffälligkeit jedoch oft eher wahrgenommen. Wenn bei der Diagnose bereits Schäden festgestellt werden, existiert der Diabetes schon eine ganze Weile und hat ein kritisches Stadium erreicht.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die Behandlung</span></p>
<p>Diabetes mellitus ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die unbedingt behandelt werden muss, da sie sonst langsam und zunehmend qualvoll zum Tode führt. Leider raten immer noch manche TÄ davon ab, eine Behandlung auch nur zu versuchen, obwohl die Prognose gut ist, wenn die Blutzuckereinstellung gelingt.</p>
<p>Das Ziel der Behandlung ist, den Blutzucker so unter Kontrolle zu bringen, dass er sich innerhalb (oder nahe) der Normal-Werte bewegt, die bei funktionsfähiger Bauchspeicheldrüse vorlägen.</p>
<p>Bei leichten Formen des Diabetes kann man versuchen, durch eine Nahrungsumstellung auf spezielles Diätfutter eine Besserung und Einstellung zu erreichen. In den meisten Fällen wird man jedoch zweimal täglich zu festen Zeiten Insulin spritzen müssen. Gliptizid-Tabletten wirken bei Katzen praktisch nicht. Sie sollen die verbleibenden Insulin produzierenden Zellen zu verstärkter Arbeit anregen, aber dies ist bei einer degenerativen Krankheit nicht sinnvoll. Für veterinärmedizinische Zwecke ist außerdem die Marktzulassung abgelaufen, so dass sie üblicherweise nicht mehr erhältlich sein sollten. Es könnte aber durchaus ein humanmedizinisches Präparat &#8220;umgewidmet&#8221; werden (d.h. in diesem Fall für Tiere eingesetzt), da es nichts Vergleichbares gibt. Damit tut man seiner Katze aber keinen Gefallen, auch wenn es zuerst nicht so abschreckend klingt wie zweimal täglich die Spritze.</p>
<p>Am Anfang ist die Behandlung sehr aufwändig, da die richtige Dosis Insulin gefunden werden muss. Das bedeutet häufige Besuche beim TA, Blutentnahmen und damit jedes Mal Stress für die Katze. Obendrein können die Werte verfälscht werden, da bei Katzen durch den Stress der Blutzucker in die Höhe schießen kann. Man sollte in Absprache mit dem TA versuchen, Blutzuckermessungen zu Hause durchzuführen. Dies geht mit einem in der Apotheke erhältlichen Glucometer. Man braucht hierfür nur einen einzigen Tropfen Blut, den man durch einen Stich mit einer Lanzette in die kleine Ader am Ohrenrand gewinnen kann. Dies bedeutet für alle Beteiligten weniger Stress.</p>
<p>Das Spritzen selbst wird vom TA gezeigt und einige Male unter Kontrolle geübt. Es ist nicht sehr schwer, tut dem Tier nicht weh und wird sehr schnell zur täglichen Routine. Wichtig ist es nur, die Zeiten genau einzuhalten, da sonst entweder zu wenig oder zu viel Insulin im Körper ist. Zu wenig ist kurzfristig nicht so schlimm, nur sollte dies nicht zum dauerhaften Zustand werden, da man sonst wieder beim unkontrollierten Diabetes mit allen bereits beschriebenen Folgen anlangt. Gefährlich ist eine Überdosierung, da es hierbei zur Unterzuckerung kommt: Desorientierung, Krämpfe, Koma und u.U. schneller Tod sind die Folgen, wenn nicht eingegriffen wird. In solchen Fällen muss man der Katze <em>schnellstens</em> etwas Traubenzuckerlösung (zur Not tut es auch Honig) auf die Lefzen schmieren, sie gut einpacken und <em>sofort</em> zum (Not-) TA bringen. Dieser Zustand ist akut lebensbedrohlich, und je schneller man etwas unternimmt, desto besser sind die Chancen für die Katze.</p>
<p>Wenn es anfangs auch schwierig aussieht: Im Lauf der Zeit wird die tägliche Insulingabe schnell zur Routine, und eine gut eingestellte Katze mit Diabetes kann noch viele glückliche Jahre erleben. Man sollte nie vergessen, dass man mit den täglichen zwei kleinen Pieksern und der gelegentlichen Blutzuckerkontrolle das Tier nicht quält, sondern ihm im Gegenteil Lebensqualität zurückgibt.</p>
<h3><a name="429">4.2.9 Toxoplasmose</a></h3>
<p>Wir erwarten ein Kind, müssen wir unsere Katze nun abschaffen?</p>
<p>Nein, es müssen nur gewisse Dinge beachtet werden. Toxoplasmen sind Einzeller, Endwirt ist die Katze, jedoch werden auch andere Lebewesen als Zwischenwirte genutzt. In diesem Fall bilden die Toxoplasmen im Fleisch der Zwischenwirte Zysten, in denen sie sich bis zum Erreichen des Endwirtes Katze verkapseln.</p>
<p>Die häufigste Toxoplasmeninfektionsquelle für Menschen ist nicht etwa die Katze, sondern der Verzehr von rohem oder unzureichend gegartem Fleisch (von allen Tieren, darunter fallen auch Rohwürste und Schinken), ebenso von ungewaschenem Obst, Gemüse und Salat. Die meisten Erwachsenen haben sich längst mit Toxoplasmen infiziert und sind daher immun: In Mitteleuropa weisen 60-70 Prozent der Bevölkerung Antikörper (die mütterlichen Antikörper schützen auch das Ungeborene) gegen Toxoplasmen auf. Die Infektion verläuft meist unbemerkt oder mit unspezifischen Merkmalen einer allgemeinen Infektion.</p>
<p>Nur wenn eine Frau keine Antikörper (Frauenarzt nach Blutuntersuchung auf Toxoplasmen-Antikörper fragen!) aufweist, kann eine Toxoplasmeninfektion <span style="text-decoration: underline;">während</span> der Schwangerschaft ein Risiko für das Ungeborene (Organschäden, Entwicklungsverzögerungen, Früh- und Totgeburten) darstellen. In dem Fall sollte man seine Katze beim TA auf Toxoplasmen-Antikörper testen lassen, denn nur eine frisch infizierte Katze kann die für den Menschen gefährlichen Oozysten über den Kot ausscheiden, der übrigens erst nach einer gewissen Zeit infektiös ist. Wenn der Antikörper-Test der Katze negativ ist, auf keinen Fall rohes Fleisch verfüttern (und natürlich auch selber keines essen!), um nicht doch noch eine Infektion herbeizuführen.</p>
<p>Bei Freigängern, die noch keine Infektion durchgemacht haben, steht man vor dem Problem, dass sie sich z.B. bei der Mäusejagd infizieren können. Das bedeutet: Katze drinnen behalten (sehr schwierig) oder penibel auf die Hygiene achten (häufiges Händewaschen).</p>
<p>Ist der Test der Katze positiv, der eigene aber negativ ausgefallen, sollte frau die Reinigung der Katzentoilette jemand anderem überlassen oder zumindest Handschuhe dabei tragen. Nach Gartenarbeit (Kot der Nachbarskatzen!), Katzentoilettenreinigung und intensivem Schmusen (Kotreste im Fell -> Schmierinfektion) die Hände sorgfältig waschen, Salat, Obst und Gemüse nicht ungewaschen essen (auch Schnecken und Insekten können Toxoplasmenträger sein) und natürlich rohe und halbgare Fleisch- und Wurstwaren meiden. Wer diese Vorsichtsmaßnahmen beachtet, darf auch während der Schwangerschaft Freude an seinem Fellbüschel haben.</p>
<p>Weiterführendes zum Thema: <a href="http://www.laboklin.de/de/service/rat_tat/rt_toxop.htm" target="_blank">http://www.laboklin.de/de/service/rat_tat/rt_toxop.htm</a></p>
<h3><a name="43">4.3 Wogegen kann und soll geimpft werden?</a></h3>
<p><span style="text-decoration: underline;">Katzenseuche</span> (siehe <a href="#421">4.2.1</a>)</p>
<p>Grundimmunisierung: nach Angabe der Impfstoffhersteller ab der 8. bis 9. Lebenswoche, Auffrischung nach 3 bis 4 Wochen, danach einmal jährlich. Hier rät der bpt (Bundesverband praktizierender Tierärzte) in seinen Impfempfehlungen von 2006 ein abgeändertes Vorgehen, sofern die Katze vor der 12. Lebenswoche erstmals geimpft wird und gibt zu einer besseren Immunitätslage zwei Wiederholungsimpfungen je im Abstand von 3 bis 4 Wochen an. Bei älteren Tieren (über 12 Lebenswochen) entfällt diese und verbleibt das übliche Schema &#8211; Erstimpfung, Wiederholung nach 4 Wochen und nach einem Jahr. Danach werden Intervalle von 3 Jahren als ausreichend angegeben.</p>
<p>Notwendig für: Alle Katzen, auch wenn sie weder Freigang noch Kontakt zu fremden Katzen haben. Die Erreger sind äußerst widerstandsfähig und werden vom Menschen in die Wohnung eingeschleppt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Katzenschnupfen</span> (siehe <a href="#422">4.2.2</a>)</p>
<p>Grundimmunisierung: nach Angabe der Impfstoffhersteller ab der 8. bis 9. Lebenswoche, Auffrischung nach 3 bis 4 Wochen, danach einmal jährlich. Auch hier rät der bpt (Bundesverband praktizierender Tierärzte) in seinen Impfempfehlungen von 2006 ein abgeändertes Vorgehen, sofern die Katze vor der 12. Lebenswoche erstmals geimpft wird und gibt zu einer besseren Immunitätslage zwei Wiederholungsimpfungen je im Abstand von 3 bis 4 Wochen an. Bei älteren Tieren (über 12 Lebenswochen) entfällt diese und verbleibt das übliche Schema &#8211; Erstimpfung, Wiederholung nach 4 Wochen und nach einem Jahr. Danach seien Auffrischungen im Abstand von 2 Jahren für die Rhinotracheitis- und Calici-Virus-Komponente ausreichend.</p>
<p>Notwendig für: Alle Katzen, Katzenschnupfen kann sehr schnell chronisch werden. Probleme: Es gibt inzwischen Resistenzen, so dass immer häufiger auch geimpfte Tiere an Katzenschnupfen erkranken. Zudem wird diese Erkrankung durch verschiedene Erreger ausgelöst: vor allem Caliciviren und Chlamydien. Chlamydien stellen derzeit nur ein Problem in größeren Beständen, also in Zuchten und Tierheimen, dar. In Ein- oder Zwei-Katzen-Haushalten braucht nicht unbedingt gegen Chlamydien geimpft zu werden. Wer trotzdem dagegen impfen lassen möchte, kann auf einen Kombiimpfstoff gegen beide Erreger zurückgreifen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Feline Leukämie</span> (&#8221;Leukose&#8221;, siehe <a href="#423">4.2.3</a>)</p>
<p>Grundimmunisierung: Ab der zwölften Lebenswoche erste Impfung, zwei Wochen später zweite Impfung. Danach jährliche Auffrischung. Geimpft werden sollten nur FeLV-negative Tiere. Vor der ersten Impfung muss also ein Bluttest gemacht werden. Notwendig für: Freigänger und Katzen, die in größeren Gruppen leben. Wohnungskatzen, die allein oder zu zweit gehalten werden und garantiert nicht in Kontakt mit fremden Katzen kommen, brauchen nicht gegen Feline Leukämie geimpft zu werden. Probleme: Die Impfung bzw. die Trägersubstanz des Impfstoffes (Adjuvans) steht im Verdacht, bei älteren Katzen sehr aggressive Tumoren auszulösen &#8211; das so genannte impfinduzierte Fibrosarkom. Das Risiko scheint mit der Häufigkeit der durchgeführten Impfungen, der Anzahl verschiedener Impfungen an einer Impfstelle und dem Lebensalter des geimpften Tieres zu steigen. Da ältere Katzen anscheinend einen höheren Eigenschutz aufweisen und der Impfschutz ohnehin länger als ein Jahr anzuhalten scheint, empfehlen manche TÄ, die Impfung nicht jährlich, sondern nur alle zwei bis drei Jahre zu wiederholen und ab dem siebten Lebensjahr gar nicht mehr durchzuführen. Unabhängig davon sollte auf keinen Fall im Nacken, sondern auf den hinteren Oberschenkeln geimpft werden, weil dort ein evtl. auftretendes Fibrosarkom wesentlich erfolgversprechender operiert werden kann. Außerdem sollte die Leukose-Impfstelle nicht für andere Impfungen genutzt werden (Empfehlung: hinten links).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Tollwut</span> (siehe <a href="#424">4.2.4</a>)</p>
<p>Grundimmunisierung: ab der 12. Lebenswoche. Nach der Änderung der Tollwutverordnung am 20.12.2005 gelten für Deutschland (und für Reisen innerhalb Europas) die von den Impfstoff- herstellern genannten Wiederholungsimpftermine, die Intervalle von bis zu 4 Jahren vorgeben &#8211; in den meisten Fällen wird dort eine einmalige Impfung zu Beginn als ausreichend angegeben.</p>
<p>Dagegen jedoch rät die Ständige Impfkommission im bpt (Bundesverband praktizierender Tierärzte) in ihren Empfehlungen vom Juli 2006 zugunsten einer besseren Immunlage zu einer Wiederholungsimpfung nach 4 Wochen und einer weiteren nach einem Jahr, ehe auf das vorgegebene Schema der Impfstoffhersteller zurück gegriffen wird.</p>
<p>Notwendig für: Freigänger und Wohnungskatzen mit Kontakt zu Freigängern. Diese tödliche Virus-Infektion ist auf Menschen übertragbar. Gerät eine Katze ohne nachgewiesenen Impfschutz (Impfpass) unter Tollwutverdacht, kann sie getötet werden. Probleme: Auch die Tollwut-Impfung steht unter Verdacht, das impfinduzierte Fibrosarkom auszulösen. Da sie jährlich wiederholt werden muss, kann man nur eines tun, um das Risiko gering zu halten: Immer auf den hinteren Oberschenkeln impfen (Empfehlung: hinten rechts).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Feline infektiöse Peritonitis</span> (FIP, siehe <a href="#425">4.2.5</a>)</p>
<p>Erste Impfung frühestens ab der 17. Lebenswoche, danach jährlich. Notwendig für: Ein halbwegs wirksamer Schutz konnte bisher nur bei FCoV-negativ getesteten Jungtieren nachgewiesen werden. Bei älteren und/oder FCoV-positiven Tieren macht die Impfung keinen Sinn.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">FIV</span> (&#8221;Katzen-Aids&#8221;, siehe <a href="#426">4.2.6</a>)</p>
<p>In Europa gab es bisher keine wirksame Schutzimpfung. Im März 2002 hat jedoch die FDA (US-amerikanische Gesundheitsbehörde) die kommerzielle Produktion des ersten Katzen-Aids-Impfstoffes genehmigt. Er soll in den USA bereits im Sommer 2002 für Tierärzte verfügbar sein. Laut den Entwicklern Niels Pederson und Janet Yamamoto haben Studien nachweislich die Wirkung des Impfstoffes bestätigt: 67 Prozent der geimpften Katzen blieben gesund, als sie ein Jahr nach der Impfung infiziert wurden, verglichen mit 26 Prozent bei ungeimpften Katzen.</p>
<p>Weiterführende Informationen zur Impfproblematik finden sich unter <a href="http://www.barfers.de/cats/katzen_impfungen.htm" target="_blank">http://www.barfers.de/cats/katzen_impfungen.htm</a> und <a href="http://www.rassekatzen-stuttgart.de/html/fibrosarkomen.html" target="_blank">http://www.rassekatzen-stuttgart.de/html/fibrosarkomen.html</a></p>
<h3><a name="44">4.4 Was sind typische Krankheitssymptome? Worauf deuten sie hin?</a></h3>
<p>Im Folgenden sind die wichtigsten Symptome und die Krankheiten aufgelistet, auf die sie am ehesten hindeuten können. In jedem Fall gilt: Lieber einmal &#8220;zu oft&#8221; zum TA, um abklären zu lassen, was genau hinter einem Symptom steckt, als einmal zu wenig! Diese Liste ist nicht vollständig. Sie zeigt nur einige Möglichkeiten auf, die zutreffen <span style="text-decoration: underline;">können</span>.</p>
<h3><a name="441">4.4.1 Erbrechen</a></h3>
<p>Man sollte zwei Arten von Erbrechen unterscheiden:</p>
<p>Zum einen das physiologische, also normale Erbrechen, bei welchem die Katze Haare z.B. in Verbindung mit Gras erbricht; zum anderen das krankhafte Erbrechen. Teilweise sind die Übergänge fließend, z.B. kann auch häufiges Fressen von Gras mit danach folgendem Erbrechen mit Schleim auf eine Erkrankung hindeuten.</p>
<p>Krankhaftes Erbrechen kann sich sowohl in Leererbrechen mit oder ohne Schleim als auch in Erbrechen von Futter äußern.</p>
<p>Beide Arten von Erbrechen sind häufig begleitet von Übelkeitsgefühlen, die sich in Form von Schmatzen, vermehrtem Speicheln und/oder evtl. Unruhe äußern.</p>
<p>Die Ursachen sind vielfältig: Magenschleimhautreizung oder -entzündung, Verstopfung (siehe auch <a href="#442">4.4.2</a>), verschluckte Fremdkörper (siehe auch <a href="#611">6.11</a>), Tumoren, Probleme mit Bauchspeicheldrüse, Leber oder Niere, massiver Spulwurmbefall, Vergiftungen und nicht zuletzt Futtermittelunverträglichkeiten. Im Zweifelsfalle, v.a. bei täglichem oder sehr häufigem Erbrechen und bei schlechtem Allgemeinbefinden also immer zum TA.</p>
<p>Zur Selbsthilfe siehe <a href="#442">4.4.2</a> (Fastenzeit, Diät).</p>
<p>Als eher harmlos zu deuten ist das nicht selten vorkommende Erbrechen nach Aufnahme großer Mengen an Trockenfutter. Es quillt im Magen auf, dieser signalisiert Überfüllung, und das Futter kommt kurzerhand retour. Mitunter wird auch Feuchtfutter zu hastig verschlungen und wieder erbrochen.</p>
<p>Abhilfe schafft eine Portionierung des Futters. Zu langsamerem Fressen können auch ein oder mehrere große Steine im Futternapf animieren, um die herumgefressen werden muss. Die Steine sollten aber so groß sein, dass sie nicht verschluckt werden. Unter Umständen hat die Katze auch nicht genügend Ruhe beim Fressen, fühlt sich z.B. durch Mitkatzen gestört. In dem Fall sollte man getrennt füttern.</p>
<p>Hält das Erbrechen weiter an, sollten organische Ursachen abgeklärt werden.</p>
<h3><a name="442">4.4.2 Durchfall</a></h3>
<p>Wenn die Katze mehrmals täglich breiigen oder wässrigen Kot mit oder ohne Blut und/oder Schleim absetzt, können verschiedene Ursachen dahinter stecken: Wurmbefall (dabei können sich Durchfälle mit normal geformtem Kot abwechseln), Gärungsprozesse im Darm (Blähungen), virale, bakterielle oder parasitäre Infektionen, Hormon- und Stoffwechselstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion), Futtermittelunverträglichkeiten bzw. Allergien, Tumoren, Probleme mit der Bauchspeicheldrüse und/oder der Leber und nicht zuletzt, wenn auch selten, Vergiftungen.</p>
<p>Als Grundregel gilt: Auf jeden Fall den TA konsultieren, wenn der Durchfall länger als zwei Tage anhält, wässrig ist, viel Blut abgesondert wird, das Allgemeinbefinden schlecht ist oder es sich um einen Katzenwelpen handelt! Anhaltender Durchfall führt durch Wasser- und Nährstoffverlust zu Austrocknung sowie Abmagerung und kann Elektrolytverschiebungen im Blut bewirken.</p>
<p>Als erste Maßnahme bei erwachsenen Katzen, die sich ansonsten ungestört verhalten, sollte 24 Stunden nicht gefüttert werden, um den Magen-Darm-Trakt zu entlasten. Danach entweder eine selbst gekochte Diät oder eine beim TA erhältliche Schonkost füttern, damit die angeschlagenen Darmwände geschont werden. Handelsübliches Futter ist nicht geeignet, da die Darmwände jetzt durchlässiger sind, so dass größere Moleküle in die Blutbahn übertreten, vom Immunsystem als fremd erkannt werden und eine Futtermittelallergie auslösen können. Wichtig über die ganze Zeit ist, dass die Katze genügend trinkt! Dazu kann man neben Wasser auch Kamillen- oder verdünnten Schwarztee anbieten, wenn die Katze dies mag. Die Diät bzw. Schonkost sollte mindestens drei bis vier Tage lang gegeben werden, auch wenn der Durchfall bereits abgeklungen ist. Und zwar in möglichst kleinen, aber häufigen Portionen, um Magen und Darm nach dem Futterentzug langsam wieder an Nahrung zu gewöhnen und nicht gleich wieder zu überlasten.</p>
<h3><a name="443">4.4.3 Verstopfung</a></h3>
<p>Setzt eine Katze seit mindestens einem Tag bei eigentlich gutem Fressverhalten keinen Kot ab, spricht man bereits von Verstopfung. Diese sollte so bald wie möglich behandelt werden, da sie zu einer lebensbedrohlichen Situation führen kann!</p>
<p>Mögliche Ursachen: Darmträgheit bei eher faulen Katzen, Darmverschluss durch Fremdkörper, Würmer, Tumoren oder Darmverschlingungen, Störungen im Nervensystem z.B. nach Unfällen oder Störungen des Stoffwechsels bzw. Hormonhaushaltes.</p>
<p>I.d.R. äußert sich eine Verstopfung neben dem Nichtabsetzen von Kot in Abnahme der Futteraufnahme bis hin zu Futterverweigerung, häufigem Leererbrechen und einem verhärteten Bauch, der auch schmerzhaft sein kann. In vielen Fällen wird sich die Katze lustlos zeigen.</p>
<p>Durch den im Darm liegenbleibenden Kot und seine Giftstoffe kann sich eine Vergiftung entwickeln; ferner kommt es zu einer Darmerweiterung, evtl. auch zu einer Schädigung des darmeigenen Nervensystems. Bekannt in diesem Zusammenhang ist das Megacolon, bei dem aus noch weitgehend ungeklärten Ursachen der Dickdarm dauerhaft erweitert ist. Hier ist u.U. lebenslang immer wieder mit Verstopfungen zu rechnen, eine Operation ist möglich. Befinden sich Fremdkörper im Darm, hängen die möglichen Folgen von der Art des Fremdkörpers ab: Spitze können den Darm durchbohren, was eine schwere Bauchfellentzündung mit Fieber nach sich zieht, stumpfe können die Darmpassage blockieren. In beiden Fällen kann eine Operation nötig werden.</p>
<p>Handelt es sich um eine reine Verstopfung, also eine Kotansammlung meist im Dickdarm, wird zunächst abgeführt: Die Katze bekommt einen Einlauf durch den After, um ihr die Entleerung zu vereinfachen. Wenn die mangelnde Wasseraufnahme im Darm bereits zur Austrocknung geführt hat, wird der TA eine Infusion von Elektrolyten unter die Haut vornehmen, gegebenenfalls auch röntgen, um nach möglichen Ursachen zu forschen. In den nächsten Tagen muss der Katze z.B. Laktulose oder auch Milch bzw. Milchzucker verabreicht werden, damit der Kot weich bleibt. In Absprache mit dem TA kann der Katzenhalter selbst einen Einlauf mit Klistieren für Säuglinge, z.B. Mikroklist, durchführen.</p>
<h3><a name="444">4.4.4 Schmerzen beim Wasserlassen</a></h3>
<p>Schmerzen beim Wasserlassen äußern sich i.d.R. durch häufige Toilettengänge mit Lautäußerungen bis hin zum Schreien und geradezu zwanghaftes Absetzen nur kleiner Urinmengen. Evtl. wird die Katze auch unsauber. Bei diesen Symptomen ist Vorsicht angezeigt, und es sollte so schnell wie möglich durch einen TA nach der Ursache geforscht werden. In Frage kommen v.a. Blasenentzündungen und Harngrieß oder Harnsteine (Urolithiasis, siehe <a href="#445">4.4.5</a> und <a href="#446">4.4.6</a>).</p>
<p>Als Komplikation können vorwiegend Folgen für die Nieren durch aufsteigende Entzündungen bzw. durch einen möglichen Harnrückstau in das Nierenbecken auftreten, schnelles Handeln und Behandeln ist also erforderlich!</p>
<p>Bei einer Urolithiasis ist es u.U. notwendig, eine dauerhafte Futterumstellung (Diätfutter, nur beim TA erhältlich, siehe auch <a href="#310">3.10</a>) vorzunehmen, da der Urin dabei häufig zu alkalisch ist. Beim TA gibt es auch diverse Mittel zur Senkung des pH-Wertes (Säuerung) des Urins (Paste, Pulver, Tabletten). Für genügende Wasseraufnahme ist in jedem Fall zu sorgen (siehe auch <a href="#311">3.11</a>).</p>
<h3><a name="445">4.4.5 Blut im Urin</a></h3>
<p>Für Blut im Urin gilt das Gleiche wie unter <a href="#444">4.4.4</a>: Ursachenforschung!</p>
<p>Neben Entzündungen und Harngrieß/-steinen kann die Ursache v.a. bei älteren Katzen auch ein Tumor der Blase sein; eine Ultraschalluntersuchung ist hierbei zur Diagnosestellung hilfreich. Eher selten: Vergiftungen.</p>
<h3><a name="446">4.4.6 Harnverhalten</a></h3>
<p>Harnverhalten ist ein Symptom, das dringender Aufklärung bedarf, da durch den zurückgehaltenen Harn zum einen Nierenschäden auftreten können, zum anderen der im Urin enthaltene Harnstoff in das Blut übertritt und den Organismus regelrecht vergiften kann. Übelkeit, Brechreiz, Futter- und Wasserverweigerung sowie schlechtes Allgemeinbefinden sind die Folgen.</p>
<p>Die Ursachen liegen i.d.R. entweder in einem teilweisen bis vollständigem Verschluss der ableitenden Harnwege durch z.B. Entzündungen, Harngrieß bzw. -steinbildung, Tumoren oder in einer Störung der Nervenfunktion der Blase. Diese Störung kann durch ein Trauma bedingt sein, also eine Verletzung der Nerven. Man kennt bei der Katze aber auch eine &#8211; mit Behandlung vorübergehende &#8211; Lähmung unbekannter Ursache, die auch nach Operationen bzw. Narkosen auftreten kann.</p>
<p>In nahezu jedem Fall wird über einen Blasenkatheter Urin abgelassen und/oder ein entkrampfendes Mittel gespritzt. Die weitere Behandlung richtet sich nach der Ursache. Siehe auch <a href="http://www.keinwitz.de/fus.html">FUS</a>.</p>
<h3><a name="447">4.4.7 Sehr häufiges Wasserlassen</a></h3>
<p>Häufiges Wasserlassen mit Produktion von insgesamt viel Urin ist i.d.R. ein Zeichen schwererer Erkrankungen, allen voran Erkrankungen der Nieren (siehe <a href="#427">4.2.7</a>) und Diabetes mellitus (&#8221;Zuckerkrankheit&#8221;, siehe <a href="#428">4.2.8</a>). Sie alle gehen mit starkem Durst sowie vermehrter Wasseraufnahme einher und führen schnell zu einer Austrocknung.</p>
<p>Sehr selten liegt die Ursache in einer Störung der Nebennierenrinde (Morbus Cushing bzw. Cushing-Syndrom) bzw. der übergeordneten Schaltstellen im Gehirn (Morbus Cushing; Morbus Addison). Diese, wie auch die vorgenannten Erkrankungen, gehören unbedingt in tierärztliche Behandlung.</p>
<p>Bei häufigem Wasserlassen immer nur kleiner Mengen siehe <a href="#444">4.4.4</a>.</p>
<h3><a name="448">4.4.8 Schlittenfahren</a></h3>
<p>Wenn eine Katze auf etwas seltsame Weise ihren Hintern über den Boden zieht, wird dieses Rutschen oft als &#8220;Schlittenfahren&#8221; bezeichnet. Es zeigt gewöhnlich an, dass das Tier unter einem heftigen Juckreiz am After leidet. Dieser ist fast immer einem von zwei Gründen zuzuordnen: Wurmbefall (siehe <a href="#454">4.5.4</a>) oder Probleme mit den Analbeuteln.</p>
<p>Hinterlässt die Katze beim Schlittenfahren eine bräunliche, unangenehm, aber nicht nach Kot riechende Spur, dann hat sie vermutlich Probleme mit den Analbeuteln. Rechts und links neben dem After sitzen zwei Drüsen, die einen Geruchsstoff produzieren. Dieser wird in den Analbeuteln gesammelt und beim Koten abgegeben. Verunreinigungen oder erbliche Veranlagung können dazu führen, dass sich die Beutel nicht regelmäßig entleeren. Der dadurch entstehende Stau ist für die Katze sehr unangenehm, da er Druckschmerz und Juckreiz verursacht. Durch das Schlittenfahren versucht sie sich Erleichterung zu verschaffen. Wird ein solches Verhalten beobachtet, sollte unbedingt ein Besuch beim TA erfolgen. Ohne vollständige manuelle Entleerung und anschließende Kontrolle kann es zu schweren Entzündungen kommen. Als Warnung sei angemerkt, dass der tierärztliche Eingriff kurzfristig schmerzhaft sein kann und das Tier nicht gerade erfreut darauf reagiert. So manche normalerweise ganz liebe Schmusekatze hat dabei schon das Personal der TA-Praxis demoliert&#8230;</p>
<h3><a name="449">4.4.9 Appetitlosigkeit</a></h3>
<p>Appetitlosigkeit kann durch sehr viele sehr unterschiedliche Erkrankungen ausgelöst werden. Sie ist oft das erste Anzeichen dafür, dass es der Katze nicht gut geht &#8211; also in jedem Fall abklären lassen! Als Appetitlosigkeit bezeichnet man völlige Futterverweigerung, &#8220;Mäkelei&#8221; (wenn z.B. die Katze über einen längeren Zeitraum die aufgenommene Futtermenge immer weiter reduziert oder nur noch mit besonders leckeren Dingen zum Fressen zu überreden ist) oder auch erkennbaren Hunger, der einfach nicht gestillt wird (wenn sie z.B. fressen möchte, es aber aufgrund von Schmerzen oder weil sie ihr Futter nicht riechen kann, sein lässt).</p>
<p>Häufig bestehen Probleme in der Maulhöhle: Zahnstein, Zahnfleisch- oder Rachenentzündung, abgebrochene und/oder entzündete Zähne, Geschwüre (siehe auch <a href="#4411">4.4.11</a>), Verletzungen, seltener Tumoren können schuld sein. Oder im Verdauungstrakt: Magen- oder Darmschleimhautentzündungen, Verstopfung oder Fremdkörper (siehe auch <a href="#443">4.4.3</a>), Tumoren, seltener Vergiftungen. Auch bei schwereren Erkrankungen tritt Appetitlosigkeit ein: Nierenerkrankungen (siehe <a href="#427">4.2.7</a>), Diabetes mellitus (siehe <a href="#428">4.2.8</a>), Erkrankungen von Leber, Bauchspeicheldrüse oder Herz, Infektionen aller Art (vom einfachen Schnupfen bis hin zur tödlich endenden FIP, siehe <a href="#425">4.2.5</a>). Auch schlechtes Allgemeinbefinden (Fieber, Schmerzen) kann der Grund sein.</p>
<p>Wichtig ist &#8211; neben einem alsbaldigen TA-Besuch -, der Katze das Futter möglichst schmackhaft zu machen, sei es durch Anwärmen oder Zerkleinern. Nötigenfalls kann auch auf &#8220;Leckerchen&#8221; und/oder zur normalen Ernährung eher wenig geeignete Lebensmittel wie Käse, Wurst o.ä. ausgewichen werden. In Absprache mit dem TA kann auch eine Zwangsernährung nötig sein, denn bei Katzen führt eine längere Nahrungsabstinenz durch Abbau körpereigenen Fettgewebes zu einer übermäßigen Anflutung von Fettsäuren in der Leber. Da diese nicht adäquat verarbeitet werden können, kommt es zum Fettleber-Syndrom, das &#8211; je nach Grad der Leberschädigung &#8211; tödlich enden kann.</p>
<h3><a name="4410">4.4.10 Starker Durst</a></h3>
<p>Trinkt die Katze plötzlich oder schleichend wesentlich mehr als vorher, ist ein TA-Besuch dringend angeraten. Sehr häufig liegen Nierenerkrankungen (siehe <a href="#427">4.2.7</a>) oder ein Diabetes mellitus vor (siehe <a href="#428">4.2.8</a>). Nur selten liegt die Ursache in einem Diabetes insipidus.</p>
<p>Keinesfalls sollte das Wasser rationiert werden, da durch das vermehrte Trinken i.d.R. ein Flüssigkeitsverlust über den Urin ausgeglichen wird. Bekommt die Katze jetzt weniger zu trinken, droht sie sehr schnell auszutrocknen!</p>
<h3><a name="4411">4.4.11 Mundgeruch</a></h3>
<p>Fällt ein vorher nicht dagewesener Geruch aus der Maulhöhle auf, sollte ein TA konsultiert werden.</p>
<p>Als Ursachen kommen Probleme in der Maulhöhle (Zahnstein, Zahnfleisch- und Mundschleimhautentzündungen, Karies), Entzündungen im Bereich der Speiseröhre oder der Magenschleimhaut (evtl. nach einer Verletzung durch einen möglicherweise verschluckten Fremdkörper) in Frage. Bei diesen Erkrankungen nimmt man i.d.R. einen unangenehm-fauligen Geruch wahr.</p>
<p>Bei Nierenfunktionsstörungen (siehe <a href="#427">4.2.7</a>) fällt häufig und leider meist erst im Endstadium durch eine Absonderung von Ammoniak über die oberen Verdauungswege ein stechend-scharfer Geruch auf, während bei einem Diabetes mellitus (siehe <a href="#428">4.2.8</a>) in einem ebenfalls fortgeschrittenen Stadium ein eher süßlich-scharfer Geruch auftritt.</p>
<h3><a name="4412">4.4.12 Niesen, Schnupfen</a></h3>
<p>Niest eine Katze mehrere Tage hintereinander mehrmals täglich, liegt die Ursache in den häufigsten Fällen in einer Infektion (siehe auch <a href="#422">4.2.2</a>). Hierbei unterscheidet man Virusinfektionen mit klarem, meist wässrigem Sekret und bakterielle Infektionen mit gelblich-grünem, meist zähem Sekret. Erstere bilden i.d.R. durch Abwehrschwächung die Grundlage für zweitere. Beide können mit einer Allgemeinerkrankung einhergehen, so dass ein TA-Besuch angezeigt ist, bevor sich Schlimmeres entwickeln kann.</p>
<p>Seltener ist die Ursache eine Allergie (siehe <a href="#473">4.7.3</a>), Tumoren oder Fremdkörper im Nasen-Rachenraum (sehr beliebt: Grashalme).</p>
<p>Liegt eine Infektion vor, sollte die Katze in jedem Fall warm gehalten werden. In Absprache mit dem TA kommen bei einer verstopften Nase auch Inhalationen (Vorsicht bei ätherischen Ölen, siehe <a href="#492">4.9.2</a>; am besten geeignet erscheint Kamillentee), Nasentropfen für Säuglinge (nicht länger als sieben Tage!) oder Schleimlöser als unterstützende Maßnahme in Frage. Katzen sind, was das Futter angeht, stark auf ihren Geruchssinn angewiesen; deshalb muss auf regelmäßige Futteraufnahme geachtet werden (siehe auch <a href="#449">4.4.9</a>).</p>
<p>Besondere Vorsicht ist bei jungen Katzen geboten aufgrund des Katzenschnupfenkomplexes (siehe <a href="#422">4.2.2</a>). Dieser stellt eine schwere Erkrankung dar, die zwingend tierärztlich behandelt werden muss!</p>
<h3><a name="4413">4.4.13 Husten</a></h3>
<p>Hat eine Katze häufig Husten mit oder ohne Auswurf, sollte die Ursache möglichst rasch abgeklärt werden. Dabei sollte man darauf achten, in welchen Situationen dieses Symptom bevorzugt auftritt.</p>
<p>Meist liegen Infektionen im Bereich des Kehlkopfes bzw. der Luftröhre oder Lunge vor. Recht häufig spielen aber auch Allergien (siehe <a href="#473">4.7.3</a>) oder Fremdkörper im Bereich der Atemwege oder der Speiseröhre eine Rolle. Darüber hinaus kann Husten ein erstes Anzeichen einer Herzerkrankung sein, die schnellstmöglich entsprechend behandelt werden sollte.</p>
<h3><a name="4414">4.4.14 Verklebte Augen</a></h3>
<p>Ein- oder beidseitig verklebte Augen enstehen durch eine i.d.R. übermäßige Absonderung von veränderter Tränenflüssigkeit. Meist geht damit ein Anschwellen und eine Rötung der Bindehäute einher. Werden die Augen zusammengekniffen, deutet das auf Schmerzen hin. Die häufigsten Ursachen sind Infektionen, wobei meist beidseitiger Ausfluss mit Bindehautentzündung und Schmerzen auftritt. Ferner kommen vor allem bei einseitigem Ausfluss Fremdkörper (Getreidegrannen u.ä.) in Frage.</p>
<p>In jedem Fall sollte schnell der TA aufgesucht werden, da sowohl Fremdkörper als auch Infektionen zu einer Schädigung der Hornhaut führen können. Mitunter kann sich eine Infektion auch tiefer in das Auge fortpflanzen, so dass die Sehfähigkeit beeinträchtigt werden kann.</p>
<p>Bei Veränderungen im Inneren des Auges, insbesondere Trübung, Gerinnseln oder Flocken in der vorderen Augenkammer, aber auch bei dauerhafter Weit- oder Engstellung der Pupille sollte schnellstmöglich ein TA aufgesucht werden!</p>
<p>Bitte unterlasst jede selbsttätige Verabreichung von Augensalben oder -tropfen! Sie können je nach Erkrankung des Auges kontraindiziert sein und die Sache eher noch verschlimmern. Bitte auch keine Salben oder Tropfen anwenden, die noch von einer eventuellen früheren Behandlung im Schrank liegen: Medikamente, die ins Auge eingebracht werden, dürfen längstens sechs Wochen nach Anbruch verwendet werden (Verkeimungsgefahr!). Auch Kamillentee hat nichts im Auge zu suchen, obwohl es als &#8220;altes Hausmittel&#8221; gilt. Die darin enthaltenen Schwebeteilchen können die Augenbindehäute zusätzlich reizen; ferner steht Kamillentee im Verdacht, am Auge allergische Reaktionen hervorzurufen.</p>
<p>Einzig zu empfehlen als Erste-Hilfe-Maßnahme bei stark verklebten Augen ist das Entfernen der Krusten mit einem in lauwarmem Wasser oder einer speziell dafür gedachten Lösung (z.B. Camillosan aus der Apotheke) getränkten weichen, nicht fusselnden Läppchen. Das ersetzt allerdings nicht den Gang zum TA!</p>
<h3><a name="4415">4.4.15 Häufiges, heftiges Kratzen</a></h3>
<p>Juckreiz bei Katzen führt zu vermehrtem Kratzen, aber auch Beißen und hastigem Lecken an den betroffenen Körperstellen bis hin zur Verletzung der Haut (erkennbar an Krusten) und Ausriss oder -fall der Haare. In einigen Fällen fühlen sich die Katzen durch den Juckreiz so belästigt, dass das Allgemeinbefinden leidet und sie schlecht fressen.</p>
<p>Die häufigsten Ursachen sind Parasiten, insbesondere Flöhe (siehe <a href="#451">4.5.1</a>), aber auch Grasmilben (sitzen meist an den Pfoten und im Kopfbereich), Ohr- und andere in der Haut lebende Milben (siehe <a href="#453">4.5.3</a>); hin und wieder sind auch Haarlinge oder Läuse zu beobachten. Hier sind nach Konsultation eines TA entsprechende Insektizide bzw. Akarizide anzuwenden. Bitte keine Mittel aus dem freien Handel ausprobieren, die ätherische Öle enthalten (siehe <a href="#452">4.5.2</a>)!</p>
<p>Vor allem bei langhaarigen Katzen tritt nicht selten ein Pilzbefall der Haut auf, der zu umschriebenem Haarausfall mit und ohne Juckreiz und Krustenbildung führt und unter allen Umständen behandelt werden muss. Zum einen übertragen sich die entsprechenden Pilze (meist Microsporum-Arten, seltener Trichophyton) auch auf den Menschen und andere im Haus lebende Tiere, zum anderen kann sich der Pilz in inneren Organen einnisten! Die Behandlung ist i.d.R. recht langwierig, und man sollte in dieser Zeit vermehrt auf Hygiene achten (z.B. die Hände nach Streicheln der Katze hin und wieder mit Sagrotan oder ähnlichen desinfizierenden Mitteln behandeln). Vorsicht ist v.a. bei Kindern, älteren Menschen und Immungeschwächten geboten.</p>
<p>Auch Allergien jeglicher Art können zu Juckreiz führen, siehe dazu <a href="#47">4.7</a>.</p>
<h3><a name="4416">4.4.16 Belag in den Ohren</a></h3>
<p>Gerade bei jungen, aber auch bei älteren Katzen findet man häufig Beläge in den Ohren, i.d.R. im Zusammenhang mit einem mehr oder weniger intensiven Kratzen.</p>
<p>Ursache sind v.a. Ohrmilben (siehe <a href="#453">4.5.3</a>). Bei Befall mit selbigen findet sich typischerweise ein krümelig-schwarzes Ohrsekret, das meist in großen Mengen die Gehörgänge ausfüllt. Ferner kommen hin und wieder Pilzinfektionen vor, wobei sich das Sekret eher zu braun und schmierig verändert. Mitunter kann dann auch ein unangenehmer, hefeartiger Geruch auffallen. Eher selten sind bakterielle Infektionen mit eitrigem, also gelblich-stinkendem Ausfluss.</p>
<p>Bei allen Veränderungen des Ohrsekretes ist dringend angeraten, einen TA aufzusuchen; zum einen können Entzündungen durch Milben u.a. durch das Trommelfell zum Mittelohr, im schlimmsten Fall zum Innenohr hin durchbrechen. Zum anderen ist der Juckreiz sehr unangenehm für die Katze; durch anhaltendes Kratzen am Ohr kann sie sich außerdem erhebliche Verletzungen zuführen.</p>
<p>Der TA wird eine Untersuchung und Reinigung des Ohres vornehmen und eine Salbe oder Tropfen mitgeben, die regelmäßig gegeben werden müssen. Ohrmilben sind sehr hartnäckig, und man muss mit einer mindestens 14-tägigen Behandlung rechnen. Seit einiger Zeit gibt es auch ein wirksames Spot-on gegen diese Parasiten, das vier Wochen vorhält. Eine eingehende Säuberung zu Behandlungsbeginn ist dennoch notwendig.</p>
<p>Achtung, wenn noch andere Tiere im Haushalt leben: Die Milben sind von Katze zu Katze sowie von Katze zu Hund und umgekehrt übertragbar. Deshalb: Auch bei den übrigen tierischen Mitbewohnern auf entsprechende Anzeichen achten.</p>
<p>Vielfach wird versucht, die Ohren selbst zu reinigen. Dies ist durchaus erlaubt, solange es sich um den sichtbaren Teil der Ohrmuscheln handelt. Aber bitte nicht mit Q-Tips o.ä. im Gehörgang herumstochern. Die Gefahr, das Trommelfell zu verletzen, ist nicht groß, solange man nicht am Ohr zieht und damit den abgewinkelten Gehörgang &#8220;begradigt&#8221;. Aber man kann das Ohrsekret dadurch weiter in den Gehörgang hineinschieben. Die daraus resultierende Verstopfung stellt eine willkommene Brutstätte für Bakterien dar.</p>
<h3><a name="4417">4.4.17 Humpeln, Hinken, Schmerzen beim Bewegen</a></h3>
<p>Hinkt eine Katze, können viele Ursachen dahinter stecken. Sehr häufig sind speziell bei Freigängern Abszesse in den Gliedmaßen (aber auch an anderen Körperstellen) aufgrund von Biss- und Kratzwunden durch andere Katzen, seltener aufgrund eingedrungener Fremdkörper. Dabei werden krankheitserregende Keime in die Wunde getragen, die zuerst zu einer massiven Verdickung des umliegenden Gewebes und nach Ausreifung zu einem eitergefüllten Raum (Abszess) führen. Das Problem: Im Laufe der Abszessreifung kommt es häufig zu einer Allgemeininfektion mit Fieber (Symptome können Appetitlosigkeit und Mattigkeit sein). Die Bakterien können sich schlimmstenfalls in wichtige Organe wie Niere, Herz oder Leber absiedeln und dort Erkrankungen mit nachfolgenden Funktionsminderungen verursachen. Deshalb bitte gerade bei solchen eitrigen Entzündungen nie zu lange mit der Konsultation eines TA warten!</p>
<p>Ebenfalls recht häufig sind Knochenbrüche, die nicht nur bei Freigängern, sondern auch bei Wohnungskatzen auftreten können, sowie Reizungen der Nerven im Bereich der Wirbelsäule meist durch &#8220;Verrenkungen&#8221; bei Sprüngen usw., die sich in Bewegungsunlust mit &#8220;komischem Gang&#8221;, Vermeiden von Springen, hin und wieder auch Appetitlosigkeit aufgrund der Schmerzen äußert. Die Schmerzen entstehen hierbei durch den Druck auf die Nerven, die aus dem Rückenmarkskanal in den Körper abgehen.</p>
<p>Verschleißerscheinungen der Gelenke (Arthrosen), auch im Bereich der Wirbelsäule (Spondylosen) treten bei Katzen seltener auf; es können aber durchaus ältere Katzen betroffen sein bzw solche, die in jüngeren Jahren Gelenksentzündungen oder Brüche hatten. Hierbei ist es sinnvoll, den TA auf eine Begleittherapie mit Wirkstoffen, die den Stoffwechsel der Gelenkflüssigkeit unterstützen, anzusprechen (als Handelsname und Beispiel sei hier Felistro Locomotion mit Muschelextrakten genannt).</p>
<p>Andere, eher seltene Ursachen sind z.B. Gelenksentzündungen und Knochenentzündungen.</p>
<p>Bei Lahmheiten, die beide Hintergliedmaßen betreffen, kann ein durch eine Herzerkrankung verursachter Thrombus verantwortlich sein, der den hinteren Teil der Aorta oder die zu den Gliedmaßen abgehenden Arterien verstopft. Dadurch erfolgt eine Mangelversorgung mit sauerstoffreichem Blut, die Hinterbeine werden kalt und schlaff. In einem solchen Fall muss sofort (!) der TA konsultiert werden, da es sich um eine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, die nur schwer behandelbar ist.</p>
<p>Bei Humpeln oder Hinken ist also immer Abklärung durch den TA notwendig.</p>
<h3><a name="4418">4.4.18 Knoten</a></h3>
<p>Knoten sind nicht automatisch Tumoren, also Geschwulste. Weit häufiger sind Entzündungen in Form von Abszessen (entstehen meist binnen weniger Stunden bis Tage) oder Verstopfungen der Talgdrüsen (= Grützbeutel). Bei älteren Katzen können auch Warzen vorkommen.</p>
<p>Bei Knoten, die schon länger vorhanden sind, ist eine Abklärung zu empfehlen, zumal wenn sie plötzlich größer werden. Im Zweifelsfalle sollte der Knoten entfernt und histo-pathologisch (auf die Art des Gewebes) untersucht werden, da bei Katzen einige bösartige Tumorformen verbreitet sind (u.a. das Fibrosarkom, das besonders im Zusammenhang mit der Leukose- und der Tollwutimpfung, siehe <a href="#43">4.3</a>, auftreten kann). Schnelles Handeln erfordern auf jeden Fall Knoten im Gesäuge und an den Ohrrändern, da es sich hier oft um bösartige Tumoren handelt, die recht schnell in die Lunge oder andere Organe metastasieren können.</p>
<p>Als eher harmlos einzustufen sind Blutergüsse, die sich unter der Haut als weiche bis festelastische Knoten abzeichnen können, oder &#8220;Beulen&#8221;, die noch bis zu zwei Wochen nach einer erfolgten Injektion bestehen bleiben können.</p>
<h3><a name="4419">4.4.19 Plötzliche starke Gewichtsabnahme</a></h3>
<p>Verliert eine Katze in sehr kurzer Zeit merklich an Gewicht, steckt i.d.R. eine schwere Erkrankung dahinter, die dringend abgeklärt werden muss (bei gleichzeitigem Erbrechen, Durchfall oder Appetitlosigkeit siehe <a href="#441">4.4.1</a>, <a href="#442">4.4.2</a> bzw. <a href="#449">4.4.9</a>)! Neben starkem Wurmbefall (siehe <a href="#454">4.5.4</a>) sind Diabetes mellitus (siehe <a href="#428">4.2.8</a>), Nieren- (siehe <a href="#427">4.2.7</a>), Bauchspeicheldrüsen- oder Lebererkrankungen die häufigsten Ursachen; aber auch Herzerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktionen, FIP (siehe <a href="#425">4.2.5</a>; insbesondere die trockene Form) oder FIV (siehe <a href="#426">4.2.6</a>) können für den Gewichtsverlust verantwortlich sein.</p>
<p>Also: Katze gut auf andere Krankheitsanzeichen beobachten, um dann schnell beim TA vorstellig zu werden.</p>
<h3><a name="4420">4.4.20 Plötzliche starke Gewichtszunahme</a></h3>
<p>Hinter einer plötzlichen starken Gewichtszunahme verbirgt sich in der Regel eine ernsthafte Erkrankung, weshalb man zu deren Abklärung unbedingt einen TA aufsuchen sollte. So können bspw. eine Gebärmutterentzündung, ein Flüssigkeitserguß in Körperhöhlen (aufgrund von FIP, siehe <a href="#425">4.2.5</a>, oder einer Herzerkrankung) oder ein schnell wachsender Tumor hierfür verantwortlich zeichnen. Auch eine mögliche Schwangerschaft bei unkastrierten Freigängerinnen sollte erwogen werden.</p>
<h3><a name="4421">4.4.21 Krämpfe</a></h3>
<p>Krämpfe können vielfältiger Natur sein und bedürfen immer einer Überprüfung durch den TA. Sie können bspw. auf eine akute Vergiftung, eine Unterzuckerung bei einem Diabetes (siehe <a href="#428">4.2.8)</a>, eine Niereninsuffizienz im Endstadium, eine Herzerkrankung, eine Lebererkrankung, Kalziummangel oder einen epileptischen Anfall (siehe <a href="http://www.katzenepilepsie.de/Start2.htm" target="_blank">www.katzenepilepsie.de</a> für Einzelheiten) zurückzuführen sein.</p>
<p>Der TA braucht genaue Angaben für die Diagnose. Wenn irgend möglich, sollte man also auf die Uhr schauen, um festzustellen, wie lange die Krämpfe dauern, und auf die genauen Begleitumstände (Erbrechen, Speicheln, Einnässen, erweiterte Pupillen, Lichtscheu, Lärmempfindlichkeit, Orientierungslosigkeit usw.) achten.</p>
<h3><a name="4422">4.4.22 Fieber</a></h3>
<p>Von Fieber spricht man bei einer Katze ab einer Körpertemperatur von 39°C. Da Fieber viele Ursachen haben kann, sollte das Tier unbedingt von einem Tierarzt untersucht werden, der die Ursache eingrenzen und eine passende Behandlung einleiten kann.</p>
<h3><a name="45">4.5 Was tun gegen Parasiten?</a></h3>
<p>Es gibt zwei Gruppen von Parasiten: die Ekto- (ekto = außen) und die Endoparasiten (endo = innen). Zu den Ektoparasiten zählen Flöhe, Milben, Zecken und andere auf der Katze sitzende &#8220;Mitesser&#8221;, zu den Endoparasiten vor allem die Familie der Helminthen, also der parasitär lebenden Würmer. Diese wiederum unterteilen sich in Rund- (Nematoden) und Plattwürmer. Zu den Rundwürmern gehören Spul-, Haken- und Peitschenwurm. Die Plattwürmer werden durch die Bandwurmarten vertreten. Im Folgenden wird beschrieben, wie man gegen die unerwünschten &#8220;Gäste&#8221; vorgehen kann.</p>
<h3><a name="451">4.5.1 Flöhe</a></h3>
<p>Flöhe sind in zweierlei Hinsicht lästig. Zum einem saugen sie bei der Katze Blut und verursachen durch ihren Speichel, der einen Gerinnungshemmer enthält, Juckreiz; im schlimmsten Fall bekommt die Katze eine Flohspeichelallergie. Zum anderen können sie Bandwürmer übertragen. Diese gelangen in die Katze, wenn sie einen Floh aus ihrem Fell holt und zerbeißt. Daher sollten bei Flohbefall nicht nur die Flöhe selbst bekämpft, sondern auch Kotproben genommen und auf Wurmeier untersucht werden (siehe <a href="#455">4.5.5</a>.). Je nach Befund ist dann eine Wurmkur fällig.</p>
<p>Flöhe können Krankheiten übertragen (auch auf den Menschen). Deshalb sollte man die Flohbekämpfung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der geringste Teil der Flohpopulation sitzt übrigens auf der Katze. Wenn man also auf ihr Flöhe oder, häufiger, Flohkot (kleine schwarze Krümelchen, die auf ein Stück Papier gelegt und angefeuchtet einen rötlichen Hof bilden) gefunden hat, liegen in der näheren Umgebung bereits Unmengen von Eiern und Puppen. Ein einzelner weiblicher Floh legt nach seiner ersten Blutmahlzeit im Laufe seines ca. dreiwöchigen Lebens etwa 2.500 Eier. Diese rieseln aus dem Fell der Katze in alle möglichen und unmöglichen Ecken, Ritzen, Teppiche usw. Die Larven ernähren sich vom Kot (enthält Blutreste) der erwachsenen Flöhe, bis sie sich verpuppen. Die Puppen können unbeschadet ein Jahr und länger auf einen geeigneten Wirt warten. Das erklärt, warum auch reine Wohnungskatzen ohne Hundebesuch Flöhe bekommen können. Wenn man nämlich in eine Wohnung zieht, in der vor einem halben Jahr ein Tierhalter mit einem Flohproblem lebte, hat man die Bescherung: Die Jungflöhe sprengen die Puppenhülle und attackieren den sehnlichst erwarteten neuen Wirt.</p>
<p>Das bedeutet: Bei Flohbefall muss immer auch eine Umgebungsbehandlung durchgeführt werden. Wirksame (!) Mittel gegen Flöhe gibt es nur in der TA-Praxis oder in der Apotheke. Die im Zoohandel angebotenen Sprays, Puder und Halsbänder haben nur eine gesicherte Wirkung: Sie füllen die Kassen der Hersteller und des Handels. Die Flöhe hingegen fühlen sich durch sie wenig bis gar nicht in ihrer Arbeit gestört. Auch von der &#8220;natürlichen Alternative&#8221; Teebaumöl sollte man die Finger lassen: Es enthält Terpene und Phenole, die für die Katze hochgiftig sind!</p>
<p>Wer mag und sehr sorgfältig arbeitet, kann den Plagegeistern auch mit Flohkamm und heißem Wasser, in das man die Flöhe entsorgt, zu Leibe rücken. Dazu muss man aber bei Freigängern täglich penibelste Kontrollen durchführen. In Gegenden mit vielen Igeln haben Katzen besonders häufig Flöhe. Igelnester sind immer flohverseucht, und wenn die Katze hindurchläuft, zieht sie die lieben Tierchen geradezu magisch an.</p>
<p>Die in der TA-Praxis angebotenen Mittel sind meist so genannte Spot-ons. Sie werden der Katze in den Nacken geträufelt, der Wirkstoff wird über die Haut aufgenommen und verteilt sich über das Blut auf den gesamten Organismus. Mittel der neueren Generation sind bei weitem nicht mehr so gefährlich, wie sie es noch vor ein paar Jahren waren, und werden in den allermeisten Fällen von der Katze gut vertragen.</p>
<p>Bei noch nicht zu starkem Befall können ein saugkräftiger Staubsauger (Tipp: Flohhalsband nicht der Katze umlegen, sondern in den Staubsaugerbeutel stecken!) sowie ein Dampfreiniger gute Dienste leisten. Dann heißt es fleißig saugen, saugen, saugen :-).</p>
<p>Darüber hinaus gibt es ein Präparat, das man der Katze vorsorglich einmal monatlich ins Futter geben kann, sozusagen die &#8220;Pille für den Floh&#8221;. Der Vorteil ist, dass dieses Mittel für Säugetiere völlig unschädlich ist, da es nur auf die Chitinbildung von Insekten Einfluss hat: Es tötet ausgewachsene Flöhe nicht, verhindert aber die Vermehrung, indem es den Zyklus Ei -> Larve -> Puppe -> erwachsener Floh unterbricht. Der Larven können sich nicht verpuppen, infolge dessen sterben sie ab. Für Katzen, die bei Medikamenten im Futter den &#8220;Braten riechen&#8221; und streiken, gibt es das Mittel als Sechs-Monats-Spritze. Auf Dauer ist dies bei Freigängern die beste Möglichkeit der Vorbeugung.</p>
<h3><a name="452">4.5.2 Zecken</a></h3>
<p>Zecken sind leider weit verbreitet. Wenn die Katze nur manchmal eine oder zwei Zecken mitbringt, reicht die mechanische Entfernung mittels Zeckenzange oder -haken. Bitte niemals mit bloßen Fingern (Ansteckungsgefahr mit Borrelien!) arbeiten oder zu Hausmitteln wie Spiritus, Öl und Ähnlichem greifen. Diese Mittel wirken zwar, aber zu langsam. In ihrem Todeskampf gibt die Zecke vermehrt Speichel und damit auch darin enthaltene Krankheitserreger in die Bisswunde ab. Nach heutigem Kenntnisstand können Katzen zwar keine FSME (Gehirnentzündung) oder Borreliose bekommen, aber Zecken übertragen auch andere Krankheitskeime. Entgegen landläufiger Meinung hat der Stechapparat der Zecken kein Gewinde ;-). Man muss sie also nicht aus der Haut herausdrehen, sondern kann sie mit einem beherzten Ruck einfach herausziehen. Sollte einmal der Zeckenkopf in der Haut steckenbleiben &#8211; keine Panik: Er wird ähnlich wie ein Holzsplitter herauseitern. Evtl. Wundsalbe beim TA besorgen.</p>
<p>Von &#8220;natürlichen&#8221; oder &#8220;biologischen&#8221; Alternativmitteln sollte man die Finger lassen. Teebaumöl und andere ätherische Öle (insbesondere terpenhaltige) sind entweder für die Katze giftig, oder sie vertreiben die Zecke von der Katze in die Wohnung, wo sie zu einer erhöhten Gefahr für den Menschen wird. Denn wenn ihr der Wirt Katze zu sehr stinkt, weicht sie gern auf den Wirt Mensch aus, sowie sich die Gelegenheit bietet.</p>
<p>Bringt die Katze ständig mehrere Zecken mit, dann sollte man sich in der TA-Praxis ein Ungeziefer-Spot-on besorgen, das nicht nur gegen Flöhe, sondern auch gegen Zecken hilft.</p>
<h3><a name="453">4.5.3 Milben</a></h3>
<p>Wenn die Katze schwarze Verkrustungen oder schmierige Beläge in den Ohren hat, sich häufig in den Ohren kratzt und/oder den Kopf schüttelt, weist dies mit großer Wahrscheinlichkeit auf einen Ohrmilbenbefall hin. Unter den Fleischfressern sind diese Milben stark verbreitet, und die Ansteckung erfolgt von Tier zu Tier. Auch Hunde können diese Milbenart auf Katzen übertragen und umgekehrt. Befallen sind meist die Ohrmuschel und der äußere Ohrenrand, selten auch die Augen- und Stirngegend.</p>
<p>Da Ohrmilben starken Juckreiz auslösen und die befallenen Tiere sich kratzen, kommt es zu vermehrter Absonderung von Ohrenschmalz und Wundsekret. Hierdurch können sich dicke schwarze Beläge bilden. Durch das ständige Kopfschütteln und Kratzen kann es zu einer Entzündung des Gehörganges kommen, in schweren Fällen sogar zum Durchbruch des Trommelfelles, zu Mittelohrentzündung und Taubheit. Ein Befall mit Milben gehört auf jeden Fall tierärztlich behandelt. Der TA wird i.d.R. das Ohr reinigen und mit einer Salbe/Lotion behandeln, die die Milben abtötet, den Juckreiz lindert und heilungsfördernd wirkt. Die Behandlung muss vom Tierhalter mehrere Tage fortgeführt werden und sollte nicht ohne Rücksprache mit dem TA abgebrochen werden.</p>
<p>Zum Thema Herbstgrasmilben siehe <a href="http://www.tierarztinfo.com/Ubersicht/Lexikon/Katze/Herbstgrasmilben_Katze/herbstgrasmilben_katze.html" target="_blank">http://www.tierarztinfo.com/Ubersicht/Lexikon/Katze/Herbstgrasmilben_Katze/herbstgrasmilben_katze.html</a></p>
<h3><a name="454">4.5.4 Darmparasiten (Würmer)</a></h3>
<p>Würmer leben im Magen und im Darm der Katze und &#8220;stehlen&#8221; ihr dort Teile der Nahrung. Bei starkem Befall kann es daher zur Unterversorgung mit Vitaminen, Mineralien und Eiweiß kommen. Für Katzenwelpen können Würmer lebensbedrohlich werden.</p>
<p>Es gibt verschiedene parasitär lebende &#8220;Wurmfamilien&#8221; (Oberbegriff: Helminthen). Katzen werden von Plattwürmern (Bandwürmer) und Rundwürmern, auch Nematoden genannt (Spul-, Haken-, Peitschenwürmer), befallen. Zu sehen bekommt man sie so gut wie nie. Lediglich Bandwürmer fallen dem Tierhalter gelegentlich als &#8220;Reiskörner&#8221; auf, wenn einzelne Wurmglieder am After kleben (erstklassig zu sehen auf den Fotos unter <a href="http://www.boerde.de/%7Ematthias/parasit/" target="_blank">http://www.boerde.de/~matthias/parasit/</a>). Spulwürmer können erbrochen werden &#8211; das allerdings nur bei länger andauerndem und sehr starkem Befall.</p>
<p>Für den Menschen gefährlich werden können vor allem drei Arten:</p>
<ol>
<li> Der Spulwurm, insbesondere für Kinder. Zu den möglichen Folgen gehören Fieber, Muskel-und Gelenkschmerzen, Lungenentzündung, Sehstörungen, nervöse Störungen, Hirnhautentzündungen bis hin zu epileptischen Anfällen. </li>
<li> Der Fuchsbandwurm, ein besonders &#8220;heimtückischer&#8221; Parasit. Fuchsbandwurmfinnen nisten sich in Leber und Lunge ein und schädigen diese Organe massiv. Eine Heilung ist kaum möglich, die Übertragung findet jedoch eher über ungewaschene, mit Fuchskot verseuchte Waldbeeren als über die Katze statt. Der bei Katzen viel häufigere, weil durch den Floh übertragene Gurkenkernbandwurm ist für den Menschen relativ harmlos. Bei der Katze hat er bei starkem Befall ein struppiges Fell, Futterverweigerung und schleimigen Durchfall zur Folge. </li>
<li> Der Hakenwurm. Seine Larven werden durch Auflecken oder über die Haut aufgenommen. Sie bohren sich durch die Haut hindurch, gelangen so in die Blutbahn und über das Herz in die Lunge. Hakenwürmer gefährden vor allem Freigänger. Ein Befall kann erst nach etwa vier Wochen nachgewiesen werden. Bei starkem Befall kann es zu Abmagerung, Apathie, blutigem Durchfall, Darmentzündung, Blutarmut und Immunschwäche bis hin zum Tod kommen. Der Hakenwurm kommt weltweit vor, vor allem aber in den Tropen und Subtropen. </li>
</ol>
<p>Der einzige für den Menschen ungefährliche Katzen-Darmparasit ist der Peitschenwurm. Bei der Katze löst er bei starkem Befall Blutarmut, blutige Darmentzündungen, Abmagerung und Kräfteverfall aus. Bei Katzenwelpen kann es zu Entwicklungsstörungen kommen.</p>
<p>Während Band-, Haken- und Peitschenwurm meist nur bei Freigängern und/oder Flohbefall auftreten, können Spulwurmeier auch von uns Menschen eingeschleppt werden (Schuhsohlen). Deshalb macht es Sinn, auch reine Wohnungskatzen regelmäßig auf Wurmeier untersuchen zu lassen. Hierzu sollte man ein- bis zweimal im Jahr eine Stuhlprobe (Kot von drei Tagen, da Wurmeier nicht ständig ausgeschieden werden!) zum TA bringen. Wichtig: Die Katze vorher wiegen. Wurmkuren werden nach Körpergewicht verabreicht, bei Unterdosierung nützt die Kur nichts. Die zuverlässigste Wirkung haben Wurmkuren auf adulte (erwachsene) Würmer. Neuerdings gibt es jedoch Wurmkuren, die versprechen auch Eier und Larven erfolgreich abzutöten. Zur Sicherheit sollte man aber bei stärkerem Wurmbefall nach etwa drei Wochen nochmals eine Kotprobe untersuchen lassen, um anhaltenden Befall ausschliessen oder gegebenenfalls nachbehandeln zu können. Es empfiehlt sich, das Wurmkurmittel häufig zu wechseln, um Resistenzen vorzubeugen.</p>
<p>Bevor Katzen, die sich in den letzten sechs bis zwölf Monaten in Herzwurmbefall-gefährdeten Gebieten aufhielten mit Wurmkuren behandelt werden, deren Wirkstoffe auch zur Herzwurmprophylaxe dienen, sollte ein Befall mit erwachsenen Herzwürmern sowie ein starker Befall mit jugendlichen Formen ausgeschlossen werden. Weitere Informationen hier zu sind unter <a href="http://www.dr-von-rhein.de/Gesundheit/Dirofilariose/dirofilariose.html" target="_blank"> http://www.dr-von-rhein.de/Gesundheit/Dirofilariose/dirofilariose.html</a> zu finden.</p>
<p>Wird ein solcher Herzwurmbefall entdeckt, muss vor der Entwurmung zunächst eine Therapie zur Herzwurmbekämpfung durchgeführt werden, um schwerwiegende Komplikationen wie eine toxische Schockreaktion (Absterben jugendlicher Formen) oder Thrombose (Verstopfung der Blutgefäße durch abgestorbene erwachsene Herzwürmer) auszuschließen.</p>
<p>Deshalb sollten Sie ihren TA bei einer geplanten Wurmkur auf einen Aufenthalt ihrer Katze in einem gefährdeten Gebiet hinweisen.</p>
<p>Bei Freigängern ist immer eine kombinierte Spul- und Bandwurmkur angesagt, bei Wohnungskatzen kann dies nach einem Flohbefall ebenfalls nötig sein. Deshalb: Freigänger alle drei Monate entwurmen (evtl. vorher Kotproben untersuchen lassen). Wohnungskatzen brauchen nur ein bis zweimal jährlich untersucht zu werden &#8211; es sei denn, es gab einen Flohbefall (siehe <a href="#451">4.5.1</a>).</p>
<h3><a name="46">4.6 Meine Katze wird alt. Was bedeutet das eigentlich?</a></h3>
<p>Ab wann gilt eine Katze als &#8220;alt&#8221;? Während Katzen noch vor wenigen Jahrzehnten selten älter als zehn Jahre wurden, liegt das Durchschnittsalter heute bei zwölf Jahren, und selbst Tiere mit 15 oder gar 20 Jahren sind keine Seltenheit mehr. Manchmal findet man sogar Katzensenioren, die noch mit 25 oder 30 Jahren ein durchaus katzenwertes Leben führen. Nicht zuletzt, wie bei uns Menschen auch, auf Grund des medizinischen Fortschritts. Außerdem spielt es natürlich eine Rolle, dass heutzutage viele Katzen nur in der Wohnung gehalten werden, wo die größten &#8220;Feinde&#8221; wie z.B. Autos oder durch Revierstreitigkeiten erworbene Infektionskrankheiten wegfallen. Im Allgemeinen spricht man bei Katzen ab ca. acht Jahren von einem älteren Tier.</p>
<p>Ob sich eine Katze auch in hohem Alter noch fit fühlt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben der genetischen Veranlagung spielen überwundene Krankheiten, Umwelteinflüsse, aber vor allem auch die Fürsorge des Besitzers eine große Rolle. Gut gepflegte Katzen sind weniger gebrechlich, wenn sie älter werden. Werden aber Krankheiten oder Verletzungen nicht beachtet, beschleunigt sich auch der Alterungsprozess.</p>
<h3><a name="461">4.6.1 Was sind typische Altersbeschwerden?</a></h3>
<p>Ältere Katzen haben ein höheres Schlaf- und Wärmebedürfnis, Freigänger gehen seltener auf Tour. Weniger Bewegung führt schnell zu Gewichtszunahme, daher sollte gegebenenfalls die Futtermenge reduziert werden, um Übergewicht zu vermeiden. Der Stoffwechsel verändert sich, viele Nährstoffe werden nicht mehr so gut aufgenommen. Wichtig sind daher hochwertige Futter, die den Stoffwechsel entlasten. Das Gebiss wird schlechter, es kommt verstärkt zu Zahnstein und Zahnfleischentzündungen (siehe <a href="#4411">4.4.11</a>), und mit zunehmendem Alter müssen auch Zahnverluste hingenommen werden, die die Katze in der Regel aber nicht bei der Futteraufnahme behindern. Nicht selten tritt auch Verstopfung (siehe <a href="#443">4.4.3</a>) auf. Ballaststoffreiches Futter und Animation zum Spiel können hier Abhilfe schaffen.</p>
<p>Gelenke, Muskeln, Sehnen und Knochen werden müder, Nässe und Kälte werden schlechter vertragen. Infolge dessen kann es zu Arthrose kommen. Viele Katzensenioren haben Probleme, sich zu putzen, weil die Beweglichkeit nachlässt. Hier kann Mensch mit Kamm und/oder Bürste unterstützend eingreifen. Vielleicht schafft es die Katze auch nicht mehr, ihren höher gelegenen Lieblingsplatz zu erreichen. Mit einer selbstgebauten &#8220;Treppe&#8221; kann man ihr das dennoch ermöglichen.</p>
<p>Immer häufiger hört man von Katzen mit Niereninsuffizienz (siehe <a href="#427">4.2.7</a>). Wichtige erste Anzeichen sind verstärkter Durst und Gewichtsabnahme. Leber und Bauchspeicheldrüse werden weniger leistungsfähig, dadurch kann es zu Verdauungsproblemen kommen. Auch Herzprobleme, Harnwegsinfektionen, Diabetes mellitus (siehe <a href="#428">4.2.8</a>), chronische Atemwegserkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion und Tumorerkrankungen sind weitere Krankheiten, die im Alter verstärkt auftreten.</p>
<p>Mit höherem Alter lassen die Sinnesleistungen nach, wobei Einschränkungen in Sehkraft oder Gehör von Katzen erstaunlich gut weggesteckt werden. Die Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und Parasiten verringert sich, weil das Immunsystem schwächer wird.</p>
<p>Um Altersbeschwerden rechtzeitig zu bemerken, sollte man die ältere Katze genau beobachten. Noch wichtiger als bisher ist natürlich der regelmässige Besuch beim TA. Viele TÄ bieten Altersuntersuchungen, so genannte Geriatrie-Checks an. Hier wird die Katze auf &#8220;Herz und Nieren&#8221; untersucht, es werden wichtige Bluttests gemacht, die Aufschluss über die Leistung innerer Organe geben.</p>
<h3><a name="462">4.6.2 Was ist mit dem Narkoserisiko?</a></h3>
<p>Heutzutage gibt es sehr gute Narkosemittel, darunter auch solche, deren Wirkung mittels &#8220;Weckmittel&#8221; aufgehoben wird. Daher ist es in vielen Fällen durchaus vertretbar, auch alte Katzen noch zu operieren. Ein guter TA wird in so einem Fall über alle Chancen und Risiken aufklären.</p>
<p>Zusätzliche Informationen zum Thema &#8220;Ältere Katze&#8221; findet man u.a. hier: <a href="http://www.laboklin.de/de/service/rat_tat/rt_geria.htm" target="_blank">http://www.laboklin.de/de/service/rat_tat/rt_geria.htm</a>. Außerdem ist der Ratgeber: &#8220;Meine Katze wird älter&#8221; von Saskia Brixner wärmstens zu empfehlen, erschienen 1996 im Naturbuch-Verlag (ISBN 3-89440-218-0). Der Titel ist leider nicht mehr lieferbar, aber vermutlich in vielen Bibliotheken auszuleihen.</p>
<h3><a name="47">4.7 Meine Katze ist allergisch</a></h3>
<p>Auch Katzen haben Allergien und leiden, ebenso wie Menschen, unter ihnen. Die Symptome sind unterschiedlich und reichen von juckenden Ekzemen bis hin zu Haarverlust und Atembeschwerden. Bei Allergien reagiert der Organismus übermäßig auf eigentlich harmlose Substanzen in der Umgebung wie Blütenpollen, Hausstaub, Hausstaubmilben oder Futterbestandteile. Die erhöhte Bereitschaft zu solchen Reaktionen gilt als erblich, doch hängt es von weiteren Faktoren ab, ob es zu Krankheitserscheinungen kommt oder nicht.</p>
<p>Juckreiz ist eine häufige Reaktion, ist aber leider nicht immer als solcher zu erkennen. Einige Katzen lecken sich stark (was als verstärktes Putzverhalten gedeutet werden könnte), bei anderen Katzen fällt nur unterschiedlich stark ausgeprägter Haarausfall auf. Am häufigsten betroffen sind alle Stellen, an denen leicht geleckt werden kann, also Bauch, Beine, bei einigen Tieren auch der Rücken. Da keine Veränderungen der Haut selbst auftreten und sich die meisten Katzen selten bis niemals in Anwesenheit oder Sichtweite ihrer Besitzer lecken, werden zunächst häufig Verhaltensprobleme oder Hormonstörungen vermutet.</p>
<p>Je nach Allergieauslöser können heute auch bei Katzen recht erfolgreich Hyposensibilisierungen durchgeführt werden.</p>
<h3><a name="471">4.7.1 Futtermittelallergien</a></h3>
<p>Nur rund zehn bis 15 % der Katzenallergien sind auf die Futtermittel selbst zurückzuführen. Häufiger ist eine allergische Reaktion auf Futtermilben bzw. deren Ausscheidungen (im Trockenfutter). Gerade bei der Futtermittelallergie kann es zu Magen-Darm-Problemen kommen, es tritt aber auch häufig Juckreiz im Gesichtsbereich zwischen Auge und Ohr auf (nicht verwechseln mit Ohrmilben!) oder sogar am ganzen Körper.</p>
<p>Um herauszufinden, ob und, wenn ja, auf welche Futter-Inhaltsstoffe die Katze allergisch reagiert, muss eine Eliminationsdiät gefüttert werden. Eine solche Diät darf nichts enthalten, was die Katze bereits einmal gefressen hat, denn allergisch reagieren kann man nur auf Stoffe, die das Immunsystem bereits kennt. Wer sich also die Mühe machen möchte, selbst zu kochen, sollte dies berücksichtigen (Kartoffeln und unbehandelter, gekochter Reis sind hier bewährt; als Eiweißquelle: Wild, Ente, Kaninchen, Ziege). Es gibt auf dem Markt eine nahezu allergenfreie Fertigdiät, diese ist sehr teuer, aber auch sehr effizient. Ferner gibt es die Möglichkeit, sich gegen Gebühr (ca. 80 EUR) an der Tiermedizinischen Hochschule in München Diätpläne erstellen zu lassen</p>
<p>(Ansprechpartner: PD Dr. Dr. Petra Kölle, Tel. Sprechstunde: Mo &#8211; Fr 10.00 &#8211; 12.00 Uhr, Tel. 089/2180 78780 oder per Mail <a href="mailto:tierernaehrung@tiph.vetmed.uni-muenchen.de" target="_blank">tierernaehrung@tiph.vetmed.uni-muenchen.de</a>)</p>
<p>Eine Ausschlussdiät dauert mindestens sechs bis zwölf Wochen, erst danach werden einzelne Bestandteile auf ihre allergene Wirkung bei der Katze getestet und zwar immer <span style="text-decoration: underline;">ein</span> Futtermittelbestandteil zur Zeit über ein paar Tage gefüttert. Die Reaktion auf den Stoff erfolgt meist nicht unmittelbar, sondern erst nach zwei bis drei Tagen.</p>
<p>Eine kurze Anmerkung zu Futtermilben: Vielfach wird empfohlen, das Katzenfutter einzufrieren, um die Futtermilben abzutöten. Das tötet zwar die Milben, aber für eine allergische Reaktion sind selbst einzelne Teile bzw. tote Milben ausreichend. Es bliebe also nur, das Futter zu entsorgen und das nächste Mal evtl. kleinere Trockenfutterpackungen zu kaufen oder bei einem Allergiker gänzlich auf Trockenfutter zu verzichten.</p>
<h3><a name="472">4.7.2 Kontaktallergien</a></h3>
<p>Die häufigste Kontaktallergie bei Katzen ist die Flohspeicheldermatitis. Ihr kann man recht einfach beikommen, indem man den Allergieauslöser, nämlich Flohspeichel, ausschaltet. Eine regelmäßige Behandlung mit Antiflohmitteln (vor allem bei Freigängern) ist hier angezeigt, damit die Flöhe die Katze nicht beißen und somit auch ihren Speichel nicht in die Haut bringen können.</p>
<p>Katzen können, ähnlich wie wir, auch auf verschiedene Lacke, Metalle, Pflanzen, ätherische Öle und Flüssigkeiten allergisch reagieren. Nur ist der Nachweis einer solchen Allergie ungleich schwerer. Zum Glück sind sie eher selten. Sollte eine solche Allergie vorliegen, bleibt einem nichts weiter übrig, als zu versuchen den Auslöser zu finden. Wurde ein neues Möbelstück gekauft? Gibt es Pflanzen in der Wohnung, die dafür bekannt sind, ein hohes allergisierendes Potential zu haben? Wird ein neues Putz- oder Spülmittel verwendet? Wurden die Gartenstühle im Keller neu lackiert? Manchmal bleibt leider nur der Ausweg, regelmäßig ein Antihistaminikum zu spritzen oder oral zu verabreichen. In schweren Fällen können Kortisonpräparate die letzte Chance sein. Sie dämpfen das Immunsystem und damit die Überreaktion.</p>
<h3><a name="473">4.7.3 Atemwegsallergien</a></h3>
<p>Eine ererbte Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Atopie) gelten als zweithäufigste allergische Erkrankung der Katze. Auslöser kann z.B. Blütenstaub sein. Die Allergene gelangen auf zwei Arten in den Körper: durch die Atmung oder über die Haut. Das erste Anzeichen für eine Atopie ist Juckreiz. Da dies aber für andere Allergien genauso gilt, muss beim TA abgeklärt werden (durch Blutprobenentnahme und Laboruntersuchung), ob es sich um eine Atopie handelt. Bei Nichterkennen verschlimmert sich die Allergie meist mit steigendem Alter.</p>
<p>Auch hier können kortisonhaltige Medikamente Linderung verschaffen. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Hyposensibilisierung. Sie kann die Antigentoleranz des Körpers erhöhen, die allergische Reaktion wird dadurch verzögert oder vermindert. Die Erfolgsquote liegt bei 50 bis 80%.</p>
<h3><a name="48">4.8 Meine Katze braucht Medikamente. Wie verabreichen?</a></h3>
<p>Da die Medikamentengabe oftmals erst bei älteren Katzen nötig ist, &#8220;übt&#8221; man sie leider nicht bereits am jungen Kätzchen. Wer aber ein noch junges Kätzchen zu Hause hat, der kann es mal mit Trofu versuchen: Schnabel auf, Futterbrocken rein, Schnabel zu und warten, das Ganze täglich üben. Das wäre nämlich das Beste, um die Katze auf spätere evtl. nötige Dauermedikation vorzubereiten. Da das aber kaum ein Katzenhalter tut, stehen die meisten von uns irgendwann einmal vor der Frage: Woher zur Hölle kommen die anderen acht Pfoten bei meiner Katze?</p>
<p>Medikamentengabe (vor allem Pillen) bei Katzen stellt den Halter immer wieder vor neue Herausforderungen. Was eben noch klappte (Pille in Thunfisch, Wurst, Käse usw. verstecken), hat Mieze längst durchschaut. Die Brachialmethode aus der TA-Praxis sieht zwar schlimm aus, ist aber am effektivsten und am schonendsten für alle Beteiligten: Also Katze gepackt, Maul auf, Pille in den Schlund geschoben, Maul zuhalten, Kehle reiben und hoffen, dass Katz das Ding drinnen behält! Wer sich das zutraut, sollte es genau so handhaben. Wer etwas zarter besaitet ist, muss sich etwas anderes einfallen lassen.</p>
<p>Bei Tabletten hat es sich bewährt, diese im Mörser zu zermahlen und das Pulver unter Nassfutter zu mischen oder mit etwas Wasser vermischt und einer Spritze (ohne Kanüle!) ins Maul zu flößen. Auch die Methode, eine Pille in einer Kugel aus z.B. Thunfisch einzufrieren und diese dann, leicht angetaut, der Katze zu präsentieren, funktioniert in einigen Fällen gut. Ganz wichtig bei all diesen Aktionen: Niemals die Katze die Pille sehen lassen, nicht mal an das Teil denken! Katzen scheinen in solchen Fällen nämlich Gedanken lesen zu können ;-).</p>
<p>Etwas leichter gestaltet sich die Gabe von Flüssigkeiten, man kann sie entweder mit einer Spritze (ohne Kanüle) oder mit dem mitgelieferten Applikator ins Katzenmaul geben, was meist einfacher als Tablettengabe ist. Wurmkuren (zumindest gegen Bandwürmer) gibt es mittlerweile als Spot-on, und gegen Spul- und Bandwürmer gibt es Pasten, seit neuestem sogar eine, die lecker sein soll.</p>
<p>Wer es sich zutraut, kann seinen TA auch fragen, ob es das Medikament zum Injizieren gibt, und zu Hause selber spritzen. Für die ganz schlimmen Fälle, siehe <a href="http://www.katzennothilfe.de/felidae/gedichte/humoriges/anleitung.htm" target="_blank">http://www.katzennothilfe.de/felidae/gedichte/humoriges/anleitung.htm</a> ;-)</p>
<h3><a name="49">4.9 Kann ich meine Katze gefahrlos selbst behandeln?</a></h3>
<p>Wie immer im Leben: Es kommt ganz drauf an. Ein harmloser grippaler Infekt, eine leichte Magenverstimmung, eine kleine Kratzwunde &#8211; dafür braucht man seine Katze nicht unbedingt dem Stress eines TA-Besuches auszusetzen (siehe auch die einzelnen Symptome unter <a href="#44">4.4</a>). Voraussetzung ist jedoch immer, dass eine ernstere Erkrankung oder Verletzung ausgeschlossen ist.</p>
<p>Grundsätzlich gilt: Jede Selbstbehandlung und/oder die tierärztliche Behandlung begleitende und unterstützende Maßnahme sollte mit dem behandelnden TA abgesprochen werden. Er wird nur dann etwas dagegen haben, wenn er der Meinung ist, dass dem Tier damit Schaden zugefügt wird.</p>
<h3><a name="491">4.9.1 Medikamente der Humanmedizin</a></h3>
<p>Alles, was Mensch für sich selbst im Arzneischränkchen stehen hat, ist zunächst einmal tabu &#8211; und zwar auch dann, wenn es sich nicht um verschreibungspflichtige Medikamente handelt. Katzen können z.B. durch eine falsche Dosierung mit Aspirin (ASS, Acetylsalicylsäure) vergiftet werden, da sie den Inhaltsstoff &#8211; im Gegensatz zum Menschen &#8211; nicht schnell genug abbauen können. Deshalb darf Aspirin nur unter tierärztlicher Anleitung verabreicht werden! Natürlich sind einige Medikamente der Humanmedizin auch für Katzen geeignet, aber welche das sind und wie sie dosiert werden müssen, das kann nur der TA im Einzelfall entscheiden. Der Gang zum TA oder wenigstens der Griff zum Telefon ist eh angesagt, wenn man der Meinung ist, eine Erkrankung medikamentös behandeln zu müssen.</p>
<h3><a name="492">4.9.2 Alternative Medizin</a></h3>
<p>Logischerweise gibt es alternative, &#8220;natürliche&#8221; Heilmethoden nicht nur für Menschen, sondern auch für Katzen. Und ebenso logischerweise gilt hier das Gleiche wie bei den chemisch synthetisierten Medikamenten der Humanmedizin: Was für Menschen gut ist, kann u.U. eine Katze schwer schädigen oder gar umbringen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Pflanzliche Heilmittel (Phytotherapeutika):</span> Sie wirken auf den Organismus der Katze nicht automatisch genauso wie auf den menschlichen Organismus. Als Beispiel sei hier das ätherische Öl der Nadelbäume genannt: Was unseren Atemwegen gut tut, kann für die Katze tödliche Folgen haben, denn die darin enthaltenen Terpene sind für sie hochgiftig. Noch stärker gilt das für das beliebte und sogar zur Floh- und Zeckenbekämpfung angebotene Teebaumöl: Finger weg, es ist Gift für Katzen (Näheres dazu ist unter <a href="http://people.freenet.de/sindern/teebaum.html" target="_blank">http://people.freenet.de/sindern/teebaum.html</a> zu finden)! Pflanzliche Heilmittel sind auch nicht per se harmlos und unschädlich. In den meisten Fällen handelt es sich um hochwirksame Medikamente. Unerwünschte Nebenwirkungen sind also möglich, und bei falscher Anwendung oder Dosierung können sie heftig schaden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Homöopathika:</span> Die klassische Homöopathie ist nicht zur Selbstbehandlung geeignet. Der Homöopath sieht sich den Patienten sehr genau an und wählt anhand einer sehr umfassenden Untersuchung und Betrachtung das nur für diesen Patienten richtige Homöopathikum aus. Wenn lediglich aufgrund eines einzelnen Symptoms ein Homöopathikum empfohlen wird: Finger davon! Ein Symptom wie Husten z.B. kann enorm viele verschiedene Ursachen haben, von harmlos bis lebensbedrohlich. Kein echter Homöopath wird aufgrund einer so nichtssagenden Angabe wie Husten ein Homöopathikum empfehlen.</p>
<p>Allerdings ist nicht alles, was sich Homöopathie nennt, auch wirklich Homöopathie. Viele pflanzliche Medikamente werden homöopathisch hergestellt, aber phytotherapeutisch verwendet. Das betrifft vor allem Urtinkturen und Potenzen im unteren D-Bereich. Hier gilt wieder dasselbe wie bei den pflanzlichen Heilmitteln: Sie sind wirksam, teils hochwirksam, können unerwünschte Nebenwirkungen haben und bei falscher Dosierung oder Anwendung schaden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bachblüten:</span> Bachblüten sind kein Medikament. Sie sind grundsätzlich nicht zur Behandlung von Krankheiten gedacht und geeignet. Wer sie zur Bekämpfung übergroßer Ängstlichkeit, Unruhe, Aggression, Eingewöhnungsschwierigkeiten oder Pinkelproblemen geben will, sollte sich einschlägige Literatur besorgen und in der Apotheke stets um die alkoholfreie Variante bitten. Bachblüten sind unschädlich &#8211; solange durch ihren Einsatz eine notwendige tierärztliche Behandlung nicht hinausgezögert wird. Bei vermeintlich psychischen Problemen sollte daher immer auch an eine mögliche körperliche Ursache gedacht und diese abgeklärt werden.</p>
<h3><a name="410">4.10 Wie finde ich einen guten Tierarzt/eine geeignete Tierklinik?</a></h3>
<p>Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten, da jeder andere Maßstäbe für die Auswahl des TA ansetzt. Sinnvoll ist es sicher, im Freundes- und Bekanntenkreis nachzufragen, ob jemand positive oder negative Erfahrungen mit einem TA gemacht hat. Wenn auch auf diesem Wege keine Erfahrungen zu sammeln sind, dann hilft meistens nur ein Blick in die Gelben Seiten. Sinnvoll ist es, bei dem ausgewählten Arzt einen Termin auszumachen. Wenn man in die allgemeine Sprechstunde ohne Voranmeldung kommt, dann kann es durchaus sein, daß sich der Arzt nicht so viel Zeit nehmen kann, wie man es für ein erstes Kennenlernen wünscht.</p>
<h3><a name="411">4.11 Was kostet eine Behandlung?</a></h3>
<p>Die Kosten für den TA werden durch die Tierärztegebührenordnung (GOT) festgelegt. Für eine Behandlung unter &#8220;normalen&#8221; Umständen muss mindestens der einfache, maximal der dreifache Satz der GOT bezahlt werden. Besondere Umstände, wie z.B. ein Nachteinsatz, werden mit höheren Gebühren abgegolten. Aber auch hier nennt die GOT den Rahmen, in dem sich die Preise bewegen müssen. Die derzeit gültige Version stammt vom 1. August 1999 und ist unter <a href="http://www.vetdomain.de/Sites/gebuehrenordnung1999.htm" target="_blank">http://www.vetdomain.de/Sites/gebuehrenordnung1999.htm</a> nachzulesen.</p>
<h3><a name="412">4.12 Wie finde ich einen guten Tierheilpraktiker?</a></h3>
<p>Das ist alles andere als einfach, weil sich auf diesem Gebiet eine Menge Scharlatane und Betrüger tummeln, die nur auf das Geld gutgläubiger und verzweifelter Tierhalter aus sind.</p>
<p>Zunächst einmal ist die Bezeichnung Tierheilpraktiker kein geschützter Begriff. Wer immer will, darf sich so nennen und Tiere &#8220;behandeln&#8221;. Medizinische Kenntnisse sind nicht nötig.</p>
<p>Die Wirksamkeit der meisten Behandlungsmethoden, die von Tierheilpraktikern praktiziert werden, ist nicht nachgewiesen. Das soll nicht heißen, dass sie in jedem Fall nutzlos sind. Es gibt aber bisher keine Beweise für ihren Nutzen.</p>
<p>Für die Wahl des &#8220;richtigen&#8221; Tierheilpraktikers können hier nur Anhaltspunkte gegeben werden. Er sollte:</p>
<ul>
<li> mehr als nur oberflächliche (tier-) medizinische Kenntnisse haben </li>
<li> mehrere Jahre Erfahrung in einer Fremdpraxis gesammelt haben, bevor er seine eigene Praxis eröffnet </li>
<li> bereit sein, mit einem TA zusammenzuarbeiten </li>
<li> von vornherein auf die Grenzen seiner Möglichkeiten hinweisen &#8211; ein seriöser Tierheilpraktiker behauptet niemals, z.B. FIP, feline Leukämie oder eine chronische Niereninsuffizienz heilen zu können </li>
<li> umgehend an einen TA verweisen, wenn eine Krankheit vorliegt, gegen die er nichts ausrichten kann </li>
<li> sich den Patienten auf jeden Fall selbst ansehen und gründlich untersuchen &#8211; Fernbehandlung ist immer und in jedem Fall Scharlatanerie und außerdem nach dem Heilmittelwerbegesetz (HWG § 9) verboten </li>
<li> nicht gleich auf jeden &#8220;neuen Zug&#8221; aufspringen. Wenn er jede in der aktuellsten Illustrierten als sensationelle Neuentdeckung angepriesene Methode noch am selben Tag aufgreift und als Nonplusultra verkauft, weiß er mit Sicherheit nicht, was er tut. </li>
</ul>
<p>Ideal wäre ein guter TA mit naturheilkundlicher Zusatzausbildung.</p>
<h3><a name="413">4.13 Wenn gar nichts mehr hilft&#8230;</a></h3>
<p>Manchmal kommt der Augenblick, an dem man am Ende aller Heilkunst angelangt ist. Hier steht der Mensch vor der sehr schweren Entscheidung, ob er seine Katze einschläfern lassen soll. Bei einer Krankheit ist häufig der Rat eines zweiten TA sinnvoll, um eine endgültige Entscheidung mit größerer Sicherheit treffen zu können. Letztlich sollte immer das Wohl des Tieres, nicht das des Menschen im Vordergrund stehen. Es ist nicht leicht, sich von einem langjährigen Lebensbegleiter zu trennen, aber dies wird durch die ersparten Leiden der Katze aufgewogen.</p>
<h3><a name="4131">4.13.1 Der Tod eines Tieres</a></h3>
<p>Leider gehört der Tod zum Leben. Und uns ist immer nur eine kurze Zeit mit den Tigern vergönnt. Wenn es so weit ist, müssen wir sie gehen lassen, auch wenn es schwer fällt. Wenn ihr noch andere Tiere habt, gebt ihnen bitte die Gelegenheit, sich ebenfalls zu verabschieden. Lasst sie den leblosen Körper beschnuppern und auf ihre Art Lebewohl sagen.</p>
<p>Nach einer gewissen Zeit denkt ihr bestimmt auch an eine andere Katze. Es ist kein Ersatz, und es ist keine Treulosigkeit, wenn ihr einer anderen Katze ein Zuhause gebt. Im Gegenteil, viele Katzen warten sehnsüchtig auf eine neue Heimat. Und euer Herz ist groß genug.</p>
<h3><a name="4132">4.13.2 Meine Katze muss eingeschläfert werden? Wie geht das vor sich?</a></h3>
<p>Um das Leben einer Katze zu beenden, benutzt der TA gewöhnlich eine von drei Methoden.</p>
<p>Die einfachste Variante ist die Überdosierung eines normalen Narkosemittels. Nach der Injektion schläft das Tier langsam ein, bis alle Lebensfunktionen erlöschen.</p>
<p>Die zweite Variante besteht aus der Gabe von zwei Spritzen: Die erste enthält ein Narkosemittel in normaler Dosierung, die zweite das eigentliche Gift (häufig T61 oder Eutha77). Die Narkose ist in diesem Fall unbedingt erforderlich, da die Gifte ohne Narkose zu einem qualvollen Ersticken führen würden.</p>
<p>Die dritte Methode ist umstritten. Bei dieser wird das Gift direkt in das Herz gespritzt. Wenn es funktioniert, ist das Tier binnen Sekunden gestorben. Jedoch setzt diese Methode große Erfahrung beim TA voraus. In drtk wurde schon mehrfach von Vorfällen berichtet, bei denen der TA das Herz nicht richtig getroffen hatte und die Katze noch unnötige Schmerzen vor ihrem Tod erleiden musste.</p>
<h3><a name="4133">4.13.3 Darf ich meine Katze im Garten begraben?</a></h3>
<p>Viele Katzenhalter wollen ihr totes Tier nicht einfach beim TA zurücklassen, da dieser es normalerweise in eine Tierkörperbeseitigungsanstalt bringen lässt. Grundsätzlich ist das Begraben des Tieres im eigenen Garten erlaubt, wenn dieser nicht in einem Wasserschutzgebiet liegt. Zusätzlich gilt, dass das Tier mit einer mindestens 50 cm starken Erdschicht bedeckt werden muss. Geregelt wird dies durch den Paragraf 5 des Tierkörperbeseitigungsgesetzes, das in Deutschland bundesweit gültig ist.</p>
<p>Wenn man keinen eigenen Garten hat, in dem man sein Tier begraben könnte, dann existiert noch die Möglichkeit, das Tier einäschern zu lassen (TA nach entsprechenden Unternehmen fragen) oder ein Grab auf einem Tierfriedhof zu kaufen. Eine Liste von Tierfriedhöfen, sortiert nach Postleitzahlen, hat Birgit Lötzerich auf <a href="http://www.loetzerich.de/Abschied/Tierfriedhofe/tierfriedhofe.html" target="_blank">http://www.loetzerich.de/Abschied/Tierfriedhofe/tierfriedhofe.html</a> zusammengestellt.</p>
<h3><a name="4134">4.13.4 Wo finde ich die Geschichte von der Regenbogenbrücke?</a></h3>
<p>Die &#8220;Regenbogenbrücke&#8221; ist ein kleines Gedicht, welches den Halter eines verstorbenen Tieres in seinem Schmerz etwas trösten möchte. Im Web existieren verschiedene Versionen. Das Original ist von Paul C. Dahm, erschienen in seinem Buch &#8220;The Rainbow Bridge&#8221;, 1997. Christel Wysocki hat eine englischsprachige Version ins Deutsche übersetzt und auf <a href="http://www.christelw.de/katzen/rainbow/" target="_blank">http://www.christelw.de/katzen/rainbow/</a> veröffentlicht.</p>
<p><a href="#TOP">Zum Seitenanfang</a></p>
<hr />
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<h3><a name="5">5 FORTPFLANZUNG</a></h3>
<h3><a name="51">5.1 Sterilisieren oder Kastrieren?</a></h3>
<p>Ein populärer Irrtum ist, dass Kater kastriert und Kätzinnen sterilisiert werden. Die beiden Begriffe bezeichnen unterschiedliche Operationen: Bei der Kastration werden die Keimdrüsen (Eierstöcke, Hoden) entfernt. Bei der Sterilisation hingegen bleiben sie erhalten, jedoch werden Ei- oder Samenleiter durchtrennt. Bei Katzen ist die Kastration seit Jahren allgemein üblich. Im Gegensatz zur Sterilisation, bei der lediglich Verhinderung von ungewollten Schwangerschaften im Vordergrund steht, wird bei der Kastration auch in den Hormonhaushalt und damit in das Verhalten des Tieres eingegriffen. Hiermit wird zum einen ein dem Menschen unangenehmes Verhalten unterdrückt (z.B. das Markieren mit Urin), zum anderen wird ernstzunehmenden Gesundheitsschäden wie Krebs vorgebeugt, die z.B. eine Dauerrolligkeit verursachen kann (umfassendere Ausführungen dazu sind unter <a href="http://www.odo.in-berlin.de/kastration.html" target="_blank">http://www.odo.in-berlin.de/kastration.html</a> zu finden).</p>
<h3><a name="52">5.2 Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Kastration?</a></h3>
<p>Ein Richtwert ist das Alter von 6 Monaten. Jugendliche Freigänger und junge Katzenpärchen sollten jedoch früher kastriert werden. Die erste Rolligkeit einer Kätzin kann bereits im Alter von 4-5 Monaten stattfinden und muss keineswegs abgewartet werden. Im Gegenteil ist es sogar günstiger, wenn die Kastration vorher stattfindet.</p>
<p>Sorgen, eine &#8220;zu früh&#8221; vorgenommene Kastration könnte der Entwicklung einer Katze schaden sind unbegründet. Das weit verbreitete Vorurteil, ein Kater könnte durch einen frühen Kastrationszeitpunkt später Probleme mit den Harnwegen bekommen ist zweifelsfrei widerlegt: für die Harnwegsentwicklung spielt Testosteron keine Rolle. Auch Größe und Körperbau sind genetisch bedingt und nicht von Geschlechtshormonen abhängig.</p>
<p>Seit Jahrzehnten werden Frühkastrationen (Kastrationsalter bis ca. 14 Wochen) in den USA aus Tierschutzgründen praktiziert &#8211; um sicherzustellen, dass das Katzenelend nicht durch weiteren unerwünschten Nachwuchs vergrößert wird. Darüberhinaus haben Frühkastrationen weitere Vorteile für die Katze, z.B. ist die Operation kürzer, einfacher und wird besser vertragen. Frühkastrationen werden auch im deutschsprachigen Raum mit steigender Tendenz durchgeführt, wobei es um die praktische Erfahrung von Tierärzten diesbezüglich noch unterschiedlich bestellt ist. Entschließt man sich zu einer Frühkastration, sollte man unbedingt einen Tierarzt wählen, der auf diesem Gebiet erfahren ist.</p>
<h3><a name="521">5.2.1 Besonderheiten bei Kätzin und Kater</a></h3>
<p>Während einer Rolligkeitsphase sollte möglichst keine Kastration durchgeführt werden, da Eierstöcke und Gebärmutter stark durchblutet sind. Ist es unumgänglich, muss auf jeden Fall der Tierarzt von dem Zustand unterrichtet werden, damit er sich darauf einstellen kann.</p>
<p>Auch eine trächtige Katze kann noch kastriert werden. In dem Fall (möglichst frühzeitig, wenn die Föten noch klein sind) wird die Gebärmutter komplett entfernt. Das hört sich nicht gut an, ist aber manchmal für die Katze besser. Eventuell ist sie noch zu jung, oder es drohen Missbildungen aufgrund von Inzucht.</p>
<p>Bei einer Kater-Kastration ist zu bedenken, dass der Kater trotz Kastration noch ca. sechs Wochen &#8211; in Einzelfällen auch länger &#8211; zeugungsfähig sein kann!</p>
<h3><a name="53">5.3 Was spricht für eine Kastration?</a></h3>
<p>Es gibt viele Katzen, die in Tierheimen und bei privaten Tierschützern auf ein neues Zuhause warten. Und es gibt viele Katzen, die ungeliebt und allein auf sich gestellt versuchen, durch ihr viel zu kurzes Leben zu kommen. Es muss nicht sein, dass nur, weil jemand gern mal Katzenbabys haben möchte, noch mehr Tiere produziert werden.</p>
<p>Kommen wir zu &#8220;handfesteren&#8221; Gründen:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Der unkastrierte Kater &#8230;</span></p>
<ul>
<li> markiert sein Revier. Und die Duftmarke wirkt auf die Menschen ziemlich penetrant. </li>
<li> kämpft hart um Reviergrenzen und rollige Weibchen. Das hat häufig hohe TA-Rechnungen zur Folge, abgesehen von den schmerzenden Wunden, die sich der Kater mitunter durch diese Kämpfe einhandelt. Dazu kommt ein erhöhtes Risiko, sich durch die Kämpfe mit FeLV (Felines Leukämie Virus, also Leukämie/Leukose) oder FIV (Felines Immunschwäche Virus) zu infizieren. </li>
<li> stromert auf der Suche nach rolligen Weibchen. </li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die unkastrierte Katze &#8230;</span></p>
<ul>
<li> wird regelmäßig rollig. So eine Rolligkeit mag ja ganz putzig auf die Menschen wirken. Aber für die Katze ist es Stress. Wird ihre Rolligkeit nicht befriedigt, wird sie schnell wieder rollig. Es droht eine Dauerrolligkeit. Sie isst kaum noch, wird nervös, vernachlässigt ihre Körperpflege. </li>
<li> trägt als Draußenkatze ebenfalls ein erhöhtes FeLV-und FIV-Risiko durch die Nachstellungen der Kater (insbesondere durch den Nackenbiss des Katers bei der Paarung). </li>
<li> kann krankhafte Veränderungen an der Gebärmutter bekommen (Krebs, dazu siehe auch <a href="#51">5.1</a>). </li>
</ul>
<h3><a name="54">5.4 Woran erkennt man die Geschlechtsreife?</a></h3>
<p>Der Kater beginnt oft damit, sein Revier zu markieren. Das kann leider auch in der Wohnung passieren. Beim Markieren wird Urin mit Duftstoffen (recht penetrant für Menschennasen) meist schräg nach oben gegen eine Fläche (Wand, Schrank, Sofa, Baum, Hausecke&#8230;) gespritzt. Der Schwanz ist nach oben abgespreizt, und die Hinterpfoten treteln (oder pumpen). Auch der Urin in der Katzentoilette riecht durch die Duftstoffe streng.</p>
<p>Dazu kommt häufig ein typisches Revierverhalten, d.h. es beginnt die Zeit der Katerkämpfe um Revier und Weibchen.</p>
<p>Eine Kätzin wird rollig. Dieser Begriff ist durchaus wörtlich zu nehmen. Jeder wird eine rollige Katze erkennen, auch wenn er nicht weiß, wie das im Detail aussieht: Die Katze rollt sich auf dem Boden, streckt das Hinterteil hoch und spreizt dabei den Schwanz ab. Sie bietet sich förmlich an. Dazu kommt ein lautes Gurren und Rufen nach einem potenten Kater, was durchaus schon mal als Lärmbelästigung aufgefasst werden kann.</p>
<p>Auch rollige Katzen markieren. Es kommt sogar vor, dass sie in Katermanier gegen Flächen spritzen. Meist sind es aber kleine Pfützen, die der Katzenmensch an unerwünschten Stellen findet.</p>
<p>Eine Rolligkeit dauert ca. fünf bis sieben Tage.</p>
<h3><a name="55">5.5 Wie kann ich uns auf die Geburt und die Zeit danach vorbereiten?</a></h3>
<p>Für eine Katze sind Trächtigkeit und Geburt ein völlig natürlicher und meistens unkomplizierter Vorgang. Trotzdem sollte man auf ungewöhnliche Anzeichen achten, die andeuten könnten, dass etwas nicht ganz richtig läuft. Im Zweifelsfall ist der TA der richtige Ansprechpartner &#8211; vor, während und nach der Geburt.</p>
<h3><a name="551">5.5.1 Unsere Katze ist trächtig. Wie sorgen wir für sie?</a></h3>
<p>Handelt es sich um eine Rassekatze, die zu diesem Zweck zum Kater gebracht wurde, ist die Errechnung des Geburtstermines sehr einfach. Die Tragezeit einer Katze beträgt durchschnittlich 62-65 Tage (die Extremwerte sind 58-71 Tage). Schwieriger wird es, wenn die (freilaufende) Katze, die eigentlich demnächst hätte kastriert werden sollen oder eigentlich noch viel zu jung für Derartiges ist, plötzlich ruhiger wird und ein immer dickeres Bäuchlein bekommt. Dann kann man den Wurftag nur ungefähr schätzen. Allerdings kann der TA auch eine trächtige Katze kastrieren (siehe <a href="#552">5.2.2</a>).</p>
<p>Während der Trächtigkeit wird die Katze mit dem gewohnten, hoffentlich hochwertigen Futter gefüttert wie immer (sie braucht ebensowenig wie eine Schwangere &#8220;für zwei&#8221; zu essen). Allerdings ist der erhöhte Kalziumbedarf zu berücksichtigen, ein geeignetes Präparat empfiehlt evtl. der TA. Sollte die Katze während der Trächtigkeit Krankheitsanzeichen zeigen oder gar Blut verlieren, ist sofort der TA aufzusuchen.</p>
<h3><a name="552">5.5.2 Geburt</a></h3>
<p>Man sollte auf jeden Fall zu Hause sein, wenn die Katze wirft. Urlaubstage sind entsprechend einzuteilen. Auch bei einer Katze, die schon öfter problemlos geworfen hat, können unerwartete Schwierigkeiten auftreten. Am besten bespricht man sich vorher mit dem TA, um ihn bei Problemen erreichen zu können. Wenn man zum ersten Mal eine Katzengeburt erlebt, ist es am günstigsten, sich des Beistandes einer erfahrenen Person zu versichern und diese mit Versprechungen von Kaffee und Kuchen ins Haus zu locken.</p>
<p>Als Wurflager und Kinderstube eignet sich sicher ein entsprechend großer Pappkarton (mit abnehmbarem Deckel und Eingang), aber ein Korb, mit einem Polster und einem selbstgemachten abnehmbaren Himmel sieht als Katzenkinderstube doch hübscher aus. Als Einlage während der Geburt eignen sich am besten Bettnässereinlagen, die man in der Apotheke erhält. Desinfektionsmittel (am besten Sterillium, Apotheke), saubere Tücher (und Küchenrollen) und eine kleine scharfe Schere sollten zur Hand sein. Wichtig ist auch eine Gramm-genaue Waage.</p>
<p>Obwohl in Katzenbüchern oft zu lesen ist, dass Katzen die bevorstehende Geburt durch Unruhe oder Einstellen der Futteraufnahme anzeigen, ist das nicht immer so. Ich kenne eine Katze, die sich zehn Minuten vor der Geburt ihres ersten Kindes (insgesamt waren es dann sieben) noch kräftig den Bauch vollgeschlagen hat. Knapp vor dem Geburtstermin wird die Katze nun wirklich unruhig, hechelt und putzt sich vermehrt die Geschlechtsteile.</p>
<p>Normalerweise wird das Kätzchen in der Fruchtblase geboren, die die Kätzin sofort aufreißt, um das Kleine trockenzulecken. Die Nachgeburt wird gefressen und dabei die Nabelschnur abgekaut (länger als 2 cm sollte sie nicht sein, damit sie sich nicht um ein Beinchen des Neugeborenen wickeln kann). Hört die Katze nicht auf zu kauen und kommt zu nahe an das Bäuchlein des Kleinen, nimmt man es ihr weg. Wenn sie das Kleine nicht auspackt, Fruchtblase aufreißen, abnabeln (die Nabelschnur möglichst ein wenig massieren vor dem Abschneiden) und, wenn das Kätzchen nicht atmet, ausschütteln (bitte vorher unbedingt zeigen und erklären lassen). Übertragene Kätzchen überleben Sauerstoffmangel nach der Geburt viel schlechter (geringe Herzglykogenreserve), deshalb sollten spätestens am 69. Tag die Kätzchen notfalls durch einen Kaiserschnitt geholt werden.</p>
<p>Meist kommen die Jungtiere in Abständen von einer halben bis einer Stunde, es können aber auch Stunden dazwischen sein. Wenn die Kätzin in diesen Pausen keine Wehen hat, verläuft alles normal. Sollte sie aber über längere Zeit (ab ca. 1 Std.) Wehen haben, ohne dass ein Kind erscheint, bitte den TA anrufen!</p>
<p>Zu jedem Kätzchen gehört eine Nachgeburt; wenn eine fehlt, TA kontaktieren. Eine im Körper verbliebene Nachgeburt kann schlimme Folgen haben.</p>
<h3><a name="553">5.5.3 Aufzucht</a></h3>
<p>Nun ist die Geburt vorbei, das Körbchen mit einer frischen Einlage versehen, im Idealfall trinken alle Kätzchen tretelnd, dabei geschwind ihre Geschwister wegschubsend, und die junge Mutter schnurrt beruhigend. Die Kätzchen sind gewogen und ein Geburts- und Aufzuchtprotokoll angelegt, denn die Kleinen sollen die ersten Wochen täglich zur selben Zeit gewogen werden, damit man sofort sieht, wenn eines nicht zunimmt. Waage, Wurfkorb, Menschenhände &#8211; alles wird peinlich sauber gehalten und desinfiziert. Besucher der Wöchnerin schauen mit den Augen, nicht mit den Händen. Ebenso Kinder, die zwar beobachten und die Mama streicheln, jedoch die Kätzchen nicht herausnehmen und herumtragen dürfen. Die Kätzin verliert einige Tage noch ein wenig Blut. Bis das vorbei ist und solange die Nabelschnüre noch nicht abgefallen sind (nach ca. sechs Tagen), wird die Einlage des Wurflagers täglich gewechselt. Bei den geringsten Anzeichen von Erkrankungen von Mutter oder Kindern muss sofort der TA kontaktiert werden.</p>
<p>In der ersten Lebenswoche nehmen die Kleinen etwa 1-2 g täglich zu. Mit vier Wochen sollten sie zwischen 350 und 500 g schwer sein, wobei die Mädchen meist leichter sind als die Kater. Mit neun bis zehn Tagen öffnen sie die Augen (sollten sie sich nicht öffnen oder gar die Lider anschwellen, TA kontaktieren). Die Mutter nimmt beim Putzen Kot und Urin auf (dadurch bleibt das Nest sauber und geruchlos für Feinde), solange die Kleinen sich nur von Muttermilch ernähren. Die Mutter sollte weiterhin Kalzium erhalten und ausreichend fressen. Wenn meine Anna nicht fressen wollte, stellte ich ihr das Futter in den Wurfkorb. Da sie es als nicht geeignet für ihre Kinder einstufte, futterte sie sofort das Schüsselchen leer.</p>
<p>Ehe die Kleinen vier Wochen alt sind, sollten sie neben dem Wurfkorb ein Kinderklo (flache, kippsichere Schale, kein Klumpstreu, da es gerne gefressen wird) finden. Ich weiß noch, wie so ein kleiner Mann laut jammernd und entsetzt das Würstchen anstarrte, das da plötzlich aus ihm herauskam. Meist wird das Klo gerne benutzt, vor allem zum Spielen. Dafür benutzte eines unserer Katzenkinder hartnäckig die Trockenfutterschale als Klo (hat sie sich aber bald wieder abgewöhnt).</p>
<p>Ab etwa vier Wochen verlassen sie ihr Körbchen und beginnen, ihre Umgebung zu erforschen. Da sie aber die Gewohnheit haben, den Menschen auf Schritt und Tritt zu folgen, ist es am besten, ihre Aktivitäten vorerst auf einen Raum zu beschränken, damit man nicht auf sie tritt. Wir haben deshalb in die offene Türe eines Zimmers ein ca. 20 cm hohes Brett geklemmt, über das die Mutter hüpfen konnte, nicht aber die Kinder, und dadurch verhindert, dass die Kleinen in der Wohnung herumlaufen und sich an den unmöglichsten Stellen zum Schlafen niederlassen.</p>
<p>Als Erstfutter eignet sich gutes Katzenfutter (siehe <a href="#3">Kapitel 3</a>). Wenn die Mutter nicht mehr so viel säugt, sollte man die Kleinen fünfmal am Tag füttern: abwechselnd Futter und Brei aus Kondensmilch und Hefeflocken, versetzt mit Kalzium und Vitaminen.</p>
<p>Zum Impfplan siehe <a href="#43">4.3</a>. Der Zeitpunkt der ersten Entwurmung richtet sich nach den Lebensumständen der Mutterkatze. Welpen von Freigängerinnen sollten so früh wie möglich, evtl. schon mit zwei Wochen, erstmals entwurmt werden, alle anderen kurz vor den ersten Impfungen.</p>
<p>Wenn die Kleinen abgegeben werden sollen, sieht man sich rechtzeitig (d.h. sobald sie geboren sind) nach geeigneten Plätzen um. Ihre neuen Halter dürfen sie zwar besuchen, aber erst mitnehmen, wenn sie zwölf Wochen alt sind. Dass nur der beste Platz mit den nettesten Menschen gut genug ist, versteht sich von selbst. Auch bei Hauskätzchen sollte man sich zumindest die Impfkosten ersetzen lassen. Dieser Beitrag ist für gute künftige Katzeneltern sicher selbstverständlich.</p>
<h3><a name="56">5.6 Mutterloses Junges &#8211; was nun?</a></h3>
<p>Kommt man in die Verlegenheit, ein mutterloses Kätzchen aufziehen zu wollen oder müssen, gibt es einige Dinge, die unbedingt zu beachten sind. Grundsätzlich allerdings unterscheidet sich die Versorgung eines Katzenbabys nicht sehr von der eines menschlichen Kindes.</p>
<p>Als obersten Grundsatz (wie immer bei der Tierhaltung) sollte man wohl nehmen, dass der TA einer deiner besten Freunde ist! Mit dem Kätzchen sollte man sich also schnellstmöglich zu ihm begeben. Erstmal muss das Kleine gründlich untersucht werden und dann mit Sicherheit eine Behandlung gegen Parasiten &#8211; innere wie äußere &#8211; bekommen. Auch eine Unterstützung des Immunsystems ist in vielen Fällen anzuraten (Baypamun).</p>
<p>Hat man das solcherart grundversorgte Kätzchen dann zu Hause, braucht es viel Wärme. Eine schlichte Wärmflasche ist nicht so gut, weil die Wärme nicht gleichbleibend ist und relativ schnell nachlässt. Am besten hat sich eine so genannte &#8220;Ferkellampe&#8221; bewährt; das ist eine große Rotlichtlampe, die man für wenig Geld z.B. im landwirtschaftlichen Handel bekommt. Diese Lampen können, im Gegensatz zu &#8220;normalen&#8221; kleinen Rotlichtlampen, auch im Dauereinsatz sein, ohne dass sie schmelzen. Die Ferkellampe wird mit ihrer Kette etwa 60 Zentimeter über dem Kätzchen aufgehängt (Temperatur im Auge behalten!) und spendet tage- oder auch wochenlang gleichbleibende Wärme. Wenn das Kleine ein bisschen größer ist und nicht mehr ganz so viel Wärme benötigt, sollte es allerdings eine Ausweichmöglichkeit haben und sich auch außerhalb des unmittelbaren Strahlbereichs der Lampe hinlegen können. (Übrigens sind diese Ferkellampen auch bei erwachsenen kranken oder angeschlagenen Tieren sehr hilfreich!)</p>
<p>Als Aufenthaltsort für das Kätzchen haben sich z.B. große Kaninchenkäfige bewährt. Dort ist es sicher untergebracht, kann am Leben der Familie teilnehmen und hat genügend Platz, sich ein wenig zu bewegen. Auch ein Mini-Katzenklo und später Futter- und Wasserschüsselchen finden darin Platz.</p>
<p>Je nachdem, wie alt das Kätzchen ist, benötigt es etwa alle zwei Stunden Milch. Am besten besorgt man sich spezielles Katzenaufzuchtmilchpulver beim TA. Es wird für jede Fütterung frisch mit warmem Wasser angerührt. Wie bei menschlichen Babys ist die richtige Temperatur sehr wichtig! Sehr kleine Katzenwelpen muss man vielleicht erst mit einer kleinen Einwegspritze (ohne Kanüle) füttern, ihnen jeweils ganz wenige Tröpfchen vorsichtig ins Mäulchen träufeln, bis pro Mahlzeit etwa 5-10 ml getrunken wurden. Etwas größere Babys kommen meist mit speziellen Aufzuchtfläschchen (aus dem Tierbedarfshandel) prima zurecht. Vielfach werden auch einfach die kleinen Milchfläschchen benutzt, in denen Liebesperlen angeboten werden. Bei beiden Flaschenarten muss man auf eine angemessene Größe des Schnullerloches achten. Wenn es zu groß ist, verschlucken sich die Kleinen leicht. Man muss natürlich peinlich auf Hygiene achten, immer sauber ausgewaschene Flaschen und Schnuller sind sehr wichtig!</p>
<p>Nach der Mahlzeit gilt es, eine weitere, wichtige Aufgabe der Katzenmama zu übernehmen: Die Verdauung des Kätzchens anregen! Dazu muss das Bäuchlein sanft massiert werden, mit kleinen, streichelnden Bewegungen, immer nach unten, dem Schwänzchen zu. Nimmt man dazu in warmem Wasser ausgedrückte Wattebäusche, kann man damit gleich prima den abgegebenen Urin und Kot aufnehmen und das Hinterteilchen schön abwaschen. Das Kleine bitte danach gleich wieder trocknen, sonst entzieht die Verdunstungskälte zu viel Körperwärme.</p>
<p>Im Alter von etwa drei Wochen ist das Katzenkind dann so weit, langsam mit festerer Nahrung bekannt gemacht zu werden. Eine gute Methode besteht darin, dem Kleinen erstmal seine gewohnte Milch auf einer Untertasse anzubieten. Es wird zunächst hineintapsen, schnuppern und gar nicht wissen, was es damit anstellen soll. Wenn man immer wieder seine Fingerspitze in die Milch taucht und dann zum Ablecken/Absaugen anbietet, wird das Tierchen irgendwann begreifen. Aber bitte nicht von einem Moment zum anderen erwarten, dass das Katzenkind &#8220;umsteigt&#8221;. Es wird sicherlich ein paar Tage dauern, bis es die Fläschchen gar nicht mehr braucht!</p>
<p>Hat das Kleine begriffen, worum es geht, kann man anfangen, ganz langsam vermustes Katzenkinder-Dosenfutter unter die Milch zu mischen und den Anteil allmählich zu steigern. Manche Tierchen lernen das sehr schnell und mögen dann auch bald kein Fläschchen mehr. Manche tun sich schwer damit. Evtl. muss man tricksen, indem man dem Katzenkind beispielsweise winzige Bröckchen des Dosenfutters in die Mundwinkel schmiert und darauf wartet, dass es beim Putzen auf den Geschmack kommt. Ein wichtiges, auch in dieser Phase immer wieder benötigtes Utensil ist ein weiches Handtuch. Bei kleinen Kätzchen muss man eigentlich ständig irgendwas abwischen und säubern.</p>
<p>Die Erziehung zur Sauberkeit läuft fast von allein. Bis zum Alter von etwa drei Wochen muss man mittels Wattebäuschen und ständigem Wechseln der Unterlagen nachhelfen, aber dann geht es gewöhnlich ganz schnell, dass das Kleine selbstständig das Katzenklo aufsucht: Sowie es mobil genug auf den eigenen Beinchen ist, muss man es ihm eigentlich nur ab und zu zeigen.</p>
<p>Wenn man auf seinen gesunden Menschenverstand hört, das Kleine jede Woche dem TA vorstellt und nicht erwartet, dass immer alles nach (Zeit-) Plan geht, ist die Katzenaufzucht eine lohnende und schöne Sache.</p>
<h3><a name="57">5.7 Bekommen kastrierte Kater dickere Köpfe?</a></h3>
<p>Nein. Das ist Unsinn.</p>
<h3><a name="58">5.8 Meine Katze ist trotz Kastration rollig</a></h3>
<p>Es ist zwar selten, kann aber leider passieren. Wenn neben den Eierstöcken noch versprengtes Eierstockgewebe vorhanden ist, werden weiterhin Hormone produziert, die die Katze rollig werden lassen. Eine erneute Operation ist aus den unter <a href="#53">5.3</a> genannten Gründen angebracht. Unter Umständen nimmt der TA auch die Gebärmutter heraus.</p>
<h3><a name="59">5.9 Kann ich nicht die Pille geben?</a></h3>
<p>Die Pille ist recht umstritten. Für einen kurzen begrenzten Zeitraum ist es sicher kein Problem. Aber zum einen wurde bei manchen Katzen festgestellt, dass die Pille mit der Zeit keine Wirksamkeit mehr zeigt. Und zum anderen können sich bei permanenter Pillengabe hormonabhängige Krebserkrankungen oder Gebärmuttervereiterungen entwickeln. Daher sollte man eine Katze besser kastrieren lassen.</p>
<p><a href="#TOP">Zum Seitenanfang</a></p>
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<h3><a name="6">6 VERHALTEN</a></h3>
<h3><a name="61">6.1 Meine Katze pinkelt nicht ins Klo, was soll ich tun?</a></h3>
<p>Wenn eine Katze plötzlich unsauber wird, sollte man zu Ergründung folgenden Fragenkatalog beantworten:</p>
<ul>
<li> Seit wann tritt das Problem auf? Um den Grund eines möglichen Protestpinkeln herauszufinden, muss man einfach so genau wie möglich die Katze beobachten. </li>
<li> Besuch beim TA. Es könnte z.B. eine Blasenentzündung vorliegen, die Katze gibt dem Klo die Schuld an den Schmerzen beim Wasserlassen und hofft, es sei anderswo angenehmer. </li>
<li> Ist die Katze kastriert? Wird die katze geschlechtsreif kann es zum Markieren des Reviers kommen. Nach der Kastration sollte dieses Problem behoben sein, nur in seltenen Fällen wird trotzdem weiter markiert. Dannl muss man wohl damit leben. </li>
<li> War die Katze vorher Freigänger? Oftmals zeigt eine Katze ihren Unmut über gestrichenen Freigang mit Protestpinkeln an. Abhilfe kann hier fast nur durch erneuten Freigang geleistet werden. Es ist mir aber auch ein Fall bekannt, wo das Füllen des Katzenklos mit ganz profanem Kies das Problem gelöst hat. </li>
<li> Veränderungen im Wohnbereich; Katzen sind Gewohnheitstiere, und oftmals hassen sie nichts mehr als Veränderungen in ihrem Revier. Darunter können fallen:
<ul>
<li> Umzug in eine neue Wohnung </li>
<li> Kauf neuer Möbel </li>
<li> Umstellen der Möbel </li>
<li> Umstellen der Katzenmöbel </li>
<li> neue(r) Lebensgefährte/-in </li>
<li> neues Katzenklo </li>
<li> anderer Aufstellort desselben </li>
<li> Umstellung der Katzenstreu </li>
</ul>
</li>
<li> Ist ein neuer Spielkamerad eingezogen? Oftmals zeigt eine Katze Abneigung oder Eifersucht gegen einen neuen Kumpel durch Protestpinkeln an. Da hilft eigentlich nur: Augen zu und durch. Wenn es gar nicht geht, muss ein neuer Platz für den Kumpel gefunden werden. </li>
<li> Ist das Katzenklo der Katze sauber genug? Als Abhilfe könnten wirken:
<ul>
<li> Reinigung des Katzenklos mehrmals täglich </li>
<li> Aufstellen eines weiteren Klos </li>
<li> Verschiedene Streus ausprobieren </li>
</ul>
</li>
<li> Ist das Katzenklo zu sauber? Dagegen hilft Auswaschen nur mit heißem Wasser und evtl. wenig Neutralseife. Keine scharfen Putz- oder Desinfektionsmittel verwenden, die die Katzennase beleidigen. </li>
</ul>
<h3><a name="62">6.2 Die Katze ist aggressiv</a></h3>
<p>Eine Katze kann auf die unter <a href="#61">6.1</a> genannten Punkte auch mit Aggressivität reagieren. Auch hier gilt: So genau wie möglich beobachten.</p>
<p>Es könnte natürlich auch sein, dass sie aus Angst aggressiv reagiert. Dann hilft Geduld, Geduld und noch mal Geduld. Ist die Katze neu eingezogen, muss sie sich natürlich erst an die neue Umgebung, die dort lebenden Tiere und Menschen gewöhnen. Am besten lässt man der Katze erstmal ihre Ruhe. Empfehlung: In gewissen Abstand hinsetzen, die Blickrichtung nicht direkt zur Katze, und mit ruhiger, leiser Stimme irgendwelche Geschichten erzählen, aus einem Buch oder der Zeitung vorlesen. Sobald sich die Katze akklimatisiert hat, siegt i.d.R. ihre Neugier.</p>
<p>Weniger Aggressivität denn kindliche Verspieltheit sind die Kampfspiele von jungen Katzen. Auch wenn sie dabei die Hände ihrer Menschen anfallen, deren Beine zerkratzen oder ihnen nachts in die Zehen beißen &#8211; das ist nicht bös gemeint, sondern für ihre Entwicklungsphase normales Spielverhalten. Abhilfe schafft hier am ehesten ein kätzischer Spielkamerad &#8211; dann wird mit dem gekämpft. Oder feste Zeiten und Gewohnheiten für Kampfspiele, zu denen der menschliche Spielkamerad sich mit dicken Lederhandschuhen bewaffnet, die nackten Hände mit einem Handtuch umwickelt oder sie in einer Plüsch-Handpuppe versteckt. Jeder (!) Versuch, die nackte Haut zu attackieren, sollte sofort gestoppt werden: still halten, laut &#8220;Nein&#8221; sagen, laut jammern, bis das Tierchen los lässt, und das Spiel umgehend beenden. Notfalls &#8220;zurückbeißen&#8221; &#8211; ein leichtes (!) Zwacken ins Ohr kann wahre Wunder wirken.</p>
<h3><a name="63">6.3 Meine Katze kratzt an Tapeten</a></h3>
<p>Das Kratzen an Tapeten und/oder Möbelstücken kann u.U. daran liegen, dass der Kratzbaum</p>
<ul>
<li> an einer ungünstigen Stelle steht: Der optimale Standpunkt liegt zwischen Lieblingsschlafplatz und Katzenklo. </li>
<li> zu klein ist </li>
<li> nicht sicher genug ist, sprich keinen festen Stand hat oder bereits umgekippt oder zusammengekracht ist </li>
<li> der Katze völlig neu ist und sie den Zweck dieses Katzenmöbels nicht kennt </li>
</ul>
<p>Um nicht wochenlang immer wieder den Kratzbaum ab- und aufbauen zu müssen, kann z.B. mit einer Art Kratzbrett der beste Standort ausgetestet werden. Dazu empfiehlt sich entweder ein fertiges zu kaufen oder aber einen Regalboden aus dem Baumarkt mit einem Stück Teppichboden zu bespannen. Wird das Kratzbett an einer bestimmten Stelle angenommen, empfiehlt es sich, den Kratzbaum dort aufzubauen.</p>
<p>Ist der Kratzbaum zu klein, entweder einen größeren kaufen oder, falls möglich, den vorhandenen erweitern. Kratzbaumsysteme gibt es zu kaufen. Wer handwerklich begabt ist, kann eine schöne Kratzbaumwohnlandschaft selbst entwerfen.</p>
<p>Ob ein Kratzbaum sicher ist oder nicht, lässt sich schnell herausfinden. Wird vorsichtig dran geruckelt, und er beginnt zu schwanken, so wird es nicht lange dauern, und das Ding fällt mitsamt Mieze um. Sicherer kann der Baum z.B. gemacht werden, indem er mit Winkeln an die Wand geschraubt wird. Manchmal hilft es auch schon, den Deckenspanner zusätzlich mit Schrauben in der Decke zu verankern.</p>
<p>Gerade jungen Katzen muss man möglicherweise erst mal zeigen, wofür der Kratzbaum gut sein soll: Immer wieder geduldig Katze nehmen, an den Baum setzten und mit den Pfötchen an einer Säule kratzen. Bei älteren Katzen führt womöglich die Sisalbespannung zu Verwirrung, wenn sie dies nicht kennen. Dann hilft u.U. ein Gang zum Förster oder Bauern, der einem sicherlich gern einen starken Ast überlässt.</p>
<h3><a name="64">6.4 Katzensprache</a></h3>
<p>Katzen sprechen zwei Sprachen mit jeweils mehreren Ebenen: Lautsprache, Mimik, Körpersprache und Duftsignale. Die eine Sprache dient der Verständigung untereinander und ist artspezifisch, d.h. gleiche Signale haben bei jeder Katze die gleiche Bedeutung. Die andere dient der Verständigung über Artgrenzen hinweg und ist individuell, denn sie entwickelt sich erst im Zusammenleben der Katze mit ihrer Familie, zu der neben dem Menschen auch andere Haustiere gehören können.</p>
<h3><a name="641">6.4.1 Verständigung zwischen Katzen</a></h3>
<p>Wenn befreundete Katzen einander begegnen, begrüßen sie sich meistens mit einem kurzen leisen Erkennungslaut, gefolgt vom &#8220;Nasenkuss&#8221;. Dabei legen sie ihre Nasen und manchmal auch die Stirn aneinander. Gelegentlich geben sie auch Köpfchen &#8211; die eine stößt der anderen sanft den Kopf in die Seite und streicht anschließend mit der Wange oder sogar dem ganzen Körper an ihr entlang &#8211; und kontrollieren die Analregion.</p>
<p>Einander fremde Katzen taxieren sich zunächst. Sind sie freundlich gestimmt, folgt eine vorsichtige Kontaktaufnahme, die bis auf eine ausgeprägte Zögerlichkeit genauso aussieht wie bei befreundeten Katzen. Sind sie eher feindselig gestimmt, starren sie sich zunächst einfach nur an, fauchen vielleicht auch. Wenn keiner dem Blick des anderen ausweicht, werden größere Geschütze aufgefahren. Die Kontrahenten umkreisen einander im Zeitlupentempo, machen einen Buckel, sträuben das Fell, plustern den Schwanz auf, drehen die Ohren zur Seite und beginnen abwechselnd zu fauchen und zu grollen. Dieses Grollen, einem Knurren nicht unähnlich, geht in einen kehligen Gesang über, der unmittelbar vor dem eigentlichen Angriff in einem schrillen Schrei kulminiert, wenn der andere sich nicht freiwillig zurückzieht. Der Kampf selbst ist meist heftig und kurz, von Spucken und schrillem Kreischen untermalt. Wenn der Sieger feststeht, wenden beide den Blick voneinander ab. Der Sieger bleibt an Ort und Stelle und beginnt sich zu putzen, der Unterlegene schleicht in geduckter Haltung davon.</p>
<p>&#8220;Gesprochen&#8221; wird bei Katzen vor allem in der Beziehung zwischen Katzenmutter und ihren Jungen. Die Katzenmutter benutzt spezifische Lock-, Beruhigungs-, Achtung- und Warnlaute, mit denen sie ihre Jungen lenkt, bei der Jagd anleitet, auf Gefahren aufmerksam macht und erzieht. Das Schnurren wird gezielt zur Beruhigung und Förderung der Entspannung eingesetzt &#8211; von beiden Seiten. Die Jungen benutzen darüber hinaus ein Angst- und Verlassenheits-Fiepen, um ihre Mutter zu rufen.</p>
<h3><a name="642">6.4.2 Verständigung zwischen Katze und Mensch</a></h3>
<p>Um sich mit dem Menschen zu verständigen, bedient sich die Katze hauptsächlich der gleichen Kommuniktionsmittel, die ein Katzenjunges gegenüber seiner Mutter verwendet, baut diese aber aus bzw. verfeinert sie. Dadurch variieren Form und Bedeutung der Signale stark, und es kann vorkommen, dass nur der Halter bestimmte Signale seiner Katze versteht, ein anderer Mensch sie aber nicht zu deuten weiß, obwohl er Katzenerfahrung hat.</p>
<p>Die Bedeutung des Schnurrens ist die gleiche wie zwischen Katzen untereinander. Es soll beruhigen, manchmal auch beschwichtigen, und Zufriedenheit sowie Wohlbefinden ausdrücken.</p>
<p>Ebenso eindeutig ist das Fauchen. Es heißt immer: &#8220;Lass das, geh mir vom Leib, zieh dich zurück.&#8221; Angelegte Ohren, ein peitschender Schwanz, gesträubtes Fell sagen das Gleiche.</p>
<p>Wenn die Katze ihren Menschen zu etwas animieren will, ist das meist am Tonfall zu erkennen: Das Maunzen klingt auffordernd bis fordernd, manchmal auch jammernd oder lockend. Bei manchen Katzen geht der fordernde, mit offenem Maul hervorgebrachte Maunzton in ein mit geschlossenem Maul hervorgebrachtes &#8220;mmmrrrut&#8221; über, wenn die Katze ungeduldig wird oder meint, der Mensch habe endlich begriffen, was sie will.</p>
<p>Unterstrichen wird das Ganze häufig durch Begrüßungsgesten, die gezielt zur Überredung eingesetzt werden: Die Katze streicht ihrem Menschen um die Beine, richtet sich an ihm auf, stupst ihn mit dem Kopf an, reibt Stirn, Oberkopf, Wangen, Kinn, Lippen und Flanken an ihm und umschlingt zum Abschluss seine Beine mit dem Schwanz. Da dabei fast alle Duftdrüsen der Katze zum Einsatz kommen, dient dieser Vorgang nebenbei auch dazu, einen Besitzanspruch zu verdeutlichen: &#8220;Mein Mensch!&#8221;</p>
<p>Ein trillerndes &#8220;prrrrruit&#8221; ist meistens eine Begrüßung oder eine freundliche Aufforderung, der Katze zu folgen, gemischt mit Vorfreude. Dieser Triller wird folgerichtig fast nur dann eingesetzt, wenn die Katze sicher ist, dass ihr Wunsch gleich erfüllt wird. Begleitet wird er häufig von einem steil in die Höhe gestreckten, leicht zitternden oder an der Spitze umgebogenen Schwanz.</p>
<p>Ebenfalls freundliche, etwas nachdrücklichere Aufforderung oder Frage (&#8221;Was ist los?&#8221; &#8211; &#8220;Was willst du?&#8221; &#8211; &#8220;Darf ich &#8230;?&#8221; &#8211; &#8220;Gibst du mir &#8230;?&#8221;) ist das &#8220;stumme Miau&#8221;, bei dem die Katze den Menschen direkt anschaut und das Maul öffnet wie beim Maunzen, ohne allerdings einen Ton von sich zu geben.</p>
<p>Redselige Katzen, vor allem Orientalen, geraten regelrecht ins Erzählen. Was sie damit jeweils ausdrücken wollen, wird meistens nur &#8211; und auch nicht immer &#8211; vom Halter des Tieres verstanden.</p>
<p>Wirft sich eine Katze auf die Seite oder den Rücken und wälzt sich hin und her, blinzelt einen an und maunzt dabei evtl. mit lockendem Unterton, so ist das eine Aufforderung. Mit dieser Gestik zeigt die rollige Katze dem Kater ihre Bereitschaft zur Paarung. Dem Menschen hingegen signalisiert sie damit Wohlbefinden und fordert zum Spiel oder zu Zärtlichkeiten auf, allerdings nicht unbedingt zum Bauchkraulen! Auch Katzen, die absolut nicht am Bauch berührt werden mögen, präsentieren ihn so verlockend &#8211; um dann ziemlich unwirsch klarzustellen, dass hier ein Missverständnis vorliegt. Dieses Signal ist deshalb bei fremden Katzen mit Vorsicht zu genießen.</p>
<p>Wenn eine Katze irgendetwas mit den Augen fixiert, ein paarmal kurz &#8220;mäk&#8221; oder &#8220;mäk-mäk&#8221; sagt und/oder mit den Zähnen &#8220;klappert&#8221;, hat das nichts mit Kommunikation zu tun. Hier handelt es sich um eine Ersatzhandlung: einen angedeuteten Tötungsbiss für eine (unerreichbare) Beute.</p>
<h3><a name="65">6.5 Verbote und Erziehung</a></h3>
<p>Eine Katze lässt sich nur sehr begrenzt erziehen. Anders als beim Hund, sieht die Katze im Menschen vor allem ein Mittel zum Zweck, keinen Rudelführer, dem sie sich unterordnet. Man kann praktisch nur versuchen, ihr beizubringen, dass einige Dinge nicht erwünscht sind.</p>
<h3><a name="651">6.5.1 Verbote</a></h3>
<p>Um Verbote durchzusetzen, haben sich folgende Mittel bewährt:</p>
<ul>
<li> Wasserspritze oder -pistole </li>
<li> Katze anpusten </li>
<li> strenger Blick, erhobener Zeigefinger, energisches Nein </li>
<li> Klatschen mit den Händen </li>
<li> absolute Konsequenz </li>
</ul>
<p>Dabei ist es wichtig, die Katze auf &#8220;frischer&#8221; Tat zu erwischen. Eine nachträgliche Bestrafung macht keinen Sinn, weil die Katze den Zusammenhang zu einer längere Zeit zurückliegenden Tat nicht erkennen kann.</p>
<h3><a name="652">6.5.2 Erzieherische Maßnahmen</a></h3>
<p>Völlig falsch ist es, eine Katze, die an falscher Stelle ihren Urin abgegeben hat, z.B. mit der Nase in die Pfütze zu drücken oder gar zu schlagen. Mit Schlägen (und sei es nur ein Klapps) kann die Katze wenig bis nichts anfangen. Ausserdem riskiert man ihr Vertrauen, wenn die Hand, die Futter reicht und streichelt, auch schlägt. Katzen sind sehr reinliche Tiere und pinkeln niemals ohne Grund irgendwo hin (siehe <a href="#61">6.1</a>).</p>
<p>Soll der Katze z.B. beigebracht werden, nicht am Tisch zu betteln, hilft nur konsequentes (!) Runterschubsen, Anpusten oder Aussperren. Jede Ausnahme wird von der Katze als Aufhebung des Verbots betrachtet. Eine gesäuselte Diskussion wie: &#8220;Bitte, liebe Katze, würdest du so freundlich sein und mir mein Frühstück überlassen?&#8221;, löst bei der so Angesprochenen nur einen Lachkrampf aus. Kommandos wie &#8220;Runter da!&#8221; oder &#8220;Geh weg da!&#8221; haben sich nicht bewährt, die Katzen nehmen das als Spitznamen.</p>
<h3><a name="66">6.6 Neue Mitbewohner</a></h3>
<p>Während eines Katzenlebens kann in der Familie viel passieren. Neue Menschen oder Tiere kommen, andere verlassen die Familie. Die Katze sollte immer einbezogen werden. Stell der Katze neue Familienmitglieder vor, und lass sie sich von Gehenden verabschieden. Katzen mögen keine Veränderungen, und daher sollte der Tiger in einer solchen Zeit immer möglichst liebevoll umsorgt werden.</p>
<h3><a name="661">6.6.1 Wenn eine andere Katze/ein anderes Tier einzieht</a></h3>
<p>Die Frage, ob es Sinn macht, einen Spielkumpanen zu holen, kann kein anderer beantworten als der Halter selbst. Jede Katze hat einen eigenen Charakter. Es gibt gesellige Katzen, aber auch Einzelgänger. Hier gilt die Devise: Versuch macht klug. Am besten ist es, schon von vornherein ein Geschwisterpärchen aufzunehmen. Da fällt die Eingewöhnungsphase weg.</p>
<p>Allgemein sollte man nicht unbedingt völlig verschiedene Charaktere mischen, und der Neue sollte möglichst nicht der Dominantere sein. Man sollte einer älteren, ruhigen Katze nicht einen jungen Fellball vor die Nase setzen, wobei ein junges Pärchen den Alltag durchaus wieder interessant machen kann. Bei kleinen Fellbällen spricht man oft von einem &#8220;Welpenbonus&#8221;. Aber auch den kennt nicht jede erwachsene Katze.</p>
<p>Wie auch immer die Wahl ausfällt, die vorhandenen Katzen haben Priorität vor den Neuankömmlingen. Sie sollten immer zuerst gefüttert, gestreichelt und bespielt werden. Die neuen müssen sich unterordnen. Das fällt gerade bei süßen kleinen Babykatzen schwer, ist aber sehr wichtig, damit die Erstkatze sich nicht zurückgesetzt fühlt.</p>
<p>Will man eine neue Katze in eine bestehende Gruppe integrieren, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:</p>
<ol>
<li> Man lässt die Katzen das unter sich austragen. Da durch eine neue Katze die Rangfolge neu diskutiert werden muss, sollte man nur eingreifen, wenn Blut fließt. Alles andere sieht schlimmer aus, als es ist. </li>
<li> Man trennt vorhandene Katzen und Neuankömmlinge. Kontakt ist erst mal nur durch Schnüffeln unter der Türspalte möglich. Nach einer Weile (ein oder mehrere Tage) wechselt man die Zimmer, so dass der Neuankömmling in Ruhe das Rest-Revier beschnuppern kann. Derweil kann die Gruppe der Alteingesessenen das Zimmer des Neuankömmlings inspizieren. </li>
</ol>
<p>Bei beiden Variationen kann der Dosi natürlich helfend eingreifen. Er streichelt erst die eine Gruppe und geht dann zur anderen. Er reibt die eine Gruppe mit einem Handtuch ab und gibt es der anderen zum Schnüffeln. Das geht auch mit Schlafkissen sehr gut, die man zwischendurch austauscht. Es hat auch schon geholfen, beide Parteien mit einem gemeinsamen Duft zu versehen, z.B. Vanille (keine Öle nehmen!), Malzpaste oder einfach ein vom Dosi getragenes T-Shirt.</p>
<h3><a name="662">6.6.2 Wenn es menschlichen Nachwuchs gibt</a></h3>
<p>Eine Schwangerschaft ist eine aufregende Sache. Aber ein Baby ist kein Grund, ein Mitglied der Familie, zu der ja auch die Katzen gehören, rauszuwerfen. Alle müssen sich neu arrangieren. Natürlich auch die Katze.</p>
<p>Dabei braucht sie Hilfe. Sie versteht nicht, was da vorgeht. Lasst sie alles abschnuffeln und bepfoteln, was für das Baby angeschafft wird. Lasst sie tagsüber auch mal mit euch ins Babyzimmer gehen.</p>
<p>Die Kuschelstunden mit der Katze sind für die werdende Mutter schön und entspannend. Genieße sie, und informiere dich über Toxoplasmose (siehe <a href="#429">4.2.9</a>), bevor die Verwandtschaft oder der Frauenarzt dich darauf anspricht. Auch das Allergierisiko für Babys wird durch eine Katze nicht größer. Im Gegenteil.</p>
<p>Katzen bringen keine Babys um und stehlen ihnen auch nicht den Atem. Trotzdem solltet ihr die Katze nicht mit dem Baby allein lassen, wenn dieses schläft. Hat das Baby ein eigenes Zimmer, kann man die Tür schließen. Mit einem schmalen Gitter (Marke Eigenbau), das man in den Türspalt einhängen kann, kann man auch bei offener Tür die Katze aussperren. Schläft das Baby im Elternschlafzimmer, wird es schwierig, denn dass die Katze auf einmal nicht mehr dort schlafen soll, ist für sie nicht zu verstehen, geschweige denn einzusehen. Macht ihr ein anderes Zimmer angenehm, z.B. durch einen kuscheligen Schlafkorb oder eine Decke, die nach euch riecht.</p>
<p>Manche Katzen finden Dinkel- oder Kräuterkissen unwiderstehlich. In diesem Fall sollte man so etwas nicht für das Babybett kaufen.</p>
<p>Wenn das Baby da ist, sollte es der Katze vorgestellt werden. Schon in der Klinik kann der Vater das Babyschreien aufnehmen und ein Spucktuch mitbringen. So hat Katz schon mal was zu hören und zu riechen. Zu Hause kann die Reaktion ganz unterschiedlich ausfallen. Viele Katzen mögen das Schreien und Strampeln nicht. Es ist ihnen nicht geheuer, und sie machen einen Bogen um das Baby. Wird die Katze eifersüchtig, kümmert euch bitte möglichst viel um sie. Beschmust und bespielt den Tiger, wenn das Baby euch Ruhe lässt.</p>
<p>Wenn das Menschenbaby anfängt zu krabbeln, ist es doch wunderschön, dass statt einer tutenden Plastiklok ein Kätzchen zum Krabbeln animiert. Ihr werdet sehen, Katze und Baby sind sehr gut verträglich. Allerdings gibt es ein paar Kleinigkeiten zu beachten, insbesondere, wenn das Kind ins Krabbelalter kommt:</p>
<ul>
<li> Futter: Klaut Baby mal vom Katzenteller, ist das kein Problem. Solange der Fressplatz sauber gehalten wird und kein altes Feuchtfutter rumsteht, besteht kein Grund zur Panik. </li>
<li> Katzenklo: Na ja, ein Sandkasten draußen wäre für das Baby besser. Aber von ein bisschen Buddeln in der Katzenkiste geht die Welt nicht unter. Haltet das Klo sauber, sammelt die Klumpen möglichst sofort raus, bevor es das Kind tut, und achtet darauf, dass Wurmbefall bei der Katze umgehend behandelt wird. </li>
<li> Kratzen: Gelegentliche Kratzer werden sich nicht vermeiden lassen. Meist sind die Katzen vorsichtig. Vermutlich haben auch Menschenbabys den Welpenbonus. Aber es kann mal passieren, dass ein Kind keine Ruhe gibt und die Katze sich wehren muss. Dann wird das Kind schnell begreifen, dass die Katze nicht am Schwanz gezogen werden will. </li>
</ul>
<h3><a name="67">6.7 Spielen</a></h3>
<p>Die meisten Katzen spielen für ihr Leben gern. Mit sich selbst, mit ihren Leuten, mit anderen Tieren, mit Blättern, Papierkugeln, Lichtreflexen&#8230; Zu geeignetem Spielzeug siehe <a href="#244">2.4.4</a>.</p>
<h3><a name="68">6.8 Seltsame Klo-Gewohnheiten</a></h3>
<ul>
<li> Sie benutzt das Klo, pieselt aber über den Rand: Abhilfe schafft ein größeres Klo mit breiterem Rand oder ein Klo mit Haube. </li>
<li> Sie scharrt die ganze Streu raus: Ein größeres Klo oder eines mit Haube könnte helfen. Evtl. eine andere Streu ausprobieren. </li>
<li> Sie verscharrt ihr Häufchen nicht: Vielleicht hat sie&#8217;s nie gelernt. Vielleicht zeigt sie damit aber auch: &#8220;Mein Revier, hier bin ich der King/die Queen, ich brauch mich nicht zu verstecken.&#8221; Dann lässt sich an diesem Verhalten nichts ändern. </li>
<li> Sie setzt den Kot im Klo ab, pieselt aber woanders hin: Organische Ursachen (z.B. Harnwegsentzündung) ausschließen. Zweites Klo aufstellen &#8211; manche Katzen möchten großes und kleines Geschäft trennen. </li>
<li> Sie verlässt das Klo mit so viel Tempo und Schwung, dass sie die Streu sonstwohin trägt: Dieses Verhalten ist drtk-intern als PFEG (postfäkaler Erleichterungs-Galopp) bekannt und normal. Evtl. schwerere Streu verwenden. Ein Klo mit Haube könnte auch ein wenig gegen die großflächige Verteilung der Streu helfen. </li>
</ul>
<h3><a name="69">6.9 Treteln mit den Vorderpfoten</a></h3>
<p>Katzenbabys treteln bei ihrer Mutter, um den Milchfluss anzuregen. Im Erwachsenenalter wird das gern beim Dosi gemacht und drückt Wohlbefinden aus. Ob, wann und wie intensiv getretelt wird, ist von Tier zu Tier völlig unterschiedlich.</p>
<p>Neben den Milchtritt (treteln) haben manche Katzen die &#8220;Eigenart&#8221;, stundenlang an etwas rumzunuckeln. Das kann z.B. der eigene Schwanz sein, ein pelziger Kollege, eine Hautfalte vom Dosi. Häufig deutet dieses Verhalten auf zu frühe Trennung von der Katzenmutter hin und ist einfach nur eine Macke.</p>
<h3><a name="610">6.10 Kratzen an der Schlafzimmertür</a></h3>
<p>Die meisten Katzen sind sehr menschenbezogen und suchen vor allem nachts die menschliche Nähe. Meine persönliche Empfehlung: Tür einfach auflassen und sich mit der pelzigen Gesellschaft im Schlafzimmer oder gar im Bett arrangieren :-).</p>
<p>Wenn das nicht in Frage kommt, muss die Katze von Anfang an draußen bleiben und das Schlafzimmer für sie zur Tabuzone erklärt werden. Die Durchsetzung dieses Verbots kann etliche schlaflose Nächte kosten (evtl. auch für die Nachbarn in der Wohnung nebenan!), weil die Katze an der Schlafzimmertür kratzt und die ganze Nacht durchjammert. Trotzdem hilft nur ignorieren, nicht reagieren, nicht reinlassen, nicht irgendwie bestechen oder trösten, wenn sie wirklich nicht ins Schlafzimmer soll. Am besten lässt man sie dann auch tagsüber nicht hinein &#8211; Katzen nehmen gern die ganze Hand, wenn ihnen der kleine Finger geboten wird.</p>
<p>Am besten spielt man die Katze abends richtig müde, damit sie nachts auch durchschläft. Das nützt jedoch bei kleinen Katzen nicht viel. Sie gewöhnen sich erst mit der Zeit an den Rhythmus des Dosis.</p>
<p>Zusätzlich sollte man Alternativen zum kuscheligen Schlafen und zur Beschäftigung bieten. Das kann ein Fensterbrett mit interessantem Ausblick in den Morgenstunden sein oder ein wenig Spielzeug, das wahrscheinlich sowieso in der Wohnung verstreut herumliegt.</p>
<h3><a name="611">6.11 Sie bringt sich ständig in Gefahr</a></h3>
<p>Wer kennt sie nicht, die Geschichte von der Katze in der Waschmaschine. Die Katze selbst erkennt die Situation nicht als gefährlich, sie befriedigt nur ihre Neugier oder sucht einen ihr genehmen Schlafplatz. Deshalb sollte man darauf achten, dass entsprechende Gerätschaften immer geschlossen und vor in Betriebnahme auf kätzische Inhalte zu überprüfen sind. Darunter fallen:</p>
<ul>
<li> Mikrowelle </li>
<li> Backofen </li>
<li> Geschirrspülmaschine </li>
<li> Waschmaschine </li>
<li> Wäschetrockner </li>
</ul>
<p>Weitere Tipps zur Entschärfung von Gefahrenquellen im Haushalt siehe <a href="#41">4.1</a>: Unfällen vorbeugen.</p>
<h3><a name="612">6.12 Scharren vor dem Futternapf</a></h3>
<p>Wenn eine Katze vor dem Fressnapf scharrt, ist das der natürliche Instinkt, übrig gebliebenes Essen zu vergraben,</p>
<ol>
<li> weil &#8220;alles meins und wehe, es klaut ein anderer&#8221; </li>
<li> um es zu einem späteren Zeitpunkt bei Hungergefühl wieder auszuscharren und sich weiter dran zu laben&#8230; </li>
</ol>
<p>Manche Katzen &#8220;verscharren&#8221; so auch Futter, das sie nicht mögen.</p>
<h3><a name="613">6.13 Beißen beim Kraulen</a></h3>
<p>Normalerweise ist dies keine Bösartigkeit der Pelzgurke, sondern es handelt sich um den so genannten Liebesbiss. Wie der Milchtritt (Treteln) und das Nuckeln drückt es absolutes Wohlbefinden aus.</p>
<p>Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, dass die Katze damit zum Ausdruck bringen möchte: &#8220;Das waren jetzt genügend Streicheleinheiten, also nun geh bitte, und überlass mir das ganze Sofa.&#8221;</p>
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<hr />
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<h3><a name="7">7 SONSTIGES</a></h3>
<h3><a name="71">7.1 Bonsaikitten</a></h3>
<p>Regelmäßig tauchen Artikel auf, in denen sich eine besorgte Seele über die Webseite <a href="http://www.bonsaikitten.com/" target="_blank">http://www.bonsaikitten.com/</a> aufregt. Auf dieser wird beschrieben, wie man mit Hilfe von Gläsern Katzen in bestimmte Formen bringen kann, vergleichbar mit der japanischen Bonsaikultur. Wer die Seiten tatsächlich durchliest, wird sehr schnell merken, dass es sich hierbei um eine Täuschung handelt. Die Bilder sind mit einem Grafikprogramm manipuliert worden, und der Text enthält einige Anmerkungen, die ihn sehr schnell als Fake entlarven. Ein interessanter Artikel dazu ist beim SPIEGEL Online nachzulesen (inzwischen kostenpflichtig, 0,50 EUR): <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,117190,00.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,117190,00.html</a>. Weitere Infos gibt es z.B. unter <a href="http://www.snopes2.com/inboxer/outrage/bonsai.htm" target="_blank">http://www.snopes2.com/inboxer/outrage/bonsai.htm</a></p>
<h3><a name="72">7.2 Hüpfender Braten</a></h3>
<p>Nicht viel seltener als die Bonsaikitten tauchen die &#8220;hüpfenden Braten&#8221; in drtk auf. Hierbei wird behauptet, dass chinesische Restaurants eine neue &#8220;Spezialität&#8221; anbieten wollen, bei der Katzenkinder lebendig gegrillt werden. Auch diese Nachricht ist schnell als Fake enttarnt: Abgesehen davon, dass der Verzehr von Katzen in Deutschland gesetzlich verboten ist, dürfte jedem schnell einleuchten, dass Fleisch, in dem ein gefüllter Darm, eine Harn- und eine Gallenblase enthalten ist, für den Menschen nicht genießbar ist.</p>
<h3><a name="73">7.3 Welcher Rasse gehört die Whiskas-Katze an?</a></h3>
<p>Die Katzen, die seit einiger Zeit in der Werbung und auf den Produkten von Whiskas zu sehen sind, sind silber-tabby-farbene Britisch-Kurzhaar.</p>
<h3><a name="74">7.4 Gibt es Schildpatt-Kater?</a></h3>
<p>Als Schildpatt bezeichnet man die Farben Rot und Schwarz, vermischt in sehr kleinen Flecken. Diese Farbe entsteht bei Weibchen, wenn die Eltern schwarz und rot sind, da bei den Katzen die Farbe Rot mit dem weiblichen Geschlechtschromosom X vererbt wird. Ein weibliches Wesen hat die Kombination XX, ein männliches XY. Erbt nun ein Katzenkind von einem Elternteil ein X mit der Farbe Rot (O für Orange = englische Bezeichnung) und vom anderen ein X ohne Farbe (o), ist es nicht nur weiblich, sondern auch schildpattfarben. Tragen beide X Rot, ist die Kätzin rot, sind beide X ohne Rot, ist sie schwarz (oder schwarzgetigert). Eine weitere vererbbare Eigenschaft, nämlich eine Verformung der Pigmentzellen im Haarschaft (von rund zu länglich) bewirkt, dass die Farbe der Haare heller aussieht. Ist dieses so genannte Verdünnungsgen vorhanden, verändert sich Schwarz zu Blau (grauer Farbton, wie die Sheba-Katze) und Rot zu Creme, Schildpatt zu Blaucreme. Alle diese Farben sind auch mit Tabbyzeichnung möglich. Es gibt noch weitere Farben wie z.B. Chocolate oder Cinnamon (sie gehören zur Gruppe &#8220;Schwarz&#8221;), die aber hauptsächlich bei Rassekatzen herausgezüchtet wurden und bei Hauskatzen nur sehr selten zu sehen sind. Natürlich sind alle diese Farben auch in der Kombination mit Weiß möglich (die &#8220;Glückskatze&#8221; ist Schildpatt auf Weiß).</p>
<p>Ganz selten kommt es vor, dass ein Kater einen Chromosomenfehler hat (nicht XY, sondern XXY, Klinefelter-Syndrom), wodurch er durchaus Schildpatt oder Schildpatt auf Weiß (bzw. in Verdünnung, siehe oben) sein kann. Solche Kater sind zwar genauso gesund und munter wie andere, aber unfruchtbar. Eine weitere Möglichkeit ist das so genannte Mosaik, d.h. er hat neben normalen Zellen (XY) auch abnormale (XXY). Dann ist ein Teil seiner Spermien fruchtbar. Die dritte Möglichkeit ist die Verschmelzung von zwei befruchteten Eizellen (Chimäre). Wenn sie unterschiedliche Farbanlagen haben, ist ein daraus entstehender Kater schildpatt. Auch solche Kater sind fruchtbar.</p>
<h3><a name="75">7.5 Was ist eine EBM?</a></h3>
<p>European Black Magic &#8211; nur bei drtk&#8217;lern anzutreffende Abart der Gemeinen Feld-Wald-Wiesenkatze, im Impfpass meistens als EKH (Europäisch Kurzhaar) bezeichnet. Diese besondere Rasse wurde als solche enttarnt am 25. Mai 2002 von Marco Grau (MID <a href="news:acpr1f$e9n$1@epsilon.on-luebeck.de" target="_blank">acpr1f$e9n$1@epsilon.on-luebeck.de)</a>. Besondere Kennzeichen: schwarz mit oder ohne kleinere weiße Stellen oder einzelne weiße Härchen; schwarze, seltener schwarz-weiße oder &#8211; ganz selten &#8211; reinweiße Tasthaare; sehr fotogen, aber äußerst schwer zu fotografieren. Im Grunde also einfach schwarze Katzen, wenn es da nicht einen ganz entscheidenden Unterschied gäbe, den Johannes Moeckel entdeckte:</p>
<p><em>&#8220;Schwarze Katzen, die von anderen schwarzen Katzen nicht zu unterscheiden sind, unterscheiden sich von gewöhnlichen schwarzen Hauskatzen dadurch, dass man gewöhnliche schwarze Hauskatzen unterscheiden kann. Lassen sich schwarze Katzen von anderen schwarzen Katzen nicht unterscheiden, dann gehören all diese zur Rasse EBM.&#8221;</em></p>
<p>Trotz dieser Unterscheidungsprobleme und der Schwierigkeiten beim Fotografieren gibt es <a href="http://www.catmix.de/" target="_blank">Fotos von EBM im Internet</a> => EBM.</p>
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<h3><a name="8">8 LITERATUR</a></h3>
<p>Hier stellen wir einige Titel vor, die uns und vielen anderen Katzenhaltern Rat und Hilfestellung gegeben haben. Keines dieser Bücher ist in der Lage, alle Fragen zu beantworten. Vor allem im Bereich Gesundheit möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass auch das beste Buch den TA nicht ersetzen kann. Einige dieser Bücher sind im Buchhandel leider nicht mehr erhältlich. Unter Umständen findet ihr sie aber in der nächstgelegenen Bibliothek, die je nach Größe der Stadt recht gut sortiert sein kann.</p>
<h3><a name="81">8.1 Sachliteratur</a></h3>
<h3><a name="811">8.1.1 Allgemeine Ratgeber, Erziehung und Pflege</a></h3>
<p>Behrend, Katrin: Katzen<br />
 Gräfe u. Unzer 1990 (momentan nicht lieferbar)<br />
 <strong>ISBN 3-7742-1259-7</strong><br />
 Katzenanschaffung, Katzenbedarf, Katzenverhalten und Katzenpflege: erste Ratschläge für den Katzenfreund. Mit einem Kapitel über Katzenrassen.</p>
<p>Behrend, Katrin: Wohnungskatzen<br />
 Gräfe u. Unzer 1998, 7,50 EUR<br />
 <strong>ISBN 3-7742-3701-8</strong><br />
 Gibt praktische Tipps für Ernährung, Pflege und Gesunderhaltung sowie für die Einrichtung einer katzengerechten Wohnung.</p>
<p>Colditz, Gabriele: Hund und Katze unter einem Dach<br />
 Oertel + Spörer 1995, 17,90 EUR<br />
 <strong>ISBN 3-88627-147-1</strong><br />
 Die relevanten Fragen der gemeinsamen Haltung und der vermittelnden Rolle des Menschen werden aufgegriffen, mit praktischen Ratschlägen für alltägliche Situationen. Dabei wird auf Abstammung, Haltung, medizinische Versorgung von Hund und Katze eingegangen &#8211; immer vergleichend, gegenüberstellend.</p>
<p>Everycat &#8211; Die Katze<br />
 Interbook-Verl.-Ges. 1987 (momentan nicht lieferbar)<br />
 <strong>ISBN 3-936537-02-7</strong><br />
 Sehr informationshaltiges, dabei attraktiv aufgemachtes Katzenbuch (allerdings ohne Farbfotos). Die Verfasser, selbst TÄ, wollen dem Katzenhalter die Fragen beantworten, für die der TA in der Praxis keine Zeit hat. So bietet das Buch auch gute allgemeine Ratschläge zur Katzenhaltung, vor allem ist es aber ein äußerst umfassendes Nachschlagewerk über alle potentiellen Gesundheitsprobleme der Katze.</p>
<p>Fogle, Bruce: Katzen &#8211; die beliebtesten Rassen<br />
 Dorling Kindersley 2000, 10,50 EUR<br />
 <strong>ISBN 3-8310-0019-0</strong><br />
 Kurz gefasster Überblick über die wichtigsten Katzenrassen. Systematische Gliederung, Register. Zahlreiche Fotos in der typischen Dorling-Kindersley-Aufmachung.</p>
<p>Jansen-Nöllenburg, Sabine: Katze und Kind<br />
 Müller-Rüschlikon 2001, 7,95 EUR<br />
 <strong>ISBN 3-275-01373-4</strong><br />
 Ratgeber für ein harmonisches Miteinander von Kind und Katze. Was zu beachten ist, wenn eine Katze bereits im Haushalt lebt und ein Baby gewünscht wird. Tipps zu Hygiene und Eifersucht. Warum Katzen Kinder glücklich machen, warum sie auch behinderten Kindern gut tun und was Eltern